Kolumbien
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epa06026973 A handout photo made available by the Revolutionary Armed Forces of Colombia (FARC) shows Chief of United Nations Mission in Colombia Jean Arnault (L) and other UN members during an inspection of FARC weapons at La Elvira, Colombia, 13 June 2017. Revolutionary Armed Forces of Colombia (FARC) began the delivery of a second batch of weapons constituting 30% of its arsenal to the UN Mission in the rural area of La Elvira in the department of Cauca in the southwest.  EPA/FARC HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Farc-Rebellen haben über 7000 Waffen abgegeben.  Bild: EPA/EFE/FARC

Historischer Moment: Farc-Rebellen geben in Kolumbien letzte Waffen ab



 Nach über 50 Jahren des bewaffneten Kampfes hat die FARC-Guerilla alle Waffen den Vereinten Nationen übergeben. Die 6800 Kämpfer hätten alle zuvor registrierten 7132 Waffen übergeben, teilte die UNO am Montag  mit.

UNO-Beobachter hätten die Waffen in ihre Obhut genommen. Ausgenommen davon seien lediglich einige Waffen, mit denen die Sicherheit in den Entwaffnungszentren gewährleistet werden soll.Für Dienstag war ein offizieller Festakt zur symbolischen Beendigung der Waffenabgabe im Beisein der FARC-Führung und von Präsident Juan Manuel Santos im zentralkolumbianischen Mesetas geplant.

Waffen werden Friedensmahnmale

Santos hatte für seine Bemühungen um ein Ende des jahrzehntelangen Konflikts 2016 den Friedensnobelpreis zugesprochen bekommen. Die Waffen sollen eingeschmolzen und als Baumaterial verwendet werden für Friedensmahnmale in Kolumbien, in New York am Sitz der Vereinten Nationen und in Havanna, dem Ort der fast vierjährigen Friedensverhandlungen.

Seit Februar befinden sich die Kämpfer in 26 «Friedenscamps», wo sie den Übergang in ein normales Leben und die Gründung einer Partei vorbereiten. Dieser FARC-Partei sollen in den ersten Jahren zehn Sitze im Kongress garantiert werden. Die Guerilleros sehen sich vor allem als Anwälte der armen Landbevölkerung und fordern unter anderem eine gerechtere Landverteilung.

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 27.06.2017 08:19
    Highlight Highlight Es wäre wirklich wunderbar, wenn der Friedensprozess in Kolumbien weitergehen könnte!
    Voraussetzung dafür wäre aber auch, dass die USA ihren Drogenkrieg, der ein Vorwand war für Einmischungen und Landenteignungen im Zuge von Bombardierungen und Vertreibungen, sich wirklich auf sich selbst konzentrieren, wie das Trump mit seinem Motto "America first" behauptet.
    "America first!" würde in dem Fall auch beinhalten, sich mal zu fragen, wieso eigentlich so viele Leute Drogen konsumieren...
    Jedenfalls setze ich auf Kolumbien und auf die Lebensfreude seiner Leute!
    Viel Glück! Ihr könnt es brauchen.
  • Spooky 27.06.2017 01:54
    Highlight Highlight Wovon leben jetzt die ehemaligen Farc-Rebellen?

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