Fussball
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epa05791230 Edinson Cavani (C) of Paris Saint Germain attends a training session at the Camp des Loges sports complex near Paris, France, 13 February 2017. Paris Saint Germain will play the UEFA Champions League Round of 16 first leg match against FC Barcelona in Paris on 14  February.  EPA/ETIENNE LAURENT

Was Edinson Cavani noch lieber als Ringel-Ringel-Reihe macht: Tore schiessen. Am Laufmeter. Auch gegen Barça? Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Endlich wieder Champions League! Und dann muss Barça gleich zum PSG 

2013, 2015 – und 2017? Paris Saint-Germain droht in der Champions League ein weiteres Mal in der K.o.-Phase am FC Barcelona zu scheitern. Im zweiten Achtelfinal vom Dienstag tritt Borussia Dortmund bei Benfica Lissabon an.



Zum dritten Mal in den letzten fünf Austragungen bekommt es Paris Saint-Germain in der K.o.-Phase der Champions League mit dem FC Barcelona zu tun. Nach den Viertelfinal-Niederlagen 2013 und 2015 wollen sich die Franzosen nun im Achtelfinal revanchieren. «Alle reden davon, dass wir wenig Aussichten haben. Ich sehe das völlig anders», gab sich Torhüter Kevin Trapp vor dem Hinspiel in Paris kämpferisch. Dass Barcelona in den letzten neun Jahren in der Champions League immer mindestens die Viertelfinals erreichte, blenden Trapp und Co. aus.

Wer setzt sich im CL-Achtelfinal durch?

Zlatan Ibrahimovic hat die Pariser inzwischen verlassen und nimmt der Affiche eine besondere Würze. Der Abgang des Schweden nach England scheint aber vor allem einem gut zu bekommen, der im Nationalteam an der Seite von Barcelonas Stürmer Luis Suarez spielt. Edinson Cavani, am letzten Freitag gegen Bordeaux (3:0) mit zwei sehenswerten Volleys erfolgreich, lässt Ibrahimovic mit Toren am Laufmeter vergessen.

Barcelona's Neymar, second left and Dani Alves, greet PSG's Lucas, left, and Maxwell, right, after the Champions League quarterfinal second leg soccer match between FC Barcelona and Paris Saint Germain at the Camp Nou Stadium in Barcelona, Spain, Tuesday, April 21, 2015.  Barcelona won the match 2-0 for a 5-1 aggregate win. (AP Photo/Emilio Morenatti)

Dani Alves wird das Bein morgen nicht mehr weh tun, wie hier nach dem Aufeinandertreffen der beiden Grossklubs 2015. Weil der spielt ja jetzt bei Juve. Aber Neymar und Lucas (l.) könnten wieder schätzelen. Nach dem Spiel zumindest.  Bild: Emilio Morenatti/AP/KEYSTONE

31 Treffer erzielte der Stürmer aus Uruguay in den 30 bisherigen Pflichtspielen der Saison, neun allein in den letzten sechs Partien. Er kann es mit diesen Werten an seinem 30. Geburtstag im Hinspiel problemlos mit Suarez aufnehmen, seinem Antipoden bei Barcelona, dessen Ausbeute von 25 Toren in 32 Spielen er übertrifft.

Respekt und Skepsis

Derweil die eigene Offensive wesentlich von «El Matador» Cavani abhängig ist, fürchten die Pariser neben Suarez noch weitere gegnerische Ausnahmekönner, allen voran Lionel Messi, der im laufenden Wettbewerb schon zehnmal getroffen hat, und Neymar.

«Gegen Barcelona muss man auch zu Gott beten.»

Thiago Silva, ehrfürchtig

«Gegen das Sturmtrio des FC Barcelona reichen harte Arbeit und höchste Konzentration nicht aus. Da muss man auch zu Gott beten», sagte PSG-Captain Thiago Silva ehrfürchtig. Silvas Landsmann Lucas Moura befand, Messi könne man nur stoppen, «wenn man ihn festbindet».

From Left to right FC Barcelona's Luis Suarez, Lionel Messi and Neymar exercise during a training session at the Sports Center FC Barcelona Joan Gamper in Sant Joan Despi, Spain, Wednesday, Jan. 25, 2017. FC Barcelona will play against Real Sociedad in a Spanish Copa del Rey, quarter final, second leg on Thursday. (AP Photo/Manu Fernandez)

Kein Vermummungsverbot beim Training des FC Barcelona: Suarez, der freizügige Messi und Neymar. Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Auch der Pariser Anhang blickt dem erneuten Duell mit dem FC Barcelona mit Skepsis entgegen. In einer Online-Umfrage des Radiosenders RTL sagten 72 Prozent der gut 1000 Teilnehmer, PSG werde ausscheiden und damit sein Ziel (Halbfinal) nach vier Viertelfinals in Folge erneut verpassen.

Dafür spricht auch, dass PSG-Trainer Unai Emery in seinen 23 Anläufen als Trainer nur einmal gegen Barcelona gewinnen konnte: im Oktober 2015, als Messi fehlte. Am Dienstag in Paris ist der fünfmalige Weltfussballer dabei; von den Stammkräften fehlt einzig Verteidiger Javier Mascherano.

Dortmund will zurück in die Spur

Im Estadio da Luz von Lissabon will Borussia Dortmund nach dem 1:2 gegen Darmstadt am Wochenende wieder in die Spur finden. «Wir haben bisher in der Champions League gute Spiele gemacht. Das soll so bleiben», sagte Captain Marcel Schmelzer. Goalie Roman Bürki ist überzeugt, dass der BVB in Lissabon sein «wahres Gesicht» zeigen wird.

epa05779052 Roman Buerki of Borussia Dortmund celebrates after winning the penalty shootout during the German DFB Cup soccer match between Borussia Dortmund and Hertha BSC Berlin in Dortmund, Germany, 08 February 2017.

(ATTENTION: The DFB prohibits the utilisation and publication of sequential pictures on the internet and other online media during the match (including half-time). ATTENTION: BLOCKING PERIOD! The DFB permits the further utilisation and publication of the pictures for mobile services (especially MMS) and for DVB-H and DMB only after the end of the match.)  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Roman Bürki ist optimistisch: Der BVB werde «sein wahres Gesicht» zeigen. Bild: FRIEDEMANN VOGEL/EPA/KEYSTONE

Tatsächlich stehen Dortmunds Leistungen in der Champions League im Kontrast zu jenen in der Bundesliga. In der Meisterschaft wechseln sich Licht und Schatten beim Tabellenvierten ab. In der Gruppenphase der Königsklasse liessen die Deutschen derweil Real Madrid und auch Benficas Stadtrivale Sporting ungeschlagen hinter sich. Ermutigend ist zudem die jüngste BVB-Bilanz gegen portugiesische Klubs. Sowohl der FC Porto (in der letztjährigen Europa League) als auch Sporting hatten zuletzt je zweimal das Nachsehen.

Football Soccer - Borussia Dortmund v Hertha BSC Berlin - German Cup (DFB Pokal) - Signal Iduna Park, Dortmund, Germany - 8/2/17 - Dortmund's coach Thomas Tuchel after winning the penalty shootout against Berlin.    REUTERS/Wolfgang Rattay   DFB RULES PROHIBIT USE IN MMS SERVICES VIA HANDHELD DEVICES UNTIL TWO HOURS AFTER A MATCH AND ANY USAGE ON INTERNET OR ONLINE MEDIA SIMULATING VIDEO FOOTAGE DURING THE MATCH.

Dortmund hofft, das in der CL nicht mehr nur das Maskottchen als einziges lacht. Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Vor dem Gang zu Portugals Meister der letzten drei Jahre, der im Vorjahr im Viertelfinal nur knapp an Bayern München gescheitert ist (2:2, 0:1), erinnerten sie sich beim BVB gerne an ein Duell aus der Vergangenheit: Am 4. Dezember 1963 spielte sich Dortmund gegen das damalige Weltklasseteam von Benfica im Achtelfinal-Rückspiel des Landesmeister-Pokals in einen Rausch und setzte sich dank einem 5:0 mit dem Gesamtskore von 6:2 durch. Von einem 1:2 bis zu einem 5:0 ist angesichts der Dortmunder Schwankungen auch diesmal alles denkbar. (fox/sda)

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