Gesundheit
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Bundesrat will Zugang zur Psychotherapie vereinfachen



Menschen mit psychischen Problemen sollen einfacher eine Psychotherapie auf Kosten der Krankenkasse erhalten. Der Bundesrat schlägt einen Systemwechsel vor: Psychologinnen und Psychologen sollen künftig auf ärztliche Anordnung selbständig tätig sein können.

Heute werden die Leistungen psychologischer Therapeutinnen und Therapeuten von der obligatorischen Krankenversicherung nur dann übernommen, wenn sie unter Aufsicht und in den Räumlichkeiten eines Arztes erbracht werden. Der Bundesrat will das ändern. Am Mittwoch hat er die Vernehmlassung dazu eröffnet.

Künftig sollen psychologische Therapeutinnen und Therapeuten ihre Leistungen im Rahmen der Krankenversicherung selbständig erbringen dürfen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So benötigen sie eine entsprechende Qualifikation, eine Berufsausübungsbewilligung des Kantons sowie klinische Erfahrung.

Auf Anordnung des Hausarztes

Die Psychotherapie muss ausserdem durch eine Ärztin oder einen Arzt angeordnet werden – wie heute die Physiotherapie. Es kann sich aber um einen Hausarzt oder um eine Gynäkologin handeln. Eine vorgängige Konsultation bei einer Psychiaterin oder einem Psychiater ist nicht mehr zwingend.

Bundesrat Alain Berset spricht waehrend der Debatte um die Vaterschaftsurlaubs-Initiative, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 20. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundesrat Alain Berset. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat verspricht sich dadurch eine bessere Versorgung: Mit dem Systemwechsel könnten Engpässe bei Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen in Krisen- und Notfallsituationen reduziert werden, schreibt er. Die Anordnung durch eine Hausärztin oder einen Hausarzt ermögliche einen einfacheren und früheren Zugang zur Psychotherapie. Damit könnten auch Langzeittherapien und Chronifizierungen vermindert und der Medikamentenbedarf reduziert werden.

Viele Menschen betroffen

Psychische Störungen zählten zu den häufigsten und am meisten einschränkenden Krankheiten, hält der Bundesrat fest. Erhebungen und Schätzungen belegten, dass im Laufe eines Jahres bei bis zu einem Drittel der Schweizer Bevölkerung eine psychische Krankheit eintrete – in den meisten Fällen eine, die behandelt werden sollte.

Am häufigsten seien Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen. Dies verursache auch hohe volkswirtschaftliche Kosten. Der Bundesrat zitiert eine Studie aus Kanada, wonach ein Dollar, der zur Versorgung der Depression investiert wird, der Gesellschaft durchschnittlich zwei Dollar spart.

Maximal 15 Sitzungen

Die Änderung würde indes zu einem Anstieg der Kosten für die Krankenkassen führen: Der Bundesrat geht davon aus, dass heute privat bezahlte Leistungen im Umfang von rund 100 Millionen Franken künftig über die obligatorische Krankenversicherung abgerechnet würden. Längerfristig dürfte diese Zahl noch etwas steigen, schreibt er. Der Wechsel könnte zu jährlichen Mehrkosten von 167 Millionen Franken führen.

Um den Anstieg der Kosten zu begrenzen beziehungsweise eine ungerechtfertigte Mengenausweitung zu vermeiden, schlägt der Bundesrat verschiedene Massnahmen vor. So sollen pro ärztliche Anordnung maximal 15 Sitzungen möglich sein. Für eine Verlängerung wäre eine neue ärztliche Anordnung nötig.

Frühere Überprüfung

Weiter soll die Zahl der Sitzungen reduziert werden, die abgehalten werden dürfen, bis mit dem Versicherer Rücksprache genommen werden muss - sowohl für die psychologische als auch die ärztliche Psychotherapie. Bisher galt für die ärztliche Psychotherapie die maximale Anzahl von 40 Sitzungen, neu sollen es 30 Sitzungen sein. In der Schweiz dauert eine durchschnittliche Psychotherapie 29 Sitzungen.

Das Ziel einer früheren Prüfung durch eine Zweitinstanz sei die potenziell frühere Erkennung von Fällen, in denen für eine Fortführung der Therapie kein weiterer erwarteter Zusatznutzen aufgezeigt werden könne, heisst es im Bericht zur Vernehmlassung.

Entwicklung überwachen

Um die Auswirkungen der Neuregelung auf die Kosten und die Versorgung zu überwachen, soll über die nächsten Jahre ein Monitoring durchgeführt werden. Die neuen Regeln sollen anschliessend evaluiert werden.

Die Vernehmlassung zu den nötigen Verordnungsänderungen dauert bis zum 17. Oktober. Das heutige Modell beruht auf einem Entscheid des Bundesgerichts. Es war als Übergangslösung bis zur Harmonisierung der Ausbildung von Psychologinnen und Psychologen gedacht gewesen. Mit dem Bundesgesetz über die Psychologieberufe, das 2013 in Kraft getreten ist, sei die Harmonisierung erfolgt. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • sugus44 27.06.2019 10:46
    Highlight Highlight Teuer, teurer am teuersten. Nehmt den linken dieses Departement sofort weg, aber pronto.
    • M.aya 27.06.2019 14:20
      Highlight Highlight ....und dann? Welche Lösungsvorschläge hast Du denn?
      Nur weil es teuer ist, muss es nicht falsch sein. Noch teurer wäre es alles so zu belassen wie es obwohl psychische Erkrankungen zunehmen. Am teuersten aber wären die Folgen von totaler Ignoranz mittels Einschränkung der psychiatrischen u. psychologischen Leistungen weil man alle psychisch kranke Menschen als Simulanten und faule Säcke einstuft.
  • Fairness 27.06.2019 09:17
    Highlight Highlight Oh je, noch höhere Krankenkassenprämien.
  • Luky22 27.06.2019 06:41
    Highlight Highlight Psychologen können sehr gerne ihre Schönwetterneurotiker behandeln, jedoch ist es die Aufgabe von Ärzten ( sprich Psychiatern) psychisch kranke Menschen zu behandeln und nicht die der Psychologen! Nochmals: ich rede von Krankheiten.
    • Dodiyak 27.06.2019 07:03
      Highlight Highlight Du hast offensichtlich keine Ahnung davon, wie eine langfristige Psychotherapie abläuft.

      Als betroffener begrüsse ich den Schritt. Die Kosten meiner Behandlung machen den Wiedereinstieg in ein geregeltes Leben nach dem Austritt nicht gerade einfacher.
    • Bobby_B 27.06.2019 08:15
      Highlight Highlight Bei mir ist es so.
      Über 2 Jahre: 4-6 Sitzungen bei Psychiater.
      80-120 Sitzungen beim Psycholog.
      Der Psychiater hat keine Ahnung wie es mir geht, sprich er tut das was der Psycholog ihm empfiehlt/befiehlt.
    • Luky22 27.06.2019 10:30
      Highlight Highlight Um den Psychologen zu überwachen und dessen Qualität zu überprüfen braucht es ja wohl nicht noch 80 bis 120 Sitzungen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 26.06.2019 23:53
    Highlight Highlight "Bevor Sie bei sich selbst eine schwere Depression
    oder Antriebsschwäche diagnostizieren,
    stellen Sie sicher, dass Sie nicht komplett
    von Arschlöchern umgeben sind."

    (Sigmund Freud)
  • Philip Reber 26.06.2019 22:58
    Highlight Highlight Demzufolge sollten ein Drittel der Bevölkerung Jedes Jahr 29 Stunden zu einem Psychologen gehen, und der Volkswirtschaftliche Nutzen wird doppelt so hoch sein wie die Kosten für all die Psychologen?

    Hahahahaha
    • pontian 27.06.2019 15:55
      Highlight Highlight Ja. Ein Beispiel: Ein Freund von mir hat einen Hochschulabschluss und Berufserfahrung, hat aber die letzten Jahre wegen psychischen Problemen teilweise gar nicht oder nur in fachfremden Gelegenheitsjobs gearbeitet sowie zum Lebensunterhalt sein (zum Glück) vorhandenes Erbe gebraucht. Nachdem er endlich eine Therapie gemacht hat, ist er mittlerweile wieder soweit, “richtig” zurückzukehren. In seinem Berufsfeld kann er so um die 7000.- verdienen. Ein vielfaches dessen von heute. Da er dann auch wieder mehr Steuern und AHV abliefert, rechnet sich die Therapie - vor allem langfristig.
  • Garp 26.06.2019 22:00
    Highlight Highlight Wenn jetzt gestanden wäre 29 h dauert im durchschnitt eine erfolgreiche Psychotherapie, würd ich das vorbehaltlos abnicken. Eine Verbesserung für die Psychotherapeuten, aber nicht unbedingt für die Patienten auf lange Sicht, besonders nicht die, die mehr als eine Krise haben und viel Papierkram.
    • M.aya 27.06.2019 14:27
      Highlight Highlight Stimmt nicht. In gewissen Beteichen haben PsychologInnen inzwischen bessere Aus- und Witerbildungen gemacht als PsychiaterInnen. Und in der therapeutischen Behandlung sind sie oftmals erfahrener. Die PatientInnen würden also von der vorgeschlagenem Gesetzesänderung profitieren.
      Soweit ich weiss, sind auch Organisationen und Vereine der PsychotherapeutInnen für diese Neuregelung. Nicht zuletzt gibt es in der CH einen akuten Mangel an PsychotherapeutInnen und das obwohl die Anzahl psychisch kranker Menschen stetig zunimmt.
  • Leopold 26.06.2019 20:15
    Highlight Highlight Super👍
    Ein weiser Entscheid...
    Gerade (ärmere)Leute (ohne Zusatzversicherung) können sich das heute oft nicht leisten.
    Die Folgekosten sind deshalb um ein vielfaches höher...
    Dieser Entscheid wird der Pharmalobby allerdings nicht gefallen...
    Der (Haus)arzt wird weniger Medi verschreiben..
    Und auch den Ewiggestrigen der SVP wirds nicht gefallen, sie werden wieder mit Mehrkosten wegen der „Fühldichgut“ Industrie kommen..
    obschon die Kosten unter dem Strich sinken werden.
    • loplop717 26.06.2019 23:33
      Highlight Highlight Was hat das Thema mit der Pharma Lobby zu tun?
    • Leopold 27.06.2019 08:04
      Highlight Highlight Die Psychologen versuchen Ursachen zu beseitigen, die sonst oft im Sinne von Symtombekämpfung mit Medis behandelt werden.
      Deshalb keine Freude bei der Pharma...
    • loplop717 27.06.2019 15:25
      Highlight Highlight Aber Psychopharmaka werden heute auch in Kombination mit Therapie abgegeben?
  • Sherlock_Holmes 26.06.2019 19:24
    Highlight Highlight Ein wichtiger und richtiger Schritt, um in akuten psychischen Krisen-Situationen adäquat und rasch eine Betreuung einleiten zu können.

    Die Suche nach einem / einer erfahrenen Facharzt / Fachärztin, welche/r einem entspricht und vor allem freie Kapazität (!) hat ist mitunter innerhalb nützlicher Frist sehr schwierig.

    In schweren Fällen ist oft ein 6-8 wöchiger Klinikaufenthalt nötig.
    Auch hier sind lange Wartezeiten bis zu 1 Monat oder länger die Regel.

    Eine rasche, kompetente Behandlung kann Leben retten und ist für den weiteren Verlauf entscheidend.

    Darum ist die Änderung zu befürworten.
  • pamayer 26.06.2019 19:15
    Highlight Highlight Endlich.
    Danke, Monsieur Berset.
  • Holzkopf 26.06.2019 18:10
    Highlight Highlight Begrüsse den Entscheid hin zum Anordnungsmodell. Eine Beschränkung der zur Verordnung befähigten Ärzte (Psychiater sowie zusatzausgebildete Hausärzte z.B.) hätte ich noch besser gefunden.
    Was ein absoluter Witz ist und nur Mehraufwand = Kosten verursacht, ist der Bericht an die Krankenkasse schon ab 30 Sitzungen.
    Wenn der Durchschnitt 29 Sitzungen beträgt, so sollte der Bericht erst wesentlich darüber erforderlich sein, da es immer eine gewisse Breite der Norm gibt. Normalerweise gilt ein Wert erst ab z.B. zwei Standardsbweichungen zum Durchschnitt hin als auffällig.
  • politchnuschti 26.06.2019 17:51
    Highlight Highlight Typisch Berset als SP-ler, wie vor ihm auch Dreifuss: Ausweitung des Leistungskataloges, dann jamern über die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen und dann untaugliche Mittel zur Kostenreduktion ergreifen, die nur für die Galerie sind und nichts effektiv zählbares bringen.
    Das nennt man Schaum schlagen.
    • Sherlock_Holmes 26.06.2019 23:31
      Highlight Highlight Gratuliere, da ist der nickname passend gewählt!

      Keinen blassen Dunst von einem Schimmer ...

      Wie ich bereits ausgeführt habe, wird es noch viel teurer, wenn eine rasche indizierte Behandlung fehlt.

      Die psychiatrischen Einrichtungen laufen bereits am oder über dem Limit.

      Am ehesten lässt sich dies damit vergleichen, wenn mangels allgemeinmedizinischen Praxen die Notfallstationen der Spitäler überrannt werden.

      Psychotherapeuten verfügen über eine anspruchsvolle fachspezifische Ausbildung.

      Sie sind wichtige Erstversorger und übernehmen die Triagefunktion bei einer Überweisung.
  • Ökonometriker 26.06.2019 17:35
    Highlight Highlight Und die Prämien steigen weiter...
    Das Problem im Gesundheitsbereich ist: man kann immer noch mehr tun. Und das Volk wird weiter gemolken. Wir müssten uns stattdessen fragen, wie viel wir pro Monat für die Gesundheit ausgeben wollen und den Bund beauftragen, mit diesen Mitteln die bestmögliche Versorgung zu garantieren. Sonst ist das ein Fass ohne Boden.
    • Sherlock_Holmes 27.06.2019 00:55
      Highlight Highlight Siehe meine Kommentare dazu oben, sowie weiter unten.
  • Heini Hemmi 26.06.2019 17:17
    Highlight Highlight Na bravo! Dann bezahle ich künftig mehr Prämien, damit andere sich von Mike Shiva behandeln lassen können. 🧐
    • Sherlock_Holmes 26.06.2019 23:37
      Highlight Highlight Sehr höflich und milde ausgedrückt:

      Bevor du einen solch unterirdischen Kommentar von dir gibst, ist es wirklich besser, sich zu informieren – und falls dich dies überfordert – darauf zu verzichten.

      Danke!
    • loplop717 26.06.2019 23:38
      Highlight Highlight Psychologie ist nicht Komplementär Medizin.
    • M.aya 27.06.2019 14:37
      Highlight Highlight Und Mike Shiva ist nicht einmal Komplementärmediziner. Er ist vielleicht Hellseher, Wahrsager, Kartenleger. Mit Sicherheit aber ein cleverer Grschäftsmann, der rein gar nichts mit dem Thema hier zu tun hat.
      Warum ziehst Du Krankheiten und damit auch kranke Menschen derart ins Lächerliche? Würdest Du das auch beim Thema Krebs-Behandlungen/Therapien tun?
  • Rainbow Pony 26.06.2019 16:34
    Highlight Highlight Das ist vielleicht eine doofe Frage, aber: was ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen einem Psychologen und einem Psychiater - ausser das der Eine Arzt und der Andere ein Geisteswissenschaftler ist? Wann geht man zum einen, wann zum anderen?
    • Heini Hemmi 26.06.2019 23:20
      Highlight Highlight Das ist genau der Punkt: Ein Psychiater benötigt ein Grundstudium Medizin, darf Medis verschreiben, und seine Berufsbezeichnung ist geschützt. Ganz anders beim Psychologen: Jeder darf sich Psychologe nennen, auch Mike Shiva.
    • Sherlock_Holmes 27.06.2019 00:06
      Highlight Highlight Es gibt keine doofen Fragen, wenn sie aus ehrlichem Interesse gestellt werden.

      Psychotherapeuten verfügen über ein Hochschulstudium in Psychologie an das eine 4-6 jährige eidg. akreditierte berufsbegleitende Ausbildung anschliesst.

      Sie behandeln wissenschaftlich fundiert ein breites Spektrum von psychischen Leiden und psychosozialen Problemen.

      Dabei arbeiten sie mit einem psychiatrischen Facharzt oder einer Fachärztin zusammen, wenn eine medikamentöse Behandlung nötig ist oder unterstützen die Überweisung bei einem Klinikaufenthalt.

      Sie sind wichtige Anlaufstellen für Erstbehandlungen.
    • Sherlock_Holmes 27.06.2019 00:26
      Highlight Highlight Psychiater verfügen über ein Medizinstudium an das eine Ausbildung zum psychiatrischen Facharzt anschliesst.

      Sie verfügen im Idealfall über eine mehrjährige klinische Erfahrung.

      Eine medikamentöse rezeptpflichtige Behandlung erfolgt daher ausschliesslich durch einen psychiatrischen Facharzt oder eine Fachärztin.

      Psychotherapeuten und Psychiater verfolgen unterschiedliche komplementäre / sich ergänzende Behandlungsansätze und Methoden.

      Psychiater können auch über eine psychotherapeutische Ausbildung verfügen, müssen aber nicht.

      Nebst dem ist die persönliche Vertrauensbasis sehr wichtig.
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