Syrien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06346941 An undated handout photo made available on 23 November 2017 by the Syria’s Arab News Agency (SANA) showing the damage buildings in the vicinity of Al-Boukamal city in the countryside of Deir Ezzor, Syria. According to SANA Russian strategic bombers destroyed on 17 November command sites, gatherings, and armored vehicles for Daesh (ISIS) terrorist organization in the vicinity of al-Boukamal city in the countryside of Deir Ezzor. The Russian Defense Ministry said in a statement that on November 17th 2017, six Tupolev-22M3 long-range bombers left an airbase in Russia, crossed Iranian and Iraqi airspace, and carried out a massive airstrike against facilities of the terrorist organization Daesh near Abu Kamal, in Syria’s Deir Ezzor province, and the targets included strongholds, manpower, and armored vehicles.  EPA/SANA / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein syrisches Dorf nach einem russischen Bombenangriff. Bild: EPA/SANA

Laut Aktivisten: 60 zivile Opfer bei russischen und syrischen Angriffen



In Syrien sind bei Angriffen syrischer und russischer Streitkräfte gemäss Aktivisten fast 60 Zivilisten getötet worden. Bei russischen Luftangriffen auf ein von der «IS»-Terrormiliz kontrolliertes ostsyrisches Dorf seien 34 Menschen getötet worden, darunter 15 Kinder.

Angriffe syrischer Regierungstruppen auf die von Rebellen kontrollierte Region Ost-Ghuta hätten 23 Menschen getötet, darunter vier Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Die russischen Luftangriffe in Deir Essor trafen demnach am frühen Sonntagmorgen das Dorf Al-Schafa am östlichen Ufer des Euphrat. In der Provinz Deir Essor hat die IS-Miliz ihre letzten Gebiete im Land.

Zwei Offensiven

Die Stadt Deir Essor und die umliegende ölreiche Provinz war einmal fast vollständig unter Kontrolle der Dschihadisten. Nach Angaben der Beobachtungsstelle sind inzwischen nur noch neun Prozent Deir Essors in ihrer Gewalt.

Die in Grossbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien. Von unabhängiger Seite sind ihre Angaben nur schwer zu überprüfen.

In der Provinz laufen seit Monaten zwei Offensiven zur Vertreibung des «IS». Die syrischen Regierungstruppen werden dabei von Russland unterstützt, die kurdischen und arabischen Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) von den USA.

«Epizentrum des Leidens»

Vergangene Woche erst hatten die Armee von Machthaber Baschar al-Assad und ihre Verbündeten dort die letzte syrische vom IS kontrollierte Stadt Albu Kamal zurückerobert.

Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle erklärte ausserdem, am Sonntag hätten Luftangriffe der syrischen Regierungstruppen auf die Ortschaften Mesraba und Madira in der Region Ost-Ghuta nahe der Hauptstadt Damaskus 21 Menschen getötet. Bei Artilleriefeuer auf die Stadt Duma kamen demnach zwei weitere Menschen ums Leben.

Bei den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen in der Region Ost-Ghuta seien in den vergangenen zwei Wochen bereits mehr als 100 Personen getötet worden. Die UNO hatte vor kurzem auf die dramatische humanitäre Lage in Ost-Ghuta aufmerksam gemacht. Ein hochrangiger UNO-Mitarbeiter hatte die Region als «Epizentrum des Leidens» in Syrien bezeichnet.

Ost-Ghuta ist eine der letzten Rebellenhochburgen in Syrien und eigentlich Teil einer sogenannten Deeskalationszone, auf die sich die Konfliktparteien bei Friedensgesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana einigten. (leo/sda/afp)

Brüssel gedenkt der im Syrienkrieg verstorbenen Kinder

Video: watson

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eissturm in Russland – Hunderte Menschen noch ohne Strom

Rund zehn Tage nach einem Eissturm im äussersten Südosten Russlands sind noch immer Hunderte Menschen ohne Strom. Angespannt ist die Lage nach wie vor auf der Insel Russki nahe der Grossstadt Wladiwostok am Pazifik, auf der mehrere Tausend Menschen leben. Die Reparatur der Stromleitungen laufe unter Hochdruck, teilten die Behörden am Sonntag in Wladiwostok mit.

Die Bewohner Hunderter Häuser hätten am Wochenende wieder Licht einschalten können. Vielfach seien dafür Dieselgeneratoren im …

Artikel lesen
Link zum Artikel