DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die «Reds» hätten gegen Villarreal noch deutlich öfter jubeln können.
Die «Reds» hätten gegen Villarreal noch deutlich öfter jubeln können.Bild: keystone

Liverpool lässt gegen Villarreal nichts anbrennen – und steht mit einem Bein im CL-Final

Liverpool setzt sich im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Villarreal souverän 2:0 durch und schafft sich damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche.
27.04.2022, 22:5927.04.2022, 23:02

Es brauchte etwas Hilfe der Spanier, damit Liverpool das defensive Bollwerk Villarreals überwinden konnte. Acht Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Jordan Henderson von der rechten Seite in den Strafraum flanken wollte. Villarreals Pervis Estupiñán versuchte mit dem Fuss die Hereingabe zu verhindern, lenkte dabei den Ball aber so ab, dass Geronimo Rulli im Tor nicht mehr erfolgreich intervenieren konnte.

Villarreals Estupinan ebnet Liverpool mit dem Eigentor zum 0:1 den Weg.Video: streamja

Danach dauerte es nur knapp zwei Minuten, bis die Mannschaft von Jürgen Klopp den Vorsprung ausbaute. Mohamed Salah steckte in der Mitte durch auf Sadio Mané, der den Ball an Rulli vorbei ins Tor spitzeln konnte. Mit seinem 14. persönlichen Treffer in der K.o-Phase der Champions League zieht der Senegalese mit dem Ivorer Didier Drogba als treffsicherster afrikanischer Spieler gleich.

Mané erhöht auf 2:0 für die «Reds».Video: streamja

Das Zusammenspiel der beiden afrikanischen Ausnahmekönner im Sturm der «Reds» hätte auch schon früher zum Erfolg führen können. Trotz zwölf Abschlüssen in der ersten Halbzeit und einem Pfostenschuss von Thiago stand es in der Pause jedoch 0:0, und Villarreal schien auf bestem Weg dazu, den nächsten Grossen zu ärgern.

Der Pfostentreffer von Thiago.Video: streamja

Mit ihrer Defensivtaktik hatte die Mannschaft von Unai Emery bereits Juventus Turin und Bayern München zur Verzweiflung gebracht. Am Mittwochabend kam der Europa-League-Sieger in Abwesenheit des verletzten Stürmers Gerard Moreno indes nie in die berüchtigten Kontersituationen, welche sowohl in den Achtel- als auch den Viertelfinals der Schlüssel zum Erfolg gewesen waren.

In der zweiten Halbzeit monopolisierte Liverpool den Ball noch stärker, hatte bisweilen über 80 Prozent Ballbesitz und liess in der Defensive nichts mehr zu. Die Mannschaft von Jürgen Klopp, der an der ausverkauften Anfield Road mehrmals mit einem persönlichen Fan-Lied gehuldigt wurde, verpasste es aber, sich für das Rückspiel am kommenden Dienstag in Spanien eine noch komfortablere Ausgangslage zu schaffen.

Ein Treffer von Andrew Robertson wurde wegen Abseits aberkannt. Virgil van Dijk und Luis Diaz waren mit ihren Abschlüssen nah dran an einem dritten Tor für Liverpool, das sich weiterhin auf Kurs befindet, in dieser Saison mit Meisterschaft, Cup, Ligacup und Champions League sagenhafte vier Titel zu gewinnen.

Das Telegramm:

Liverpool - Villarreal 2:0 (0:0)
SR Marciniak (POL).
Tore: 53. Estupiñan (Eigentor) 1:0. 55. Mané 2:0.
Liverpool: Alisson; Alexander-Arnold (81. Gomez), Konaté, Van Dijk, Robertson; Henderson (72. Keita), Fabinho, Thiago Alcantara; Salah, Mané (72. Jota), Diaz (81. Origi).
Villarreal: Rulli; Foyth, Albiol, Torres, Estupiñan (72. Trigueros); Chukwueze (72. Dia), Parejo (72. Aurier), Capoue, Coquelin (57. Pedraza); Lo Celso, Danjuma (86. Alcacer).
Bemerkungen: Liverpool ohne Firmino (verletzt). Villarreal ohne Alberto Moreno, Gerard Moreno und Pino (alle verletzt). (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alle Champions-League-Sieger seit 1993

1 / 62
Alle Champions-League-Sieger seit 1993
quelle: keystone / yoan valat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

YB-Nico bereitet FCZ-Blunschi auf die Meisterfeier vor - und hat eine grosse Bitte

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
«Männer müssen sich für Frauen im Fussball öffnen und ihren Mehrwert erkennen»
Als Nationaltrainerin führte Martina Voss-Tecklenburg, 54, die Schweizer Fussballerinnen erstmals an eine WM und EM. Nun coacht sie Deutschland und trifft heute in einem Testspiel auf ihr altes Team. Ein Gespräch über die anstehende EM, Rekorde und Entwicklung im Frauenfussball.

Spüren Sie in Deutschland Vorfreude auf die Frauen-EM?
Martina Voss-Tecklenburg: Teilweise. Wenn ich selbst unterwegs bin, sprechen mich unheimlich viele Leute an, die ich auch gar nicht kenne, und rufen: «Hey, jetzt ist doch dann die Europameisterschaft, wir drücken die Daumen!» Gleichzeitig las ich kürzlich in einer Zeitung den Titel: «Diesen Sommer gibt’s kein grosses Fussballturnier.» Das erschreckt mich dann schon.

Zur Story