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Swiss-Skies-Gründer wollen nächstes Kapitel aufschlagen

14.09.18, 13:24


Die vier Gründer hinter dem Billigairline-Projekt Swiss Skies haben sich viel vorgenommen: Sie wollen Billigflüge auf der Langstrecke anbieten.

Veränderungen im Markt und bei der Technologie öffneten ein neues Kapitel in der Branche: Die Entwicklung der Langstrecke hin zu tiefen Kosten und Komplexität.

Einen «Gamechanger» sieht Armin Bovensiepen insbesondere im neuen Flugzeug A321neo von Airbus. Dies ermögliche es, mit tieferen Kosten und weniger Plätzen auf der Langstrecke zu fliegen, wie er an einer Medienkonferenz am Freitag in Basel sagte.

Am Vortag hatten sich Bovensiepen und seine Mitstreiter in Basel mit Investoren getroffen. Zu den Ergebnissen hielten sie sich am Freitag bedeckt. Es sei vor allem darum gegangen, das Interesse bei den Investoren zu wecken, sagte Harald Vogels. Nun stünden Einzelgespräche an.

Er zeigte sich aber zuversichtlich, bis Ende Jahr eine erste Tranche für das Startkapital zusammenzubringen. So koste allein die Gründung 50 Millionen. Als Geldquellen wollen die vier neben lokalen Investoren in Basel das eigene Umfeld sowie auch internationale Grossinvestoren ansprechen. Wie viel Geld bereits von wem beisammen sei, könne man nicht offenlegen.

Die Pläne des Projekts Swiss Skies sehen ein schnelles Wachstum vor: Innerhalb von fünf Jahren sollen 38 Flugzeuge 3.8 Millionen Passagiere in 46 Destinationen bringen. Die Flugzeuge sollen dabei eine Auslastung von 82 Prozent erzielen, der Umsatz soll sich auf 1.5 Milliarden Franken belaufen.

Ein grosses Thema sind dabei mögliche Kapazitäten in Basel. Es seien durchaus noch Slots frei, sagte Bovensiepen. Klar ist: Nicht alle Flugzeuge sollen am Euroairport stationiert sein, wie Vogels sagte. Welche Flughäfen noch angesteuert werden, wurde nicht verraten.

Über das grosse Medieninteresse zeigten sich die Verantwortlichen selbst erstaunt. «Heute geht es nicht um die Lancierung einer Airline, sondern um die Präsentation der Idee», betonte Sprecher Adrian Kohler. (sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 14.09.2018 14:00
    Highlight Der heutige Auftritt der Herren hat mein Bild nicht gross verändert. Es gab nichts handfestes, einige unnötige (, weil allgemein bekannte) Fakten zum anvisierten Flugzeugtyp A321LR, ein paar kryptische allgemein gehaltene Sätze zu digitalen Technologien (ja was, man setzt auf eine App?), u.a.m. Auch zu den Gründern gabs nichts konkretes, es wurde nur von „grosser Erfahrung“ in der Branche gesprochen. Einer ist scheints Teilzeit Kapitän bei Ryanair. Ich glaube, die unterschätzen ihr Vorhaben. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
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