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Immobiliengesellschaft SPS mit mehr Ertrag und Gewinn im Halbjahr



Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) hat im ersten Halbjahr 2018 mehr Ertrag und Gewinn eingefahren. Der Mietertrag stieg um 4.2 Prozent auf 240.9 Millionen Franken.

Unter dem Strich erzielte SPS einen Reingewinn von 152 Millionen Franken. Das sind 7.8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie das grösste Immobilienunternehmen der Schweiz am Donnerstag bekannt gab.

Dabei profitiere SPS von einer tieferen Leerstandsquote, die auf 4.7 Prozent fiel. Ende Dezember hatte sie noch bei 5.2 Prozent gelegen. Die geringeren Leerstände halfen den Mieterträgen.

Zudem brachten auch die übrigen Bereiche höhere Erträge ein wie etwa das Leben im Alter oder die Immobiliendienstleistungen. Gesamthaft konnte SPS den Betriebsertrag um gut 10 Prozent auf 585.3 Millionen Franken steigern.

Erwartungen übertroffen

Mit den Zahlen hat SPS die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Schnitt einen Mietertrag von 235.9 Millionen und einen EBIT von 187.6 Millionen Franken vorhergesagt. Beim Reingewinn hatten sie mit 144 Millionen Franken gerechnet.

Das Kerngeschäft Immobilien habe seine Wachstumsdynamik fortgesetzt, hiess es. Der Betriebsertrag des Segments kletterte um 16.3 Prozent auf 244.8 Millionen Franken. Das erfolgreichreiche Management von Leerständen, Akquisitionen sowie wichtige Neu- und Wiedervermietungen hätten zu dieser Steigerung beigetragen.

Das Immobilienportfolio erreichte einen Wert von 10.8 Milliarden Franken. Das sei ein neuer Rekord, schrieb SPS.

Im der Sparte Dienstleistungen nahm der Betriebsertrag um 7.2 Prozent auf 382.5 Millionen Franken zu. Dabei habe der Immobiliendienstleister Wincasa dank der Einführung von verschiedenen Dienstleistungen den Umsatz gesteigert. Dagegen ging beim Warenhaus Jelmoli der Betriebsertrag leicht zurück. Tertianum verbesserte den Betriebsertrag um gut 10 Prozent.

Zuversicht für 2018

Für das Gesamtjahr zeigte sich SPS zuversichtlich und hält an den bisherigen Zielen fest. Für das Gesamtjahr 2018 wird eine Steigerung des Betriebsertrags und des EBIT vor Neubewertungen erwartet. Zudem solle die Leerstandsquote weiter sinken.

Wiederkehrende Erträge aus Immobilienentwicklungen würden ebenfalls einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsgewinn leisten, hiess es weiter. Die Projektpipeline mit einem Volumen von über 2 Milliarden Franken biete Raum für ein weiterhin ertragsreiches Wachstum.

Beim Segment Dienstleistungen rechnet Swiss Prime Site mit zusätzlichem Wachstum. «Das Unternehmen hält an seiner bisherigen Ausschüttungspolitik fest», schrieb SPS weiter. (sda/awp)

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