DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

FDP-Präsident Philipp Müller spricht erstmals über Unfallursache: «Alles deutet auf Sekundenschlaf hin»

25.10.2015, 18:2226.10.2015, 10:11

Im Interview mit dem Lokalsender Tele M1 hat Philipp Müller zum Unfallhergang Stellung genommen – es ist sein erstes TV-Interview zum Vorfall. Die Ärzte seien zum Schluss gekommen, dass alles auf ein sogenanntes Schlafapnoe-Syndrom hinweise. «Die Folge davon ist ein Sekundenschlaf, man ist während drei bis sieben Sekunden einfach weg», sagte Müller. «Es ist wie ein Blackout. Aber man kann sich nicht daran erinnern». Das schwierigste an der Situation sei, dass einem die Leute nicht unbedingt glaubten.

Gab nach dem Unfall an, über keinerlei Erinnerungsvermögen an den Crash mehr zu verfügen: FDP-Präsident Müller.<br data-editable="remove">
Gab nach dem Unfall an, über keinerlei Erinnerungsvermögen an den Crash mehr zu verfügen: FDP-Präsident Müller.
Bild: KEYSTONE

Müller war am 11. September mit seinem Auto aus noch ungeklärten Gründen in Lenzburg AG auf die Gegenfahrbahn geraten. Dabei kam es zu einer Kollision mit einer 17-jährigen Rollerfahrerin. Diese erlitt schwere Verletzungen. Der 63-jährige Politiker selbst blieb unverletzt. Ein Alkoholtest am Unfallort hatte einen Wert von 0,00 Promille ergeben

Mittlerweile befindet sich die Frau auf dem Weg der Besserung, sie ist im Rehabilitationsprozess. Müller hatte seinen Ständeratswahlkampf vorübergehend ausgesetzt. (tat/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Referendum gegen «Lex Netflix» wird für Bürgerliche zur Zitterpartie
Das Referendum gegen die Änderung des Filmgesetzes ist gestartet. Die Unterschriftensammlung kommt aber zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Die Schweizer Stimmbevölkerung soll als wohl erste Demokratie weltweit über Netflix und Co. abstimmen dürfen. Es geht um das Filmgesetz, mit dem die Schweizer Filmszene gefördert werden soll, indem es TV-Sender und Streaming-Anbieter zu mehr Swissness verpflichtet. Diese sollen künftig 30 Prozent der Filme und Serien aus europäischer Produktion zeigen und vier Prozent vom Umsatz für Filmförderung bezahlen.

Zur Story