WM 2018
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In Feusisberg hat der WM-Countdown der Nati begonnen

26 Tage vor dem WM-Auftakt gegen Brasilien veröffentlichte Nationalcoach Vladimir Petkovic im Rahmen eines Round-Table-Gesprächs ein erstes Update zur Vorbereitung auf das Turnier.

22.05.18, 16:46 22.05.18, 17:59


Noch ist Petkovics Equipe nicht vollständig eingerückt. Einige der 35er-Fifa-Liste sind weiterhin im Tagesgeschäft engagiert – in Cupfinals beispielsweise, oder sie kämpfen wie der Toulouse-Verteidiger François Moubandje gegen den Abstieg.

Am Ende der dreitägigen Tranche wird Petkovic das Feld der Endrunden-Kandidaten auf 27 Namen reduzieren. Offen ist mit Blick auf das definitive WM-Aufgebot (23 Spieler) ohnehin nur noch ein kleiner Prozentsatz. «Ein oder zwei Positionen», legt sich der Selektionär fest, selbstredend ohne weitere Details preiszugeben.

«Jeder Tag ist entscheidend»

Das medizinische Bulletin ist zwar überschaubar, betrifft aber zwei prominente Akteure aus dem Teamkern: Admir Mehmedi verpasste die letzten zehn Spiele bei Wolfsburg verletzungsbedingt, der Schalker Breel Embolo ist seit bald einem Monat angeschlagen.

«Jeder Tag ist ab heute entscheidend», sagt Petkovic. Er will früh Klarheit. «Die Spieler müssen ziemlich schnell vollumfänglich belastbar sein.» Mehmedi und Embolo trainierten seit Wochen nicht mehr mit ihren Teams. Vom übrigen Teil erhielt Petkovic positive Rückmeldungen: «Fast alle sind fit, ihr Zustand ist gut.»

Fit oder nicht? Breel Embolo. Bild: KEYSTONE

Auch im Zusammenhang mit Haris Seferovic verbreitet der Schweizer Coach Optimismus. Der bei Benfica Lissabon seit Herbst überzählige Angreifer sei trotz weniger Einsatzminuten in einer «guten Form. Ich habe bei ihm überhaupt keine Zweifel.»

Hockey-Nati als Inspiration

Zu den Gegnern in der Gruppenphase äussert sich Petkovic nur vage. Derzeit stehe primär die eigene Equipe im Fokus. Im Fall von Brasilien sei auffällig, wie früh die Verantwortlichen die fixe WM-Kader-Nominierung publik gemacht haben: «Sie wollten jegliche Polemik eliminieren, weil bei ihnen 132 Namen oder mehr zur Auswahl standen.»

Als Inspirationsquelle könnte den Schweizern ein Ensemble dienen, das in den vergangenen Tagen nicht auf grüner, sondern gefrorener Unterlage in den WM-Final gestürmt war: das Hockey-Nationalteam. Petkovic zieht den Hut: «Sie können mit ihrer mentalen Stärke für uns alle ein Vorbild sein. Ich habe sehr grosse Anerkennung für das, was sie geleistet haben.» (ram/sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

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