Kommentar
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Mehrere hundert Schuelerinnen und Schueler demonstrierten am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Freitag, 18. Janaur 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Schreien für eine bessere Zukunft: Schüler streiken in Luzern für den Klimaschutz. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.



Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. Wegen ihrem Smartphone, mit dem sie sich über Twitter äusserte. Oder wegen des Plastiks, der ihre veganen Snacks während der langen Reise frisch hielt.

Ähnlich ergeht es den Schülerorganisationen, die sich auf den hiesigen Strassen für den Klimaschutz stark machen. «Für’s Klima kämpfen, aber in den nächsten Schulferien nach Mallorca jetten» gifteln User in den sozialen Netzwerken. «Was macht die Jugend denn konkret, um ihren CO2-Fussabdruck zu verkleinern?» munkelt man am Stammtisch.

Warum sollen Menschen, die sich Gedanken über Konsum und Umwelt machen, wie sündenfreie Superhelden leben?

Solche Aussagen machen wütend.

Warum sollen Menschen, die sich Gedanken über Konsum und Umwelt machen, wie sündenfreie Superhelden leben?

Es scheint, als fühlten sich die Urheber solcher Aussagen angegriffen. Als könnten sie ihr eigenes Gewissen damit reinigen, indem sie mit den Fingern auf die Klimaaktivisten deuten und ihr vermeintliches Fehlverhalten entlarven.

Wer so argumentiert, hat die Essenz der ganzen Nachhaltigkeitsdebatte nicht verstanden. Natürlich ist es nie falsch, bei sich selbst zu beginnen. Sich Gedanken über den eigenen Konsum zu machen und sich zu fragen: Muss ich wirklich mit dem Flugzeug nach Berlin fliegen oder nehme ich nicht besser den Zug?

Mit individuellen Entscheidungen und Einschränkungen ist der Klimawandel aber nicht zu stoppen. 71 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen seit 1988 gehen auf das Konto von gerade 100 Firmen, darunter Öl- und Gasriesen wie ExxonMobile, BP und Shell.

In Europa ist Deutschland für mehr als 18 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Grund dafür: Die hohe Abhängigkeit des Landes vom Kohlestrom. In der Schweiz sind die drei Zementwerke von LafargeHolcim die grössten Klimasünder. Pro Jahr stossen sie 1,4 Millionen Tonnen CO2 aus. Zum Vergleich: Bei einem Einfamilienhaus mit Ölheizung sind es jährlich 5 Tonnen CO2. Ja, die produzierten Produkte dieser Firmen landen in den meisten Fällen beim Endverbraucher. Doch unser Einfluss darauf, woher beispielsweise Strom kommt, ist begrenzt. Und, um den Flugverkehr nicht zu vergessen: Internationale Flüge sind von der Mehrwertsteuer befreit. Es gibt weder eine Kerosinsteuer noch eine Energiesteuer. Ändern kann man das nur über die Politik.

Wir werden den Klimawandel nicht mit unserem individuellen Verzicht auf Tierprodukte, Plastik, Smartphones und Flugreisen stoppen können. Es braucht einen Systemwandel. Und genau das fordert die Klimajugend – «System change not climate change». Die Klimaaktivisten dafür zu verurteilen, Teil des Systems zu sein, das sie bekämpfen, ist an Absurdität kaum zu übertreffen.

Hört auf, mit euren moralinsauren Aussagen eine Bewegung zu demontieren, die für eine bessere Zukunft kämpft.

Man kann sich sehr gut für Klimaschutz stark machen und ein Smartphone haben. So wie man auch gegen Massentierhaltung sein kann und hin und wieder ein Stück Fleisch geniessen kann. Und auch wer für eine liberale Flüchtlingspolitik einsteht, muss nicht einen Geflüchteten bei sich zu Hause aufnehmen, um glaubwürdig zu sein.

Darum, direkt an euch, liebe hämische Kritiker: Hört auf, mit euren moralinsauren Aussagen eine Bewegung zu demontieren, die für eine bessere Zukunft kämpft. Bei Aktivismus geht es immer um das Bigger Picture. Freut euch stattdessen darüber, dass die Jugend ihre politische Lethargie überwunden hat und kämpft – für sich und allen voran auch für euch!

Die grössten Klimasünder

Wie Greta Thunberg zum Vorbild einer Generation wurde

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Video: srf

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457Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ich fang bi mir ah... 16.03.2019 08:27
    Highlight Highlight Au ich lueg uf min ökologische Fuessabdruck und verzichte trotzdem ned uf alles - wills hützutags eifach sehr sehr schwierig isch... Ich finds toll wenn Chinder und Jugendlichi für öpis kämpfed, aber mer cha au erwarte, dass sie über de Tellerrand us lueged! Woher chömed denn die Chleider und Schuhe, wo mer wechsle muess wenn sie nemm inn sind? Wieso muess es jede zweiti Tag es Getränk us enere Dose oder PET Fläsche sii? Was zur Herstellig au Energie brucht. Jede hett sin eigene ökologische Fuessabdruck... https://www.umweltnetz-schweiz.ch/themen/umweltschutz/2750-frachtschiffe.html
  • Mohaya Notturno 15.03.2019 10:12
    Highlight Highlight Das Bewusstsein, dass die Menschheit das Klima steuern kann ist sicherlich das wichtigste. Dennoch ist leider an gutem Beispiel voran zu gehen heute nicht leicht gemacht. Aber um einen kleinen Einfluss zu beginnen, sollte klein angefangen werden und dort umsetzen, wo es im Alltag am wenigsten schmerzt. Wenn dies überwunden wird, kann das Ego des Menschen weitere Schritte vornehmen. Und ich denke wir sind auf gutem Wege.
  • obi 15.03.2019 10:10
    Highlight Highlight Yay Helene!
  • Grohenloh 15.03.2019 09:47
    Highlight Highlight „Und auch wer für eine liberale Flüchtlingspolitik einsteht, muss nicht einen Geflüchteten bei sich zu Hause aufnehmen, um glaubwürdig zu sein.„

    Ja, sicher richtig. Aber wenn die eigenen Kinder in die Schule kommen, wegzügeln in ein Quartier/ Dorf mit wenig Kindern mit Migrationshintergrund ist sehr unglaubwürdig! Wenn man für eine Liberale F.P. einsteht, muss man dann die ganzen voraufklärerischen Dissonanzen, die sich daraus ergeben freudig auf sich nehmen (Wiedererstarken der tumben Religion, des Patriarchalismus, der Gewalt an den Schulen, überfüllter öV,...)
  • Alle haben bessere Namen als ich. 15.03.2019 08:30
    Highlight Highlight In der Quelle zu den 71% wird immer von industrieller Treibhausgas Emission gesprochen. Weiss jemand was dort alles inkludiert ist? Ist das sämtliche "unnatürliche" Emission oder nur was die industrie verbraucht? Werde ich wenn ich mit dem Auto durch die Gegend fahre dort eingerechnet?
  • Weiterdenker 15.03.2019 08:20
    Highlight Highlight Also beim Fliegen bin ich überhaupt nicht einverstanden. Durch das Fliegen entsteht so viel CO2, und Fliegen ist wirklich kein Muss. Ich bin in den letzten 5 Jahren sicher acht Mal mit dem Zug in die Ferien und nur einmal mit dem Flugzeug. Letzteres auch nur, weil es in Nordnorwegen so schlechte Zugverbindungen gibt. Fliegen ist ein reiner Luxus, den sich die Welt eigentlich nicht mehr leisten darf.
  • Toni.Stark 15.03.2019 07:21
    Highlight Highlight Trotzdem schadet es nicht auf’s Fliegen zu verzichten 😁 Muss ich übers WE nach London? Jedes Jahr auf Übersee? Alle fünf Jahre mal ist ok.
  • Der Nachtportier 15.03.2019 03:37
    Highlight Highlight Erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit die Generation X, die dieser Welt den unhinterfragten Massenkonsum, den Neoliberalismus, die Kleinfamilie im Einfamilienhaus, die politische Apathie und das egozentrische Karrieredenken vererbt hat, ihre Sprösslinge zu verhöhnen wagt, weil diese nicht allesamt auf einen Schlag alle ihrer Eltern Fehler auszumergeln vermögen.

    Liebe Nörgler, es ist erlaubt, schwach zu sein und nicht allen Idealen gerecht zu werden, die man für wahr und wichtig hält. Es ist hingegen schändlich, sich aus selbstzufriedener Bequemlichkeit gar nicht erst Ideale zuzutun
    • Eh Doch 15.03.2019 09:02
      Highlight Highlight wow sehr schön analysiert
  • Mizzi 14.03.2019 23:05
    Highlight Highlight Quintessenz: Wir dürfen alle Wasser predigen und Wein trinken.... :)
    • Eh Doch 15.03.2019 09:03
      Highlight Highlight Quintessenz 2: Wir dürfen alle auf andere zeigen, solange wir nichts ändern müssen
  • Andi Weibel 14.03.2019 22:23
    Highlight Highlight Es sind nicht 100 Konzerne, die für 70% der CO2-Emissionen verantwortlich sind. Die Studie wird dauernd verzerrt zitiert, auch in dem Watson-Artikel. Es sind WIR, die fliegen, nicht die Konzerne. WIR verbrennen das Kerosin, wenn wir ein Flugticket kaufen, und zahlen diesen Konzernen noch Geld dafür.

    (Das ist kein Argument gegen radikale staatliche Eingriffe für Klimaschutz. Aber ein Plädoyer für ergänzendes individuelles Verantwortungsbewusstsein.)
    • Masche 15.03.2019 23:41
      Highlight Highlight Und ein Plädoyer für vernetztes Denken. Die Konzerne produzieren CO2 nicht zu ihrem eigenen Vergnügen, sondern, weil wir (!) konsumieren. Es ist genau so verlogen, wie eine Konzernverantwortungsinitiative zu verlangen, gleichzeitig sich aber selber aus der Verantwortung schleichen zu wollen.
  • Naraffer 14.03.2019 21:26
    Highlight Highlight Sorry Helene, nein, das ist genau der 50% Bullshit den unsere Eltern versucht haben.
  • Nathanael II 14.03.2019 19:57
    Highlight Highlight Die Autorin weist auf ein ganz wichtiges Problem hin: Ja, der Umweltschutz beginnt bei mir und bei dir. Gar keine Frage. Aber: Viele Leute benutzen das Argument, die Klimaschützer seien auch nicht perfekt, als Ausrede. Sie ziehen die Bewegung ins Lächerliche - um so mit beruhigtem Gewissen selbst überhaupt nichts fürs Klima zu tun. Diese zynische Verhalten müssen wir unbedingt entlarven!
  • Malnachgedacht 14.03.2019 19:09
    Highlight Highlight Auch ein Systemwandel ändert nichts an der Tatsache, dass auch Helene Obrists Flugzeug mit Kerosin eines Ölmultis fliegt, in einem aus Zement gebauten Ferienhotel übernachtet etc.
    Woher nimmt sie das Recht, dass sie mehr Ressourcen verbrauchen kann, als es der durchschnittliche Erdbewohner soll.
    Was kostet es, wütig auf die anderen zu sein, die ihre Lebensansprüche erst umsetzbar gemacht haben?
    It isnˋt that easy!

    Etwas Glaubwürdigkeit schadet nicht, wenn man von anderen was fordert.
  • Janeywilcox 14.03.2019 18:50
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Wichtig & richtig.
    Es ist einfach unglaublich naiv, zu denken, der Mensch kann sich selber genug zurückbinden, um den Klimawandel zu bekämpfen. Wir kennen das Konzept "Mensch", und das ist niemals befreit von Eigeninteressen und ist vor Anreizen nicht geweiht. Diese Anreize stimmen im Moment aber nicht. Was die Klimajugend fordert ist, dass die Politik Anreize verschafft, die uns dazu zwingen, anders zu handeln. Und zwar die Klimajugend selbst inbegriffen. Daran ist nichts falsch oder heuchlerisch - im Gegenteil, es ist ehrlich.
  • jen23 14.03.2019 18:27
    Highlight Highlight Erst wenn jeder realisiert, dass er Teil des Problems ist, wird sich etwas ändern. Wir sind das System, das wir ändern wollen.
  • fireboltfrog 14.03.2019 18:18
    Highlight Highlight Ein Witz das wir immer über Smarphone und Flugreisen sprechen! Ein iPhone X 256 GB verursacht inklusive Produktion und Entsorgung unter 100 kg CO2 (quelle Apple), natürlich kommt noch dazu was wir auf Servern verursachen, wenn diese nicht C02 neutral betrieben werden, ABER mit einem Diesel VG Golf färt kommt man mit diesem Budget nichtmal 700 km weit! Jeder soll da sparen können wo er will, jemand geht mit dem Fahrrad zur Arbeit, ein anderer Isst lieber Fleisch! CO2 steuer Verbietet nichts, sie schränken einem nur ein.
  • Friedhofsgärtner 14.03.2019 17:55
    Highlight Highlight Mit gutem Beispiel voran zu gehen ist wichtig. Das dies nicht absolut sein muss und man deswegen auf alles verzichten sollte, sehe ich allerdings ein.

    Aber, man bietet dann halt ein einfacheres Ziel für Gegner, da einem zu Recht hypokritisches Verhalten vorgeworfen werden kann.
  • a-minoro 14.03.2019 17:41
    Highlight Highlight Ich verrat euch jetzt eine Kleinigkeit. Leider ist es eine Tatsache, dass wir auf Kosten der übrigen Weltbevölkerung in unserer Wohlstandskonsumgesellschaft leben. Hätten nämlich alle Erdenbewohner denselben Lebensstandard wie wir in der Schweiz, bräuchten wir in etwa 2,4 Planeten - wir konsumieren also zweieinhalbmal so viel Ressourcen, wie die Erde liefern kann.
    Um nur annähernd etwas auf dieser Erde verändern zu wollen, müssen wir ALLE unseren täglichen Konsum hinterfragen. Dazu gehört halt auch, auf Luxus und Wohlstand zu verzichten. Alles andere ist für die Katz.
  • Reich und sexy 14.03.2019 17:08
    Highlight Highlight Ja, man darf am Klimastreik teilnehmen und danach mit dem Flugzeug in die Ferien fliegen... aber... man macht sich damit unglaubwürdig
    • Eh Doch 15.03.2019 09:07
      Highlight Highlight Es ist keine Glaubensfrage, es geht nicht darum ob du diesen Jugendlichen glaubst. Es geht um viel viel mehr
  • Chriguchris 14.03.2019 16:45
    Highlight Highlight Liebe Frau Obrist, und nach Ihnen die Sintflut?
    Sie wollen den 5 Liber und das Weggli, sie wollen Worte ohne Taten. Zum Glück sind sie so klug und wissen selber, dass das was sie wollen so nicht funktioniert.
  • TheDoctor 14.03.2019 15:37
    Highlight Highlight Anstatt über Heuchelei zu diskutieren, sollten wir lieber über das Klima reden und was man tun kann.
  • darkfuneral 14.03.2019 15:18
    Highlight Highlight Man nennt so etwas Doppelmoral. Ich gehöre auch zu diesen Kritikern. Bin aber selber seit 30 Jahren in kein Flugzeug gestiegen, besitze kein Auto sondern fahre Velo oder gehe zu Fuss. Auch besitze ich weder das teuerste noch das neuste Handy und kaufe auch nicht jedes Jahr ein neues. Bei Jugendlichen ist dies aber oft anders, die beschweren sich übers Klima kaufen sich aber dennoch jedes Jahr ein neues Handy und die neusten Klamotten ect. Dies scheint bei der jungen Greta Thunberg anders zu sein. Ich zweifle aber daran das alle jugendliche sich so diszipliniert daran halten wie sie dass tut.
    • TheDoctor 14.03.2019 15:46
      Highlight Highlight Und nochmal: Es geht um Politik!! Verändern kann man am meisten, wenn man das System verändert! Dein persönlicher Verzicht in allen Ehren, aber der fällt nur ins Gewicht, wenn du nicht allein bist. Es geht hier drum, Klimabewusstsein massentauglich zu machen. Es gibt nunmal immer noch viele Menschen die Fleisch essen. Traurig und schlecht fürs Klima. Wenn man aber dann jedem Vegetarier vorwirft, nicht konsequent zu sein, weil er/sie nicht vegan ist, finde ich das zurecht bescheuert.

      Wenn 100 Menschen einmal weniger fliegen bringt das mehr, als wenn einer gar nicht mehr fliegt.
    • Plasma 14.03.2019 22:16
      Highlight Highlight @Doc: Natürlich hast du Recht, dass es nur was bringt wenn Viele sich entsprechend verhalten.

      Dennoch beginnt es immer bei einem Selbst. Es geht um Autenzität.
  • Alex Vause 14.03.2019 15:06
    Highlight Highlight Es gibt Unternehmen in der Schweiz (und sicherlich auch im Ausland), die ihre Maschinen, Computer und Geräte nie ausstellen dürfen, da die EWs den Energietarif um Prozente verringern, wenn man eine bestimmte Menge an Strom verwendet. Quasi ein Mengenrabatt.
    Dieses Problem wäre so einfach zu lösen und würde viel mehr nützen, als wenn ein paar Jugendliche ein Mal im Jahr fliegen.
    • PeteZahad 15.03.2019 09:33
      Highlight Highlight Quelle?
  • Silent_Revolution 14.03.2019 15:04
    Highlight Highlight Cool, dann protestiere ich künftig gegen die Sklaverei und halte mir zwei Sklaven im Keller.

    Ja, Herrgott nochmal, man darf das.
    • TheDoctor 14.03.2019 15:47
      Highlight Highlight Eine Revolution kommt nur zustande, wenn du die potentiellen Unterstützer nicht vor den Kopf stösst.
    • Silent_Revolution 14.03.2019 18:06
      Highlight Highlight Eine Revolution kommt ganz bestimmt nicht mit einer Bande von Heuchlern zu Stande, die sich auch noch einreden ihre Doppelmoral sei ganz ok.
    • dmark 14.03.2019 19:30
      Highlight Highlight Nach dem Motto: "Köpft den König, aber zerstört nicht die Monarchie?"

      Revolution geht anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spektor 14.03.2019 14:46
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso alle davon ausgehen, dass die demonstrierenden Jugendlichen 4 Mal im Jahr noch London ode NY jetten um Party zu machen, Markenklamotten kaufen ohne nachzudenken, oder was ihnen sonst noch alles vorgeworfen wird. Ich denke so ein Verhalten legen eher die an den Tag, die eben NICHT an die Demos gehn. Vielleicht ist diese Annhame naiv von mir, aber ich gebe lieber Vorschussvertrauen als -misstrauen. Ich denke ein Umdenken hat begonnen, und zwar am ehesten bei den Klimajugendlichen. Darum unterstütze ich ihr Anliegen, auch wenn sie nicht alles perfekt machen.
    • TheDoctor 14.03.2019 15:51
      Highlight Highlight Es ist natürlich einfach, diesen Jugendlichen Heuchelei oder sonst alles mögliche vorzuwerfen. So muss man sie dann nicht mehr ernst nehmen und kann selber drei mal im Jahr nach Mallorca fliegen und mit dem SUV einkaufen fahren. Es ist bequemer, Klimademonstranten zu denunzieren anstatt sich Gedanken über sein eigenes Leben und wie man es nachhaltiger gestalten könnte zu machen.
    • Plasma 14.03.2019 22:21
      Highlight Highlight Natürlich geht es um Autenzität. Was man predigt soll man Vorleben.
      Aber gerade bei Jugendlichen sollte man sie nicht zu hart beurteilen. Ausserdem ist ein Teilverzicht immer noch Besser als Egalität oder Verschwendung.

      Zu Guter letzt: Unabhängig vom Grad der Autenzität sind ihre Aussagen richtig.
  • swisskiss 14.03.2019 14:32
    Highlight Highlight Estens wird mit Kritik keine Bewegung demontiert, sondern auf die Doppelmoral hingewiesen und etwas stärkere Gesten als wöchentliches Spazieren gefordert. Da ist der Veweis , als "Gefangener des Systems" keine Möglichkeiten des persönlichen Verzichts zu haben, genauso absurd, wie die Verantwortung an unserer umweltschädlichen Lebensweise, den "Dealern unseres Lebenssafts" den Oel-, Gas und Kohlproduzenten zuschieben zu wollen.

    Ad absurdum geführt, ist Deine Argumentation die Entschuldigung für den Genuss von Foie gras währendessen man an einer Demo gegen Stopfleber teilnimmt.
    • ch-s3 15.03.2019 06:27
      Highlight Highlight Man kann auch Ihr Argument ad absurdum führen: Wenn jeder für alles selber Verantwortung übernehmen muss, dann sollen auch die Armeebefürworter neue Kampfjets kaufen,
      die Autofahrer neue Strassen bauen ...

      kurz: wir schaffen den Staat ab und schauen mal, wie’s läuft:)
  • DelliSiech 14.03.2019 14:18
    Highlight Highlight Was die Autorin vergisst - fliegen ist ein Privileg von ein paar wenigen Prozent der Weltbevölkerung.
    Was wenn die anderen etwa 95% der Menschheit auch die Möglichkeiten dazu hätte?
    Fliegen ist nun mal, die mit grossen Abstand grösste individuelle Umweltsünde.
    Wer persönlich einen Betrag gegen die Umweltverschmutzung (nicht nur den CO2-Ausstoss!!!) leisten will, MUSS auf das Fliegen verzichten, alles andere ist Augenwischerei!
    Fliegen ist ein Ressourcen-Killer - Wer fliegt, lebt in jedem Fall (!) "dreckiger", als jemand der nicht fliegt!

    • TheDoctor 14.03.2019 15:56
      Highlight Highlight Stimmt auch so nicht. Es muss nicht viel Fleisch gegessen werden, nicht viel geraucht werden, nicht einmal sehr weit Auto gefahren werden, um am einen normalen Mittelstreckenflug heran zu kommen. Sogar ist Fliegen ökologischer als Autofahren. Allein die Distanz zählt. Ökologisch ist man nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Wenn also du das ganze Jahr über mit dem Auto unterwegs bist, aus Bequemlichkeit, anstatt mit der Bahn, so ist das schlimmer, als wenn ich einmal im Jahr fliegen würde.
    • Malnachgedacht 15.03.2019 14:46
      Highlight Highlight @thedoctor: in D gibt es eine Diskussion um Flugreisen von grünen Politikern. Jemand hat eine Homepage erstellt, auf der man die letzten Reisen von bekannten Politiker/innen in andere Umweltbelastungen umrechnen kann: https://umweltschmutz.github.io/site/ . Woher haben Sie Ihre Zahlen? 1 Bratwurst entspricht 2kg CO2-Aequivalenten, 1 Retourflug nach London gemäß myclimate 387kg...
      Ja, dank Flugzeug reist man easy viel größere Distanzen.
    • TheDoctor 15.03.2019 16:56
      Highlight Highlight In D ist noch vieles anders. Die deutschen Grünen sind nicht dieselben wie die in der schweiz.

      Meine Zahlen habe ich vom bfs und vom UVEK. Zum Tabak aus einem Beitrag im dlf.

      1 Bratwurst ist weniger Fleisch, als die meisten pro Tag essen. Wenn die Bratwurst im Sommer draussen gegrillt wird, ist diese Zahl um vieles höher. Auch die Grauenergie ist beim Fleisch sehr hoch. Ich esse gar kein Fleisch. Wenn ich also so alle zwei Jahre zum Beispiel London Retour fliege (wenn es Streiks bei SNCF gibt), bin ich immernoch um einiges klimafreundlicher als ein typischer Fleischkonsument.
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  • TheDoctor 14.03.2019 14:16
    Highlight Highlight
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  • Raffaele Merminod 14.03.2019 14:16
    Highlight Highlight Es ist schon ein bisschen krank, das man einfach hingeht und behauptet das alle diese Leute die das Demonstrieren, dann für eine Woche nach New York oder Mallorca Fliegen. Da ist wohl eher das eigene schlechte Gewissen am schreiben.
    Es ist ja nicht so das keiner von denen je geflogen ist oder fliegen wird, aber es ist natürlich von Bedeutung wie oft man das macht.
    Ich selber bin in 50 Jahren ganze 10 Mal geflogen. Das ist schon ein Unterschied zu denen die zwei drei Mal pro Jahr fliegen.
  • Pfützentreter 14.03.2019 14:05
    Highlight Highlight Politiker, Polizisten und Amtsgehilfen werden gespickt, wenn sie nicht als Vorbild handeln.
    Andererseits: extrem sein ist auch nicht vorbildlich. Auf beide Seiten nicht. Logo.
  • Chanich das ändere? 14.03.2019 13:56
    Highlight Highlight Das Hauptproblem ist doch, dass sich der Mensch in seiner Menschheits-Bubble gar nicht bewusst ist (nicht bewusst werden kann) was er mit diesem Whataboutism anstellt.

    Da nirgends definiert ist, wie viel Ressourcenverbrauch (pro Mensch) "gut" oder "schlecht" ist, fällt entsprechend auch das persönliche Befinden schwer. Und es findet sich ja auch immer jemand, der noch schlimmer ist.

    Wäre es nicht an der Zeit, dass wir alle mal begreifen, dass es der Umwelt herzlich egal ist, wer von den Menschen "gut" und "schlecht" ist? Wenn die Lebensbedingungen ändern, dann schonungslos und für alle...
    • Medardus Sen 14.03.2019 14:18
      Highlight Highlight Wenn du mit der Definition des "guten/schlechten" Ressourcenverbrauch eine gesetzliche Verankerung meinst, ok/vielleicht. Aber du kannst doch mal eine Suchmaschine verwenden, da findest du doch einiges zum richtigen Ressourcenverbrauch: CO2 Rechner (und ja, man weiss wieviel CO2 ein Mensch in etwa verbrauchen dürfte) oder ökologischer Fussabdruck mit diversen Berechnungsgrundlagen uvm. Ich lasse dich gerne selber recherchieren. Aber schreib doch nicht (zumindest indirekt), dass man nicht wisse, wie viel man verbrauchen dürfte...
  • Raffaele Merminod 14.03.2019 13:55
    Highlight Highlight Danke
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  • gnabgib 14.03.2019 13:38
    Highlight Highlight Bin 100% einverstanden mit dem Artikel, und geschockt wie viele Kommentare es nicht sind.

    Klimawandel ist per Definition ein Problem, das über Politik und Rahmenbedingungen gelöst werden muss. Heute stimmen die Anreize nicht
    • Malnachgedacht 15.03.2019 15:06
      Highlight Highlight Nein, wir erreichen das nur über Verzicht aller Art.

      Überlegt euch Massnahmen, wie Ferien in der Nähe, Wochenenden mit Velo oder ÖV, ein Arbeitsweg mit ÖV, kleinere Wohnfläche, mobility, weniger Dinge, langlebigeren Kleider, Fleisch nur an Festtagen, lokale saisonale Nahrungsmittel, Reparaturen an Geräten, Lesen, Musizieren und Malen mehr Prestige verliehen werden könnte. Lässt sich mit einer Selbstverpflichtung der Selbstwert auch steigern?

      Glaubt nicht, dass die Politik mit der angestrebten sanften Diktatur (auch des Marktes) Nachhaltigkeitsziele erreichen kann. Hat noch nie geklappt!
  • Nik G. 14.03.2019 13:26
    Highlight Highlight Ich finde es spannend wie viele Berichte hier von Klimawandel Skeptiker geschrieben werden und die Jungen die für ihre Zukunft kämpfen angeprangert werden. Besonders von Personen die vermutlich noch viel schlimmer sind als die "Jungen" die sich nicht 3 Ferien im Ausland, Auto usw. leisten können.
    Die Politik ändert unsere Angewohnheiten und wenn niemand schreit macht die Politik nichts. Wieso sollte man sonst über teurere Flugticketspreise oder dies grössten Drecksschleudern (Kreuzfahrtschiffe) diskutieren? Teurer= weniger benutzt. Weniger lukrativ.
  • Pointer 14.03.2019 13:25
    Highlight Highlight Das grösste Negativbeispiel des Klimaaktivisten ist für mich immer noch Al Gore.
    • Pointer 14.03.2019 15:21
      Highlight Highlight An die Blitzer: Wer ist denn eurer Ansicht nach ein noch schlimmerer Klimaaktivist?
    • Masche 16.03.2019 00:03
      Highlight Highlight Pointer, meinen Blitz bekommst Du, weil Du keinen Grund für Deine Meinung angibst. Damit ist es lediglich eine unbegründete Behauptung ohne Wert. Wie definierst Du übrigens einen schlimmen Klimaaktivisten?
  • mogeli 14.03.2019 13:11
    Highlight Highlight Ich empfehle euch den aktuellen SRF Input Podacst zum Thema Klimastreik. Ist wirklich hörenswert.
  • plop 14.03.2019 13:10
    Highlight Highlight ...übrigens: es sind Wahlen dieses Jahr. Nicht verschlafen!
  • Stiggu LePetit 14.03.2019 13:10
    Highlight Highlight Nein darf man nicht.
  • pascii 14.03.2019 13:01
    Highlight Highlight Ja, klar. 1 x im Jahr wenn man nicht mit dem Zug hinfahren kann liegt sicher drin. Alles andere ist unverantwortlich. Das haben wir uns selber eingebrockt.
    • Murmeli82 16.03.2019 03:13
      Highlight Highlight Nein, jedes Jahr fliegen ist echt nicht nötig und, so denke ich, wirklich nicht umweltverträglich. Schon gar nicht im Einklang mit einer Demo. Alle 5, 10 Jahre mal zu fliegen um etwas von der Welt zu sehen, kann ich verstehen, man könnte dies mit einem Sabbatical lösen und dann im Zielland (Kontinent) mit ÖV/Velo weiteres entdecken... Aber jedes Jahr fliegen, kann ich nicht verstehen...
  • Füdlifingerfritz 14.03.2019 12:58
    Highlight Highlight Ochmann, hätte ich gewusst, dass man nicht mal im Ansatz zu dem stehen muss, was man da auf Demos so von sich gibt und es nur darum geht, ANDERE dazu aufzufordern doch gefälligst endlich was zu tun; also dann wär ich wohl auch mit von der Partie gewesen bei den Demos.
  • Jerome Keller 14.03.2019 12:55
    Highlight Highlight Kleiner Realitätscheck: Mal eben für eine Woche nach Bali jetten ist unter den Lernenden in unserem mittelständischen, ostschweizer Betrieb bereits gang und gäbe. Europäische Städtetrips sind etwa so selbstverständlich wie eine Zugfahrt nach Luzern oder ins Tessin, wobei das Tessin zählt da schon eher zu den exotischeren Locations!
    • Eh Doch 15.03.2019 09:18
      Highlight Highlight Das ist irrelevant, die Tatsache bleibt, dass sich bei einem selber und auf politischer Ebene etwas ändern muss. Punkt
  • Universarier 14.03.2019 12:55
    Highlight Highlight Plötzlich ist es interessant zu demonstrieren, an einem schultag selbstverständlich... mal ehrlich wären das samstagsdemos würden sie nicht stattfinden, zuwenig demonstranten!
    Es ist so leid es mir tut heuchelei nur auf die strasse zu gehen wenn die freizeit nicht betroffen ist.
    • LeChef 14.03.2019 16:31
      Highlight Highlight Um fair zu sein, in diesem Sauwetter würde ich kaum die Schule schwänzen um stundenlang durch den Regen zu latschen..
    • Janeywilcox 14.03.2019 18:55
      Highlight Highlight Sie haben auch schon am Samstag demonstriert, und da sind noch mehr Jugendliche gekommen.
  • Baumi72 14.03.2019 12:55
    Highlight Highlight „Warum sollen Menschen, die sich Gedanken über Konsum und Umwelt machen, wie sündenfreie Superhelden leben?“

    Weil man sonst ein ungeniessbarer Heuchler und Umweltverbessererabernichtsdazubeitrager ist.
    • Janeywilcox 14.03.2019 18:56
      Highlight Highlight Im Ernst - dann könnte man ja nichts mehr kritisieren, ohne als Selbstversorger im Wald zu leben.
  • road¦runner 14.03.2019 12:54
    Highlight Highlight Zwei Worte: Vorbildfunktion und Glaubwürdigkeit.
    • TheDoctor 14.03.2019 14:16
      Highlight Highlight
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    • Murmeli82 16.03.2019 03:38
      Highlight Highlight Erwartest du wirklich, dass 16-jährige deine Vorbilder sind? Das finde ich doch irgendwie traurig (aus meiner Sicht: ich erwarte, dass ein Kind, dass 20 Jahre jünger ist als ich, (m)ein Vorbild ist. Könnte ich auch von meinen (Kleine )Kindern erwarten?
  • LeChef 14.03.2019 12:54
    Highlight Highlight Guter Kommentar, Helene. Umweltschutz gehr nur über allgemeinverbindliche Regeln (und über den Geldseckel!). Alles andere ist Lifestile und Gewissensreinigung. Hat natürlich auch seinen Platz, aber bringt im Endeffekt null und nichts.
  • P. Silie 14.03.2019 12:49
    Highlight Highlight Wir sollten uns nichts vormachen.. wir alle werden unser Verhalten ändern müssen. Auf der einen Seite sind wir gegen AKW's und gegen Kohlekraftwerke, auf der anderen Seite können wir keine Wasserkraftwerke bauen weil es den Lebensraum des Wanderlurchs beeinträchtigen könnte. Keine Windräder weil es das Paarungsverhalten einer Fledermausart stört. Solar geht auch nicht, denn der Nachbar wehrt sich da es ihn blendet etc. etc. etc. Aber alle wollen wir unsere Handys laden, Netflix schauen, am PC arbeiten, Licht und Kühlschrank zu Hause haben..
  • NacBo 14.03.2019 12:46
    Highlight Highlight Kurzer Input vom Klimastreik-Insta-Team: Bei einer internen Umfrage haben 93% von über 1500 Streikenden gesagt, sie würden wegen dem Klima aufs Fliegen verzichten. Von wegen konsequent und so.
    • kabemu 14.03.2019 12:58
      Highlight Highlight Würden oder tun sie es bereits? Wenn nicht: worauf warten sie?
    • Nickoseli 14.03.2019 14:37
      Highlight Highlight Nichts für ungut aber ich bezweifle doch etwas das Ergebnis einer Klimastreik-Insta-Gruppenumfrage. 93% fliegen niemals irgendwo hin? Scheint mir doch leicht unrealistisch. Und nebenbei wärs auch ein wenig traurig. Schaut euch die Welt an, die ihr retten wollt. Noch nie war diese so offen wie heute. Wenn wir sie schon zerstören, sollten wir dabei zumindest eine gute Zeit haben, sonst wärs gar umsonst gewesen... im Ernst, jede Reise ist ihren Abdruck wert, es gibt genügend weitaus sinnlosere Verschwendungen, bei denen man ansetzen sollte. Jeder für sich aber natürlich auch die Politik.
    • Murmeli82 16.03.2019 03:44
      Highlight Highlight Man kann den Abdruck vermindern und trotzdem die Welt sehen. Wir fuhren 2 Jahre mit dem Fahrrad herum, alle 5 - 7 Tage, je nach Budget, Ort, Behördendruck in einem Hotel geschlafen (keine grosse Infrastruktur) und dazwischen mit 5l Wasser (für 2 ) gewaschen. ÖV nur wenn nötig (Visa-Druck). Wir hatten eine schöne Zeit
  • wasylon 14.03.2019 12:41
    Highlight Highlight Tja liebe Helene irgendwie übernimmst Du die Argumente der bösen Klimaskeptiker. Die Schweiz ist auch nur im Promille Bereich für die weltweiten CO2-Ausstoss verantwortlich. Und wenn es jemanden nicht persönlich trifft ist immer einfach Verbote zu vordern.
    Wenn ich 13 Wochen Ferien im Jahr hätte, ist es mir auch egal mit dem Zug Europa zu bereisen. Habe hingegen nur 20 Tage möchte ich ein Maximum aus meiner Zeit herausholen.
    Es zeigt einmal mehr dass die Klimahysteriker eigentlich Klimaheuchler sind.
    • äti 14.03.2019 13:33
      Highlight Highlight Was ist ein Klimaheuchler?
    • Raffaele Merminod 14.03.2019 14:03
      Highlight Highlight Toll, wasylon gibt ganz offen zu das er lieber Fliegt als mit dem Zug fährt, (weil Zeit und weniger Ferien und so) und die anderen sind dann die Klimaheuchler? Und argumentiert dann noch das die Schweiz kaum zum Klimawandel beiträgt?
      Greta Thunberg und Co. haben nie aber gesagt und gefordert, das nur die Schweiz was tun soll.
      Shame in you!
    • wasylon 14.03.2019 15:46
      Highlight Highlight @äti
      In deinem Spiegel siehst Du einen.
      @Raffi
      Im Gegensatz zu Dir und deinen Klimajüngern habe nie Verbote gefordert. Ergo ist man ein Heuchler wenn man etwas verlangt und selbst nicht daran hält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 14.03.2019 12:39
    Highlight Highlight Es geht auch ohne Zwang, wenn man gute Bahnangebote hat. In Deutschland wurde vor kurzem die Bahnverbindung zwischen München und Berlin verbessert (deutlich kürzere Reisezeit), und bald darauf hat man in der Statistik einen Rückgang der Flüge und Autofahrten auf der gleichen Strecke festgestellt. https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Bahn-verdoppelt-Fahrgastzahl-zwischen-Muenchen-und-Berlin-id52816541.html
    • Janeywilcox 14.03.2019 18:59
      Highlight Highlight Siehst du, es sind eben solche Sachen, die politisch gesteuert werden können. Und das von den Politikern zu fordern ist ja nur richtig.
  • nib 14.03.2019 12:36
    Highlight Highlight Ich habe gerade 300eur für die CO2 Kompensation meines Fluges bezahlt. Ablasshandel war nie billig...
    Wenn man das standardmässig auf den Ticketpreis schlagen würde, würde aber auch weniger geflogen.
    • M.. 14.03.2019 13:47
      Highlight Highlight Genau so müsste das laufen. Auf alles, was CO2 oder andere klimawirksame Emissionen erzeugt, müsste eine Steuer um den Ausstoss zu 100% zu kompensieren. Mit Idealismus erreicht man ein paar Prozent, übers Portemonnaie (fast) alle.
  • tim 14.03.2019 12:35
    Highlight Highlight Eigenartig alle wollen das Klima verbessern aber tun sollen es die andern.
    Was aber eigentlich niemand erwähnt ist das jedes angesprochene Problem auf die masslose auf die Überbevölkerung zurückzuführen ist aber das heisse Eisen will niemand anfassen. Es gibt aber inzwischen einige Wissenschaftler die das erkannt haben.
    • Firefly 14.03.2019 13:59
      Highlight Highlight Das ein grosser Teil das Problems die Überbevölkerung ist, bestreitet ja niemand. Nur gibt es keine einfache Lösung für dieses Problem, oder kennen Sie eine?
    • CaptainLonestarr 14.03.2019 15:23
      Highlight Highlight Õ
    • CaptainLonestarr 14.03.2019 15:24
      Highlight Highlight Aufklärung (religiös und sexuell) und Verhütung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 14.03.2019 12:34
    Highlight Highlight Helene, ich muss antworten. Natürlich darf man die Klima-Aktivisten aufgrund ihrer Taten bewerten. Die Leute sind oft wandelnde Vorwürfe und verurteilen nicht Gleichgesinnte in inquisitorischem Stil. Wer andere wegen ihrer Sünden verurteilt, wird halt auch verurteilt. Fliegen, Kreuzfahrten etc. sind schädlich. Solche Menschen können auch Ferien in Adelboden oder Zermatt machen und sie sollten nicht die Fortbewegungsmittel nutzen, die sie an ihren Demos verteufeln. Mal schnell ein Weekend nach London düsen sollte für die Klima-Kids ein No Go sein.
    • Raffaele Merminod 14.03.2019 14:08
      Highlight Highlight HundBasil: Woher woher weisst du das die alle übers Weekend nach London fliegen? Einfach mal behaupten?
    • amyontheline 14.03.2019 15:30
      Highlight Highlight mal kurz nach London fliegen IST ein No-Go!
    • Raffaele Merminod 14.03.2019 16:09
      Highlight Highlight @amyontheline: wer macht das denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 14.03.2019 12:24
    Highlight Highlight "71 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen seit 1988 gehen auf das Konto von gerade 100 Firmen, darunter Öl- und Gasriesen wie ExxonMobile, BP und Shell"

    Genau, und die produzieren diese Emissionen ja, weil sie böse sind und es ihnen Spass macht, gell? 🤦‍♂️
    • Füdlifingerfritz 14.03.2019 13:01
      Highlight Highlight @Alnothur
      Gut erkannt. Aber naja, es ist halt immer einfacher auf die pösen Kapitalisten und bonzigen Firmenchefs zu zeigen, als einsehen zu müssen, dass am Ende der Konsument schuld ist, also wir alle.
    • Lolus 14.03.2019 14:11
      Highlight Highlight Du liegst mit deinem Statement am Schluss gar nicht so falsch. Es ist aber nicht der Spass sondern die Gewinnmaximierung.
      Auch diese Grosskonzerne könnten weniger CO2-Emissionel verursachen. Dafür fallen aber hohe Investitionen an und der Reingewinn würde sinken.

      Es geht nicht ums können sondern ums wollen!
  • Tetsuya 14.03.2019 12:04
    Highlight Highlight Macht die ganzen proteste unglaubwürdig.
    Wasser predigen und Wein trinken, schon klar...
    • äti 14.03.2019 13:37
      Highlight Highlight Endlich ein echter sachlicher Alternativ-Vorschlag von tetsuya.
  • MiSänfdrzue 14.03.2019 11:40
    Highlight Highlight Ich hoffe zutiefst, dass Leser_innen des Artikels auch die Kommentare dazu lesen, die zum Glück - und zu meiner Erleichterung - den Artikel sehr kritisch und grösstenteils negativ betrachten.

    Und ja, es ist heuchlerisch an die Demo zu gehen und danach für eine Woche nach New York zu fliegen. Dass man diese Überlegung überhaupt artikulieren muss..
    Für nachhaltige Veränderung muss man immer (auch) bei sich selbst beginnen. Übrigens passend dazu:

    "Everyone thinks of changing the world, but no one thinks about changing themselves" - Tolstoy

    • Raffaele Merminod 14.03.2019 14:10
      Highlight Highlight Wer von denen fliegt jetzt eine Woche nach New York?
      Woher weiss man das?
    • El Veitie 14.03.2019 15:29
      Highlight Highlight Die recht Propaganda scheint ja sehr gut zu funktionieren. Jetzt ist es schon Fact , das ausnahmslos alle Klimastreiker mindestens 2x die Woche nach NY fliegen und einen dicken SUV fahren. Das Sackgeld von 10'000 SFr./Woche reicht dazu ja vollkommen aus. In welcher Realität lebt Ihr eigentlich, auf jeden Fall , in der gleichen wie ich.
    • MiSänfdrzue 14.03.2019 16:27
      Highlight Highlight Ich finde die Demos eine tolle Sache, nur um das klarzustellen :-) das mit New York war ein Beispiel und trifft - natürlich - längst nicht auf jeden Demonstrierenden zu.

      Der Punkt war, dass zum Demonstrieren noch was dazu gehört: auch auf den eigenen ökologischen Fussabdruck achten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Safster 14.03.2019 11:39
    Highlight Highlight Du hast sicher Recht mit deiner Grundaussage. Allerdings bedarf die Forderung nach einem Systemwechsel eines glaubwürdigen Untergrunds. Das heisst, die offensichtlichen umwelschädigenden Verhaltensweisen dürfen wir uns gerne etwas moralinistisch vermiesen, indem wir darauf hinweisen, dass nach Berlin ein Nachtzug fährt und Fast Fashion zwar billig aber extrem unnachhaltig ist. Die Gegner werden immer unfair argumentieren. Daran müssen wir uns gewöhnen. Wir können uns aber unterstützen, indem wir an die Durchschlagkraft unserer Argumente glauben. Hach, we are the world!
  • chicadeltren 14.03.2019 11:38
    Highlight Highlight Der neue Ablassbrief: 1x Streiken macht 1t CO2 wieder wett. Erst noch günstiger als diese Zertifikste und gibt noch einen Imageboost gratis dazu. 😏👌
  • Mutbürgerin 14.03.2019 11:33
    Highlight Highlight Die Wissenschaft ist nicht das Mass, das definiert, was getan werden muss. Aus wissenschaftlicher Sicht müsste man den Konsum von Rauchen, Trinken und Drogen auf 0 reduzieren, sprich verbieten. Es wird nicht gemacht, weil dem Mensch seine Freiheit wichtiger ist, als sich an wissenschaftliche Modelle zu halten, die nach ein paar Jahrzehnten wieder geändert werden.
    • äti 14.03.2019 13:40
      Highlight Highlight .. und jetzt? das war der Alternativ-Vorschlag?
    • Plasma 14.03.2019 22:49
      Highlight Highlight Sie mag nicht das Mass aller Dinge sein, aber als Gesellschaft sollten wir ihren Erkentnissen folgen. Gerade beim Klima, weil es ALLE betrifft.

      In deiner Analogie: Wäre so als ob ALLE drogenabhängig oder Alkoholiker wären
  • Gender Bender 14.03.2019 11:33
    Highlight Highlight Helene, die Natur verhandelt nicht mit dir und du bist nicht, kein Mensch ist das, in der Position dies zu tun. Die Rechnung kommt einfach, ohne wenn und aber.
    • äti 14.03.2019 13:43
      Highlight Highlight .. gilt das auch für Atombomben? Im Sinne von, mal alle zünden und schauen was die Natur dann so macht?
    • Gender Bender 14.03.2019 19:19
      Highlight Highlight @äti: Es gibt kein Argument fürs Leben oder eins dagegen, es ist einfach hier. Auch nach ätis nuklearem Winter wird irgendwo irgendwas leben, einfach so weil das Leben das kann. Worauf ich hinaus will, ist folgendes. Menschen müssen nicht die Natur retten, sie sollten sich selbst retten. Immer dieses Sinnlose gedöns und diese Begriffsverwirrungen. Ach, die sind nicht zu retten sagt sich die Natur und probiert was Neues.
    • äti 15.03.2019 06:53
      Highlight Highlight @tan, aha, die Menschen sind nicht Natur? Alien oder was?
  • THEOne 14.03.2019 11:29
    Highlight Highlight einerseits hast du völlig recht mit den grössten drecksschleuderfirmen, bin sogar ich dafür jenen welchen endlich den riegel zu schieben. andererseits, glaubt einer von euch Nachhaltigkeitsklimademoläuferwhatever ernsthaft mit einer demo oder absolut utopischen und schwachsinnigen vorgaben. (co2 bis 2050 auf null) könne man das problem nur ansatzweise lösen....? ernsthaft? geld regiert die welt, nicht ihr. es ist traurig, abet es ist so. da wird keiner von euch nur ansatzweise was ändern können.
    • Janeywilcox 14.03.2019 19:12
      Highlight Highlight Ich denke, du bist historisch offenbar nicht so bewandert. In ganz vielen Fällen, in denen sich was geändert hat - politisch - war das, weil der gesellschaftliche Druck - ausgedrückt durch abermaliges Demonstrieren - zu hoch wurde. Siehe Rassentrennung, 68er-Bewegung, Vietnam-Krieg, Frauenbewegung, Arabischer Frühling, Anti-Abtreibung, etc. Es muss nur genug Leute infizieren, damit der Druck unausweichlich wird für die Politik.
    • Eh Doch 15.03.2019 09:34
      Highlight Highlight Das hat man über die Frauen welche für das Stimmrecht portestierten auch gesagt, so ala "ah die paar Wiiber was wend die scho.."
      Und dann BAM! In your face, da sind wir, und wir sind laut
  • Ravel 14.03.2019 11:27
    Highlight Highlight Die Leute hier in den Kommentaren raffen es einfach nicht. Es ist nicht verlogen, wenn ich dafür bin, dass weniger geflogen wird und der CO2-Verbrauch gesenkt wird, ich gleichzeitig zuhause aber Strom für meinen Computer beziehe. Nur, weil ich nicht ALLES dafür mache, kein CO2 zu produzieren, heisst das noch lange nicht, dass ich nicht dafür einstehen darf, dass wir alle deutlich WENIGER CO2 verbrauchen. Ist es wirklich so schwer, hier zu differenzieren?
    • Janeywilcox 14.03.2019 19:15
      Highlight Highlight @ E7#9: haben wir da ein kleines Schneeflöckli? Nur weil die Banner aggressiv formuliert sind, soll man sie nicht ernst nehmen? Muss ich denn jetzt auf jeder Demo noch "Danke für alles, aber.." drunterschreiben und auf die Knie gehen, damit ich eine Forderung stellen kann?
  • whatthepuck 14.03.2019 11:25
    Highlight Highlight Stimme grösstenteils zu.

    Aber: Der zweitletzte Absatz macht mich etwas stutzig. Genauso wenig, wie die Gesellschaft Bestrebungen zum Klimaschutz nicht einfach an die Privaten auslagern darf, dürfen individuelle Bestrebungen zum Klimaschutz von sich geweisen und an die Allgemeinheit delegiert werden.

    Es braucht Leute, die bereit sind, etwas verändern zu wollen. Es braucht aber auch Leute, die die guten Absichten in die Tat umsetzen. Es macht wenig Sinn, von weniger engagierten Leuten grosse Taten zu fordern. Eine rein pragmatische Überlegung.
  • _Lucky Luke_ 14.03.2019 11:25
    Highlight Highlight Was mich an der ganzen Diskussion nervt ist ihre Einseitigkeit. Es wird den Anschein gemacht, dass lediglich der einzelne Konsument für den Klimawandel verantwortlich ist.

    Kein Wort darüber, dass die Fleisch- und Fischindustrie einen grösseren Einfluss auf das Klima haben als sämtliche andere Abgasemissionen zusammen. Und kein Wort darüber, dass 71 Prozent der Treibhausgase von nur 100 Unternehmen produziert werden.

    Darauf dürfen Jugendliche hinweisen, auch wenn sie nicht in der Wildnis in einer Lehmhütte leben und sich von Pilzen und Baumrinden ernähren.

  • Medardus Sen 14.03.2019 11:24
    Highlight Highlight "Sich Gedanken über den eigenen Konsum zu machen und sich zu fragen: Muss ich wirklich mit dem Flugzeug nach Berlin fliegen oder nehme ich nicht besser den Zug?"

    Vielmehr sollte man sich Gedanken zur eigenen Bedürfnisbefriedigung machen! Woher kommt denn das Bedürfnis bzw. der Anspruch, husch husch nach Berlin zu müssen? Wenn man die Nachhaltigkeit der eigenen Bedürfnisbefriedigung im Blick hätte, würde man auf Vieles verzichten können, bzw wäre es dann ja nicht einmal Verzicht.
    Weniger instant Befriedigung wäre entsprechend mal ein richtiger und wichtiger Anfang auf der individueller Ebene.
  • Chase Insteadman 14.03.2019 11:24
    Highlight Highlight Die "Schüler" prangern die sog. "Klimasünden" an, die den Wohlstand ihrer Eltern und somit auch ihren eigenen Wohlstand erst möglich gemacht haben. Das ist meiner Meinung nach etwas kurzsichtig, weil, wie im Artikel beschrieben, sind sie dann doch nicht bereit, auf die Annehmlichkeiten, der u.a. durch Flugzeuge, Lastwagen, Fabriken etc. zu ihrem Wohlstand geführt hat, zu verzichten.
  • zeitgeist 14.03.2019 11:21
    Highlight Highlight Ich finde es interessant, wie die Klima-Debatte die Abgründe des Menschen zum Vorschein bringt. Neid, Egoismus, Heuchlerei, Selbstgerechtigkeit, Empathielosigkeit, Ignoranz, Opportunismus, Narzissmus, Moralismus. Auf beiden Seiten. (obwohl ich finde, dass es keine 'Seiten' bräuchte, sondern Miteinander und Dialog)
    • Eh Doch 15.03.2019 09:40
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass der Diskurs gleich persönlich wird (wie du beschrieben hast), anstatt auf sachlicher Ebene ein Miteinander zu suchen. Wäre dies nämlich der Fall, würden alle auf die Strasse gehen. Ist aber nicht, weil man sich lieber angegriffen fühlt. Das liebt die Politik, denn dadurch hofft man, die Bewegung klinge bald ab. Wir stehen uns also eigentlich selber im Weg
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 14.03.2019 11:09
    Highlight Highlight Das ist dann wohl die Argumentation der Hipster-Wohlfühlbubble. Protest sieht so geil aus - muss ich grad auf Insta posten. Matura-Reise nach (beliebige Bettenburg am Mittelmeer einfügen) mit dem Billig-Flieger - aber ich empöre mich, wenn ich darauf hingewiesen werde. Die ganze Geschichte mit dem Klimaschutz wird verdammt anstrengend. Wenn das bisschen Verzicht zu viel ist, sollte die Jugend vielleicht doch lieber beim #-Aktivismus bleiben.
    • Eh Doch 15.03.2019 09:42
      Highlight Highlight Deine Argumentatiosnweise wird anstrengend.
      Wenn du nichts von Klima wissen willst dann halte dich doch raus aus der Debatte, wenn du findest es braucht eine Veränderung dann agrumentiere auf Sachebene und nicht aus einer Opferhaltung heraus um gemeinsam Lösungen anzustreben. Einfach ein Tipp
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 15.03.2019 14:50
      Highlight Highlight Das kommt jetzt etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Wo sage ich, dass ich nichts von Klima wissen will? Wo gnau machst du eine Opferhaltung fest? IMHO ist der Klimastreik eine nette Idee, um Leute zusammenzubringen, aber nichts an sich Nachhaltiges. Nachhaltiger Klimaschutz bedeutet empfindliche Einschnitte in unser Leben: Das fängt bei der Anzahl Kinder pro Kopf an und hört bei plastiklosen Lieferketten auf. Da können wir uns warm anziehen. Sorry, isso.
  • BenFränkly 14.03.2019 11:06
    Highlight Highlight Man kann nicht im Alleingang alles ändern. Aber jeder kann beitragen. Statt mit dem Flieger mal mit dem Zug in die Ferien. Statt ein neues Smartphone halt ein gebrauchtes kaufen.
    Wichtiger als auf der ganzen Linie zu verzichten ist es, überhaupt einen Schritt zu machen. Denn viele kleine Schritte geben am Schluss auch einen grossen. Gruss vom Dach wo ich gestern 9kw Solarpower installiert habe.
  • just sayin' 14.03.2019 11:06
    Highlight Highlight "Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!"

    klar darf mann das.
    mann ist einfach nicht besonders glaubwürdig.

    ich beschimpfe die bösen fleischesser auch nicht und wende mich wieder meinem steak zu.
    • äti 14.03.2019 13:47
      Highlight Highlight .. sich selber kritisch hinterfragen geht auch nicht?
    • Eh Doch 15.03.2019 09:44
      Highlight Highlight danke für dein Kommentar..NICHT
      Und nun? wenn du das geschrieben hast, geht es dir dann besser?
      Du musst dich eher fragen geht es uns dann alle besser?

      ..glaube NIIICHT
  • zeitgeist 14.03.2019 11:06
    Highlight Highlight "Hört auf, mit euren moralinsauren Aussagen eine Bewegung zu demontieren, die für eine bessere Zukunft kämpft."

    Okay, aber hört auch auf, euch für moralisch überlegen zu halten, bloss weil ihr auf Flüge, Fleisch oder sonst noch was verzichtet. Obwohl ich Symphatien für die Bewegung habe, finde ich diese Arroganz unerträglich.
    • sheimers 14.03.2019 12:49
      Highlight Highlight Warum sollen diejenigen, die nachweislich die Umwelt deutlich weniger belasten als der Durschschnitt sich nicht für was besseres halten? Also nüchtern betrachtet sind sie das doch tatsächlich.
    • Eh Doch 15.03.2019 09:44
      Highlight Highlight du musst dich fragen, wieso du das als arrogant wahrnimmst und wieso du dich persönlich verletzt fühlst.
  • Nausicaä 14.03.2019 11:04
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich mit den Aussagen des Artikels einverstanden, danke für diesen, Helene!

    Die Forderung, dass Klimaaktivisten auf wirklich alles verzichten sollen, weil sie sonst unglaubwürdig sind, soll ja oft nur davon ablenken, dass man selbst überhaupt nichts tun will!

    Aber: Wir müssen nicht nur politisch, sondern auch privat etwas tun. Alle. Auch die Klimajugend. Alle müssen jetzt einfach ihren Konsum der klimagefährdenden Mittel massiv runterschrauben und klüger einkaufen. So ist das halt. Und wenn wir Menschen das nicht hinkriegen, dann verdienen wir das Elend, dass uns droht!
    • Nausicaä 14.03.2019 12:11
      Highlight Highlight @.ch: Ja habe ich. Aber ich könnte noch mehr tun. Zum Beispiel konnte ich mich bis jetzt noch nicht von Käse trennen...Ich arbeite daran....

      Es braucht politische UND private Massnahmen.
    • Murmeli82 16.03.2019 04:11
      Highlight Highlight Bei uns in der Region wächst kein Gemüse (jedenfalls nicht genug um als Gemüsebauer arbeiten zu können). Es hat viel Wald und Weiden und Bio-Kühe. Mein Nachbar liefert mir auf seinem Weg jeweils die Milch direkt ab Hof. Warum soll ich Soja-, Mandel-, oder sonst eine pflanzliche "Milch" kaufen? CO2 Ausstoss dieser Milch-Ersatz? Anbau, Produktion, Verpackung, Herkunft & Abfall??
  • premium nuts 14.03.2019 11:04
    Highlight Highlight Die Menschheit ist (indirekt) süchtig nach CO2. Eigentlich weiss es jeder, es ist nicht gut und man sollte von der Sucht wegkommen. Wie das aber so ist bei Süchten einfacher gesagt als getan. Die Klimajugend fordert von der Politik hilfe beim Entzug weil sie es selbst nicht schafft clean zu werden und was noch schlimmer ist, ein grosser Teil gar nicht versucht clean zu werden.
  • Mathis 14.03.2019 11:03
    Highlight Highlight Wichtig für das Klima ist nicht unsere Einstellung , sondern unsere Lebensweise.
  • Hand-Solo 14.03.2019 11:03
    Highlight Highlight Gemäss Greenpeace belastet eine Flugreise nach New York die Erdatmosphäre soviel wie ein Jahr Autofahren.
    Ich fahre viel Auto, fliege aber nur alle paar Jahre mal.

    Im Endeffekt macht es aber auf das Klima keinen so grossen Unterschied, ob ich Auto fahre, oder ein Klimaschützer in den Urlaub fliegt. Aber ich als Autofahrer soll der Dumme sein. Sorry, aber das ist nicht ganz Fair...

    Das Klima wird nicht durch Verzicht gerettet werden können, das ist Utopisch. Es braucht Umweltfreundliche, aber praktikable Alternativen für Kerosinflugzeuge, bzw. Benzinautos.
    • skater83 14.03.2019 11:24
      Highlight Highlight jä, war da nicht mal sowas wie Zug, Öffentlicher Verkehr, Elektromobilität?
    • Safster 14.03.2019 11:29
      Highlight Highlight Und du wirst bereit sein müssen für den Benzin mehr zu bezahlen, wenn die Politik eine Erhöhung vorschlägt.
    • Hand-Solo 14.03.2019 11:50
      Highlight Highlight Die Regulierung über den Preiserhöhungen finde ich problematisch. Das heisst der/die wenig Verdienende muss sich zwangsläufig einschränken. Dem Grossverdiener ist es egal wieviel er für den Benzin bezahlt. Ich finde das asozial.

      Aber angenommen Ich kann zu einem konkurrenzfähigen Preis ein umweltfreundliches Auto kaufen, welches mit einer erneuerbaren Energiequelle betrieben wird, (Sei's Strom, Synthetischer Treibstoff etc.) Und die Energieversorgungsstruktur ist auf einem Vergleichbaren Level wie das Tankstellennetz. Warum sollte ich dann noch ein Benziner kaufen? Strafsteuer hin oder her.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RiotGurl 14.03.2019 11:01
    Highlight Highlight Was, wenn meine ganze Familie in Hongkong wohnen würde?
    Kein Arbeitgeber würde mir wohl 10 Ferien wochen im Jahr geben um die mehrwöchige Zugreise anzutreten.
    Oder in Amerika?...
    Ja ebe genau... so funktioniert das.
    • skater83 14.03.2019 11:26
      Highlight Highlight zum glück macht sie das ja nicht und darum kannst du deine Flugreise nach Hongkong entspannt aufallen lassen und dein Arbeitgeber ist ebenfalls fein raus!
      Hört doch mal auf hypothetische Einzelfälle als Beispiele dafür zu bringen warum die Gesamtlösungsansätze nicht praktikabel seien...
  • jinglejanglee 14.03.2019 11:01
    Highlight Highlight zugegeben, kein handy zu haben scheint mir schwierig... keine flüge zu buchen ist jedoch (eher) eine frage der einstellung! es gibt in der schweiz und nachbarsländer/eu-länder ein ausreichendes ÖV-netz (und sogar das auto verbraucht weniger CO2 als ein flugzeug). wenn man demonstrieren geht, sollte auch ein entsprechendes handeln möglich sein!
  • mihi92 14.03.2019 11:01
    Highlight Highlight Liebe Frau Obrist, Sie verstehen nicht ganz. Es geht um die Glaubwürdigkeit dieser Jugendlichen. Doppelmoral ist das Stichwort. Man kann nicht anderen was vorschreiben/verbieten aber es selber nicht machen, das geht einfach nicht, das nimmt dir niemand ab. Deswegen ist der Unmut so gross. Doch Frau Obrist man muss das ganze Bild sehen, es geht hier um unsere Erde da sollte man schon das grosse Bild sehen. Sie schrieben genau einen Stammtisch-Artikel, schon wieder in Doppelmoral ertappt. #stopptdiesedoppelmoral
    • dorfne 14.03.2019 11:53
      Highlight Highlight Was Konkretes schreiben die Jugendlichen Ihnen denn vor? Konkret hingegen werden die Auswirkungen des Klimawandels sein: Waldbrände, Dürren, ausgetrocknete Gewässer inkl. Fischsterben, Überschwemmu gen, Hagel- und Sturmschäden. Ganz konkret könnt es Ihnen das Dach wegpusten, das Auto in den Fluss schwemmen usw.. Flüsse und Seen haben noch immer zu tiefe Wasserstände. Beten sie dafür, dass wir 2019 nicht noch einen Dürresommer wie 2018 haben werden.
    • mihi92 14.03.2019 13:37
      Highlight Highlight @mogad: schauen Sie sich mal die Geschichte unserer Erde an, schon immer gab extreme Witterungen, das ist nicht neues, das gab es schon seit Anbeginn der Menschheit. Im Endeffekt können wir gegen Mutternatur nichts unternehmen. Am besten einfach so leben, dass man es mit sich selber vereinbaren kann und nicht was irgendwelche Aktivisten fordern. Unsere Erde wird sich von ganz alleine erholen, das werden wir wahrscheinlich aber nicht mehr erleben.
  • Perwoll 14.03.2019 10:58
    Highlight Highlight Ich möchte mal sehen wieviele Schüler noch demonstrieren, wenn die Demos am Samstag stattfinden würden. Die welche dann noch dabei sind, hätten meinen Respekt.
    • ninamüller 14.03.2019 12:09
      Highlight Highlight Am Samstag, den 2. Februar waren in der Schweiz 65'000 Menschen an den Klimademos, zum grössten Teil Jugendliche. Das war bis anhin die grösste Aktion des Klimastreik Schweiz - an einem Samstag!
    • geissenpetrov 14.03.2019 12:42
      Highlight Highlight Die bisher grösste Demo war an einem Samstag.
    • Perwoll 14.03.2019 13:32
      Highlight Highlight Ok und wow fast 1% der Bevölkerung mobilisiert. Da ist noch etwas an Überzeugungsarbeit zu leisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joe155 14.03.2019 10:58
    Highlight Highlight Es braucht den Systemwechsel, da wir uns sonst Ausreden suchen. Jeder andere macht es auch, warum soll ich denn verzichten? Dieser Verzicht schmerzt: Auf Facebook kann ich, obwohl ich nicht mehr fliege, sämtlichen "Kollegen" zuschauen, wie sie für eine Woche nach Südafrika oder Amerika jetten. Sowas nicht selber tun zu können ist schmerzhaft.
    Darum brauchts den System Change. Es ist für einen Einzelnen nur schon aufgrund seines Umfeldes und seiner Träume / Wünsche extrem schwer, auf CO2 zu verzichten.
    • srueegger 14.03.2019 11:01
      Highlight Highlight Dann verzichte nicht 🤷‍♂️
    • Trompete 14.03.2019 11:07
      Highlight Highlight Wie sollte denn das propagierte neue System aussehen?
    • just sayin' 14.03.2019 11:08
      Highlight Highlight das darf jeder machen wie er will.

      ich fange immer zuerst bei mir selbst an.
      freiwillig.
      ohne staat, der mich dazu zwingt und so.
      weil logisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yann Wermuth 14.03.2019 10:58
    Highlight Highlight Yes!Yes!Yes ❤️
  • rönsger 14.03.2019 10:57
    Highlight Highlight Vor Jahren hat Bundesrat Ogi am TV gezeigt, wie man richtig Eier kocht. Die damals lancierte Energiesparkampagne richtete sich gezielt an das Individuum. Und sie war ein perfekt inszeniertes Ablenkungsmanöver: Wenn jedeR bei den Eiern Energie spart, ist die Politik fein raus und muss sich nicht weiter darum kümmern, die wahren Probleme zu lösen bzw. harte Massnahmen zu ergreifen, die auch die einflussreichen Unternehmen in die Pflicht nehmen. Die aktuelle Klimadiskussion (CO2-Gesetz) erinnert mich stark an damals: Wir sollen handeln, aber die wahren Dreckschleudern bleiben unangetastet.
    • dorfne 14.03.2019 11:58
      Highlight Highlight Die Politik kann das Problem nicht lösen, weil sie selbst in ihrer Mehrheit Teil des Problems ist. Leugnen kann sie das Problem aber auch nicht mehr, weil es zu offensichtlich ist. Also macht sie das Problem zu einem Problem des Einzelnen! Dies zu schaffen gehört zur Kernkompetenz neoliberaler Politik.
  • Militia 14.03.2019 10:54
    Highlight Highlight Sorry liebe Helene, das war leider nichts...
    • dorfne 14.03.2019 11:59
      Highlight Highlight Und was wäre denn "was". Argumente bitte, keine nackten Abwertungen.
    • Militia 14.03.2019 12:31
      Highlight Highlight Äh, hab den Artikel gar nicht gelesen! Nein, ernsthaft: dass es eben nicht geht für das Klima zu streiken und in die Ferien zu fliegen. Genau wie es nicht geht gegen Massentierhaltung zu sein und ohne zu wissen woher das Fleisch kommt trotzdem Fleisch zu essen. Man kann aber mit dem Zug oder schlimmsten Falles mit dem Auto gehen und Fleisch vom (Bio)Bauern aus der Region kaufen - dann darf man auch mit dem Finger zeigen. Ich fand das jetzt noch eine einfache Argunentationskette.
  • PAPY__ 14.03.2019 10:54
    Highlight Highlight Ich lese aus diesem Artikel nur: Selbst nichts machen, alle anderen sind schuld. Diese Grossen Industriebetriebe mimimi (Klar die sind Hauptverursacher trotzdem...). Vielleicht verstehe ich das auch falsch aber wenn wir alle jeweils etwas dazu beitragen würden, denke ich würden wir die Welt ein bisschen verbessern... Und ich habe das Gefühl momentan würde jedes "Bisschen" helfen...
  • wilbur 14.03.2019 10:51
    Highlight Highlight nein, darf man nicht!
  • Baccaralette 14.03.2019 10:50
    Highlight Highlight Nein, darf man eben nicht. Ich kann auch demonstrieren und überhaupt nichts ändern. Dann habe ich aber auch einfach kein Rückgrat und möchte, dass alle anderen sich und ihre Lebensweise ändern, aber ICH muss grad gar nichts machen.

    Geht mir nicht auf. Aber eben, ich demonstriere nicht, ich ändere.
    • dorfne 14.03.2019 12:02
      Highlight Highlight @Sünneli. Zynismus ist eine Bankrotterklärung. Lassen Sie nicht zu sehr die Hose runter. Es wirkt nur irgendwie masslos defensiv.
    • Plasma 14.03.2019 23:06
      Highlight Highlight @Baccara: Vergiss nicht. Es sind v.a. Jugendliche und keine perfekten Superhelden.

      Du sprichst die Autenzität an. Bin ich grundsätzlich bei dir. Aber man kann für etwas sein auch wenn man sich nicht 100% daran hält. Gerade wenn es das ökonomische und soziale Umfeld nicht erlauben. Ausserdem mindert ein Autenzitätsmanko nicht die Richtigkeit der Aussagen und Forderungen der Protestierenden!
  • Pointer 14.03.2019 10:47
    Highlight Highlight Die Frage sollte nicht lauten: «Muss ich wirklich mit dem Flugzeug nach Berlin fliegen oder nehme ich nicht besser den Zug?», sondern: «Muss ich überhaupt nach Berlin reisen oder gehts vielleicht auch anders?»
    • zeitgeist 14.03.2019 11:08
      Highlight Highlight Danke, das liegr mir schon lange auf der Zunge.
    • Pointer 14.03.2019 12:23
      Highlight Highlight Der schnelle TGV braucht aber deutlich mehr Energie als die Schweizer Bummel Bahn!
  • DerMeiner 14.03.2019 10:43
    Highlight Highlight Ich kenne einige Umweltverbesserer, die ihre Botschaft rege bspw. auf Instagram teilen und nebenbei noch auf Weltreise sind.

    Das nenne ich verlogen. Nichts anderes.
  • fischbrot 14.03.2019 10:40
    Highlight Highlight Diese Argumentation ist auf so vielen Ebenen falsch...
  • Utopiot 14.03.2019 10:40
    Highlight Highlight Die meisten User haben es wohl immer noch nicht geschnallt... Wir hätten zB. auch einfach aufhören können Plastiksäckli im Coop/Migros mitzunehmen, aber wir haben erst damit aufgehört als sie 5 Rappen (!) gekostet haben! Natürlich ist der Verzicht von Einzelpersonen stark, keine Frage, aber die meisten Menschen brauchen einfach einen kleinen Schupf (change the system)! Und anstatt sich über die Schüler aufzuregen, könnte man sich, wie im Artikel vorgeschlagen, lieber über grosse Firmen aufregen, die einen viel grösseren Einfluss haben als wir alle.
    • PAPY__ 14.03.2019 10:56
      Highlight Highlight Leider können du und ich (wahrscheinlich) bei den grossen Firmen nichts bewirken. Jedoch bei uns im Alltag schon. Daher würde ich zuerst vor meiner Tür fegen. Das könnte helfen.
    • Pointer 14.03.2019 11:05
      Highlight Highlight Um beim Säckli-Beispiel zu bleiben, wenn die Schüler gegen Säckli protestieren würden und selbst darauf verzichteten, wäre deren Protest völlig in Ordnung.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 14.03.2019 10:38
    Highlight Highlight Sorry. aber es ist immer Verflucht einfach auf andere zu Zeigen und selbst den inneren Schweinehund von der Leine zu lassen.

    Von Deutschland, Indien, China und Co fordern die Dreckskohlekraftwerke Abzuschalten und Autos am besten verbieten wollen und dafür sogar Innereuropäisch mehrmals pro Jahr herumjeten ist einfach Scheinheillig.
    Und schlussendlich sind sogar die CO2 Zertifikate Scheinheillig den das Verbrattete CO2 ist nunmal in der Luft, egal ob mit Ablasswisch oder nicht.

    Darum besser alle Schränken sich überall ein resp. in 20 Jahren kommen wir nicht mehr drumherum
  • Marco86 14.03.2019 10:38
    Highlight Highlight Deine Aussage:

    "Mit individuellen Entscheidungen und Einschränkungen ist der Klimawandel aber nicht zu stoppen. 71 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen seit 1988 gehen auf das Konto von gerade 100 Firmen, darunter..." -

    macht NULL Sinn. Als ob die Unternehmen Selbstzweck wären, sie bedienen ja gerade Konsumentenbedürfnisse, die ich als Konsument mitbestimme...


    Und:
    "Warum sollen Menschen, die sich Gedanken über Konsum und Umwelt machen, wie sündenfreie Superhelden leben?"

    Von "Gedanken machen" kann hier kaum die Rede sein... Anklagen trifft es wohl eher
  • NinjaGaiden 14.03.2019 10:37
    Highlight Highlight Angenommen es stimmt, was in diesem Artikel steht. Das würde bedeuten, dass wir einfach diese 100 (meist) Öl-Firmen zwingen müssten, kein CO2 mehr zu produzieren. Naja, es sind nun mal alle Leute, die Heizöl, Plastik und Kerosin verbrauchen, die diese Firmen am Leben halten. Ergo, die Verantwortung liegt bei jedem einzelnen von uns. Wenn ich gegen Rassismus demonstrieren würde, dann würde ich danach auch nichts rassistisches sagen, nur weil ich grad Bock drauf hätte. Dasselbe gilt auch für die Klimaaktivisten. Konsequent sein und Selbstverantwortung tragen. Punkt.
    • Vedder (aka der Dude) 14.03.2019 11:28
      Highlight Highlight Du bringst es super auf den Punkt.
  • Der müde Joe 14.03.2019 10:37
    Highlight Highlight Ja man darf auch Wasser predigen und Wein saufen! Das ganze hat einfach einen faden Beigeschmack, man verliert an Glaubwürdigkeit.🤷🏻‍♂️

    Umweltschutz? Ja! Verzichten? Lieber nicht!

    Aber genau das bedeutet Umweltschutz. Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir wieder lernen auf gewisse Dinge zu verzichten. Ansonsten können wir uns das Geschrei an Umwelt-Demos gleich sparen.
  • Zeit_Genosse 14.03.2019 10:35
    Highlight Highlight Wenn man unangegriffen für etwas sein will/kann, sollte man ebenso unangegriffen dagegen sein können/dürfen. Freie Meinungsäusserung und Persönlichkeitsschutz.

    Es ist eine Frage des Argumentationstausches, wo persönliche Meinungen und Haltungen auf unzählige Studien und Berichte wie diesen fallen.

    Die jetzige Phase ist das Positionieren vieler Menschen durch informieren und leider auch desinformieren. Das macht es eben nicht einfacher und braucht Zeit, Toleranz und die Einsicht, dass vieles nicht in unseren Händen (sondern vielen Händen) ist und das Klima von allen beeinflusst wird.
  • Sir Konterbier 14.03.2019 10:34
    Highlight Highlight Es geht nicht darum, nicht mehr zu fliegen. Es geht darum, nicht dreimal für eine, sondern einmal für drei Wochen nach Amerika zu fliegen. Es geht darum nicht ständig aus Langeweile auf Skyscanner rumzuhängen um noch irgendeinen nutzlosen Flug für 2 Tage Urlaub zu finden und es geht darum mit dem TGV nach Paris zu gehen, auch wenn der 30€ mehr kostet. Leider leben viele Leute so und zeigen dann mit dem Finger auf mich, weil ich gelegentlich FDP wähle (Sie könnten mehr tun, ja). Schon klar bin ich da ein bisschen en colère...
  • Dr no 14.03.2019 10:32
    Highlight Highlight Es geht doch einfach um Glaubwürdigkeit - und die verspielt man leicht, wenn man Wasser predigt und Wein trinkt. Du machst es dir ziemlich leicht, wenn du sagst, "die grossen Konzerne" machen dies und das. Du unterschätzt die Macht des Konsumenten. Wenn niemand die Güter nachfragt, dann werden sie auch nicht mehr angeboten. Basta. Die Haltung "Ich würde ja gern etwas tun, aber es nützt ja eh nichts" nervt mich. Wenn ihr was tun wollt, dann macht es und sucht keine Ausreden.
  • Trompete 14.03.2019 10:30
    Highlight Highlight Ich habe mir diese Woche den Club auf SRF angesehen, wo auch Klimaaktivisten zu Gast waren. Man kann die Diskussion auf der SRF Website nachstreamen.

    Was mich überrascht hat: Offenbar haben selbst die Führungsköpfe der Streikenden keine konkreten und realistischen politischen Forderungen. Sie zeigen als einzige Massnahme mit dem Finger auf die anderen und schreien laut, aber pflückt man sie aus der Masse heraus, können sie ihren Standpunkt weder erläutern noch verteidigen. Wurde es konkret, hatte der "alte weisse Mann" aus der verhassten FDP die besten Ansätze.
  • Bene86 14.03.2019 10:26
    Highlight Highlight "Warum sollen Menschen, die sich Gedanken über Konsum und Umwelt machen, wie sündenfreie Superhelden leben?"

    Weil man sonst durchaus gerechtfertigt als Heuchler betitelt werden darf.

    Das ist so, als ob ich für Frauenrechte demonstriere aber gleichzeitig meine Frau in eine Burka zwingen würde.
    • Lavamera 14.03.2019 14:15
      Highlight Highlight Also in der Schweiz ist es verboten seine Frau in eine Burka zu zwingen. In Saudi-Arabien werden die Frauen in eine Burka gezwungen, wenn sie nicht verhüllt sind, droht Strafe. Ergo zwingen Sie ihre Frau in eine Burka, aber können sich trotzdem für Frauenrechte einsetzen, damit das nicht mehr nötig sein wird.

      Ich hoffe Sie verstehen was ich damit sagen will.
    • Bene86 14.03.2019 14:50
      Highlight Highlight Laverma: Gut das mag vielleicht stimmen, aber der Vergleich hinkt doch sehr. Es gibt keine Gesetze in der Schweiz, die dich z.B. zur Vielfliegerei zwingt.
    • Lavamera 14.03.2019 17:00
      Highlight Highlight Ja, aber im Prinzip ist es dennoch das gleiche. Wir sind in diesem System gefangen, es ist unsere Kultur unsere Lebensweise. Wir sind in dieser gefangen und ohne Zwang werden wir kaum davon wegkommen. Die Demonstranten sind genauso in diesem System, in dieser Lebensweise gefangen. Eine Person ohne Smartphone ist benachteiligt also kauft man eines, da dies unser System fast verlangt. Mag sein, dass es keine Gesetze gibt, aber gezwungen werden wir von der Gesellschaft. Ah und ich kenne keinen Demonstranten, der ein Vielflieger ist. Meistens sind das einfach nur haltlose Unterstellungen.
  • ETH1995 14.03.2019 10:25
    Highlight Highlight Also, wenn ein Trip nach Barcelona im Flugzeug oder PW 20 x mal mehr CO2 produziert als mit der Bahn, dann sollte man schon erwarten dürfen, dass Klimaaktivisten den Zug wählen. Sonst ist das schon recht heuchlerisch.
    Natürlich stimmt alles, was im Artikel steht, aber wir sind in einer Position, wo es uns "nicht ans Lebendige" geht, wenn wir versuchen, ein bisschen bewusster zu leben. Und wenn der Nachbar merkt, dass andere aufs CO2 schauen, überlegt er sich den Kurz-Trip nach Barcelona auch zweimal. Zugfahren muss "hip" werden und fliegen muss "lame" werden. So einfach ist das.
  • Hans der Dampfer 14.03.2019 10:22
    Highlight Highlight Es ist halt wie bei allen Sachen die gehyped werden und dann zum Massenhappening werden. Sie gehen so schnell wie sie gekommen sind. Ich mag mich noch gut erinnern als beim ersten Irak Krieg alle dachten die Regenbogenfahnen von Schwulen hätte was mit Frieden für die Golf-Region zu tun. Irgendwann wurde es ein Hype und die Produzenten kamen nicht mehr nach die billigen Plastikdinger zu produzieren. Jeder hatte dann so eine Fahne auf dem Balkon aber wusste im Grunde gar nicht um was es ging. Ich hatte damals übrigens eine US Flagge weil mir die Heuchelei der Leute auf den Geist ging.
    • just sayin' 14.03.2019 11:14
      Highlight Highlight "Ich hatte damals übrigens eine US Flagge weil mir die Heuchelei der Leute auf den Geist ging."

      ich auch!!
    • Mutzli 14.03.2019 11:30
      Highlight Highlight Was für eine Heuchelei denn? Waren die Friedensbefürworter heimlich Aktionäre von Halliburton oder gingen einmal in der Woche statt ins Fitness kurz mal ein Land erobern als Hobby?

      Nebenbei: Die Regenbogen Pace Friedensfahne ist ca. 17 Jahre älter als die erste Version der LGBT+ Regenbogenfahne und hat ein anderes Design. Sind beide schön farbig aber in einer anderen Reihenfolge und Farbunterschieden.
  • dmark 14.03.2019 10:14
    Highlight Highlight Aber sicher. Ich streike für den Umweltschutz, lebe aber ansonsten genauso weiter, wie zuvor.
    Kann man machen...
  • Rich19_0 14.03.2019 10:13
    Highlight Highlight und wer sorgt dann für die Nachfrage bei Shell, BP und Co.? aber ist natürlich einfach um auf die anderen zu zeigen...
    • dorfne 14.03.2019 11:16
      Highlight Highlight Die Aktionäre wollen immer mehr Gewinn sehen. Änderungen kosten und werden deshalb mit allen Mitteln bekämpft. So dass der Konsument am Ende keine Wahl hat.
    • Stormrider 14.03.2019 14:48
      Highlight Highlight @mogad: Genau so ist es. Und wer sind die grössten Aktionäre? Die Pensionskassen von uns allen.
  • MaskedGaijin 14.03.2019 10:11
    Highlight Highlight Dann sind aber die Vorstösse von links/grün wie Flugverbote, wenn die Ziele innert 8 Stunden mit dem Zug zu erreichen sind, bloss Klima-Populismus.
    • Pointer 14.03.2019 10:24
      Highlight Highlight Populismus kann nicht nur die SVP!
  • Lucas29 14.03.2019 10:10
    Highlight Highlight Nein darf man nicht, denn alles andere wäre nur Scheinheiliges getuhe!
    Die anderen sollen bei sich einsparen, doch bei sich selbst spielts ja keine Rolle...
  • cloud.io00 14.03.2019 10:07
    Highlight Highlight Könnten die Streikenden nicht evtl. ein Stadtteil entmüllen oder ein Stück Wald? Das wäre mal eine gute Sache und ich würde mir überlegen mitzumachen.

    Aber ja stimmt Klimaschutz beginnt beim Anderen
    (und nicht beim Endverbraucher, für welchen das ganze CO2 entstanden ist)
  • Dewar 14.03.2019 10:04
    Highlight Highlight Es ist völlig absurd von den Jugendlichen (oder sonst wem) zu verlangen, jetzt und sofort klimaneutral zu leben. Was sollen sie denn, alle in den Wald ziehen und ohne Strom und fliessend Wasser als Fruktarier leben? Und ihre Protestbewegung mit Schiefertafeln organisieren? Es geht darum einen Systemwechsel herbeizuführen, bei dem falsche Anreize behoben und klimaneutrale(re) Lösungen bei Mobilität, Konsum, Wohnraum etc. gefördert und gefordert werden. Gerade WEIL wir eben nicht perfekt sind und Eigenverantwortung nur beschränkt funktioniert.
  • Albert J. Katzenellenbogen 14.03.2019 10:04
    Highlight Highlight ...
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  • Sauäschnörrli 14.03.2019 10:02
    Highlight Highlight Dieses ganz oder gar nicht wird uns noch einmal den Kopf kosten. Jedoch ist das solange die anderen dürfen, darf ich auch der Klimaaktivisten natürlich auch nicht die Lösung. Obwohl es einer Lösung schon näher ist als ersteres.
  • fandustic 14.03.2019 10:02
    Highlight Highlight Ich fahre mit Kollegen aus „Klima-Gründen“ mit dem Zug nach München....nein, ich will ehrlich sein, es sind „Sauf-Gründe“, so dass wir bereits bei der Anfahrt ordentlich tanken können....aber trotzdem toll fürs Klima, nicht? Nun meine Frage an die Klimaspezialisten: Kann ich die Zugfahrt irgendwie von den Steuern abziehen, denn ich mache ja was Gutes😬

    Meine Güte Leute, schnauft einfach mal durch und zwar alle Seiten✌🏻
    • peeti 14.03.2019 10:56
      Highlight Highlight Dein Aufruf am Schluss in Ehren. Aber mit dem Zug nach München, der nur teilelektrifiziert ist, scheint mir nur beschränkt gut zu sein.
    • skater83 14.03.2019 11:35
      Highlight Highlight Die Tatsache, dass pro zug faktor x menschen auf einem praktisch rollwiederstandsfreien medium unterwegs sind macht verblüffenderweise sogar einen Dieselzug verhältnismässig Umweltfreundlich... ;-)
    • fandustic 14.03.2019 12:27
      Highlight Highlight Danke für die Rückmeldung peeti, der erste Teil war auch nicht ganz ernst gemeint;) Der letzte Absatz aber schon.
  • Sharkdiver 14.03.2019 10:00
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Top Artikel. All diejenigen die hier gegen die schiessen die es machen, sprich protestieren, wollen nur von ihren eigenen Versagen ablenken. Nur weil jemand für Ökologie ist und versucht vernünftig zu leben, und dies auch von der Gesellschaft verlangt, muss längst nicht in einer Höle mit einem Feigenblatt begkleidet leben. Es ist schon 100 mal besser wer bewusst, als wenn man täglich 3 mal Fleisch ist und 4 mal pro Jahr rumfliegt.
  • tzhkuda7 14.03.2019 10:00
    Highlight Highlight Ja und dann fliegt man halt nicht mehr

    Es können bei 8 Milliarden Mwnschen sowieso nie alle Fliegen

    Soviele Rohstoffe gibt der Planet nicht her
  • Eh Doch 14.03.2019 09:59
    Highlight Highlight Klimakatastrophe geht uns alle an.
    Es bringt nichts andere abzuwerten oder Vorwürfe zu machen. Schlussendlich können wir das nur gemeinsam schaffen. Wer das nicht verstanden hat, der wird sich nie ändern.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 14.03.2019 10:40
      Highlight Highlight Ja aber man könnte mit gutem Beispiel vorangehen oder?
    • Eh Doch 14.03.2019 11:27
      Highlight Highlight Jein
      Könnte muss aber nicht.
      Hauptsache es checken mal alle was eigentlich Sache ist.
  • srueegger 14.03.2019 09:54
    Highlight Highlight Klar doch ich bin auch gegen Steuerhinterziehung hab aber noch ein paar Konten auf den Cayman Islands ... ist ja eh alles egal
  • Pred Nison 14.03.2019 09:54
    Highlight Highlight Hört alle auf zu jammern und pflanzt Bäume!
    • Vergugt 14.03.2019 10:52
      Highlight Highlight Zoidberg sagt:
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  • Ohniznachtisbett 14.03.2019 09:53
    Highlight Highlight Interessant ist übrigens das Stichwort Zement. Dieser ist seit 1900 für knapp 10% der ganzen CO2 Emissionen verantwortlich. Grund ist ein chemischer Prozess in der Herstellung. Da gibts dann wohl definitv keinen Ausweg. Beton ist schlicht unerlässlich. Aber ja ansonsten darf man natürlich für oder gegen alles sein. "Jede cha mache was er will..." und das Gegenteil tun, es ist einfach unglaubwürdig. Man kann doch nicht die älteren Generationen für ihr Flug- und Konsumverhalten kritisieren und dann selbst regelmässig in der Gegend umher jetten.
    • maylander 14.03.2019 10:09
      Highlight Highlight Um eine Tonne Klinker (das Produkt das aus dem Rohrdrehofen herauskommt) werden 1.6 Tonnen Rohmehl benötigt. Die 0.6 Tonnen Differenz ist CO2, das vorher im Gestein gebunden war und dann in die Atmosphäre geblasen wird. Dazu kommt dann noch die Kohle oder das Gas um den Ofen zu heizen.
      Ein kleine Teil des CO2 wird beim abbinden wieder im Beton gebunden.

      Gerade in der Schweiz hat es sehr viele Betonfreunde unter den Architekten. Dafür gibt es sehr viele Alternativen.
    • Vergugt 14.03.2019 10:55
      Highlight Highlight Chabis, natürlich gibt es einen Ausweg. Technologischer Fortschritt für weniger CO2-Verbrauch bei der Betonherstellung, Umweltfreundlichere Energie (z.B. Wasserkraft-Strom) für die Industrie, oder einfach weniger Beton verbauen (gibt jetzt schon genug Alternativen). Diese "ist so weil ist so, bleibt so weil immer so gewesen"-Haltung ist engstirnig und bringt uns nicht weiter.
  • Natürlich 14.03.2019 09:53
    Highlight Highlight Danke Helene für diesem Artikel ❣
    Ich sehe das genauso. Natürlich soll man auch bei sich selber anfangen und ich bin überzeugt, dass viele Jugendliche dies auch tun.
    Aber hier in der Kommentarspalte sind wieder die selben langweiligen, inhaltslosen und phrasendreschenden Kommentare wie überall wenns um dieses Thema geht, schade!
    • Diavolino666 14.03.2019 12:34
      Highlight Highlight "langweilige, inhaltslose und phrasendreschende Kommentare" gegen "langweiliges, inhaltloses, phrasendreschendes, moralisierendes Virtue Signalling"
  • dracului 14.03.2019 09:51
    Highlight Highlight Die meisten Menschen lieben den Schutz der Gewohnheit und die Sicherheit der Unabänderbarkeit - auch wenn es uns die Zukunft kostet. Jeder Veganer, (Neu-) Sportler, Anderssexueller, Nichraucher, Gesundesser oder Umweltschützer ist ein Angriff auf die eigenen, “bewährten” Lebensprinzipien und damit immer eine Provokation. Etwas Hoffnung bietet höchstens, dass viele Errungenschaften der heutigen Welt einst bitter bekämpft oder mindestens belächelt wurden und sich doch irgendwann durchsetzten. Die Natur wird sich so oder so erholen. Die Frage ist nur: Mit oder ohne Menschen!
  • EvilBetty 14.03.2019 09:49
    Highlight Highlight «Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!»

    Kann man machen, ist dann halt einfach unglaubwürdig.
  • Vedder (aka der Dude) 14.03.2019 09:48
    Highlight Highlight Wasser predigen und Wein trinken.... Schwacher Artikel
  • Hallosager 14.03.2019 09:46
    Highlight Highlight Es ist so oder so eine gewaltige Unart unserer Gesellschaft, dass wir unfähig sind auf uns selbst zu schauen. Vielleicht ist das eigene Leben zu langweilig, weswegen man andere kritisieren muss, oder aber man versucht sein schlechtes Gewissen zu verteidigen. Es käme mir gar nicht in den Sinn, nun zu Recherchieren ob Jugendliche in die Ferien fliegen, da ich einfach besseres zu tun habe in meinem Leben.
  • Hexenkönig 14.03.2019 09:44
    Highlight Highlight Wasser predigen, aber Wein saufen...
  • Mehmed 14.03.2019 09:44
    Highlight Highlight Bin auf Cicero grad über diesen tollen Beitrag zu Journalismus und Klimadebatte gestossen.
    "Journalismus und Haltung - Aufruf zur Entpörung"

    https://www.cicero.de/kultur/journalismus-haltung-die-Zeit-fridays-for-future-gruene-jochen-bittner

    Lesenswert. Weshalb nichts aus der Klimageschichte wird, wenn Journalisten die kritische Distanz fehlt.
  • Marv_8713 14.03.2019 09:43
    Highlight Highlight Ich bin ganz anderer Meinung!
    solange die Nachfrage so gross ist, wird weiterhin so viel geflogen!

    Um dies zu ändern, muss die Nachfrage sinken und das geht nur wenn alle Bürger mitmachen...

    Man soll zuerst vor seiner Türe wischen und dann bei den anderen schauen, alles andere ist heuchlerisch!

    Frage mich, wieso so viele diesen Artikel super(oder genau auf den Punkt getroffen) finden...
    Bitte helft mir xP
    • bbelser 14.03.2019 10:41
      Highlight Highlight Solange die Preise nicht die wirklichen Kosten abbilden, wird munter weitergeflogen... Die Nachfrage bleibt, weil das Angebot viel zu billig ist... Und weil wir alle brav die Folgekosten tragen
  • Willikopter 14.03.2019 09:42
    Highlight Highlight Ironie ist, Moralinsäure predigen in einem vor Moral nur so triefenden Artikel. Stammtischiger geht nicht.
  • Sanjakil 14.03.2019 09:41
    Highlight Highlight Zuerst meckern, dass die Jugend sich für nichts interessiert.
    Wenn dann aber mal was gemacht wird (sogar gutes) ist man wieder am meckern.
    Und ja klar, sie machen sicher noch nicht alles richtig. Aber sich darüber lustig machen und darauf Rumhacken ist jetzt auch nicht die Lösung? Oder sind hier alles nur Leute die Trumps Meinung über den Klimawandel teilen?
    • DerElch 14.03.2019 12:59
      Highlight Highlight Ich bin sehr sehr sehr interessiert, dass sich im Bezug auf Klimaschutz was tut. Aber: SCHUTZ heisst, aktiv werden. Wenn die Jugend demonstriert, ist das sicher ganz toll und rüttelt auf. Aber es ist nicht aktives Handeln, es schützt das Klima nicht. Schützen wäre, wenn keiner von den Demonstranten mehr fliegen würde.
      Das ist, wie wenn ich für mich entscheide, dass ich es mega schade finde wenn Tiere sterben müssen, nur weil der Mensch Fleisch essen will – aber weiter Fleisch esse, weil ich ja schliesslich doch noch gerne grilliere.

      Der Gedanke allein ist keine Tat.
    • Sanjakil 14.03.2019 13:51
      Highlight Highlight @ derElch Also ist auf die Strasse gehen, damit sich auch in der Politik und in der Gesellschaft generell was ändert nur ein Gedanke und keine Tat?

      Wie bereits oben erwähnt, sie machen sicher noch nicht alles Richtig.
      Aber wenigstens machen sich mehr Personen Gedanken um dieses Thema, und macht Druck, so dass die Gesellschaft vielleicht auch mal auf die Idee kommt, dass es Zeit wäre etwas zu ändern. Doch da braucht es ein Miteinander von Jung und Alt. Und da ist dieses Runtermachen der Jugend keine grosse Hilfe.
    • DerElch 14.03.2019 15:12
      Highlight Highlight @Sanjakil
      Das habe ich nicht behauptet. Es ist eine gute Sache, die Politik wachzurütteln und in die Pflicht zu nehmen. Aber damit alleine ist es nicht getan, das wäre frei dem Motto: "macht ihr – aber ich nicht". Das ist gemeint mit "Tat vor Gedanke". Wachrütteln wollen ist toll, man muss aber auch selbst dahinterstehen und Taten folgen lassen. Wieso soll die Politik Gesetze verabschieden, wenn die Taten der Bevölkerung eine andere Sprache sprechen? Wenn die Flugreisen zurückgehen, dann ist das ein Signal. Und dazu braucht es jeden, der mitmacht, und nicht nur davon spricht.
  • Tooto 14.03.2019 09:39
    Highlight Highlight Was mich eigentlich am meisten stört, bei diesem und auch allen aktuellen Themen in den letzten Jahren.
    Es gibt nur noch eine schwarz oder weiss Meinung im öffentlichen Bereich.
    Eine Mitte scheint man kaum mehr finden zu wollen.
  • No-no 14.03.2019 09:37
    Highlight Highlight Liebe Helene

    Ich frage mich wirklich ernsthaft was Du mit dem Beitrag vermitteln willst. Ich lese generell gerne ab und an Watson aber entweder habt ihr vom Thema wirklich keine Ahnung oder ihr verbereitet permanent Falschinformationen. Untersuch doch deinen Artikel mal auf Begriffsdefinitionen wie Klimaschutz. Und nur weil gewisse Scheinkorrelationen bestehen wird das täglich propagierte auch nicht wahrer wenn keine kausalen Zusammenhänge bestehen.

    Watson war mal irgendwie informativ aber solche Artikel sind beschämend.
    • Shlomo 14.03.2019 10:51
      Highlight Highlight Pardon ich kann dir jetzt nicht folgen. Wo sind die Scheinkorrelationen?
    • No-no 14.03.2019 12:38
      Highlight Highlight @Shlomo: Es gibt sehr viele. Ich denke von grösster Relevanz ist die Scheinkorrelation, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur in folgender Abhängigkeit gibt: CO2 Anstieg -> Temperaturanstieg. Dabei gibt es schon X-Fach Beweise, dass dies nicht der Fall ist. Je nach Datenzeitraum ist die Korrelation sogar negativ. Der kausale Zusammenhang besteht vielmehr darin, Temperaturanstieg -> CO2 anstieg mit einer Verzögerung von 600-1300 Jahren.

      Quellen findest Du genügend, könnte ich aber nachreichen (englisch oder deutsch)
    • Shlomo 14.03.2019 14:34
      Highlight Highlight Lieber No-no,
      Ja gerne diese Quellen würden mich interessieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KenGuru 14.03.2019 09:37
    Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar!

    Immer wenn Leute mit einem guten Motiv in Sachen Klima auftreten, antworten die Kritiker mit Whataboutism. Anstatt etwas zu ändern zu wollen wird mit Finger auf andere gezeigt. Die Jugend hat immerhin schon das Motiv, dass sich in Sachen Klima etwas ändern muss. Damit ist sie den meisten Erwachsenen bereits einige Schritte voraus.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 14.03.2019 10:44
      Highlight Highlight Ja sie haben die Motivation.
      Aber man kann nicht Wasser Predigen und Wein saufen.

      Den damit denken alle anderen das die sich ja auch nicht ändern und ändern sich auch nicht.

      Den selben Teufelskreis haben wirübrigens mit der Nuklearen Abrüstung.
    • Ravel 14.03.2019 11:30
      Highlight Highlight @Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich: Man säuft aber nicht automatisch Wein und predigt Wasser, nur weil man nicht zu 100 % alles unternimmt, um das Klima zu schützen. Wenn jemand versucht, möglichst viel eigene CO2-Produktion zu verhindern, aber halt trotzdem einmal pro Woche Rindfleisch ist, heisst das nicht, dass er sich genauso wenig für das Klima interessiert wie jemand, der 5x pro Woche nach New York und zurück fliegt. Damit werden alle in einen Topf geworfen, obwohl ihr Verhalten und ihr Ansinnen höchst unterschiedlich ist.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 14.03.2019 11:44
      Highlight Highlight @Ravel: Ja tut man nicht, nur ist Fliegen absolut Umweltschädlich und zumindest im Innereuropäischen Raum hat man Alternativen, wo die Politik ansetzen muss ist das ein Zugbilliet nach London Günstiger ist als die Fliegende Dreckschleuder.

      Ich möchte auch gerne nach Kirgistan oder Patagonien, da beides aber meines Wissens nur mit Dreckigem Flugzeug oder noch Dreckigerem Kreuzfahrtschiff geht, warte ich bis ich diese Orte Umweltschonend hinkomme
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 14.03.2019 09:33
    Highlight Highlight Früher hat man dem einfach "Wasser predigen, Wein trinken" gesagt.

    Heute versucht man zu argumentieren, weshalb "Wasser predigen, Wein trinken" schon ok ist.
  • Merlin.s17 14.03.2019 09:32
    Highlight Highlight Ja und Nein. Es ist eine sehr Komplexe Diskussion. Scheiss Konflikt!

    Ja, da die Welt interessant ist und niemand eingeschränkt sein soll iregdwohin zu gehen. Leider ist das Heutzutage ohne Fliegen oder viel zu bezahlen nicht möglich. Deswegen ist es gut, dass wir auf die Stasse gehen und die Politik anpöbeln.

    Nein, da es moralisch nicht vertretbar ist von anderen etwas zu verlangen, sich selber aber davon auszuschliessen.



    • Mutzli 14.03.2019 11:42
      Highlight Highlight Mit dem fordern nach umfassenden politischen Massnahmen schliesst man sich doch wenn schon eher ein?

      Wenn jemand z.B. mit dem Flugzeug fliegt, ist das zwar ein Teil des Problems, aber wenn die selbe Person dann für Klimaabgaben aufs Flugticket, Kerosinsteuern etc. demonstriert, wäre das ja das Gegenteil von sich selbst ausschliessen, oder?

      Ich fliege nicht, aber ich mache mir keine Illusionen, dass das jetzt den entscheidenden Unterschied macht. Dafür bräuchte es griffige politische Massnahmen.
  • peeti 14.03.2019 09:32
    Highlight Highlight Danke für diesen wichtigen Kommentar. Das ewige Relativieren hier ist lächerlich.

    Es scheint mir der Ausdruck einer Hilflosigkeit zu sein, mit der in diesem Land Zustände verteidigt werden, die nicht mehr zu verteidigen sind. Ich werde jedenfalls die Jugend am Freitag unterstützen, auch wenn ich ein Smartphone habe.
  • MacB 14.03.2019 09:30
    Highlight Highlight Danke, das denke ich auch.

    Man sollte den jungen Leuten dankbar sein, dass sie initiativ sind anstatt an DIngen rumzumäkeln, die wahrscheinlich jeder Kritiker auch nicht besser macht.
    • MaskedGaijin 14.03.2019 10:13
      Highlight Highlight Die Kritiker behaupten aber wahrscheinlich nicht das sie es besser machen.
    • Mutzli 14.03.2019 11:52
      Highlight Highlight @MaskedGaijin

      Ehrliche Frage: Wieso soll denn das in diesem Fall relevant sein?

      Es geht ja hier (und auch sonst praktisch nie) um einen Heiligkeitswettbewerb à la “ätsch ich bin besser als du, basta!“

      Wie im Artikel erwähnt, geht es ja um politische und systemische Änderungen, deren jeweiliger Nutzen & Kosten ja für sich betrachtet werden müssen. Individueller Einsatz ist absolut nötig & wünschenswert, kann aber kein Ersatz für politischen Wandel oder ein nötiger “Stimmausweis“ sein

      Wir müssen die Sache jetzt angehen, da können wir nicht warten bis alle “angemessen“ seelisch rein sind.
    • MacB 14.03.2019 12:57
      Highlight Highlight "Wir müssen die Sache jetzt angehen, da können wir nicht warten bis alle “angemessen“ seelisch rein sind. "
      :) :) :)

      @MaskedGaijin: Die jungen Leute behaupten das aber ebenso wenig. Sie haben aber wenigstens den Mut, das Thema Klima mal anzupacken. Irgendwo muss man ja anfangen und ich bin da ohne Sorge, dass sich auch jeder einzelne Aktivist persönlich anstrengen wird - das braucht auch alles seine Zeit. Sie können ja nicht anfangen, sich mit dem Klima zu beschäftigen und gleichzeitig schon eine Höhle beziehen.
  • ahaok 14.03.2019 09:29
    Highlight Highlight "Warum sollen Menschen, die sich Gedanken über Konsum und Umwelt machen, wie sündenfreie Superhelden leben?"
    Weil Sie genau das von anderen fordern.

    Natürlich kann man gegen die Klimaerwärmung sein und gleichzeitig jedes Jahr viermal mit dem Flugzeug um die Welt reisen. Es wirkt einfach recht unglaubwürdig und heuchlerisch.
  • PeteZahad 14.03.2019 09:29
    Highlight Highlight "71 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen seit 1988 gehen auf das Konto von gerade 100 Firmen, darunter Öl- und Gasriesen wie ExxonMobile, BP und Shell."

    Daraus werden unter anderen Gretas Plasticksäckli hergestellt. Ich weiss, etwas überspitzt aber mir ist unklar wieso dies als Argument herhalten soll. Die Ölfirmen machen dies für unseren Benzin, Kerosin und Plastikverbrauch.

    Wenn ich an einer Demonstration etwas fordere sollte ich mich auch entsprechend verhalten. Demonstrieren und nicht selbst umsetzen ist immer scheinheilig.
    • PeteZahad 15.03.2019 09:25
      Highlight Highlight @Bampi: Meine Aussage war eigentlich, dass ich die Argumentation im Beitrag nicht verstanden habe. Für mich klingt es wie "Es sind nicht die Demonstranten welche beim CO2 Ausstoss etwas ausmachen ob diese nun in die Ferien fliegen oder nicht, sondern Firmen unter anderem die Ölfirmen, welche am meisten CO2 Ausstossen".
      Diese Firmen produzieren auf unsere Nachfrage, und diese Nachfrage fängt eben im kleinen, bei jeder einzelnen Person an.
      Und wenn schon Plastik, dann bitte wiederverwertbares, wie Tupperware - das würde ich jetzt von einem Vorbild der Bewegung schon erwarten.
  • What’s Up, Doc? 14.03.2019 09:28
    Highlight Highlight Ich finde deine Argumentation zum grössten Teil vollkommen in Ordnung, aber etwas "das macht mich richtig wütend." Wenn man mit dem Zug durch ganz Europa fahren kann frage ich mich schon warum es Mallorca sein muss, würde nicht auch La Concha Beach oder die Côte d'Azur reichen? Immer hört man "im Kleinen Grosses bewirken" aber hier soll das dann nicht so sein? Mit meinem E-Auto werde ich die Welt auch nicht retten aber ich gehe voran und zeige meinem Umfeld gerne dass es auch ohne Verbrenner geht. Auf die Strasse gehen und nichts zu ändern weil nur die Politik das kann ist heuchlerisch.
  • ächt jetzt? 14.03.2019 09:27
    Highlight Highlight Vielen Dank Helene! Ob es höhnischer Zynismus, egomane "nach-mir-die–Sintflut"-Philosophie oder, so vermute ich, schiere Dummheit ist, die diese "Kritiker" antreibt, sei dahingestellt.
    Ich feiere begeistert diese Jugend, die für ihre Zukunft aufsteht und hoffentlich nie locker lässt. Gerne kämpfe ich mit ihnen und fordere von Politik und Wirtschaft, dass man sie in ihrer berechtigten Sorge um ihre Zukunft ernst nimmt.
    Es ist Zeit für einen Wandel: wir haben vergessen, dass wir nur ein Teil einer Natur sind, die uns nicht gehört.
  • rodman 14.03.2019 09:27
    Highlight Highlight Ich teile deinen Input, Helene. Wenn nur sündenfreie Menschen Anrecht auf eine politische Meinung haben, kommen wir auf allen Seiten nicht weit. Mir ist einfach wichtig, dass die gleichen Moralstandards für alle gelten. Mit der "die da oben"-Mentalität versucht man irgendwelche Firmen zu verteufeln und zu dämonisieren, um einen Sündenbock bringen zu können. Dies entspricht so gar nicht einer konstuktiven Gesprächsmentalität, die bei diesem Thema so wichtig wäre.
    • dorfne 14.03.2019 10:03
      Highlight Highlight Die Frage ist aber, ob Firmen wie Holcim bereit sind zu schmerzhaften Veränderungen. Die brauchen nur mit dem Arbeitsplatzargument zu kommen und schom knicken Alle ein.
  • Evan 14.03.2019 09:25
    Highlight Highlight Wasser predigen und Wein trinken. Logisch darf man, man wird einfach unglaubwürdig.
    • ciaociao 14.03.2019 09:41
      Highlight Highlight hör doch auf, alles in Schwarz-Weiss sehen zu wollen :)

    • dorfne 14.03.2019 10:05
      Highlight Highlight Obrist hat nicht gesagt man müsse auf Alles verzichten um glaubwürdig zu sein.
    • Dewar 14.03.2019 10:17
      Highlight Highlight Es ist eben nicht "Wein trinken", nur weil man noch ein halbwegs normales Leben in der Realität des 21. Jhr führt! Leute wle Thunberg leben m.E. für heutige Verhältnisse vorbildlich - trotz Smartphone. Es ist absurd, von den Aktivisten den kompletten Verzicht zu verlangen, auch wenn das sehr praktisch ist, da man sie so diskreditieren kann und sich nicht mit der unangenehmen Wahrheit des eigenen Fussabdrucks befassen muss. Es geht auch nicht darum, die Menschheit in die Steinzeit zurück zu befördern, sondern darum, weg von fossilen Brennstoffen und ineffizienter Landwirtschaft zu kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Octavio 14.03.2019 09:25
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Das ist dann wohl dein persönlicher Standpunkt. Ich als Umwelt Ing. muss dich leider darauf hinweisen, dass es eben nicht so ist. Alle offiziellen Reports des Welt-Klima-Rates (IPCC) oder auch die Experten der ETH sagen klar das die Emmisionen (CO2 uA) im Jahr 2050 auf 0 sein müsssen.
    AUF 0!
    Somit keine Flugreisen und auch kein Handy mehr.Ab dem Jahr 2050 müssen wir gar CO2 aktiv aus der Atmosphäre entziehen.

    Sry das ich hier den Spielverderber spiel. Aber das ist leider Physik und keine Interessensfrage oder politische Haltung.
    🤓
    • Stormrider 14.03.2019 09:34
      Highlight Highlight Sie werden nicht auf null sein. Also wäre es jetzt sinnvoll sich mit den praktischen Gefahren und Chancen zu befassen.
    • peeti 14.03.2019 09:38
      Highlight Highlight Danke Herr Physiker. Und ist ihr Votum realistisch, wenn wir schon kleinste Bemühungen (Streik, politischen Druck) mit Whataboutism zerschlagen?
      Dieser unausweichliche Systemwechsel muss auch gesellschaftlich abgestützt sein, da reicht Physik nicht. Und von den Jungen kommt gerade mehr als von der Politik/Wirtschaft etc
    • ciaociao 14.03.2019 09:44
      Highlight Highlight wie soll man bitteschön bei der heutigen weltbevölkerung die emission auf 0 bekommen?
      das ist schon aus logistischer sicht nicht möglich, es sei denn man nimmt in kauf dass 90% der menschheit stirbt weil kein zugang zu lebensmitteln mehr erfolgen kann.

      ich finde man darf sehr wohl eine flugemissionsabgabe verlangen und trotzdem einmal nach kanada ein paar wochen in die ferien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich_bin_ich 14.03.2019 09:24
    Highlight Highlight
    Wenn Sie behaupten, dass es einen Systemwandel braucht und der/die Individuelle nicht bei sich selbst anfangen muss soll, nun dann:

    - Die Schweiz muss nichts ändern, schliesslich brauchen wir auf der Welt einen Systemwechsel, aber über die Amis dürfen wir uns dann schon aufregen.

    - Saudi-Arabien gehört in den Menschenrechtsrat. Sie können sich ja für Menschenrechte einsetzen, auch wenn zu Hause nicht alles perfekt ist.

    - Ich will mit 80 neben der Schule durchbrettern, es braucht keine lokalen Geschwindigkeitsbegrenzungen sondern eine Gesamtlösung des Verkehrsproblems.
    • Bündn0r 14.03.2019 09:34
      Highlight Highlight Traurig aber wahr: Saudiarabien sitzt zwischen 2016 und 2019 im UN Menschenrechtsrat.

      Muslimische Länder blockieren diesen in sofern, dass sie sich weigern Übertritte im Rahmen der Sharia zu ächten, da diese ihnen nicht unterstehe!
      1/2 der Ächtungen (61 von gut 120) gehen aus dem selben Grund auch gegen Israel.

      Ihr Witz ist leider traurige Realität.
    • peeti 14.03.2019 09:42
      Highlight Highlight 🤷🏽‍♂️
      Du hast glaubs den Artikel nicht verstanden. Natürlich muss jeder bei sich anfangen (und in deinem Fall auch geltende Gesetze einhalten).
      Es geht darum, dass die vorhandenen Widersprüchlichkeiten einer jungen Bewegung nicht gleich alles schlecht machen.
    • Ich_bin_ich 14.03.2019 10:03
      Highlight Highlight Na ,wenn der Artikel nicht so gemeint war, bin ich wohl zu eindimensional oder zu aufnahmefähig (kann man sich aussuchen) um folgendes zu verstehen:

      "Mit individuellen Entscheidungen und Einschränkungen ist der Klimawandel aber nicht zu stoppen."

      "Wir werden den Klimawandel nicht mit unserem individuellen Verzicht auf Tierprodukte, Plastik, Smartphones und Flugreisen stoppen können. Es braucht einen Systemwandel."

      Vielen Dank für die Aufklärung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 14.03.2019 09:24
    Highlight Highlight 100 Firmen stossen 71% des CO2 aus. Die künftige Wahlsiegerin GLP kann schon mal den Spagat üben. Wirtschaftsfördernd sein und gleichzeitig teure und einschneidende Massnahmen verlangen müssen!
    • Chanich das ändere? 14.03.2019 13:33
      Highlight Highlight Die GLP ist ready. Die Frage ist nur: die anderen auch?

      Wirtschaftsförderung und Umweltschutz schliessen sich nicht aus - im Gegenteil! Nennt sich auch Innovation oder Fortschritt oder Industrie 4.0 oder ... (Ausdruck der Wahl)

      Und ja, man kann auch Geld verdienen ohne seine Ressourcen (einschliesslich Ressource Personal) kaputt zu machen.

      Leider haben das aber unsere (bürgerlichen) selbsternannten Wirtschaftsparteien noch nicht begriffen, sonst wäre hier schon lange Bewegung rein gekommen.

      Und "Nachhaltigkeit" wäre für viele kein Fluchwort - sondern oberstes Wirtschaftsgesetz...
  • sherpa 14.03.2019 09:24
    Highlight Highlight Ist ja gut und recht aber man kann nicht ein generelles Flugverbot für Europa fordern und wenige Wochen später nach Spanien oder irgend wohin in die Ferien fliegen. Verlogener geht es wohl kaum mehr.
    • peeti 14.03.2019 09:42
      Highlight Highlight Wer macht denn das?
    • sherpa 14.03.2019 09:52
      Highlight Highlight viele jener pseudo Klimaschützer, welche nun auf die Straße gehen um zu protestieren
    • Kyle C. 14.03.2019 09:55
      Highlight Highlight 1. habe ich noch nie von einer solchen Forderung gehört von Seiten der Demonstranten.

      2. Müsstest du schon einen konkreten Fall schildern, wo ein/e Aktivist/in das A gefordert hat und B danach nach Spanien geflogen ist. Ansonsten riecht das stark nach dem allseits bekannten Stammtischgerede an. Xgüsi.

      Und 3. lies den Artikel nochmals, denn genau um Aussagen wie deine geht es ja darin.
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  • Coburn 14.03.2019 09:22
    Highlight Highlight Es gibt haufenweise Themen über die wir Menschen unser leben lang Gedanken machen. Damit alleine erreicht man aber erstmal nichts, für einen Effekt braucht es zum Schluss immer Taten.
    • dorfne 14.03.2019 10:12
      Highlight Highlight Welche Partei werden Sie im Herbst wählen?
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.03.2019 09:20
    Highlight Highlight liberale Flüchtlingspolitik --> An dem ist nichts liberal, wenn man andere zum Bezahlen zwingt. Liberal ist es, wenn man Einwanderung zulässt und ihnen das Arbeiten erleichtert mit wenig Gesetzen und Regulierungen.
  • Adi E. 14.03.2019 09:19
    Highlight Highlight Es passt halt einfach nicht zusammen. Man kann schon für ein besseres Klima streiken und in die Ferien fliegen. Es ist und bleibt aber zumindest ein Bisschen heuchlerisch. Wenn schon, denn schon.
    • Kyle C. 14.03.2019 09:56
      Highlight Highlight Der Punkt ist nicht, dass man Fliegen verbieten soll. Aber sich Gedanken darüber macht, ob es zum Flug Alternativen gibt und diese auch nutzt. Wer nach Gran Canaria fliegt, wird nicht drumherum kommen. Wer aber von Züri nach Mailand fliegt, nun, das wirft dann schon Sinnfragen auf.
    • Sharkdiver 14.03.2019 10:07
      Highlight Highlight Nein ist es eben nicht! Wenn ich gegen masslosen Fleischkonsum bin (2-3 mal täglich) ist es nicht verwerflich jeden 2. Tag Flesich zu essen. Ich habe letzthin 2 Junge Männer beim diskutieren zugehört. Sie haben ein Angebot gesehen mit Easyjet am Morgen nach Mallorca und am Abend zurück weil dies dann so Sau billig war. Schnell ans Meer eine Pizza essen zu gehen. Ich kann da 100% dagegen sein. Mir ein verbot von solch billigen Flügen zu sein und darf trotzdem alle 5 Jahre einmal für mehrere Wochen in Übersee in die Ferien fliegen
    • dorfne 14.03.2019 10:14
      Highlight Highlight Sie wissen doch gar nicht, wie viele von den klimabewegten Schülern in die Ferien fliegen, oder Fleischesser sind usw..
  • Me, my shelf and I 14.03.2019 09:18
    Highlight Highlight Einerseits finde ich, dass jeder, der auf die Strasse geht, damit schon mehr für die Umwelt tut, als der Durchschnitt. Andererseits ist es wirklich keine grosse Sache, auf Flugreisen sowie Fleischkonsum zu verzichten. Kommt an die Streiks/Demos UND passt euer Konsumverhalten an, dann tut ihr das Meiste für die Umwelt :)

    ~Ein engagierter Klimastreikender
  • dorfne 14.03.2019 09:18
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Zur Ergänzung: Die grösste Partei der Schweiz, die SVP reduzierte die Schülerbewegung sofort auf das "Schuleschwänzen". Erst kürzlich sagte ein SVP-ler am TV, das Klima habe sich seit jeher verändert und es sei nicht erwiesen, dass der hohe CO2-Ausstoss für die jetzige Erderwärmung verantwortlich sei. Obwohl weltweit 100derte von Wissenschaftlern genau das sagen.
    • Herr Ole 14.03.2019 10:08
      Highlight Highlight Hundertderte? Oder gar 1000sende?
    • dorfne 14.03.2019 10:47
      Highlight Highlight @Herr Ole. Wenn ichs recht bedenke......! Einfach Alle. Nur die Weltwoche findet irgendwo noch einen Klimaleugner.
    • Herr Ole 14.03.2019 16:55
      Highlight Highlight Ihr habt natürlich beide recht. Ich habe nur einen billigen Witz gemacht, weil mogad „100derte“, also hundert-derte geschrieben hat.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.03.2019 09:17
    Highlight Highlight Wenn ich sehe, dass Menschen für CO2-Initiativen stimmen und damit meine persönliche Freiheit einschränken und dann zu faul sind, das Licht in einem Raum zu löschen, in dem sie sich nicht aufhalten, dann ist dies einfach heuchlerisch.
    • dorfne 14.03.2019 09:39
      Highlight Highlight Unlogisch! Sie pochen auf Ihre persönliche Freiheit, gönnen aber andern nicht die Freiheit, das Licht brennen zu lassen.
    • peeti 14.03.2019 09:49
      Highlight Highlight Ernsthaft? Eine Klimabewegung schlechtreden, weil es Leute gibt, die das Licht nicht ausmachen?
      Whataboutism anyone?

      Dein Lebensstil schränkt meine persönliche Freiheit ein. Was machen wir jetzt?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 15.03.2019 00:27
      Highlight Highlight @mogad So lange man meine Freiheit nicht einschränken möchte, kann von mir aus das Licht brennen. Ich kenne aber Personen, die bei jeder CO2-Abstimmung im Markt eingreifen möchten. Solche Leute sollten wenigstens bei sich selbst konsequent sein. Man lebt ja auch nicht wie ein Mönch, wenn man das Licht nicht unnötig brennen lässt.
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  • daniserio87 14.03.2019 09:17
    Highlight Highlight Gegen einmal im Jahr in die Ferien zu fliegen spricht sicher nichts. "Erst fürs Klima demonstrieren, dann mit dem Flieger in die Ferien fliegen." Das liest man tatsächlich viel. Ich denke allerdings, dass diese Aussage nicht auf jene Personen zielt, die einmal im Jahr mit dem Flieger in die Ferien fliegen. Sondern vielmehr um jene, die einmal in die Ferien fliegen, und alle zwei Monat irgendeine Stadt anjetten für einen 3-Nächte-Aufenthalt.
    • rodman 14.03.2019 09:31
      Highlight Highlight Warum spricht gegen 1 mal ferienflug im jahr "sicher nichts"? Und wo ziehst du genau die grenze? 1 mal im Jahr Australien und Bali ist ok, aber 3 mal im Jahr Berlin, London und Prag nicht?

      Kann es sein, dass du versuchst, deinen persönlichen Lebensstil zu rechtfertigen?
    • ciaociao 14.03.2019 09:49
      Highlight Highlight @rodmann
      den grössten emissionsausstoss verursachen start und landung.
      deshalb ja, einmal bali ist weniger schlimm als 3 mal london, obwohl london nur einen bruchteil kostet.

      es braucht generelle versteuerung, dass nicht mehr kreti und bleti für ein 50er-nötli spontan am freitag abend nach dublin jetten. das so eingenommene geld kann man dann auch gut in die forschung und den allgemeinen kampf gegen klimaerwärmung direkt überweisen.
    • rodman 14.03.2019 12:50
      Highlight Highlight Gemäss myclimate verursacht ein retourflug Zürich Berlin 0.34t co2; ein retourflug zürich Melbourne 6.8 tonnen.

      Mit deinem argument könnte ich somit alle 2 wochen eine europacitytrip machen, bis ich gleich viel co2 ausstosse wie bei einem australienflug, gegen den "sicher nichts" einzuwenden ist.
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  • wolge 14.03.2019 09:16
    Highlight Highlight Man kann auch fürs Klima kämpfen und gleich leben wie zuvor. Die Anderen kümmern sich dann schon drum, kein Problem...
    • dorfne 14.03.2019 09:45
      Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jugendliche, die ihre Freizeit opfern fürz das Klima, gedankenlos drauflos konsumieren. Ich bin sicher die Meisten tun was. Sei es, dass sie weniger Fleisch essen, bewusst wenig bis kein Plastik verbrauchen, die Maturareise mit dem Zug statt dem Flugi machen werden usw. Wenn nicht wär das ganze für die Katz.
  • Gubbe 14.03.2019 09:16
    Highlight Highlight Helene Obrist: Sie sind sicher auch eine Cola-Trinkerin, Was perlt da so schön und macht tschisch? Ist das nicht CO2 hörbar gemacht? Wieso hat sich die weitaus grössere Kontentration des CO2 im Dinozeitalter auf das jetzige Niveau zurückgebildet? Das wären auch mal Fakten die es aufzuzählen gäbe. Das gerade die Jugend die Dosen so schön in der Landschaft verteilt, könnte man auch schreiben. Ok, manche sind erschrocken und sind jetzt am überreagieren und es gibt einfach Mitläufer. Man sollte auch den Satz 'ich sehe die Welt anders' von einer leichten Autistin nicht zu ernst nehmen.
    • dorfne 14.03.2019 09:55
      Highlight Highlight Sie bauen Ihre Argumente auf Unterstellungen auf. Obrist trinkt Cola aus der Büchse, die demonstrierenden Jugendlichen müllen Pausenplatz und Seepromenda zu wenn keiner hinschaut. Woher wollen Sie das wissen? Sie sagen, der CO2 Ausstoss sei seit dem Aussterben der Dinosaurier zurückgegangen. Darüber möcht ich gern mehr wissen. Haben Sie das etwa in der Weltwoche gelesen?
    • Gubbe 14.03.2019 14:56
      Highlight Highlight mogad: Ich habe mal für Sie gegoogelt. Vielleicht nehmen Sie auch noch andere Suchmittel zu Hilfe...
      https://www.scinexx.de/news/biowissen/dino-dinner-futter-gabs-genug/
    • Gubbe 14.03.2019 15:38
      Highlight Highlight "Sünneli": Vielleicht buchstabierst du mal meinen Kommentar und wiederholst das immer schneller.
  • Do not lie to mE 14.03.2019 09:16
    Highlight Highlight "Es braucht einen Systemwandel" zurück in die Atomenergie! Klimaschutz auf Kosten der Umwelt?
    TEDx Vortrag von Michael Shellenberger
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  • Spooky 14.03.2019 09:16
    Highlight Highlight "Hört auf, mit euren moralinsauren Aussagen..."

    Ich habe ja gar nichts gesagt.
  • Dberner 14.03.2019 09:15
    Highlight Highlight Man darf beim Streiken auch den Abfall auf den Boden schmeissen. Geht Mal schauen, wie der Boden nach einem Freitag aussieht.
    • dorfne 14.03.2019 10:16
      Highlight Highlight Da sollte man sie packen.
  • Asha 14.03.2019 09:15
    Highlight Highlight Die Bemühungen müssen von beiden Seiten kommen, der politischen und der persönlichen.
  • Ökonometriker 14.03.2019 09:15
    Highlight Highlight Weil eine der Hauptforderungen weniger Flüge ist.
    Würde aber gegen Kohlestrom und beispielsweise in der Schweiz gegen Kohlenstromimporte demonstriert, sähen die Forderungen plötzlich viel seriöser aus.
  • P. Saulus 14.03.2019 09:14
    Highlight Highlight Was soll uns das sagen ? Dass wir diejenigen die uns mit moralinsauerer Suppe überschütten nicht selbst daran messen dürfen ?
    Nicht schlimm wenn einer Wasser predigt aber Wein säuft ?
    • dorfne 14.03.2019 10:18
      Highlight Highlight Ich fühle mich weder von einer moralinsaurer noch einer andern Suppe überschüttet. Diese Jugendbewegung gibt Hoffnung für die Zukunft. Dranbleiben!
  • The Hat Guy 14.03.2019 09:14
    Highlight Highlight Ja, man darf sich fürs Klima einsetzen und trotzdem in die Ferien fliegen.

    Aber die Frage ««Was macht die Jugend denn konkret, um ihren CO2-Fussabdruck zu verkleinern?» hat nichts mit Stammtisch zu tun, sondern ist legitim.

    Wer sich nach der Klimademo am Freitag einen Döner mit Rindfleisch aus Massentierhaltung von Brasilien holt und am Samstag für einen Kurztrip nach New York fliegt, hat auf einer Klimademo einfach nichts verloren! Alles andere wäre heuchlerisch. Wer nicht bereit ist sein eigenes Verhalten zu verändern, hat selbiges auch nicht von anderen zu fordern.
    • peeti 14.03.2019 09:52
      Highlight Highlight Klar ist das legitim. Aber dein letzter Abschnitt ist dafür wieder Stammtischniveau. Wieso kommst du darauf, dass am der Demo solche Menschen verkeheren?
    • hämmohemmo 14.03.2019 09:56
      Highlight Highlight Woher wissen Sie denn, dass die "Klima-Jugend" sich nach der Demo einen Döner bestellt und anschliessend nach New York jettet? Wir unterstellen hier einfach mal, dass die Jugend zwar für's Klima streikt, ihr Verhalten aber nicht anpasst. Aber wissen wir das so genau? Und schubladisiert man hier nicht grad die gesamte Klima-Jugend?
    • The Hat Guy 14.03.2019 20:10
      Highlight Highlight Ich sage auch nicht, dass jeder einzelne der an die Klimademos geht in meine beschriebene Schublade gehört.

      Wenn man sich aber mit den Jungen unterhält, wird schnell klar, dass viele das Gefühl haben, damit ihren Teil für eine bessere Umwelt getan haben und die Politiker sollen das jetzt richten. Dass aber die Verantwortung beim Konsument anfängt wollen viele nicht wahrhaben.

      Der «Kliamschützer» im Interview gestern schlug ja in dieselbe Kerbe, als er irgendwie der Politik die Schuld daran geben wollte, dass er Berlin–Zürich mit dem Flugzeug machen musste, weil das günstiger ist.
  • 54er 14.03.2019 09:14
    Highlight Highlight Guter Artikel, da muss ich dir eigentlich in allen Punkten recht geben. Vorallem die jungen Menschen die sich Zeit dafür nehmen sollte man mehr unterstützen.

    Aber was mit manchmal wircklich auf die Nerven geht sind all diese Grünen/Veganer oder was auch immer, die mir ihre ach so gute Lebensweise unter die Nase reiben wollen. Die mich verurteilen nur weil ich Fleisch esse, auch wenn es nur ab und zu ein gutes Stück aus der Region ist, aber gleichzeitig um die ganze Welt fliegen und ihre ach so tollen veganen Produkte essen die aus der halben Welt mit Containerschiffen hergefahren werden.
    • Susanna Brugger 14.03.2019 09:34
      Highlight Highlight Und diese veganen Produkte sind voller Zusätze die nicht gesund sein können.
      Aus gesundheitlichen Gründen esse ich auch kein Fleisch, heisst aber nicht, dass ich nun eine Guru geworden bin.
      Am besten ist immer noch, man kauft sich die hiesigen Produkte hier auf dem Markt und verzichtet auf Sommergemüse im Winter.
    • Peter R. 14.03.2019 10:02
      Highlight Highlight Genau, solche Aussagen von sog. Veganer machen mich auch krank - vor allem wenn sie mit ihrem euphorischen Eifer mich bekehren wollen.
    • dorfne 14.03.2019 10:22
      Highlight Highlight Sie tun ja was: wenig Fleisch aus der Region. Die Fleischproduktion ist nicht nur CO2 intensiv, sie schafft anderswo Hunger und Wassermangel. Bin auch keine Vegetarierin. Aber wie Sie eine bewusste Wenigesserin.
  • Retow 14.03.2019 09:11
    Highlight Highlight Sehr erfrischender Artikel, merci!

    Persönliche Angriffe sind immer ein Zeichen für fehlende Argumente.
  • Frankygoes 14.03.2019 09:11
    Highlight Highlight Chill-out.
    Auf beiden Seiten wird moralisiert, sich zum Opfer gemacht. Und auf beiden Seiten gibt's die intoleranten Tüpflischisser und die religiös-Fanatischen... Was soll's... das ist eh nicht die Zielgruppe, die mit den Streiks erreicht werden soll..
    Nicht immer jeden Kommentar persönlich zu nehmen hilft..
  • westwing 14.03.2019 09:10
    Highlight Highlight Danke!
    ...als könnten sie ihr eigenes Gewissen damit reinigen, indem sie mit den Fingern auf die Klimaaktivisten deuten...
    👍
  • Influenzer 14.03.2019 09:10
    Highlight Highlight Gerade den Neoliberalen sollte es doch klar sein, dass eine Umlagerung des Fernverkehrs im Nahbereich nur durch eine veränderte Preisstruktur erreicht werden kann. Baut den Fernverkehr auf der Schiene aus und sorgt für Klimagerechte Preise, dann löst sich das Problem von selbst. Dass es darüber noch keinen breiten Konsens gibt lässt sich eigentlich nur durch mächtige Lobbys und Seilschaften erklären.
  • Blitzmagnet 14.03.2019 09:08
    Highlight Highlight Sweet, und ich neige sogar dazu, zuzustimmen auch wenn ich zu denen gehöre, die das anklagten.

    Aber verurteilst Du im gleichen Effort das andere Extrem, das jeglichen Fleischkonsum, Autobesitz und Flugreisen moralinsauer verurteilt?
  • Tooto 14.03.2019 09:05
    Highlight Highlight Danke für den Beitrag.
    Ohne jetzt jemanden anzugreifen, denke ich aber dass Menschen die diese Parolen schreien auch diesen Text nicht kapieren :)
    Dazu muss man halt weiter als die eigene Nasenspitze denken.
    Und insgeheim hoffe ich immer noch dass diese lauten Löwen wirklich die Minderheit sind.
  • Plasma 14.03.2019 09:05
    Highlight Highlight Ein Kommentar bei dem ich zustimmen kann.Mich stören zwar doppelzüngige Menschen, die Wasser predigen aber Wein trinken. Doch ist gerade bei jungen Menschen ein Auge zuzudrücken, wenn sie Prinzipien fordern und selbst dagegen verstossen. Aber es wird immer die Art Menschen geben, welche über alles herziehen und nieder machen. Mag dies aus einem Minderwertigkeitskomplex herrühren oder einer Art selbstschutz durch Handelsrechtferigung, sind und bleiben dies stets Kommentatoren des Lebens. Es gibt drei Arten Mensch: Player, Zuschauer und Kommentatoren!!!
    • Eh Doch 14.03.2019 09:48
      Highlight Highlight Als wären wir alle unfehlbar
  • Junges Blut 14.03.2019 09:04
    Highlight Highlight Das klassische Phänomen der kognitiven Dissonanz... andere schlechtreden hilft. Das nimmt einem das ungute Gefühl, weil man selber zu wenig tut.
  • Patamat 14.03.2019 09:04
    Highlight Highlight Mit dieser Argumentation kann ich auch guten Gewissens ein übermotorisiertes SUV kaufen und mein Haus mit Öl heizen.
    • peeti 14.03.2019 09:16
      Highlight Highlight Kannst du, ja. Offensichtlich auch ohne jegliche Argumentation.
      Die Frage ist: Wie lange noch? In fortschrittlichen Kantonen wird der Einbau von Ölheizungen bald sehr schwierig. Willkommen in der Zukunft.
    • Retow 14.03.2019 09:22
      Highlight Highlight Aha, wenn ich also nicht als sündenfreier Superheld leben kann, ist dies der Freipass für ein Leben in Saus und Braus (= verschwenderisch)?
    • bbelser 14.03.2019 09:30
      Highlight Highlight Q.e.d.: es ist ein systemisches Problem. Müssten wir die echten Kosten für SUV und Ölheizung blechen, wären diese längst vom Markt verschwunden... Btw: Danke der Autorin des Artikels für den dringend nötigen Beitrag in einer immer absurderen Diskussion!
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  • dommen 14.03.2019 09:04