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Trump und die Iran-Krise: Die Zeichen stehen auf Schattenkrieg

Donald Trump bleiben in der Iran-Politik immer weniger Optionen. Das Weisse Haus setzt statt auf einen Militärschlag auf weitere Nadelstiche – eine Strategie mit Risiken.

fabian reinbold, washington / t-online



President Donald Trump speaks after signing an executive order to increase sanctions on Iran, in the Oval Office of the White House, Monday, June 24, 2019, in Washington. Trump is accompanied by Treasury Secretary Steve Mnuchin, left, and Vice President Mike Pence. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Bild: AP

Donald Trump steht bei seiner Iran-Politik an einer Wegscheide. Die bisherige «Kampagne maximalen Drucks» zeigt nicht die gewünschte Wirkung. Teheran hat angekündigt, die Uranproduktion in den kommenden Tagen zu erhöhen, über den Grenzwert des aufgekündigten Atomabkommens hinaus. Und nach seinem sehr kurzfristigen Rückzug eines bereits vorbereiteten Militärschlags als Vergeltung für den Abschuss einer US-Drohne sind dem US-Präsidenten wenige Optionen verblieben.

Trump könnte einen Militärschlag und damit eine für alle Welt sichtbare Eskalation der Krise immer noch anordnen. Doch jenseits von Rhetorik setzt das Weisse Haus aktuell auf weniger sichtbare Operationen, die Teheran von einem weiteren Angriff abschrecken und den Druck für Zugeständnisse erhöhen sollen.

Anders ausgedrückt: Die Zeichen in der Iran-Krise stehen auf Schattenkrieg.

Das zeigt sich zum einen daran, dass Trump die Sanktionskampagne weiterführen will. Nun werden auch der geistliche Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, sowie acht Kommandeure mit Strafmassnahmen belegt. Sanktionen gegen Aussenminister Jawad Sarif könnten schon binnen Tagen folgen. Es sind eher symbolische Schritte.

Mehr als 1'000 Sanktionen

Die neuen Sanktionen reihen sich ein in eine Vielzahl an Massnahmen gegen die iranische Führung und die Wirtschaft des Landes. Mehr als 1'000 solcher Strafmassnahmen haben die USA seit der Aufkündigung des Atomabkommens im Mai 2018 erlassen.

epa07670654 Iranians go shopping in the old grand bazaar in Tehran, Iran, 24 June 2019. Iranian media has reported that as Iranians suffer from the sanctions and economic crisis which has affected their lives, US administration is to announce further sanctions against Iran in coming hours. The new sanctions are coming after a US drone was shot down by Iranian forces on 20 January 2019.  EPA/ABEDIN TAHERKENAREH

Bild: EPA/EPA

Mal sind es eng geschnittene Sanktionen, die einzelnen Regimevertretern das Leben erschweren. Mal sind es mächtige Sanktionen mit Konsequenzen für das gesamte Land, wie zuletzt im April, als Massnahmen verkündet wurden, die die gesamten Öl-Exporte des Iran trockenlegen sollen – ein Schritt, der die wirtschaftliche Lage extrem zuspitzt.

Dahinter steckt ein simpler Gedanke: Wenn man die Sanktionsdaumenschraube so anzieht, dass wirtschaftliche Probleme und Preisanstieg im Iran dramatische Ausmasse annehmen, bleibe der Führung in Teheran nichts Anderes übrig, als sich auf Verhandlungen mit den US-Amerikanern einzulassen. Die US-Regierung könnte dann ein Abkommen mit viel strengeren Regeln erzwingen als jenes Atomabkommen, das die Obama-Regierung unter Mitarbeit Europas, Chinas und Russlands verhandelt und das Trump vor einem guten Jahr aufgekündigt hatte.

Weisses Haus setzt auf den Öl-Faktor

Das Problem: All die Sanktionen, Irans wirtschaftliche Probleme und eine Inflationsrate von 50 Prozent haben bislang nicht dazu geführt, dass sich Teheran für Verhandlungen offen gezeigt hätte.

epa07663679 A worker checks a thin cable on oil pumping gear (nodding donkey or pump jack) during common maintenance at an oil plant operated by MND company in Uhrice, Czech Republic, 21 June 2019. Media reported that oil prices soared more than 5% after Iran shot down a United States military drone and so increased concerns about a possible military confrontation between USA and Iran.  EPA/MARTIN DIVISEK

Bild: EPA/EPA

Im Gegenteil: Die iranische Führung hat klargemacht, dass sie mit einem Trump gar nicht erst in Gespräche einsteigen will.

Das Weisse Haus will den Plan aber noch nicht aufgeben. Man setzt darauf, dass die Gesprächsbereitschaft Teherans doch noch steigt, wenn die Ende April verkündeten Sanktionen gegen den Ölhandel voll durchschlagen.

Nach den Sanktionen gegen den Ölsektor kam es zu ersten Angriffen auf Tankerschiffe im Golf von Oman und zur Entsendung zusätzlicher US-Truppen in die Region.

Es waren also jene Sanktionen, die eine Spirale der Eskalation befeuerten, die auch Trump zusehends ungeheuer wurde. Den geplanten Raketenangriff auf iranische Stellungen, der den Abschuss einer US-Drohne vergelten sollte, pfiff Trump in der Nacht zum Freitag zurück und entschied sich stattdessen für eine Cyberattacke.

Ein unsichtbarer Angriff

Die US-Amerikaner griffen Computer und Netzwerke der iranischen Revolutionsgarden an, die für den Drohnenabschuss verantwortlich gemacht werden. Ein zweiter Angriff richtete sich gegen Rechner, die für Raketenabschüsse verwendet werden. Solche Attacken vollziehen sich abseits der Öffentlichkeit und welchen Schaden sie anrichten, wird man lange nicht oder womöglich nie erfahren.

epa07659405 A handout photo made available by the US Navy provided by Northrop Grumman, a RQ-4 Global Hawk  unmanned aerial vehicle conducts tests over Naval Air Station Patuxent River, Maryland, USA 25 June 2010. Media reports on 20 June 2019 state that Iran's Islamic Revolution Guards Corps (IRGC) claim to have shot down a US spy drone over Iranian airspace, near Kuhmobarak in Iran's southern Hormozgan province. The US military has not confirmed if a drone was hit.  EPA/Erik Hildebrandt / US NAVY/  HAN  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/US NAVY

Das Weisse Haus setzt auch in Zukunft auf solche digitalen Angriffe. Die «New York Times» hat berichtet, dass das Weisse Haus Operationen beauftragt hat, die auf ähnliche Art ablaufen sollen. Sowohl die Armee als auch der Auslandsgeheimdienst CIA könnten die Cyberangriffe ausführen. Ironischerweise, notierte die «Times», unterscheiden sich solche verschleierten, von der Öffentlichkeit nicht klar erkennbaren Aktionen kaum von den Taktiken der iranischen Gruppen in der Region.

Auch das ist nicht ohne Risiko: Denn der Iran hat selbst starke Kapazitäten im Bereich des Cyberkriegs aufgebaut. Einheiten griffen in den vergangenen Jahren etwa US-Banken und Gemeinden an, mischten nach russischem Vorbild auch im vergangenen Wahlkampf im Internet mit. Sie könnten ihrerseits ihre Operationen ausweiten.

Verdeckte Cyberangriffe und die neuen symbolischen Sanktionen gegen die iranische Führung stehen im Einklang mit Trumps Zurückhaltung, US-Soldaten am Golf einzusetzen und ein militärisches Risiko einzugehen. Bislang allerdings gibt es keinerlei Hinweise, dass sie Trump helfen, sein eigentliches Ziel zu erreichen: die Iraner an den Verhandlungstisch zu zwingen.

(Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alice36 26.06.2019 14:12
    Highlight Highlight Es geht nicht in erster Linie um den Trump Clown und den Iran, bzw. dessen Urananreicherung. Das war alles geregelt und alle Parteien haben sich an das internationale Abkommen gehalten. Es geht darum den Iran zu schwächen und seine Ölexporte zu stoppen um den Preis hochzutreiben. Die Hintermänner sitzen in Saudi Arabien, Israel und den USA. Diese benutzen den Trump Chihuahua um die Iraner zu unangemessenen Reaktionen zu veranlassen damit sie geprügelt werden können. Wäre schön wenn ihr den K Trotzerwähnung von Israel und SA stehen lassen könntet, Danke.
  • Avenarius 26.06.2019 12:07
    Highlight Highlight Pinochet, Ghadaffi, Sadam Hussein, Bin Laden, Hissène uvm. haben die USA mit Waffen und Geld unterstützt. Hat man diese nicht mehr gebraucht wurden sie grösstenteils umgebracht. Den USA verdanken wir Bokul Haram, Al Quaida, IS usw. Ich frage mich bis heute, was wollen die f*** United States of ***holes von den Iranern ??? Die sollen ihre Probleme im eigenen Land lösen!! Zu ihren Leuten schauen und nicht andere Länder terrorisieren.
    Der Führer, der mit dem roten Pavian-Arsch-Gesicht, sollte in Bildung statt in Krieg investieren. Dann gäbe es auch keine Paviane als Führer - bei Menschen.
  • malu 64 26.06.2019 02:37
    Highlight Highlight Wir haben schon öfters erlebt, dass die Amis meinen, sie müssten andere Kulturen und Länder verändern.
    Aber diese Länder haben oder hatten Traditionen die schon seit Generationen Bestand haben.Haben Bräuche und Riten welche uns fremd sind und uns auch nichts angehen. Diese Länder brauchen sicher keine Anleitung , von einem Land das nicht einmal 300 Jahre besteht und von einem Haufen Abenteurern und Flüchtlingen gegründet wurde.
    Von einem Land, welches die Ureinwohner abmurkste und verdrängte, ihr Land stahl und nun überall in der Welt Instabilität und Krieg sät.
  • Gipfeligeist 25.06.2019 22:20
    Highlight Highlight Warum werden Cyber Angriffe nicht wie "physikalische" Angriffe gewertet? Wären Bomben nach Iran geflogen, wäre die Welt ziemlich aus dem Häusschen.
    Und jetzt bringt nicht das Argument, dass man durch digitale Angriffe niemandem schaden kann. (Stromversorgung lahmlegen, Raketen willentlich Abfeuern, Wasserdämme öffnen, in die Richtung...)
  • Dong 25.06.2019 22:17
    Highlight Highlight Das Atomabkommen ist der Vorwand, die Schwächung des Iran ist das Ziel. Nicht umgekehrt!
    Die USA wissen auch, dass die Sanktionen für das Atom-Abkommen kontraproduktiv sind und das Mullah-Regime sogar stärken - das weiss jedes Kind! Ist aber egal, dann nicht das Atom-Abkommen ist das Ziel, sondern die Schwächung des Iran. (Eigentlich gar nicht so kompliziert, oder?)
    • DieFeuerlilie 26.06.2019 08:49
      Highlight Highlight Hmm.. ich bin mir allerdings nicht sicher, ob “das weiss jedes Kind!“ auch für Trump gilt..
      Sein Wissen über globale Zusammenhänge, speziell im Nahen Osten, scheint mir recht beschränkt.
  • KnechtRuprecht 25.06.2019 21:39
    Highlight Highlight Das der Neandertaler im White House nichts auf dem Kasten hat wissen wir nach gefühlt 1000 Watson Artikeln zu jedem Tweet den er loslässt langsam.
    Viel tragischer finde ich jedoch das sich die halbe Welt von den Amis erpressen lässt. Vorallem Europa, unsere Politiker sind unglaubliche Weichbecher.
    Tragt die Sanktionen mit oder ihr werdet sanktioniert. Wo ist die propagiert Einigkeit Europas nun?
    Es gibt einen gültigen Vertrag mit dem Iran. Die Amis husten und alles ist nichtig? Das kann es echt nicht sein....
    • Avenarius 26.06.2019 12:12
      Highlight Highlight .... es ist tragisch ... die Politiker sind zahnlose Schafe ohne Eier, ohne Gebiss und Hörgeräte, mit Tarnbrille ... blinder und feiger geht es kaum mehr!
      Den USA gehört mal so richtig in den Arsch getreten. Mit Sanktionen, Abwertung der Wirtschaftskraft und Spott gegenüber ihren scheinheiligen und verlogenen "Hilfeleistungen".
  • undduso 25.06.2019 21:36
    Highlight Highlight Der Absatz:"Nach den Sanktionen gegen den Ölsektor kam es zu ersten Angriffen auf Tankerschiffe im Golf von Oman und zur Entsendung zusätzlicher US-Truppen in die Region." impliziert, der Iran sei dafür verantwortlich, obwohl das alles andere als gesichert ist.
    Wenn man etwas genug oft wiederholt, wird es wahr oder was ist hier das Motto?
    • Dong 25.06.2019 22:09
      Highlight Highlight Dito für die am Ende erwähnten iranischen Cyber-Angriffe. Mir nicht belt, dass glaubwürdige Indizien vorlägen.
      @Watson: Macht euch nicht zu Komplizen.
    • Liselote Meier 25.06.2019 22:12
      Highlight Highlight Die „zurückhaltung“ mit Truppen ist auch ziemlich deplaziert. Am Golf hat die USA seit längerer Zeit mehrere 10.000 Soldaten stationiert. Kuwait, Saudi Arabien, Emirate usw. alleine auf dem Stützpunkt Al Udeid in Kuwait sind 11‘000 US-Soldaten Stationiert und 100 Kampflugzeuge.



      Benutzer Bild
    • Wenzel der Faule 25.06.2019 22:47
      Highlight Highlight Jop, und in ein paar Wochen oder Monate haben es die meisten vergessen und glauben den Mist.
      Zum kotzen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselote Meier 25.06.2019 21:24
    Highlight Highlight Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

    Das hat in den 80er nicht funktioniert, das hat in den 90er nicht funktioniert das wird auch heute nicht funktionieren.

    Seit der von der CIA wieder an die Macht eingesetzte Scha aus dem Land geschasst wurde, kriechen die nicht zu kreuze und lassen sich den US-Willen aufdiktieren.

    Die Art Politik festigt das iranische Regime für die nächsten 20 Jahren.

    Wenn die USA so weitermachen gibt das Krieg. Da muss sich Europa klar von dem Kurs distanzieren und auf Dialog mit dem Iran auf Augenhöhe setzen die Russen und Chinesen mit an Bord holen.



    • Nonkonformist 26.06.2019 01:44
      Highlight Highlight Dann gibt es halt Krieg. Gute Möglichkeit um das rückständische iranische Regime wegzupusten und Platz für eine Neues, zeitgemässes zu schaffen. Stichwort Frauenrechte, dafür setzt ihr euch doch so ein....nur nicht da, wo es nötig wäre....
    • Liselote Meier 26.06.2019 10:48
      Highlight Highlight Die USA ist auch ziemlich Rückständig soll man die auch wegbomben und Platz für was neues machen?
    • Avenarius 26.06.2019 12:18
      Highlight Highlight 3.5 Millionen schwarze Sklaven, die in den Gefängnissen der USA Möbel, Taschen, Geschirr, Kleider usw. für 23 Cents/Std. für die Millionäre der Parlamentarier produzieren. Meistens nur wegen Bagatellen im Gefängnis. Aber die USA wurde ja auf dem Rücken der Sklaven aufgebaut. Heute nennt man das Sklaverei im 21. Jhrt. Ich bin mir nicht sicher, welches Land rückständiger ist. Geistig ganz sicher die USA.
  • Amenokal 25.06.2019 20:55
    Highlight Highlight Die CIS Unterstützung der Volksmujaheddin-Terroristen wäre in dem Zusammenhang sicher auch interessant oder?
    • Ueli der Knecht 25.06.2019 23:54
      Highlight Highlight Umso mehr wegen dieser Truppe ein allfälliger Krieg auch sehr schnell in Europa ankäme, bzw. auch in Europa geführt würde.
  • piatnik 25.06.2019 20:15
    Highlight Highlight schattenkrieg? ich dachte der 3. weltkrieg bricht aus...dann ist es ja nicht so schlimm
  • Ueli der Knecht 25.06.2019 20:15
    Highlight Highlight "Den geplanten Raketenangriff auf iranische Stellungen pfiff Trump zurück und entschied sich stattdessen für eine Cyberattacke."

    Da wird etwas durcheinander gebracht. Der übliche Ablauf wäre: Zuerst ein Cyberangriff auf die Feuerleitsysteme, um den Luftraum frei zu machen für einen Angriff aus der Luft auf gegnerische Ziele.

    Man fährt nicht einfach mal so einen Cyberangriff auf Feuerleitsysteme, nur um Macht zu demonstrieren (aber dadurch aufzufliegen).

    Ich glaube eher, der Cyberangriff wirkte nicht wie erhofft, weshalb die Amis kalte Füsse kriegten, und den Angriff abbrachen.
    • Avenarius 26.06.2019 12:21
      Highlight Highlight Ich glaube, Trumps Nannies (seine Aufpasser) hatten alle Hände voll damit zu tun, dass der kleine, pubertäre Scheisser keinen Eklat mit den Knöpfen fabriziert. Die Leader in den USA werden immer dümmer - ich hoffe sehr, das Volk ziehe da nicht mit.
    • Ueli der Knecht 26.06.2019 16:36
      Highlight Highlight Avenarius: Ich glaube, du verkennst die Situation. Trump handelt meines Erachtens in vollem Einklang mit seinen Nannies. Deren Ideologie zeigen sie zB. hier
      https://www.heritage.org/
      oder da:
      https://www.heritage.org/

      Diese alten, weissen (und grösstenteils dementen) Männer glauben wirklich, dass sie die ganze Welt in die Knie zwingen können mit ihrer dummen Strategie des maximalen Drucks, immer nahe an einem Weltkrieg und der atomaren Vernichtung.

      Die glauben an das Recht des Stärkeren, obwohl die Geschichte immer wieder lehrt, dass dieses Unrecht stets in desaströser Zerstörung endet.

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