DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ein schwarzer Schwan als Logo würde eher zur Uni passen.
Ein schwarzer Schwan als Logo würde eher zur Uni passen.
Horrorkammer

Chaos im Leichenkeller der Uni

Leichenkeller der Madrider Uni Complutense stapeln sich nach einem Zeitungsbericht seit Jahren chaotisch Dutzende, ja Hunderte von leblosen Spenderkörpern.
19.05.2014, 17:26

Rund 250 leblose Spenderkörper würden pietätlos und «ohne jede Kontrolle und Hygiene» gelagert. Die Leichen lägen dort zum Teil seit sieben Jahren bei Zimmertemperatur herum, schrieb das Blatt «El Mundo» am Montag unter Berufung auf Institutsangehörige.

Die renommierte Uni räumte «Probleme» ein. Aufgrund der Krise und der Kürzungen haben man freigewordene Stellen nicht neu besetzen können, heisst es. In einer Mitteilung wird aber versichert, dass man erst vor ein paar Tagen mit einem Beerdigungsunternehmen ein Abkommen zur «Beseitigung» der Leichen erzielt habe, die noch in der laufenden Woche beginnen werde.

Der Leiter des anatomischen Instituts, Ramón Mérida, wurde von «El Mundo» mit den Worten zitiert: «Wir sind ja nicht reich (...) der Angestellte, der den Verbrennungsofen bedient hatte, ist im Dezember in den vorzeitigen Ruhestand gegangen.» Man habe die Stelle unter anderem aber auch deshalb nicht neu besetzen können, weil die Gewerkschaften sich darüber beklagt hätten, dass der 1991 installierte Ofen gesundheitsschädigende Gase ausstosse. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Vom Minirock zur Burka – Frauen in Afghanistan

Nachdem der Steinzeit-Islam in Form der Taliban erneut die Macht in Afghanistan übernommen hat, tauchen in den Medien wieder vermehrt Bilder aus vermeintlich glücklicheren Tagen auf: Frauen, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren unverschleiert und in Miniröcken über die Strassen Kabuls flanieren. Frauen, die in den Achtzigerjahren an der Universität studieren und mit offenen Haaren durch Parks schlendern.

Diese vergleichsweise liberale Phase endete mit dem Abzug der Roten Armee Anfang 1989. …

Artikel lesen
Link zum Artikel