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Democratic presidential candidate and former New York City Mayor Mike Bloomberg speaks during campaign event, Thursday, Feb. 20, 2020, in Salt Lake City. (AP Photo/Rick Bowmer)
Mike Bloomberg

Der frühere New Yorker Bürgermeister bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Bild: AP

Bloomberg geht wegen angeblich sexistischer Äusserung in Offensive



Unter wachsendem Druck wegen angeblich sexistischer Äusserungen geht der demokratische Präsidentschaftsbewerber Mike Bloomberg in den USA in die Offensive: Der Milliardär bot am Freitag an, Vertraulichkeitsvereinbarungen seines Konzerns mit drei Frauen aufzuheben.

Damit könnten diese über seine angeblichen Bemerkungen Auskunft geben. Bloomberg teilte weiter mit, solange er das Unternehmen führe, würden bei Beschwerden über sexuelle Belästigung keine Vertraulichkeitsvereinbarungen mehr abgeschlossen.

Der frühere New Yorker Bürgermeister Bloomberg bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Er will bei der Wahl im November Amtsinhaber Donald Trump herausfordern.

«Sie haben diese Vereinbarungen unterschrieben, und wir werden damit leben.»

Mike Bloomberg am Mittwoch.

Wegen der Vertraulichkeitsvereinbarungen war Bloomberg bei einer Fernsehdebatte am vergangenen Mittwoch von seinen demokratischen Mitbewerbern scharf angegriffen worden. Die Senatorin Elizabeth Warren forderte Bloomberg auf, jene Frauen, die öffentlich über ihre Vorwürfe gegen ihn reden wollten, aus den Vereinbarungen zu entlassen.

Bloomberg hatte diese Forderung am Mittwoch noch zurückgewiesen. Bei den betroffenen Frauen gehe es höchstens darum, dass ihnen vielleicht einer seiner Witze nicht gefallen habe, sagte er. «Sie haben diese Vereinbarungen unterschrieben, und wir werden damit leben.» Das Publikum hatte Bloomberg daraufhin ausgebuht. (viw/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 22.02.2020 16:25
    Highlight Highlight Ein peinlicher New Yorker Milliardär ist bereits ein Problem, die Lösung sollte wohl kaum ein weiterer peinlicher Milliardär aus New York sein... 🤷‍♂️
    • Snowy 22.02.2020 17:39
      Highlight Highlight Wer ist der zweite Milliardär?
    • Victor Paulsen 22.02.2020 20:04
      Highlight Highlight Der zweite ist Bloomberg
      Vieleicht meintest du den ersten und das ist Trump
  • Leslie Now 22.02.2020 14:41
    Highlight Highlight Wenn es Mit den Kandidaten so weitergeht würde es mich nicht wundern wenn am ende sogar Kim Kardashian die Präsidentschaftswahl gewinnen würde.
  • koks 22.02.2020 12:21
    Highlight Highlight Man hat Assange wegen erfundenen Vorwürfen jahrelang ins Gefängnis stecken können. Das wird bei Bloomberg auch funktionieren.
  • ELMatador 22.02.2020 10:05
    Highlight Highlight Angeboten? Er hätte 10 Sekunden nach der Debatte alle NDA zerreissen müssen.

    Wieso können die Demokratien nicht einfach auf das Volk hören. Die Wähler wollten Bernie Sanders. Die Demokraten gaben ihnen Hillary--> Trump. Heute wollen sie Bernie, aber die Partei will ihnen Bloomberg aufdrucken ...
    • Pianovilla 22.02.2020 15:35
      Highlight Highlight Die USA sind keine Demokratie.
  • P. Silie 22.02.2020 10:04
    Highlight Highlight Offensive?! 😳 Von welcher Offensive spricht dieser Journalist? Das ist pure Defensive!

    ..Ne, dieser Wahlkampf muss anders geführt werden. In der zweiten Hälfte hat er ein bisschen gegen die Gegner ausgeteilt. Bloomberg muss direkt auf die Kehle gehen und sich darin verbeissen, denn Angriffsfläche bieten die anderen Kandidatinnen und Kandidaten genügend.

    "NDA? Aber natürlich haben wir NDA's... wenn Sie je ein Geschäft gegründet, geführt oder je in einem gearbeitet hätten, so wüssten sie dass das in einem Sektor wie dem unseren normal ist! Aber was frage ich euch Apparatschiks hier..."
    • FrancoL 22.02.2020 18:51
      Highlight Highlight Sie wären ja ein prächtiger Wahlkampfleiter, einer der die Möglichkeit seines Mandanten offensichtlich nicht im Griff hat, also eher ein nutzloser Wahlkampfhelfer.

      Dann die Passage mit dem NDA. Oh klar Sie haben jene Unternehmen gegründet und sind der Paradeunternehmer.
      Es gibt doch einen ganz gehöriger Unterschied, ob ich mit meinen Auftraggeber ein NDA eingehe betreffend dem Objekt das ich zu planen habe oder ein NDA eingehe mit einer Sekretärin die ich belästigt habe.

      Ist echt schrecklich, was sie da zum Besten geben. Sie entwicklen sich immer mehr zu einem Kasperl.
    • P. Silie 23.02.2020 10:53
      Highlight Highlight @ FrancoL: Danke für den Kasper.. Sie werden je länger desto ausfälliger und respektloser und zeigen Ihr wahres Gesicht für Toleranz gegenüber anderen Meinungen. Quasi das, was Studien in den USA bereits beweisen: Die Toleranz gegenüber anderen Meinungen geht drastisch zurück, besonders von den Linken, die sich dabei interessanterweise intoleranter zeigen als die Rechten.

      Ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten einen wunderschönen Sonntag.

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