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«Türkei begeht schrecklichen Fehler»: Trump erwartet von Erdogan Gegenleistung



US-Präsident Donald Trump will im Konflikt mit der Türkei seine Härte zeigen. Er werde der Türkei nicht entgegenkommen, um eine Freilassung des US-Pastors Andrew Brunson zu erwirken.

Dies sagte Trump am Montag in einem in Washington geführten Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

epa06954591 US President Donald J. Trump talks to the media before boarding Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 17 August 2018. Trump departs the White House for Westhampton Beach, New York.  EPA/TASOS KATOPODIS

Trump lässt nicht locker und fordert von Erdogan eine bedingungslose Freilassung von Andrew Brunson.  Bild: EPA/EPA

«Ich finde es sehr traurig, was die Türkei tut. Ich denke, dass sie einen schrecklichen Fehler begehen. Es wird keine Zugeständnisse geben.» Er möge die Türkei und habe bisher eine sehr gute Beziehung zu Präsident Recep Tayyip Erdogan gehabt. «Aber das kann keine Einbahnstrasse sein. Das ist für die USA nicht länger eine Einbahnstrasse.»

Trump sagte, seiner Meinung nach habe er mit Erdogan eine Abmachung gehabt. Demnach half Trump dabei, Israel zu überreden, eine türkische Bürgerin freizulassen. Im Gegenzug sei er davon ausgegangen, dass Erdogan Brunson freilassen werde. «Ich habe diese Person für ihn rausgeholt.» Jetzt erwarte er, dass Erdogan seinen Teil der Abmachung einhalte.

User zerstören iPhone-Geräte für Erdogan

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Von Korrektheit überzeugt

Auf Bedenken, dass die im Zuge des Konflikts verhängten Importzölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei wirtschaftlichen Schaden auch in anderen Ländern anrichten könnten, entgegnete Trump: «Ich mache mir überhaupt keine Sorgen.» Er gehe in der Sache richtig vor.

Der Konflikt hatte in den vergangenen Wochen zu einem massiven Kursverfall der türkischen Landeswährung Lira geführt. Am Freitag hatten die Rating-Agenturen Moody's und S&P die Kreditwürdigkeit des Landes noch tiefer in die sogenannte Ramschzone herabgestuft. Türkische Behörden verdächtigen Brunson zu Unterstützern von Putschisten gehört zu haben. (sda/reu)

Proteste in der Türkei

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • veneziano 21.08.2018 11:07
    Highlight Highlight ..(..)..in Idlib vor zwei Tagen die Grundausbildung der Zweiten Legion von 1024 Rekruten abgeschlossen, welche mit den drei Kuestendivisionen rund um Lattakia
    gegen den Despoten Assad in den Kampf geworfen werden. Erdogan, gleichwohl er Verdienste in der Vergangenheit aufweist im Krieg gegen die Syrische Arabische Armee(SAA), hat sich mit dem KGB-Spion[CodeName "Putin"] eingelassen zu einer fetischistischen sogenannten "Flugverbotszone" rund um Idlib, welche die Freie Demokratische Armee(FDA/FSA) als reine Worthuelse erachtet. Worte aus Washington, wenngleich in die Waagschale geworfen, =0 .
  • chnuesi 21.08.2018 09:49
    Highlight Highlight Türkei begeht Fehler - aber Trump IST ein Fehler
  • tomdance 21.08.2018 08:39
    Highlight Highlight “I make the best deals”. Momol.
  • zombie woof 21.08.2018 08:26
    Highlight Highlight Der Sultan vom Bosporus ist schon auf dem Weg nach unten, der Möchtegern Sultan von Washington wird ihm folgen, alles eine Frage der Zeit.
  • Rerruf 21.08.2018 07:04
    Highlight Highlight Vielleicht merkt er jetzt mal, wie es ist ,einen Vertrag oder eine Abmachung, nicht einzuhalten.wenn es denn in dieser Sache überhaupt eine Abmachung gab
  • NiemandVonNirgendwo 21.08.2018 06:58
    Highlight Highlight "Demnach half Trump dabei, Israel zu überreden, eine türkische Bürgerin freizulassen. Im Gegenzug sei er davon ausgegangen, dass Erdogan Brunson freilassen werde."

    Nun wenn das so ist, das er davon ausgeht... Momol der kann gut verhandeln
  • N. Y. P. D. 21.08.2018 06:47
    Highlight Highlight Demnach half Trump dabei, Israel zu überreden, eine türkische Bürgerin freizulassen. Im Gegenzug sei er davon ausgegangen, dass Erdogan Brunson freilassen werde.

    Donald denkt wohl, dass das ein guter Deal sei. Ist es auch. Für ihn, aber nicht für den Sultan.

    Es wäre in etwa dasselbe, wie wenn der FC Basel den unterforderten Stocker an Juventus Turin abgibt und im Gegenzug erwartet, dass Juve CR7 an den FC Basel abgibt. Da würde Juve auch sagen : Habt Ihr einen an der Waffel ?

    Nur, Trump hat den Längeren in dieser Sache. Ziegenerdi wird einknicken.
    • redeye70 21.08.2018 08:26
      Highlight Highlight Erdi ist auch gegen Putin eingeknickt. Die Türken überschätzen sich.
  • Ueli der Knecht 21.08.2018 02:48
    Highlight Highlight "Trump sagte, seiner Meinung nach habe er mit Erdogan eine Abmachung gehabt. Demnach half Trump dabei, Israel zu überreden, eine türkische Bürgerin freizulassen. Im Gegenzug sei er davon ausgegangen, dass Erdogan Brunson freilassen werde. «Ich habe diese Person für ihn rausgeholt.» Jetzt erwarte er, dass Erdogan seinen Teil der Abmachung einhalte."

    Menschenhändler!
    • Snowy 21.08.2018 09:49
      Highlight Highlight Diplomatie.

      Der "Art of the deal" maker hätte allerdings auf einem zeitgleichen Austausch bestehen müssen.
    • Ueli der Knecht 21.08.2018 15:23
      Highlight Highlight Das ist eher "Art of Kidnapping" als die Kunst des Handelns. Menschen wären auch keine Handelsware.

      Offenbar gibt Trump zu, dass er selber zu den Geiselnehmern gehört. Was soll man denn einem Erdogan noch vorwerfen, wenn er sich auch zu diesen Geiselnehmern gesellt?

      "The Art of Mafia" ist wohl treffender für diese Art von "Geschäften" unter den organisierten Kriminellen. Da gelten keine Regeln, schon gar nicht die Regeln der Diplomatie.

      Krieg und Kriminalität ist das Versagen der Diplomatie, und nicht deren Fortsetzung.
  • Clife 21.08.2018 02:31
    Highlight Highlight Nayah ob Trumps Aussagen stimmen, dass da ein Deal zuweiten war bzw. eine türkische Bürgerin in Israel gefangen war, soll erstmal bewiesen werden (Fake News und so...). Trotz allem haben sich da 2 gefunden, die nicht vertrauenswürdig sind

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