DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Rassismus in Frankreich

Ex-Mitglied des Front National muss in den Knast, weil sie eine Ministerin mit einem Affen verglichen hat

15.07.2014, 22:3216.07.2014, 09:40
Christiane Taubira.
Christiane Taubira.Bild: AFP

Weil sie die dunkelhäutige französische Justizministerin Christiane Taubira mit einem Affen verglichen hat, ist eine frühere Politikerin des rechtspopulistischen Front National zu neun Monaten Haft verurteilt worden. Zudem soll sie 50'000 Euro Geldstrafe zahlen und fünf Jahre nicht bei Wahlen antreten dürfen.

Das entschied ein Gericht im Übersee-Département Französisch-Guayana am Dienstag. Die Partei Front National muss dem Urteil zufolge 30'000 Euro zahlen, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sie wurde schuldig gesprochen, obwohl sie die Lokalpolitikerin im vergangenen Dezember ausgeschlossen hatte.

Anne-Sophie Leclère hatte den Vergleich zwischen Taubira und einem Affen auf ihrer Facebook-Seite angestellt. In einem Interview sagte sie dazu: «Na ja, ich würde sie lieber auf einem Baum sehen als in der Regierung.» (pma/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Black Power: Zwei Fäuste und die berühmteste Siegerehrung der Olympischen Spiele
16. Oktober 1968: Die Siegerehrung über 200 m bei den Olympischen Spielen in Mexiko wird mit Spannung erwartet. Was werden Tommie Smith und John Carlos machen? Als sie einlaufen ist definitiv klar: Hier wird etwas Spezielles geschehen.

Als 200-m-Sieger Tommie Smith (USA), Landsmann John Carlos (Bronze) und der Australier Peter Norman (Silber) zur Siegerehrung das Olympiastadion von Mexiko City betreten ist allen klar: Das wird keine gewöhnliche Siegerehrung.

Zur Story