Interview
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Supporters hold up their smartphones to photograph Republican presidential candidate Donald Trump during a caucus night rally Tuesday, Feb. 23, 2016, in Las Vegas. (AP Photo/Jae C. Hong)

Trump-Anhänger mit Smartphone: Technologie fördert die Faulheit, sagt Regina Joseph.  Bild: Jae C. Hong/AP/KEYSTONE

Interview

«Die Gefahr ist real, dass wir uns auf ein dunkles Zeitalter zubewegen»

Das Internet hat Informationen entwertet. Die Zukunftsforscherin Regina Joseph sieht darin eine ernsthafte Gefahr für die Demokratie. Im Interview spricht sie über Trump, Davos-Gurus und das dunkle Internet-Zeitalter.



Sie sind ein Superforecaster. Ich vermute, Sie haben Donald Trumps Wahlsieg vorhergesehen.
Regina Joseph:
Wir sind keine Roboter, sondern Menschen. Auch wir können falsch liegen. Ich bin in New York aufgewachsen und mit Trump seit langem vertraut. Es gibt einen Grund, warum er weder in der Stadt noch im Staat New York gewonnen hat. Niemand in New York nimmt Trump ernst, man verachtet ihn. Warum sollte ihn sonst jemand ernst nehmen? Ich habe meine Vorurteile in meine Prognosen einfliessen lassen und bin dadurch meinen eigenen Kriterien nicht gerecht geworden.

Sie haben also auf einen Clinton-Sieg getippt?
Bis kurz vor der Wahl ging ich zu 95 Prozent davon aus, dass Hillary Clinton gewinnen wird. Dann tauchten die E-Mails aus dem Laptop des ehemaligen Kongressabgeordneten Anthony Weiner auf, und ich habe diesen Wert deutlich nach unten korrigiert. Ich wusste nicht, ob sie das überleben wird. Trotzdem war meine Trefferquote miserabel.

«Wir leben in diesem Albtraum-Szenario, in dem jeder seine eigenen Fakten und seine Wahrheit hat. Für die Demokratie ist dies eine sehr gefährliche Entwicklung.»

Haben Sie daraus Lehren gezogen?
Ich werde den Fehler nicht wiederholen, mein Urteilsvermögen durch Vorurteile vernebeln zu lassen. Das ist wichtig in diesem Jahr, in dem viele Wahlen stattfinden: In den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, in Hongkong und Iran.

Immerhin haben so ziemlich alle Meinungsforscher und Prognostiker Trumps Wahlsieg nicht für möglich gehalten.
Mein US-Geschäftspartner und ich wollten herausfinden, wer am wenigsten daneben lag. Interessanterweise waren es Vorhersagen, die auf Crowdsourcing basierten. Wer sich nur auf Nate Silver und ähnliche Auguren verlässt, erreicht nicht die gleiche Qualität wie jene Prognostiker, die unterschiedliche Ideen und Gedanken berücksichtigen.

Können Sie das näher erläutern?
Diese Woche findet das World Economic Forum in Davos statt. Viele renommierte Analysten und Meinungsmacher nehmen daran teil. Diese «Davos-Gurus» beeinflussen die Entscheide von Unternehmen. Sie werden so gut wie nie für ihre Prognosen zur Rechenschaft gezogen. Dabei weiss man, dass diese «Experten» in ihren Einschätzungen der geopolitischen Entwicklungen kaum treffsicherer sind als ein Schimpanse, der Pfeile auf eine Dartscheibe wirft.

Wie kann man die Treffsicherheit verbessern?
Unser Bildungssystem bevorzugt das Nischendenken, das Expertenwissen. Das ist kein ideales Modell in einem Informationszeitalter. Man muss verschiedene Teilgebiete, etwa die politischen Wissenschaften, durch ein übergeordnetes generelles Wissen miteinander verbinden. Ein grosser Teil meiner Arbeit besteht darin, die Leute entsprechend auszubilden. Man kann diese Fähigkeit «heranzüchten».

Regina Joseph Superforecaster

Regina Joseph arbeitet in den USA und den Niederlanden, wo sie die Firma Sibylink.com gegründet hat.

Superforecaster

Während vier Jahren hat die US-Geheimdienstbehörde eine wissenschaftliche Evaluation durchgeführt, um die zuverlässigsten geopolitischen Prognostiker zu ermitteln. Mehr als 20'000 Personen wurden geprüft. 150 erwiesen sich als sehr präzise, darunter die gebürtige New Yorkerin Regina Joseph. Sie dürfen sich als Superforecaster (Superprognostiker) bezeichnen. 

Wie wird man zu einem Superprognostiker?
Wir Superforecaster unterscheiden uns im Stil, haben aber ähnliche kognitive Fähigkeiten. Wir geniessen herausforderndes Denken. Wir sind neugierig und erfreuen uns an Nuancen. Die Welt ist nicht schwarzweiss. Die meisten Menschen aber haben nicht die Geduld, um differenziert zu denken. Wir wollen es ihnen beibringen. Die entscheidende Frage lautet: Wie können wir uns fit machen für das digitale Informationszeitalter? Derzeit leisten wir in diesem Bereich keine sehr gute Arbeit.

Das müssen Sie erklären.
Es gibt ein Zitat des Komikers Bill Maher: «Die Wahrheit ist tot, und das Internet hat sie umgebracht.» Wir leben in diesem Albtraum-Szenario, in dem jeder seine eigenen Fakten und seine Wahrheit hat. Für die Demokratie ist dies eine sehr gefährliche Entwicklung.

«Technologie fördert die Faulheit, sie lässt jenen Teil des Gehirns verkümmern, der Dinge ausprobieren und experimentieren will.»

Was bringt Sie zu dieser Überzeugung?
Demokratien können nur mit einer informierten Bevölkerung überleben. Die Technologie aber hat die Art verändert, wie wir uns informieren. Vor dem Internet gab es vier Hauptquellen: Zeitungen, Magazine, Fernsehen und Radio. Man sass nach Feierabend gemeinsam vor dem Fernseher und schaute die Nachrichten. Heute «informieren» sich die Leute auf Twitter. Wenn man aber TV-News von glaubwürdigen Sendeanstalten mit irgendwelchen Tweets gleichsetzt, öffnet man eine sehr gefährliche Büchse der Pandora. In dieser Lage befinden wir uns heute.

Daraus entstehen die viel zitierten Filterblasen.
Wer Netflix nutzt, erhält vom Algorithmus Vorschläge für Inhalte, die man angeblich gerne sehen würde. So wird die Neugierde und die Entdeckerfreude aus dem Leben verdrängt. Technologie fördert die Faulheit, sie lässt jenen Teil des Gehirns verkümmern, der Dinge ausprobieren und experimentieren will. Daraus entstehen diese Blasen. Wenn man aber immer die gleiche Nahrung zu sich nimmt, lebt man nicht sehr gesund. Genau gleich ist es mit Informationen.

Könnte dies die liberale Demokratie gefährden?
Die Gefahr ist real, dass wir uns auf ein dunkles Zeitalter zubewegen. Als 1995 der erste Internet-Browser verfügbar war, schwärmten die Meinungsmacher von einer grossartigen Zukunft, in der alle Menschen miteinander verknüpft sein werden. So ist es nicht gekommen. Der erleichterte Zugang hat vielmehr dazu geführt, dass Informationen entwertet wurden. Klassische Medien, die viel Geld für qualitativ guten Journalismus ausgeben, verlieren ihre Geschäftsgrundlage. Wenn wir aber nur noch minderwertige Informationen aufnehmen, dann verdummen wir.

FILE - This Friday, Oct. 18, 2013, file photo, shows a Twitter app on an iPhone screen in New York.  Twitter has suspended the accounts of several prominent members of the so-called “alt-right” in an apparent purge, Wednesday, Nov. 16, 2016. Twitter declined comment, but noted that its policies forbid violent threats, hate speech or harassment, adding that it will take action against repeat offenders.(AP Photo/Richard Drew, File)

Twitter statt TV-News: «Wenn wir nur noch minderwertige Informationen aufnehmen, dann verdummen wir.» Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Könnte hier eine Chance für die klassischen Medien liegen? Nach der Trump-Wahl verzeichnete die «New York Times» deutlich mehr Abos.
Sie hat rund 80'000 neue Leser gewonnen. Das ist nicht genug. Entscheidend ist, dass sich die Gewohnheiten der Millenials oder Generation Z ändern. Wir nähern uns einem bedeutenden demografischen Wandel. Bereits in drei Jahren wird die Hälfte der Arbeitskräfte in den USA aus Millenials bestehen. Heute sind noch die Babyboomer und die Generation X an den Schalthebeln der Macht. Das sind keine Digital Natives, sie sind mit den Fernsehnachrichten aufwachsen. Die Jungen haben einen ganz anderes Verhältnis zur Technologie und zur Informationsvermittlung.

«Die Verfügbarkeit von Informationen ist Fluch und Segen zugleich. Es ist das Paradox des dunklen Internet-Zeitalters. Darum fürchte ich um die Zukunft.»

Wie soll man darauf reagieren?
Wir müssen den jungen Leuten beibringen, dass ihr Umgang mit Informationen sie nur negativ beeinflussen wird. Sie finden Twitter und Snapchat toll und denken, sie könnten ihre News von Facebook beziehen. Es ist sehr schwierig, sie davon abzubringen, denn die Medienunternehmen sind heute selber von Facebook und ähnlichen Kanälen abhängig, um überleben zu können. Es ist ein Teufelskreis. Die Verfügbarkeit von Informationen ist Fluch und Segen zugleich. Es ist das Paradox des dunklen Internet-Zeitalters. Darum fürchte ich um die Zukunft.

Malen Sie damit nicht allzu schwarz?
Die Gründervater der USA haben im 18. Jahrhundert die Bedeutung der Medien als vierte Macht im Staat erkannt. Sie wussten, dass es zum Wesen der Demokratie gehört, dass man den Mächtigen auf die Finger schaut. Wenn dies verloren geht, bleibt nicht viel von der Demokratie übrig. Leider bewegen wir uns darauf zu, und zu einem gewissen Grad sind wir bereits dort angelangt. Es könnte schon zu spät sein.

Eine erschreckende Aussage.
Ich sage nicht, dass es so ist, aber die Möglichkeit besteht. Während des Kalten Krieges drehte sich alles um Ideologie: Kapitalismus gegen Kommunismus. Heute sind wir in einem neuen Kalten Krieg, der sich nicht auf Cyberspionage beschränkt. Es geht darum, wer Informationen kontrolliert. Ist es der Staat, oder sind es die Menschen? China, Russland, die Türkei, viele Länder in Afrika und Asien haben eine Vorstellung davon, die sich grundlegend von jener im Westen unterschiedet. Zumindest noch. Andernfalls haben wir ein Problem.

Basel Peace Forum

Regina Joseph war Anfang Woche Gast am erstmals ausgetragenen Basel Peace Forum. Gegründet wurde es vom Politologen Laurent Goetschel, Professor an der Universität Basel und Präsident der Friedensstiftung swisspeace. Ziel des Forums ist eine innovative Friedensförderung.

Sehen Sie eine Möglichkeit, diese Entwicklung abzuwenden?
Die Menschen fürchten sich davor, wie Technologien ihr Leben verändern. Die Unternehmen im Silicon Valley schildern eine Techno-Utopie mit unzähligen Möglichkeiten, in der alles grossartig ist. Die Realität vieler Menschen sieht so aus, dass abends nach Hause kommen, bis Mitternacht weiter E-Mails beantworten müssen und ständig Anrufe erhalten. Darum haben die Franzosen zu Beginn des Jahres ein Gesetz erlassen, das den Menschen das Recht gibt, nach Arbeitsschluss abzuschalten. Man wird sehen, ob andere Länder diesem Beispiel folgen werden.

«Trumps Rhetorik ist rückwärtsgewandt. Viele Menschen sind dafür empfänglich, weil sie vereinfachend ist, frei von Nuancen.»

Könnte das einen Ausweg aus der Misere aufzeigen?
Es würde der Gesundheit und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt dienen. Leider sprechen die finanziellen Mechanismen dagegen. Es gibt keine entsprechenden Anreize für die Konzerne im Silicon Valley. Als Mark Zuckerberg beschuldigt wurde, er habe mit Fake News auf Facebook die Wahlen beeinflusst, bezeichnete er dies als ziemlich verrückte Vorstellung. Nicht einmal er will die Fakten zur Kenntnis nehmen! Deshalb leben wir in einem Postwahrheits-Zeitalter, und deshalb kann ein charismatischer Typ wie Donald Trump den Leuten das sagen, was sie hören wollen.

Nicht alle Menschen lassen sich davon blenden.
Wer für logische Argumente empfänglich ist, fällt nicht darauf herein. Aber es gibt eben auch Menschen, die sich von oberflächlichen Dingen beeinflussen lassen. Trump ist mächtig, er sieht erfolgreich aus, also glaube ich ihm. Die Autorin Fran Lebowitz hat das sehr schön umschrieben: Donald Trump ist die Vorstellung eines armen Menschen, wie ein reicher Mensch aussieht.

Haben Sie über die möglichen Folgen einer Trump-Präsidentschaft nachgedacht? 
Ich denke jeden Tag darüber nach (lacht). Es ist möglich, dass sich die USA in Richtung einer illiberalen Demokratie bewegen werden. Trumps Rhetorik ist rückwärtsgewandt. Viele Menschen sind dafür empfänglich, weil sie vereinfachend ist, frei von Nuancen. Sie wollen keine komplexen Fragen, weil sie nicht die Geduld und die Veranlagung besitzen, um damit umzugehen. Darum ist Trump sehr populär.

Republican U.S. presidential nominee Donald Trump rallies with supporters at the Million Air Orlando airplane hangar in Sanford, Florida, U.S. October 25, 2016. REUTERS/Jonathan Ernst

Viele sind für Donald Trumps rückwärtsgewandte Rhetorik empfänglich. Bild: JONATHAN ERNST/REUTERS

Seine Beliebtheitswerte aber sind miserabel.
Viele erkennen, dass die von ihm ausgesandten Signale destruktiv und besorgniserregend sind. Trump hat mehr Gegner als Anhänger, das zeigt auch die Gesamtzahl der Wählerstimmen.

«Es gibt Kräfte innerhalb der EU, die ihren Zerfall begrüssen würden. Hinter den Kulissen arbeiten die Russen daran. Sie sind gegen NATO und EU und würden nichts lieber sehen als deren Kollaps.»

Man spricht schon von einem möglichen Impeachment.
Das wird sich zeigen. Vieles hängt vom politischen Willen ab.

Was denken Sie über eine mögliche Allianz mit Russland? Die Signale sind unterschiedlich.
Mehrere Kandidaten für einen Kabinettsposten sagten in den Hearings vor dem Kongress das Gegenteil von dem, was Trump behauptet. Er erwidert darauf, dies sei gut, er wolle, dass seine Minister ihm widersprechen. Ich weiss nicht, was das bedeuten soll. Er redet wie ein Geschäftsmann, aber eine Regierung funktioniert anders als ein Unternehmen. Wie wirkt es auf die Aussenwelt, wenn ein Präsident und ein Minister gegensätzliche Dinge verkünden?

Wie beim Thema Globalisierung?
Trump hat angekündigt, dass er die Freihandelsabkommen Nafta und TPP zerreissen will. Ob er das tun wird, wissen wir nicht. Einige seiner Kabinettsmitglieder widersprechen ihm. Er hat auch erklärt, er wolle Hillary Clinton ins Gefängnis stecken, und später zugegeben, dass er das nur gesagt hat, um gewählt zu werden. Es ist nicht klar, was geschehen wird.

CNN-Kommentator Fareed Zakharia erklärt das Konzept des Superforecasting. Video: kaltura.com

Sie haben es erwähnt, 2017 finden in Europa wichtige Wahlen statt. Was ist zu erwarten?
Viele Menschen sind sehr nervös (lacht). Donald Trumps Behauptung, dass Grossbritannien nur das erste Land sein wird, das die EU verlässt, hat sie verängstigt. Es gibt Kräfte innerhalb der EU, die ihren Zerfall begrüssen würden. Hinter den Kulissen arbeiten die Russen daran. Sie sind gegen NATO und EU und würden nichts lieber sehen als deren Kollaps. Sie betrachten diese Strukturen als Sicherheitsrisiko.

Es gibt also eine Tendenz zur Renationalisierung in Europa?
Wir sehen sie bereits. Ob dies zur Auflösung der EU führen wird, steht nicht fest. Der Brexit zeigt, dass es nicht so einfach ist, die EU zu verlassen. Es könnte aber zu Unruhen kommen. Ich bin extrem besorgt über die Lage auf dem Balkan und im Baltikum. Es gibt dunkle Kräfte, die darauf hinstreben, die Nachkriegs-Weltordnung aufzubrechen. Auf der anderen Seite untergraben die neuen Technologien die Idee des Nationalstaats. Wozu braucht man ihn, wenn man alles online erledigen kann? Die Idee des Nationalstaats ist nicht mehr unbestritten, und das gibt gewissen Populisten Auftrieb.

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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • whatthepuck 22.01.2017 14:57
    Highlight Highlight mMn braucht es die alten Medien ganz klar als Ankerpunkt in der neuen Medienlandschaft. Das ist aber auch ihre Chance: Sich abheben durch vertiefte und ausführlichere, gut recherchierte Beiträge. Vielleicht schafft man es ja sich so zu etablieren, dass man auf die "schnell und oberflächlich"-Strategie der Onlinemedien gar nicht mehr angewiesen ist. Ich lese jedenfalls immer wieder gerne Hintergrundbeiträge, weil ich weiss, dass ich mich auf deren Qualität verlassen kann. Die neuen Medien sind wie Fast- bzw. convenience-food. Aber das sind anscheinend die Qualitäten, die heute gefragt sind.
  • R&B 22.01.2017 10:40
    Highlight Highlight Guter Artikel. Ein Augenöffner, wie heute Informationen konsumiert wird und damit umgegangen wird. Ich hoffe, die demokratischen Staaten erkennen das und finden Lösungen, so dass Bürger nicht mit Lügen manipuliert werden können.
    • R&B 23.01.2017 10:24
      Highlight Highlight Ach Stipps... Sie haben anscheinend kein Interesse an der Wahrheit, sondern nur eigene Interessen, so dass Sie Fake-News unterstützen, sich derer wohl auch bedienen und gerne Fakten zersetzen.
      Was sind Sie eigentlich von Beruf?
  • Sheez Gagoo 22.01.2017 03:13
    Highlight Highlight Die Gefahr ist real, dass wir uns bereits in dem düsteren Zeitalter befinden. Die Eliten haben es ignoriert, da sie, wie die Frau es bereitwillig zugibt, das Volch ignoriert haben. Jetzt müssen diese Eliten das Problem ausbügeln und da sehe ich schwarz weil 1.die Eliten, die das Problem verursacht haben Erfahrungsgemäss nicht Teil der Lösung sein können also braucht es neue Eliten und 2. das Volch eine reaktive Masse ist und nur als Problemindikator dient und deswegen als Lösung nicht in Frage kommt. Es macht auch keine Anstalten, eine Lösung zu sein. Deshalb sehe ich dunkelschwarz.
  • Spooky 22.01.2017 02:58
    Highlight Highlight «Die Gefahr ist real, dass wir uns auf ein dunkles Zeitalter zubewegen»

    Huh huh, ich bekomme Angst.
    • karl_e 22.01.2017 10:48
      Highlight Highlight Ja, Spooky, das kann spooky werden.
  • Pointer 22.01.2017 00:39
    Highlight Highlight Lineares Radio und Fernsehen, Printmedien? Sorry, aber die sind für mich passé.
  • Tomlate 22.01.2017 00:15
    Highlight Highlight Ich sehe das Internet nach wie vor als grosse Chance für die Menschheit. Rasante technologische Entwicklung dank Vernetzung und individueller Austausch von Informationen, der nicht mehr von ein paar wenigen Medien dominiert wird. Wer sich aktiv beteiligt und informiert, sich mit den richtigen Leuten vernetzt und Informationsquellen nicht blind vertraut, dem bietet das Internet grossartige Möglichkeiten. Leider kommt vielen die anerzogene Konsumhaltung in die Quere und Medienkompetenz auf diesem Gebiet zu entwickeln ist herausfordernd. Bei der schnellen Entwicklung auch anstrengend.
  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 21.01.2017 22:32
    Highlight Highlight Sorry Leute, was hier veranstaltet wird ist schlicht Kindergarten. Klar ist Trump nicht die Lösung welche diese Welt gebraucht hätte. Euer Bashing ist aber dennoch zu peinlich. Schaut besser mal in die Türkei, die wird uns in den nächsten Jahren viel mehr Sorgen bereiten
    • Saraina 21.01.2017 23:15
      Highlight Highlight Schaut mal nach Koblenz, das wird uns in den nächsten Jahren viele Probleme machen. Es braucht schon ein gerütteltes Mass an Blindheit um nicht zu erkennen, dass Trump, Putin, Erdogan, Netanyahu, Wilders, Petry, Le Pen und Blocher in seiner letzten Albisgüetli- Rede alke dasselbe Vokabular benutzen und ähnliche Feindbilder bedienen. Hier wird das Ende der Demokratie eingeläutet.
    • TheMan 22.01.2017 13:35
      Highlight Highlight @Saraina lieber ein Linker Kommunistischer Staat? Dan gibt wart, 0 Demokratie, das Volk hat nix zu sagen und Regiert wird das ja dan von Links. Von 1ner Person. Rechts braucht es wie Links. Und der SP glaub ich genau so wenig wie der SVP. Den die SP braucht Vokabular wie jeder Kommunist. Alles gehört allen usw.
  • stan1993 21.01.2017 20:39
    Highlight Highlight Das Internet ist die Rettung der Demokratie!
    Gleichgesinnte vernetzen sich und bringen eine Bewegung in Gang.
    Die Menschen kann man nicht mehr so einfach beeinflussen über die Mainstream Medien, lügen werden aufgedeckt und Wahrheiten kommen ans Licht
    • redeye70 22.01.2017 00:20
      Highlight Highlight Stan, das Internet ist noch viel anfälliger für Manipulation und gezielte Lügen, als jedes andere Medium. Daher sei wachsam, gehe mit offenen Augen durch die Welt und sei skeptisch gegenüber denen, die meinen im Besitz der reinen Wahrheit zu sein.
    • stan1993 22.01.2017 00:39
      Highlight Highlight Eigene Meinung bilden, verschiedene Perspektiven anschauen und auf dein gefühl hören was könnte sein oder was auch nicht
  • Thinktank 21.01.2017 20:31
    Highlight Highlight Es ist doch schön zu sehen, dass diese selbstgefälligen Alleswisser aus ihren Blasen gefallen sind. Mir wird aber Ūbel, wenn sie verkünden, das Volk müsse lernen mit den Informationen umzugehen. Damit meinen sie bloss diejenigen, die nicht ihren Meinungen und Informationen glauben. Faschisten.
  • What’s Up, Doc? 21.01.2017 19:17
    Highlight Highlight «Technologie fördert die Faulheit, sie lässt jenen Teil des Gehirns verkümmern, der Dinge ausprobieren und experimentieren will.»
    Echt jetzt? Jede Technologie eröffnet neue Möglichkeiten und wird jeden Tag von schlauen Menschen auf der ganzen Welt dazu verwendet Technologien weiter zu entwickeln.
    Laut der Aussage von Frau Joseph wüssten diese Menschen ja tagtäglich dämlicher werden.
    Ist doch genau die gleiche Panikmacherei wie 1999 am Silvester als alle Schwarzmaler dachten um 24 Uhr geht die Welt unter weil alle PCs streiken.
    Auch andere haben in den USA noch was zu melden nicht nur Trump.
    • What’s Up, Doc? 21.01.2017 19:44
      Highlight Highlight Sollte natürlich "müssten" heissen, sorry.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 22.01.2017 00:52
      Highlight Highlight Es ist doch so:

      Wir erfanden die Uhren. Seither haben wir keine Zeit mehr.

      Wir erfanden den Buchdruck. Seither gehen wir nicht mehr zur Kirche.

      Wir erfanden die Zeitung. Seither brauchen wir keine Gesellschaft.

      Wir erfanden die Dampfmaschine. Seither arbeiten wir Schichtbetrieb.

      Wir erfanden den Taschenrechner. Seither können wir nicht mehr rechnen.

      Wir erfanden das Navigationsgerät. Seither verloren wir unseren Orientierungssinn.

      Wir erfanden das Internet. Seither verschenken wir unsere Privatsphäre.

      uvm.

      Wir erfinden AI. Und dann werden wir verlernen, selbständig zu denken.
    • Majoras Maske 22.01.2017 02:47
      Highlight Highlight Die Art und Weise wie wir lesen ändert tatsächlich auch unsere Denkweise (das war bei der Evolution der Schrift und des Buchdrucks auch zu beobachten). Das Internet verleitet unser Hirn zu einem sprunghaften und oberflächlichen Denken, sowie zu einem sehr gezielten (= kurzfristig, nicht intensiv), weil die meisten Texte automatisch nur nach bestimmten Stichwörte überflogen werden.
      Das Buch "Wer bin ich, wenn ich online bin" von Nicolas Carr beschäftigt sich eingehend damit, wie das normale Hirn zum Nachteil des Menschen automatisch Onlineleseverhalten für den Offline-Alltag adaptiert.
  • Domino 21.01.2017 19:15
    Highlight Highlight Wie wird man 'Superforecaster'? Braucht es da irgendeine Qualifikation? Was liegen der Zukunftsvorhersage zugrunde? Mathematische Modelle, Geldflüsse, Wirtschaftsverständnis, Wissen über zukünftige Technologien?
    Vor der Wahl Trumps hat auch die ganze Finanzbranche gemeint es komme zum Kollaps....
    Witschaftspolitisch kann man mehr sagen, wenn man mal Videos von Trumps Berater anschaut. So schwarz sehe ich nicht, ausser es platzt eine schon lange angestaute Blase die durch die deregulierung entstanden ist...
    Play Icon
  • demokrit 21.01.2017 19:11
    Highlight Highlight "Die Jungen haben einen ganz anderes Verhältnis zur Technologie und zur Informationsvermittlung."

    Das ist sicher richtig, ob Facebook immer noch so hipp für die Millenials ist, kann ich nicht beurteilen. Die beiden Verschwörungsparanoiker, die ich kenne, sind allerdings mittleren und älteren Semesters.
  • Ökonometriker 21.01.2017 19:07
    Highlight Highlight Vielleicht würde es der Politik gut tun, über Inhalte statt über Menschen zu diskutieren. Wie dies in der Schweiz dank der direkten Demokratie möglich ist. Das zwingt die Leute nämlich, sich zu informieren, wenn sie mitdiskutieren wollen.
    • Menel 21.01.2017 19:38
      Highlight Highlight Ja, funktioniert hier ja wunderbar. Keine Angstmache kann so ein Volk erschrecken, ausser das Wort "Arbeitsplätze" fällt...
    • Ökonometriker 22.01.2017 10:25
      Highlight Highlight Nun ja, es funktioniert alle mal besser als in den USA. Das Parlament kann keine ominösen Deals am Volk vorbei machen wie in den USA, um gewisse Grosskonzerne zu bevorteilen. Das Volk muss zustimmen.

      Klar trifft das Volk nicht immer den richtigen Entscheid - aber auch Experten irren sich. Der Punkt ist, dass das Volk am Ende mit seinem Entscheid leben muss - und aus Fehlern lernen kann.

      In den USA wird einfach etwas in Washington bestummen und man muss zahlen. Auch wenn die Mehrheit dagegen ist und nur wenige Firmen profitieren (Militärindustrie, Pharma, Banken...).
    • Menel 22.01.2017 11:11
      Highlight Highlight Wie frei ist ein Volk, dass man damit erpresst, dass es keine Jobs mehr hat, wenn es sich "falsch" entscheidet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 21.01.2017 19:01
    Highlight Highlight Der Superforecaster hat den Wahlsieg Trumps bis zuletzt nicht vorhergesehen. Und jetzt will sie uns belehren. Anscheinend hat der Superforecaster den Wahlsieg Trumps nicht verkraftet. Vielleicht sollte der Superforecaster arbeiten gehen. Dort kommt er eher in Kontakt mit jenen Leuten, die Trump gewählt haben.
  • Skip Bo 21.01.2017 19:00
    Highlight Highlight "Wenn man aber immer die gleiche Nahrung zu sich nimmt, lebt man nicht sehr gesund. Genau gleich ist es mit Informationen."
    Die Frau hat recht, wer nur noch nach Negativmeldungen sucht (z. B. watson:Trump) und nicht bereit ist Negativmeldungen zu hinterfragen bzw. andere Meinungen zuzulassen, lebt in einer ungesunden Blase.

  • Menel 21.01.2017 18:48
    Highlight Highlight Die nächsten Jahre werden sehr sehr spannend und anders, als das, was wir in den letzten Jahrzehnten kannten und gewohnt waren. Dazu tragen die vielen, neuen, technischen Errungenschaften bei, von denen die wenigsten wissen, wie weit man da schon ist und natürlich auch die Wahl des "mächtigsten Mann der Welt", die allen Konventionen spottet.
    Ich finde es gut, auch wenn es sehr turbulent wird, denn so wie bis jetzt alles lief, kann es nicht weiter gehen. Ich hoffe Trumps gegen-die-Wand-Fahrt verkürzt die Zeit zu einem Umdenken etwas.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 21.01.2017 19:01
      Highlight Highlight Und hoffentlich fliesst dabei kein Blut... :/
    • Starfox 21.01.2017 19:25
      Highlight Highlight der erste vernünftige Kommentar von dir seit langem, Sogar Menel kann manchmal vernünftig sein.. :-o Aber 'Trump gegen die Wand fahren', von dieser Mentalität müsstest du dich noch lösen. Es kann nur besser werden mit Trump, auch wenn watson immer gerne das Gegenteil behauptet.
    • Menel 21.01.2017 19:35
      Highlight Highlight @Starfox, ich bin der Meinung, meine Kommentare sind alle vernünftig 😜
      Nur habe ich das Gefühl, dass wir da nicht den gleichen Standpunkt vertreten. Für mich ist Trump die Perversion des Neoliberalismus und wird als Paradebeispiel für diesen in die Geschichte eingehen. Ich glaube ja, dass nach ihm niemand mehr ernsthaft was von einem Neoliberalismus wissen will und Ideen an die Macht kommen, die mir wesentlich näher sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 21.01.2017 18:31
    Highlight Highlight Superforecaster. So ein Schwachsinn. Sie lag ja völlig daneben bei den Wahlen und gibt ja zu, dass sie Vorurteile hatte und diese in ihre Vorhersage hineinflossen. Sie wird auch in Zukunft falsch liegen, weil sie wieder irgendwo nicht erkennt, dass sie Vorurteile hat. Da kann man auch jemanden fragen, der Kaffeesatz liest oder den Schwalbenflug analysiert. Kommt auf dasselbe hinaus.
  • Sir John 21.01.2017 18:24
    Highlight Highlight Ich muss ihr in einigen Punkten widersprechen. So haben vor allem junge Menschen in den USA Bernie Sanders ihre Stimme gegeben. Die Kritik an Facebook und co. ist in diesem Punkt auch nicht berechtigt. Denn wenn ich auf Fb Twitter etc gute NewsSeiten abonniere, dann sehe ich ja nur deren Schlagzeilen. Von FakeNews kann also nur die Rede sein, wenn ich auch solche FakeNews Seiten abonniere.
    Im finde, dass das Internet uns noch kritischer gemacht hat und nicht umgekehrt. Wo früher sFernsehen bestimmten welche News relevant sind, kann ich heute auf eine viel höhere Diversität schauen.
  • http://bit.ly/2mQDTjX 21.01.2017 18:14
    Highlight Highlight Die gute Frau basiert ihr rückwärtsgewandtes Weltbild auf ihren eigenen Vorurteilen.

    "Wir leben in diesem Albtraum-Szenario, in dem jeder seine eigenen Fakten und seine Wahrheit hat."

    Das ist kein Albtraum sondern "postfaktische" Realität.

    Es gibt nicht die eine Wahrheit. Gott ist tot! Seine Ansicht der Wahrheit steht nicht mehr zur Verfügung. Wahrheit ist relativ. Jeder hat seine eigene. Das ist kein Albtraum, sondern wunderbar.

    "Für die Demokratie ist dies eine sehr gefährliche Entwicklung."

    Es ist endlich die Chance für eine richtige Demokratie. Ihr Demokratie-Verständnis ist veraltet.
    • Murky 21.01.2017 20:10
      Highlight Highlight Was wäre denn die richtige Demokratie? Das was die Poulisten immer posaunen jedenfalls nicht.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 21.01.2017 20:54
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu, Murky.

      Eine richtige Demokratie baut auf der (intrinsischen) Eigenverantwortung jedes Menschen, die wedert wegdelegiert noch erzwungen werden kann.

      Eine richtige Demokratie setzt auf die Grundsätze von Gleichberechtigung und Partizipation. Ein Mensch=eine Stimme. Diese Grundsätze gelten nirgends.

      Was interessiert uns Trump? Betrifft es uns, wer Amerika regiert? Und falls ja: Warum durften wir nicht wählen?

      Global kann/darf mehr als die Hälfte der Menschheit nicht partizipieren. Sie haben nicht die nötigen Dokumente und können oft nicht mal ihre Existenz belegen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 21.01.2017 20:59
      Highlight Highlight Mit anderen Worten: Nichts von dem, was sich heute alles "Demokratie" nennt, ist wirklich eine Demokratie.

      Es existieren nur Pseudo-Demokratien. Und dabei sind die Unterschiede zwischen iranischem, russisschem, türkischen, west-europäischen, amerikanischen oder chinesischem Demokratie-Verständnis gar nicht so gross, wie wir glauben. Sie sind minimal. Sie alle behaupten, sie hätten eine Demokratie. Aber nichts davon ist wirklich demokratisch.
  • Daniel Martinelli 21.01.2017 18:08
    Highlight Highlight Das Internet als "Gefahr für die Demokratie" zu verteufeln, ist Blödsinn. Die kommenden 4 Jahre werden dunkel für die USA, wenn der neue Präsident seine "Drohungen" wirklich gedenkt umzusetzen. Das Internet verbindet nämlich in der Tat die Menschen miteinander. Auch diejenigen, die keine faschistoiden Gedanken ablassen - so wie Trump das via Twitter tut. Ein Krieg mit China kann die USA nicht gewinnen. Keiner kann ihn gewinnen. Auch die Chinesen nicht. Trump versprach Arbeitsplätze, bringt aber statdessen Krieg. Gott sei Dank, dass dieser Spinner kein Schweizer ist.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 21.01.2017 18:41
      Highlight Highlight Früher wurde ähnlich auch vor Comics oder vor dem TV gewarnt.

      Sie hat aber recht, mit:

      "Als 1995 der erste Internet-Browser verfügbar war, schwärmten die Meinungsmacher von einer grossartigen Zukunft, in der alle Menschen miteinander verknüpft sein werden. So ist es nicht gekommen."

      Aber ihre Analyse ist grundfalsch:

      "Der erleichterte Zugang hat vielmehr dazu geführt, dass Informationen entwertet wurden."

      Tatsächlich wurde Massenüberwachung zum Geschäftsmodell im Internet (Infos zur Privatsphäre wurden wertvoll!). Niemand hätte damals gedacht, dass dies jemals legal werden könnte.
  • NWO Schwanzus Longus 21.01.2017 17:54
    Highlight Highlight Die NATO ist ein Sicherheitsrisiko geworden da ihre Kriege auch Terror in ihren Ländern bringen. Die EU hat den grossen Vorteil das die Europäer mitreden können als eine Macht in Wichtigen Themen aber den schwerwiegenden Nachteil das die Staaten entdemokratisiert werden durch Brüsseler Apparatschiks. Zu den Medien: würden sie nicht immer so einseitig berichten hätten sie ihre Anhänger noch, aber das Internet wird zur grossen Inf Quelle da dort sogar mehr die Wahrheit gesagr wird als in den MSM. Und da sehe ich seitens der Regierung die Intention zur Zensur. Das darf nicht sein.
    • fcsg 21.01.2017 18:21
      Highlight Highlight Sorry aber das ist doch Schwachsinn...
      1. Die EU hat immerhin dafür gesorgt, dass wir seit über 70 Jahren keinen Krieg mehr gesehen haben.
      2. Wirtschaftlich geht es vielen Staaten nur dank der EU so gut.
      3. In den meisten EU-Staaten ist es möglich jederzeit durch einen Volksentscheid (demokratisch) aus der EU auszusteigen. Siehe Brexit
      4. Im Internet wird mehr Wahrheit verbreitet als in den anderen Medien? Genau Trump zeigt ja, wie glaubwürdig seine Tweets sind... Aber irgendwelche Tweets zu lesen ist halt einfacher, als eine seriöse Zeitung mit Hintergründen und Quellenangaben zu lesen.
    • phreko 21.01.2017 18:27
      Highlight Highlight In den sozialen Medien hat ein jeder seine eigene Wahrheit. Du bestätigst grad die Ängste aus dem Interview...
    • ChiliForever 21.01.2017 18:29
      Highlight Highlight Die EU an sich entdemokratisiert aber nicht die Staaten oder Bürger.
      Die Beschlüsse innerhalb der EU werden häufig auf Vorschläge der Nationalstaaten hin eingebracht bzw. umgesetzt.
      Das Hauptproblem ist allerdings die EU-Kommission. Diese gibt zwar allen Staaten die Möglichkeit mitzureden, ist aber eigentlich kein typisch demokratisches Instrument.
      Die EU wäre demokratischer, wenn mehr Macht vom EU-Parlament ausginge. Leider wird dieses oft auch benutzt, "ausgediente" Politiker abzuschieben. Zu wenige Wähler haben bisher den wirklichen Wert des EU-Parlamentes für sich entdeckt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 21.01.2017 17:45
    Highlight Highlight Zukunftsforscher liegen meist falsch. Superforecaster machen die Welt auch nicht besser. In dem Moment, wo man die Zukunft prognostizert, verändert sich die Realität duch die Information. Das ist der Unterschied zum Wetter, wo der Beobachter eine untergeordnete Rolle spielt. Der Blick durch die US-Brille auf die USA verschafft einen einsitigen Weltblick. Wir brauchen weniger Forecaster, dafür mehr Echtzeitinterpretierer.
  • pamayer 21.01.2017 17:42
    Highlight Highlight Die Internet Technologie macht die Menschen faul.
    Das ist für mich der Schlüsselsatz aus diesem Interview.
    Gilt auch für mich.

    Dem entgegenzuhalten ist schwer, da Zeitungen Kosten und gschtabig sind, und wirklich gute Bücher fast nur noch in 'richtigen' Buchhandlungen (= keine Ketten) erhältlich sind. Und schwer zum rumschleppen sind.

    Grosses Lob an Watson, dass ihr digital eine gute Informationsplattform bietet.
    Herzlichen Dank. Euch braucht es mehr denn je.
    • phreko 21.01.2017 18:28
      Highlight Highlight Was sind denn "gute Bücher"?
    • pamayer 21.01.2017 19:27
      Highlight Highlight Solche, die zum Denken anregen.

      Weder Konsalik noch ponyhof...
    • Murky 21.01.2017 20:13
      Highlight Highlight Alle, Phreko. Alle Bücher sind gut. Auch Schundliteratur ist besser wie nachrichtenschnipsel aus dem Internet ohne klare Quelle ond ihne die Intention dahinter zu kennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisnidman 21.01.2017 17:40
    Highlight Highlight ja nur für die dummen die an den mist glauben, ich gestalte meine Zukunft mit der Familie, da ist mir Trump oder Erdogan sch egal...
    • phreko 21.01.2017 18:29
      Highlight Highlight Sagt der Arbeitslose, oder der Typ an der Front u.s.w.

      Frei nach der Gattung Vogelstrauss mit Kopf im Sand.
    • Firefly 21.01.2017 18:39
      Highlight Highlight Bis sie an deine Haustüre klopfen...
    • Weisnidman 21.01.2017 19:45
      Highlight Highlight lol seit ihr noch normal??! war bush besser?? war die Regierung besser die die A Bombe nach Japan schickte?? wartet erst mal ab, bevor ihr alle Panik schiebt. Und ihn mit Adolf zu vergleichen ist ja der Hammer
  • Raphael Stein 21.01.2017 17:37
    Highlight Highlight Was für eine Superarrogante Person eigentlich. Mit unendliche viel Superblabla. Von sich überzeugt wie nur was... es kommt mir grad nichts in den Sinn. Völlig weltfremd.
    • INVKR 21.01.2017 17:51
      Highlight Highlight Diesen Eindruck machst ehrlich gesagt eher du als sie.
    • Oberon 21.01.2017 17:57
      Highlight Highlight Naja, zumindest hat sie recht das viele Menschen keine Lust mehr haben zu differenzieren.



    • phreko 21.01.2017 18:30
      Highlight Highlight @Stein, super peinlich von dir. Beleidigen ohne jegliche Inhaltliche Grundlage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolfsangel 21.01.2017 17:32
    Highlight Highlight Cry more liberals
    • INVKR 21.01.2017 18:31
      Highlight Highlight Wein(t) mehr Liberale?
  • Denverclan 21.01.2017 17:29
    Highlight Highlight Zu jeder Zeit mussten sich die Menschen mit manchmal unliebsamen Veränderungen abfinden und auseinander setzen. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Die Perspektiven sind dermassen unterschiedlich, je nach dem in welchen Schuhen ich unterwegs bin. Es gibt sie einfach nicht, die einzig richtige Wahrheit, wir leben nur immer einen Weg, können nie vergleichen. Die Geschichte der Menschheit kennt kein was wäre wenn, sondern ist Tatsache, jede Sekunde. Geschichte können wir immer erst im Nachhinein "beurteilen", wir können sie nicht vorleben. Im Nachhinein ist man klüger kommt nicht von ungefähr.
  • ast1 21.01.2017 17:17
    Highlight Highlight Ein sehr guter Artikel! Ich bin gespannt auf die zukünftige Entwicklung, speziell auch im Bezug auf Trump. Versagt er, wäre es schön, wenn die USA zur Einsicht kommen würden. (Wenn er nicht versagt, auch ok)

    Was mich heutzutage stört und auch beunruhigt, ist die Art, wie sich die Leute in ihre Meinung verbeissen und dann logische Argumente als Unsinn abtun.

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