DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nach riesiger Vorfreude droht eine ebenso grosse Enttäuschung: Für Österreich heisst es heute «Siegen oder fliegen».
Nach riesiger Vorfreude droht eine ebenso grosse Enttäuschung: Für Österreich heisst es heute «Siegen oder fliegen».
Bild: Sergio Perez/REUTERS

Wie Österreich doch noch weiter kommt und auf welche Resultate Albanien hoffen muss

Tag der letzten Entscheidungen in der EM-Gruppenphase. Die Slowakei und Nordirland sind als Gruppendritte bereits in den Achtelfinals. Wer bei welcher Konstellation sonst noch weiter kommen kann.
22.06.2016, 08:3422.06.2016, 09:07

Die Gruppendritten

Vier der sechs Gruppendritten kommen in die Achtelfinals. Bereits dafür qualifiziert sind die Slowakei und Nordirland. Auf dem Schleuderstuhl sitzen Albanien und die Türkei. Je nach Resultaten heute Abend qualifizieren sie sich für die K.o.-Phase.

  • Türkei: 3 Spiele, 3 Punkte, 2:4 Tore.
  • Albanien: 3 Spiele, 3 Punkte, 1:3 Tore.

Für beide Teams ist die Ausgangslage nicht rosig, sie können heute noch überholt werden. Weil die Türken bei der gleichen Tordifferenz einen Treffer mehr erzielt haben, dürfen sie eher auf die Achtelfinals hoffen, da sie nur noch ein Team hinter sich lassen müssen.

Für die albanischen Fans ist die EM wahrscheinlich vorbei

1 / 13
So wird man berühmt: Zwei Albanerinnen setzen sich an der EM 2016 in Szene
quelle: x01095 / yves herman
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Gruppe F

Die letzten Spiele um 18 Uhr:
Ungarn – Portugal
Island – Österreich

wikipedia

Ungarn ist schon durch, aber noch kann jedes Team aus eigener Kraft weiterkommen. Am klarsten ist die Ausgangslage für Österreich: Nur ein Sieg gegen Island hilft dem Team von Marcel Koller. Dann kommen die Ösis weiter, schon bei einem Unentschieden sind sie gescheitert. Dieses wiederum reicht den Isländern für den Vorstoss in die K.o.-Phase.

Portugal hofft, seine offensive Dominanz gegen Ungarn endlich in Treffer umzumünzen. Von 50 Abschlüssen von Cristiano Ronaldo und Co. fand nur ein einziger den Weg ins Ziel. Aber schon das dritte Unentschieden im dritten Spiel würde zum Weiterkommen reichen.

EM-Neuling Island hat sich nicht nur in die Herzen der Landsleute gespielt.<br data-editable="remove">
EM-Neuling Island hat sich nicht nur in die Herzen der Landsleute gespielt.
Bild: Yves Herman/REUTERS

Gruppe E

Die letzten Spiele um 21 Uhr:
Italien – Irland
Schweden – Belgien

wikipedia

Italien ist nach zwei Siegen schon durch und kennt mit Spanien auch schon den Achtelfinal-Gegner. Die Hoffnung der Iren ist es deshalb, dass sich die Azzurri heute Abend ein wenig für die Neuauflage des EM-Finals 2012 schonen. Irland braucht einen Sieg, sonst ist es ausgeschieden.

Die gleiche Ausgangslage hat auch Schweden. Wenn die Skandinavier gegen Belgien nicht gewinnen, sind sie out und dann endet die Nationalmannschafts-Karriere von Superstar Zlatan Ibrahimovic nach 116 Einsätzen.

Dem im Vorfeld vielerorts als Mitfavorit auserkorenen Belgien droht das Ausscheiden als Gruppenletzter. Sollten die «Roten Teufel» gegen Schweden verlieren und gleichzeitig die Iren die Italiener schlagen, dann war es das für Belgien.

Ibrahimovic ist in diesem Sommer in Frankreich, wo er für Paris St-Germain so oft traf, noch torlos.<br data-editable="remove">
Ibrahimovic ist in diesem Sommer in Frankreich, wo er für Paris St-Germain so oft traf, noch torlos.
Bild: Antonio Calanni/AP/KEYSTONE

Die Achtelfinals

Vor dem Turnier wurde genau definiert, wie die Paarungen der Achtelfinals je nach Konstellation der Gruppendritten lauten. Noch sind vier Varianten möglich, da die Dritten der Gruppen B (Slowakei) und C (Nordirland) schon qualifiziert sind.

Frankreich, der Sieger der «Schweizer» Gruppe A, bekommt es in drei von vier Fällen mit Nordirland zu tun. Möglich ist auch ein Achtelfinal gegen den Dritten der Gruppe E (Belgien, Schweden oder Irland).

Wales, der Sieger der Gruppe B, trifft ebenfalls in drei von vier Fällen auf die Türkei. Scheidet sie aus, kommt es zum britischen Duell mit Nordirland.

On fire: Will Griggs Jünger blicken einem Achtelfinal gegen Frankreich oder Wales entgegen.<br data-editable="remove">
On fire: Will Griggs Jünger blicken einem Achtelfinal gegen Frankreich oder Wales entgegen.
Bild: John Sibley/REUTERS
Public Viewing mit watson
Lust auf ein Public Viewing in Zürich? watson ist Partner der Veranstaltungen beim «Glatten Köbi» und der «Amboss Rampe». Ein Besuch lohnt sich!

Deutschland als Sieger der Gruppe bekommt es in drei von vier Fällen mit der Slowakei zu tun. Der andere mögliche Gegner ist Albanien, falls es die Doppeladler schaffen.

Bei Kroatien, das gestern vor Spanien die Gruppe D für sich entschieden hat, sind noch drei Gegner möglich. In zwei von vier Fällen ist es der Dritte der Gruppe F, möglich wäre auch ein kroatisches Duell mit der Slowakei und mit dem Dritten der Gruppe E.

Allez, allez! So bunt sind die Fans der 24 EM-Teilnehmer

1 / 26
So bunt sind die Fans der 24 EM-Teilnehmer 2016
quelle: epa/epa / oliver weiken
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kasami fühlt sich von Rahmen falsch eingesetzt: «Das ist nicht einfach zu akzeptieren»

Pajtim Kasami spielt in Sion im Sturm. Doch das ist nicht der Hauptgrund für dessen Unmut gegenüber dem Trainer.

Im TV-Interview hat Pajtim Kasami sich noch im Griff. «Es war schwierig in der Spitze. Jeder weiss, dass das nicht meine Position ist. Ich habe mein Bestes gegeben. Wichtig ist aber, dass wir gewonnen haben. Der Rest ist Nebensache», sagt er nach dem Abpfiff im Tourbillon bei «Blue».

Doch eine Nebensache scheint seine Positionierung doch nicht zu sein. Denn als die Nummer 7 des FCB bei den Printjournalisten ankommt, verzichtet er auf weitere Floskeln. «Die aktuelle Saison ist schwierig», sagt …

Artikel lesen
Link zum Artikel