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Misa Rodríguez steht seit dieser Saison bei der neu gegründeten Frauenmannschaft von Real Madrid im Tor. Bild: IMAGO / Agencia EFE

Real-Torhüterin Misa auf Twitter sexistisch beleidigt – nun bekommt sie Unterstützung

Eine Fussballerin wird auf Twitter wegen ihrer Leidenschaft sexistisch angegriffen und beleidigt. Nun bekommt sie Unterstützung aus der gesamten Fussballwelt.



María Isabel Rodríguez, genannt Misa, spielt seit der Kindheit Fussball. Sie fing als Stürmerin an und wechselte in der U12 auf die Position der Torhüterin. Heute ist sie 21 Jahre alt und steht im Tor von Real Madrid. Es ist wohl berechtigt zu sagen, dass der Sport ihre grosse Leidenschaft ist. Einigen «Fans» auf Twitter scheint diese Aussage aber zu weit zu gehen.

Nach dem Sieg der Herren von Real Madrid gegen Liverpool am Dienstag in der Champions League postete Misa auf Twitter zwei Bilder. Eines zeigte sie selbst, auf dem anderen war Marco Asensio abgebildet. Beide im Trikot von Real Madrid, beide beim Jubeln. Dazu schrieb sie «misma pasión», was auf Deutsch dieselbe Leidenschaft bedeutet. Der Post blieb jedoch nicht lange online. Auf die spanische Torhüterin prasselten Beleidigungen und Anfeindungen – oft sexistischer Art und Weise – ein, woraufhin sie den Tweet wieder löschte.

Der Stürmer von Real Madrid, der gegen Liverpool selbst zum Torschützen wurde, hat die Bilder am Mittwoch selbst gepostet und ebenfalls «misma pasión» dazugeschrieben. Zudem richtete er noch einige Worte an Misa: «Lass dich durch nichts und niemanden davon abhalten, deine Meinung zu sagen.»

Der 25-jährige Asensio setzte damit ein Zeichen gegen Sexismus und trat eine Welle der Unterstützung los. Nach seinem Tweet taten es ihm Fussballer*innen und Teams aus aller Welt gleich. Nicht nur Mitspieler von Real Madrid wie Vinícius Júnior oder Marcelo, sondern auch Teams wie der FC Barcelona oder Bundesligist Eintracht Frankfurt taten es ihm gleich.

(nih)

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