DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach verlorener Abstimmung – Moutiers Berntreue nehmen Niederlage gefasst auf



Das berntreue Lager von Moutier hat gefasst auf die Abstimmungsniederlage reagiert. Steve Léchot, Sprecher des probernischen Komitees «MoutierPlus», bedauerte das Resultat - und beglückwünschte die Sieger.

Es sei zu hoffen, dass das Abstimmungsresultat Moutiers Separatisten Recht gebe, sagte Léchot in einer kurzen Rede vor Medienschaffenden im Kongresszentrum Forum de l'Arc. Die Abstimmungssieger müssten alle Einwohnerinnen und Einwohner Moutiers in diese neue Zukunft im Kanton Jura einbeziehen, so Léchot weiter.

Muriel Käslin, eine andere Sprecherin von «MoutierPlus», sagte, diese Resultat bedeute das Ende der Jurafrage. Moutier habe damit seiner Umgebung Adieugesagt und werde sich im Kanton Jura zuerst einen Platz schaffen müssen. Der Respekt vor den politischen Gegnern werde der Schlüssel sein für eine erspriessliche Zukunft des Jurastädtchens, so Käslin weiter.

Sie sagte auch, es sei zu hoffen, dass am Sonntag jene abgestimmt hätten, welche tatsächlichen ihren Lebensmittelpunkt in Moutier hätten, also stimmberechtigt seien. Allerdings weise das klare Abstimmungsresultat darauf hin.

«Wir haben verloren!»

Im Innenhof des Kongresszentrums, wo ein Grossteil der Berntreuen an der Sonne stehend auf das Resultat gewartet hatten, bedeckte einer der Anwesenden nach Bekanntgabe des Resultats sein Gesicht mit den Händen. Auch liess er die Bernerfahne fallen, welche er mitgebracht hatte. Ein anderer rief dreimal: «On a perdu!», also «Wir haben verloren!»

Rund 80 Berntreue hatten sich im Kongresszentrum am südlichen Ortsrand von Moutier versammelt, um gemeinsam auf das Abstimmungsresultat zu warten. Ausser Berner Fahnen waren auch solche der probernischen Jugendorganisation «Sanglier» zu sehen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der Bund stoppt den Genderstern: «Bürger*innen» wird nicht amtlich

Die Bundesverwaltung schafft Fakten: Der Genderstern und ähnliche Schreibweisen werden bei den Behörden untersagt. Sie führten zu «einer ganzen Reihe von sprachlichen Problemen», heisst es in einer neuen Weisung.

Es ist ein Reizthema. Sollte man in der deutschen Sprache verschiedene Geschlechter besser berücksichtigen? Immer mehr Unternehmen, Hochschulen und Organisationen verwenden neue sprachliche Formen – allen voran den Genderstern. Bürger*innen, heisst es dann. Oder Wähler*innen.

Damit werde niemand ausgeschlossen, finden die einen: Frauen ebenso wenig wie Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen. Die anderen befürchten, dass damit das Deutsche …

Artikel lesen
Link zum Artikel