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Die Post-Tochter Carpostal fährt in Frankreich Millionenverluste ein. screenshot srf

Postauto soll Millionen in Frankreich verlocht haben

Das Auslandsengagement der Schweizerischen Post ist alles andere als erfolgreich. Carpostal fährt Millionenverluste im Nachbarland ein. 

20.02.18, 03:07 20.02.18, 06:00


Seit 14 Jahren kurven die Postautos von Carpostal in Frankreich herum. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Post.

Das Auslandsengagement des gelben Riesen ist aber offenbar alles andere als erfolgreich, wie das SRF-Wirtschaftsmagazin Eco berichtet. Die folgenden Zahlen lassen inbesondere wegen den illegalen Gewinnen beim Postauto-Bschiss in der Schweiz aufhorchen.

Post-Tochter Carpostal betreibt rund 700 Busse vornehmlich im Ostens Frankreichs. 

Konkurrenten klagen schon lange, dass Carpostal öffentliche Aufträge nur mit Dumping-Preisen erhalte. «Geschäftspraktiken, wie sie Postauto in Frankreich anwendet, gehören bestraft. So kann es nicht weitergehen», sagt ein Bus-Unternehmer zu «Eco». 

Drei französische Busunternehmer haben Carpostal France wegen unlauteren Wettbewerbs verklagt und vor dem Handelsgericht Lyon Recht bekommen. Das Gericht hat Carpostal France Ende 2016 zu Schadensersatzzahlungen von rund 11 Millionen Euro verurteilt. Die Beschwerde dagegen ist noch hängig.

Die Schweizerische Post wollte gegenüber Eco keine Stellung nehmen.  

(amü)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fritz Müller (1) 20.02.2018 12:25
    Highlight .... betrügen, lügen und bei den untersten Stufen die Löhne kürzen oder entlassen und über all die Jahre kassieren die alle den vollen Boni ! Und jetzt bezahlen wir Kunden auch noch die Defizite im Ausland und niemand weiss was. Es kot... mich so was von an.
    2 0 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 20.02.2018 10:46
    Highlight Warum subventionieren wir den ÖV in Frankreich?

    CarPostal sollte verkauft werden.
    4 0 Melden
  • goalfisch 20.02.2018 08:32
    Highlight erinnert mich an "follow the money"
    4 0 Melden
  • pamayer 20.02.2018 08:00
    Highlight Gewinne wegschieben und die hohle Hand machen, das können wir gut.

    Mit "wir" dürfte sich ein Grossteil der Menschheit angesprochen fühlen.
    5 4 Melden
  • flying kid 20.02.2018 07:30
    Highlight Aber hey, Frau Ruoff hat auch hier von nichts gewusst.
    Wie auch, als CEO...
    36 0 Melden
  • Moudi 20.02.2018 07:23
    Highlight Frau Leuthard! Langsam aber sicher wird die Luft dünn um Sie! Ist schon dike Post die SIE uns auftischen!
    21 2 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 20.02.2018 06:58
    Highlight Staatsbetriebe wie die Post und die Swisscom sind ein Sumpf der nur durch Monopol und Subvention überleben kann.
    17 29 Melden
    • Moudi 20.02.2018 07:19
      Highlight SRF vergessen..
      17 10 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 20.02.2018 16:43
      Highlight Aja, danke
      3 0 Melden
  • Eine_win_ig 20.02.2018 06:54
    Highlight Die Schweizer Steuerzahler bezahlen indirekt einen unrentablen Busbetrieb in Frankreich. Echt jetzt?
    68 0 Melden
    • velolove 20.02.2018 07:24
      Highlight Ja, leider.
      Die Möglichkeit solcher Investitionen war ein Argument der bürgerlichen aus der PTT die Post AG (und swisscom) zu gründen.
      20 3 Melden
    • sigma2 20.02.2018 08:31
      Highlight Tja, hätten wir doch bei der Service Public Initiative ja gestimmt.
      8 1 Melden
  • Posersalami 20.02.2018 05:35
    Highlight Was muss ein Service Public Unternehmen ins Ausland investieren? Ich sehs nicht!
    39 0 Melden
    • sigma2 20.02.2018 08:32
      Highlight Vor 3 Jahren hatten wir es in der Hand.
      6 1 Melden
  • G. Schmidt 20.02.2018 03:21
    Highlight Peinlich, peinlicher, Postauto.
    16 0 Melden

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