Die von den Zentralschweizer Bildungsdirektoren in Auftrag gegebene Studie zu den Fremdsprachenkenntnissen, lässt aufhorchen: Unter den 3700 Zentralschweizer 6. und 8. Klässler erreicht ein Grossteil die Lehrplanvorgaben nicht, wie die «Neue Luzerner Zeitung» (NLZ) schreibt.
Ein Beispiel: In der 6. Klasse sind es je nach Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören zwischen 34 und 54 Prozent, die durchfallen.
Trotz der Ergebnisse halten die Bildungsdirektoren am bisherigen Unterricht fest: Englisch ab der dritten Klasse, Französisch ab der fünften. Einzig die Zahl der Fanz-Lektionen sollen erhöht werden.
Das ärgert den Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV). Er kritisiert, dass die Kinder mit zwei Fremdsprachen überfordert seien. Folglich hat er wenig Freude an einer Erhöhung der Lektionenzahl. «Den Kindern würde auf der Primarstufe noch mehr zugemutet», sagt Präsidentin Annamarie Bürkli gegenüber der NLZ. (rwy)
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