Japan
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The damage of the right side of the USS Fitzgerald is seen off Shimoda, Shizuoka prefecture, Japan, after the Navy destroyer collided with a merchant ship, Saturday,  June 17, 2017.   Seven Navy sailors are missing and one was injured after a U.S. destroyer collided early Saturday morning with the Philippine-registered container ship  off the coast of Japan, the country's coast guard reported. (Iori Sagisawa/Kyodo News via AP)

Auf Luftaufnahmen sind starke Beschädigungen des US-Zerstörers «USS Fitzgerald» auf der rechten Schiffsseite zu sehen Bild: AP/Kyodo News

US-Zerstörer kollidiert mit Containerschiff vor Japan – 7 Vermisste

Nach einer Kollision mit einem aus den Philippinen stammenden Containerschiff vor der Küste Japans werden sieben Besatzungsmitglieder eines US-Zerstörers vermisst.

17.06.17, 06:58 17.06.17, 15:56


Mehrere Seeleute der «USS Fitzgerald» wurden zudem am frühen Samstagmorgen verletzt, darunter der Kommandant, wie die US-Marine mitteilte. Sein Zustand sei aber stabil; er wurde per Helikopter in ein Spital gebracht.

Die 20 Mann Besatzung an Bord des Containerschiffes «ACX Crystal» seien unversehrt geblieben, teilte die japanische Reederei Nippon Yusen K.K. mit.

Über die Ursache des Unfalls gab es keine Angaben. Der Zusammenstoss mit dem Containerschiff ereignete sich auf hoher See rund 100 Kilometer südwestlich des japanischen US-Militärstützpunktes Yokosuka. Der US-Zerstörer sei an der Steuerbordseite beschädigt worden, einiges Wasser sei eingedrungen, teilte die Marine mit. Das volle Ausmass des Schadens und die Zahl der Verletzten würden noch ermittelt. Die «USS Fitzgerald» fahre selbst, wenngleich ihr Antrieb begrenzt sei.

In this photo released by Japan's 3rd Regional Coast Guard Headquarters, the damage of Philippine-registered container ship ACX Crystal is seen in the waters off Izu Peninsula, southwest of Tokyo, after it had collided with the USS Fitzgerald, Saturday, June 17, 2017. Seven Navy sailors were missing and at least two, including the captain, were injured after a U.S. destroyer collided with a merchant ship off the coast of Japan before dawn Saturday, the U.S. Navy and Japanese coast guard reported. (Japan's 3rd Regional Coast Guard Headquarters via AP)

Hier ist der Schaden am Containerschiff zu erkennen. Bild: AP/Japan's 3rd Regional Coast Guard Headquarters

Weiterfahrt möglich

Keines der beiden Schiffe drohe zu sinken, berichteten japanische Medien. Auf von NHK gezeigten Luftaufnahmen sind starke Beschädigungen des US-Zerstörers auf der rechten Schiffsseite zu sehen. Die «USS Fitzgerald» befinde sich inzwischen auf dem Weg zur Marinebasis Yokosuka, das Containerschiff nehme Kurs auf den Hafen von Tokyo, berichteten Japans Medien weiter.

Die japanische Küstenwache schickte Patrouillenboote und ein Flugzeug, um nach den Vermissten zu suchen. Die Marine schickte einen Helikopter. Zwei weitere Matrosen wurden den Angaben zufolge mit Platzwunden und Prellungen behandelt. Der Kommandeur der US-Pazifikflotte, Scott Swift, sagte: «Wir sind jetzt auf zwei Dinge fokussiert: Die Sicherheit des Schiffs und das Wohlergehen der Seeleute. Wir danken den japanischen Partnern für ihre Hilfe.»

Das Aussenministerium der Philippinen teilte mit, man arbeite eng mit den Regierungen der USA und Japans zusammen, um das Ausmass des Schadens und die Zahl der Verletzten festzustellen, insbesondere ob Landsleute darunter seien. (viw/sda/dpa/afp/reu)

So sieht das Kriegsschiff der Zukunft aus

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Rückbauer 17.06.2017 17:54
    Highlight Trump war der Kommandant dieses Zerstörers aus Büchsenblech. Er war auf 180-Grad-Falschkurs, vielleicht hat er sich auf dem Radar des Containerschiffes unsichtbar gemacht. Schön, wenn ein Zerstörer zerstört wird. Dagegen blieben alle Container oben. Das erstaunt und ist positiv.
    4 4 Melden
  • derEchteElch 17.06.2017 17:05
    Highlight Ein US-Kriegsschiff mit Tarnkappentechnik. Da nutzt ein Radar auf einem Frachter leider auch nicht viel, wenn die Besatzung nichts sieht. Das passiert eben, wenn Wichtigtuer in Fahrwassern unsichtbar herumspielen. Aber ich mag mich noch an den Aufschrei erinnern, als russische Flugzeuge "zu nahe" an NATO-Flugzeuge gekommen sind. Von Gefährdung und Nichteinhaltung von Sicherheitsabständen war die Rede und es wurden politische Konsequenzen gefordert..
    11 12 Melden
    • Siebenstein 17.06.2017 18:38
      Highlight Wo steht da etwas von Tarnkappentechnologie?
      Aber schön für Dich wenn Du Deinen Trieb zum Whataboutism etwas ausleben kannst...😉
      6 2 Melden
    • goschi 17.06.2017 18:57
      Highlight Quatsch...
      2 1 Melden
    • derEchteElch 17.06.2017 19:32
      Highlight @Siebenstein und Goschi; die USS Fitzgerald ist ein Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse. Diese Klasse widerum ist die erste der US Navy, welche mit einer Tarnkappentechnologie ausgerüstet wurde.

      Man sollte eben Ahnung haben, bevor man etwas kommentiert oder etwas alsQuatsch abstempelt. Eine einfache Google-Suche hätte euch schonweiter gebracht.

      Soviel zu deinem Whataboutism. Darfst dich entschuldigen wenn du die Eier dazu hast.
      1 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith (2) 17.06.2017 14:16
    Highlight Ich stelle mir den Funkverkehr etwa so vor:
    Frachter: Wir sind auf Kollisionskurs! Ich komme von Steuerbord, Du bist ausweichpflichtig!
    Zerstörer: Nope, America first!
    50 7 Melden
  • zombie woof 17.06.2017 11:38
    Highlight Erstaunt mich nicht, die US Navy ist lange nicht so toll und heroisch als das sie immer dargestellt wird
    19 11 Melden
  • evand 17.06.2017 10:51
    Highlight Radar?
    19 1 Melden
  • Ruffy 17.06.2017 10:03
    Highlight Wie zur hölle ist das möglich auf offener See zu Kollidieren wobei eines der Schiffe noch ein wendiger Zerstörer ist?
    73 1 Melden
    • John Smith (2) 17.06.2017 10:24
      Highlight Dem Schadensbild nach war der Zerstörer ausweichpflichtig. Aber ein amerikanisches Kriegsschiff weicht nie aus!
      38 2 Melden
    • m. benedetti 17.06.2017 10:26
      Highlight Witzig nicht? Haben Satelliten, GPS, beste Logistik und lassen sich von einem trägen Frachter mit 12 Kilometern Bremsweg rammen. Waren sicher russische Hacker, die das Überwachungssystem störten.
      38 3 Melden
    • Hierundjetzt 17.06.2017 11:04
      Highlight So wie ich die Bilder interpretiere, meinte der coole Zerstörer er sei dänn imfall schon stärker als ein Containerschiff und bleibe jetzt da wo er will.

      Das Containerschiff versuchte noch auszuweichen, was aber aufgrund der Grösse x -Kilometer braucht. Auf hoher, stürmischer (?) See quasi ein Ding der Unmöglichkeit.

      Das ist etwa so, als wenn ein Velofahrer meint, einem fahrenden 40 Tönner den Weg abzuschneiden sei voll easy.
      26 2 Melden
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