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Sergio Ermotti, CEO of Switzerland's biggest bank UBS, speaks during a press conference in Zurich, Switzerland, Tuesday, February 10 2015. UBS reports a 5% rise in the fourth-quarter net profit. The Swiss bank benefited from a significant tax gain and sharply reduced the amount of money set aside to deal with legal issues. Zurich-based UBS said fourth-quarter net profit rose to 963 million Swiss francs ($1.04 billion, Euro 919,2 million), from 917 million francs reported in the same period a year earlier. The figure was lifted by a net tax benefit of 493 million francs, UBS said. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Schöner Zustupf für UBS-Chef Sergio Ermotti. Bild: KEYSTONE

80 Millionen Franken für die UBS-Teppichetage – über 11 Millionen für CEO Ermotti

Zahltag für die Top-Banker der UBS: Die Boni sprudeln munter weiter. 



UBS-Chef Sergio Ermotti hat 2014 gut 400'000 Franken mehr verdient als im Vorjahr. Insgesamt strich er 11,2 Mio. Franken ein, wie dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht der Bank zu entnehmen ist. Dabei blieb das Grundgehalt von Ermotti bei 2,5 Mio. Franken. Der Bonus von 8,4 Mio. Franken setzt sich aus leistungsabhängigen Zahlungen, Beiträge an Vorsorgeeinrichtungen sowie Nebenleistungen zusammen.

UBS-Gewinn nach unten korrigiert

Der Gewinn der Grossbank UBS im Jahr 2014 ist etwas tiefer ausgefallen, als von der Bank Anfang Februar anlässlich der Bilanzpräsentation vermeldet wurde. Die Korrektur um 105 Mio. Franken erfolgte hauptsächlich aufgrund von zusätzlichen Rückstellungen. Diese wurden für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten vorgenommen und beliefen sich auf 134 Mio. Franken, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht der UBS heisst. (whr/sda)

2013 hatte Andrea Orcel, der Chef der UBS-Investmentbank, mit gut 11,5 Mio. Franken am meisten verdient. 2014 war dies offenbar nicht mehr der Fall und seine Vergütung wird nur noch zusammen mit dem übrigen Management ausgewiesen. In die gesamte Teppichetage flossen letztes Jahr 80,1 Mio. Franken und damit 2 Mio. weniger als 2013.

13 Millionen für den Verwaltungsrat

Verwaltungsratspräsident Axel Weber erhielt 2014 leicht weniger für sein Mandat. Die Leistungen für ihn beliefen sich auf 5,9 Mio. Franken nach 6,1 Mio. im Vorjahr. Insgesamt wandte die UBS für ihr Aufsichtsgremium 13 Mio. Franken auf nach knapp 13,1 Mio. im Vorjahr. 

Die UBS steigerte 2014 ihren Reingewinn nur dank Steuergutschriften auf Verlustvorträgen um 9 Prozent auf 3,5 Mrd. Franken. Der Vorsteuergewinn fiel um über einen Fünftel auf 2,5 Mrd. Franken. Für die Aktionäre gibt es dennoch eine auf 50 Rappen verdoppelte Dividende. Hinzu kommt eine Sonderdividende von 25 Rappen, sobald die UBS in eine Holding umgewandelt ist. (whr/sda) 

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