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Trump äussert sich erneut zum Gipfel mit Putin



US-Präsident Donald Trump ist erneut dem Vorwurf entgegengetreten, er hege zu grosse Sympathien für Russland. «Ich bin nicht pro-russisch, ich bin für niemanden», sagte Trump am Dienstag in einem Interview des Senders Fox News.

«Ich möchte nur, dass unser Land sicher ist.» Die USA und Russland kontrollierten rund 90 Prozent aller Atomwaffen. Mit Russland auszukommen, sei deshalb eine gute Sache und keine schlechte Angelegenheit.

Auf die Frage, ob er Russland als grössten Widersacher der USA sehe, sagte Trump: «Ich würde nicht einmal das Wort Widersacher benutzen. Wir können alle zusammenarbeiten.» Es könne allen gut gehen und alle könnten in Frieden leben.

Trump erinnerte an die Rolle Russlands während des Zweiten Weltkrieges: «Russland hat 50 Millionen Menschen verloren und uns geholfen, den Krieg zu gewinnen.»

Trump steht wegen seiner Äusserungen während einer Pressekonferenz mit Kremlchef Wladimir Putin am Montag in Helsinki in der Kritik. Angesichts der massiven Vorwürfe und eines verheerenden Presseechos sah sich der Präsident am Dienstag bereits zu einer Klarstellung gezwungen.

«Ich akzeptiere die Schlussfolgerung unserer Geheimdienste, dass eine Einmischung Russlands bei der Wahl 2016 stattgefunden hat», sagte Trump. In Helsinki hatte Trump Putins Dementi einer Einmischung noch als «extrem stark und kraftvoll» bezeichnet. (sda/dpa)

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