Schottlands Weg zur Unabhängigkeit
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No-Deal-Brexit? Nicht mit den Schotten!



epaselect epa07747761 Prime Minister Boris Johnson (L) meets with Scotlands First Minister Nicola Sturgeon at Bute House, Edinburgh, Scotland, 29 July 2019.  EPA/Stewart Attwood

Nicola Sturgeon mit Boris Johnson Bild: EPA

Die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon hat im Falle eines ungeordneten Brexit ein neues Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands angekündigt. «Wir sollten dies dann 2020 ins Auge fassen», sagte Sturgeon am Mittwoch in Berlin.

Sie verteidigte die Forderung nach einer zweiten Volksabstimmung in Schottland. Es sei demokratisch, wenn sich die Bevölkerung in einem zweiten Referendum unter geänderten Umständen für eine andere Mehrheit entscheiden könne, sagte sie mit Blick auf das erste Referendum, in dem sich eine Mehrheit gegen einen Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich ausgesprochen hatte.

Sturgeon riet der EU ausserdem, einer erneuten Verlängerung des Brexit-Datums zuzustimmen, sollte Grossbritannien dies beantragen. Denn Premierminister Boris Johnson versuche verzweifelt, die EU zum Schuldigen für einen Austritt ohne Vertrag zu machen, begründete sie ihre Position. Die EU sollte deshalb alles tun, um diese Schuldzuweisung zu vermeiden. (aeg/sda/reu)

Das Brexit-Chaos seit Johnsons Amtsübernahme

Es läuft nicht so wirklich gut für Boris Johnson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fernrohr 18.09.2019 21:18
    Highlight Highlight Dabei hat Boris der Queen in die Hand geschworen, das Königreich zusammenzubauen 🤷🏼‍♀️
  • Asmodeus 18.09.2019 16:40
    Highlight Highlight "Es sei demokratisch, wenn sich die Bevölkerung in einem zweiten Referendum unter geänderten Umständen für eine andere Mehrheit entscheiden könne"

    Ein schöner Seitenhieb an die Brexiteers

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