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Hersteller von Hockey-Ausrüstung produziert jetzt Schutzmaterial für Mediziner



Auch Kanada kämpft an allen Fronten gegen die Coronavirus-Pandemie. Der Nationalsport Eishockey ruht im ganzen Land und sorgt dennoch für Schlagzeilen. Denn «Bauer», eigentlich ein bekannter Hersteller von Hockey-Ausrüstung wie Schlittschuhen, Helmen oder Handschuhen, hat angekündigt, nun neuerdings Gesichtsschütze für Mediziner herzustellen.

«Schutzausrüstung, die es erlaubt, dass Menschen alles für ihr Team geben, ist unser Hintergrund. Im Moment sind wir alle im gleichen Team», schreibt «Bauer» in einer Mitteilung. Die ersten Schutzschilder sollen ab nächster Woche lieferbar sein. Beim Unternehmen seien bis gestern Mittwoch schon über 100'000 Stück bestellt worden, sagt CEO Ed Kinnaly.

Die Firma produziert die Schutzausrüstung in Fabriken im kanadischen Québec und in Liverpool im US-Bundesstaat New York. Bislang seien nur Bestellungen aus Kanada eingetroffen, das Ziel sei es aber, auch in die USA zu liefern.

Der Schutzschild von «Bauer» soll gemeinsam mit einer regulären Gesichtsmaske getragen werden. Im Gegensatz zu dieser schütze er aber das ganze Gesicht, auch die Augen vor Viren und anderen Erregern. Man habe sich mit Ärzten und Pflegefachpersonal ausgetauscht, damit die Utensilien auch den Bedürfnissen entsprechen.

Die Schilde sollen auch nicht das Ende der Fahnenstange sein: «Ich wünschte, wir könnten noch mehr tun», sagt Kinnaly. «Wenn wir sonst noch irgendwie helfen können, werden wir es versuchen.» (abu)

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