USA
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6 Fakten zum Austritt der USA aus dem UNO-Menschenrechtsrat



Was ist passiert?

Die US-Botschafterin bei der Weltorganisation, Nikki Haley, und Aussenminister Mike Pompeo gaben an einer Pressekonferenz in Washington am Dienstag bekannt, dass die USA aus dem UNO-Menschenrechtsrat austreten.

Mit welcher Begründung?

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump warf dem Gremium Verlogenheit und eine israelfeindliche Haltungen vor. Das aus 47 Mitgliedstaaten bestehende Gremium in Genf verabschiedet regelmässig Resolutionen, in denen es das israelische Vorgehen gegen die Palästinenser verurteilt.

Haley hatte vor einem Jahr in Genf drei Reformen des 2006 ins Leben gerufenen Gremium verlangt. Sie forderte, dass der Rat seinen Fokus auf Israel verringern müsse. Sie wollte auch die nötige Stimmzahl reduzieren, um Mitglieder bei eklatanten Menschenrechtsverstössen auszuschliessen. Ausserdem müsse es weniger Reden und Resolutionen geben.

«Die USA schenken dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen keine Glaubwürdigkeit, wenn Länder kritisiert werden, die die Menschenrechte einhalten und Länder in Schutz genommen werden, die die Menschenrechte verletzen.»

Nikki Haley, US-Botschafterin bei der Weltorganisation

Als weiteren Grund für den Austritt nannte die US-Botschafterin Nikki Haley die ungleiche Behandlung verschiedener Länder. Es sei unverständlich, dass die Demokratische Republik Kongo als neues Mitglied willkommen geheissen werde, während der Rat die humanitären Verbrechen im Iran oder in Venezuela nicht zur Sprache bringt.

Was sagt Israel?

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu drückte seinen Dank gegenüber Donald Trump, Mike Pompeo und Nikki Haley über Twitter aus. Er bezeichnet den Ausstieg als «mutige Entscheidung» und spricht von «Heucheleien und Lügen» im UNO-Menschenrechtsrat.

In einem weiteren Tweet sagt Netanjahu ganz offen, was er vom Rat hält.

«Der UNO-Menschenrechtsrat hat über Jahre bewiesen, eine voreingenommene, feindselige, anti-israelische Organisation zu sein, die ihrer Aufgabe – dem Schutz der Menschenrechte – nicht nachgekommen ist.»

Benjamin Netanjahu, Israelischer Ministerpräsident

Wie sehen die Reaktionen aus?

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres bedauerte den Austritt der USA. «Der Generalsekretär hätte es sehr vorgezogen, wenn die USA im Menschenrechtsrat geblieben wären», teilte Guterres' Sprecher Stephane Dujarric am Dienstag in New York mit. «Die Menschenrechtsstruktur der UNO spielt eine wichtige Rolle beim Voranbringen und beim Schutz der Menschenrechte weltweit.»

«Enttäuschend, aber nicht wirklich überraschend» meinte der Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein zur Entscheidung der USA. «Angesichts der Lage der Menschenrechte in der heutigen Welt sollten die USA eher einen Schritt vorwärts statt zurück machen.»

Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini reagierte besorgt. «Die USA waren schon immer ein Vorreiter beim Schutz von Menschenrechten auf der ganzen Welt und seit vielen Jahren ein starker Partner der EU im Menschenrechtsrat. Die heutige Entscheidung gefährdet die Rolle der USA als Verfechter und Unterstützer der Demokratie in der Welt», sagte Mogherinis Sprecherin Maja Kocijancic in der Nacht zum Mittwoch in Brüssel.

EU High Representative for Foreign Affairs and Security Policy Federica Mogherini, and Jordanian Foreign Minister Ayman Safadi, give a press conference in Amman, Jordan, Sunday, June 10, 2018. (AP Photo/Raad al-Adayleh)

EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini ist besorgt über den Austritt der USA. Bild: AP/AP

Trotz alledem werde die EU die Menschenrechte und Grundfreiheiten weiter verteidigen – und, falls möglich, auch in Zusammenarbeit mit den USA. Dem Menschenrechtsrat als Hauptorgan der Vereinten Nationen zum Schutz dieser Rechte bleibe man fest verpflichtet. Gleichzeitig teile die EU das Ziel, den Menschenrechtsrat effizienter zu machen. 

Wieso ist der Zeitpunkt jetzt günstig?

Der Rückzug der USA erfolgt inmitten wachsender Kritik an Trumps Null-Toleranz-Politik gegenüber Migranten. Er gerät wegen der Praxis, Kinder an der südlichen Grenze der USA von ihren Eltern zu trennen, immer stärker unter Druck.

Der US-Präsident musste sich in den vergangenen Monaten zudem immer wieder vorwerfen lassen, bei Treffen mit umstrittenen Regierungschefs Menschenrechtsverletzungen nicht ausreichend anzusprechen. Bei dem Gipfel zwischen Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un etwa standen die eklatanten Verstösse des isolierten Regimes nicht im Vordergrund.

Wie geht es weiter?

Die USA werden weiterhin Menschenrechte fördern und beschützen, betonte Haley am Schluss der Pressekonferenz. Ein erneuter Beitritt sei nicht ausgeschlossen, sofern die nötigen Reformen bis dahin umgesetzt werden. 

U.S. Ambassador to the United Nations Nikki Haley arrives for a Security Council meeting on the situation Britain and Russia, Wednesday, April 18, 2018 at United Nations headquarters. (AP Photo/Mary Altaffer)

Die US-Botschafterin bei der Weltorganisation, Nikki Haley, schliesst einen Wiedereintritt in den Menschenrechtsrat nicht aus.  Bild: AP/AP

Der Menschenrechtsrat wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen und von der damaligen Regierung von US-Präsident George W. Bush gemieden. Erst unter seinem Nachfolger Barack Obama liessen sich die USA dann erstmals in das Gremium wählen. (sda/dpa/afp/vom)

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  • beaetel 20.06.2018 18:19
    Highlight Highlight Für all die, welche meinen, dass dieser Rat reinste Heuchelei sei und nur aus Ländern bestehen sollte, die die Menschenrechte respektieren, geben jeder Form von Diplomatie einen Korb. Diese ist aber die Voraussetzung, damit man überhaupt unangenehme Dinge ansprechen kann.
    Benutzer Bild
  • hein-tirol 20.06.2018 13:07
    Highlight Highlight Und wieder einmal zeigt es sich, dass die USA von Israel / den jüdisch Gläubigen regiert wird.
    • Weberin 20.06.2018 16:12
      Highlight Highlight Ja, ja.... auch hier ein völlig unreflektierter Antisemitismus. Nein, es sind nicht „die“ Juden, da meines Wissens Trump nicht mosaischen Glaubens ist. Aber die positive Antwort von Nethanaju hat mit der politischen Richtung dieses Premierministers zu tun, welcher Trump sehr ähnelt.
      Ja, ich könnte auch behaupten, das Desaster in Italien sei ganz typisch für Katholiken. Die sitzen ja vorwiegend in Italien an der Macht. Gefällt das?
    • Liselote Meier 20.06.2018 18:33
      Highlight Highlight Blödsinn es geht um Geopolitische Interessen. Dort wird nicht nur Israel massivst Unterstüzt sondern auch Ägypten eine Militär-DIKTATUR. Was liegt zwischen diesen Länder? Der Sueskanal.

      Zurzeit Unterstütz die USA an die 30 Staaten militärisch die eine Diktatur sind, kein Land macht dies sonst in diesem Umfang.

      Ob das in Isreal nun Juden oder Zeugen Jehowas sind spielt keinerlei Rolle solange der US-Kurs gedeckt wird.

    • Saraina 20.06.2018 21:40
      Highlight Highlight Tatsächlich wählen die amerikanischen Juden bevorzugt die Demokraten. Und glaubst du, dass Bernie Sanders und Trump das Heu auf derselben Bühne haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Husar 20.06.2018 12:20
    Highlight Highlight Im UNO-Menschenrechtsrat sind grossmehrheitlich Länder vertreten, die sich selbst keinen Deut um die Einhaltung von Menschenrechten scheren.
    So verwundert es nicht, dass der UNO-Menschenrechtsrat noch nie Mitglieder des UNO-Menschenrechtsrates wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt hat.
    Von daher ist es vorbildlich, wenn die USA aus diesem Menschenrechtsverhinderungsverein austreten.

    (siehe
  • Kubod 20.06.2018 12:18
    Highlight Highlight Ja ich weiss. Der Menschenrechtsrat. Calmys Steckenpferd.
    Der Menschenrechtsrat ist unterdessen zu einem Verein verkommen, dessen Mitglieder mit Menschenrechten wenig am Hut haben.
    Das sollten unterdessen alle, die wirklich interessiert sind am Thema begriffen haben.
    Alle anderen lesen das tolle Wort "Me schenrecht", und dass die USA unter Trump aus dem Verein austritt .
    Das reicht schon als Auslöser zum Hyperventilieren und führt zu reflexartiger Schnappatmung

    Leute.
    • Royeti 20.06.2018 18:13
      Highlight Highlight So ist es. 100% Zustimmung
  • Sebastian Wendelspiess 20.06.2018 12:04
    Highlight Highlight Immerhin zeigen die USA unter Trump mal ihr ehrliches Gesicht.
  • Billy the Kid 20.06.2018 12:04
    Highlight Highlight Trump hat immer Recht - aus den falschen Gründen.
    Israel darf ein Freiluftgefängnis mit 1 Millionen Insassen betreiben, da diese das "Verbrechen" begingen auf der falschen Seite der Mauer auf die Welt zu kommen. Saudi Arabien wird von den USA bis auf die Zähne bewaffnet, während diese im Yemen gerade die grösste humanitäre Katastrophe des letzten Jahrzehnts veranstalten.
  • oskar 20.06.2018 11:42
    Highlight Highlight egozentrisch, arrogant, verantwortungslos
  • Rabbi Jussuf 20.06.2018 11:30
    Highlight Highlight Hoffentlich wird dieser Rat wieder abgeschafft, oder so umgebaut, dass er auch etwas Vernünftiges zustande bringt.
    Es wäre sicher eine gute Idee ein paar wenige Staaten darin aufzunehmen, die ein bisschen Mühe haben mit den Menschenrechten, wie SA oder Venezuela. Das gäbe solchen Staaten einen gewissen Push um sich selber zu verbessern. Aber so wie es jetzt aussieht, sind die meisten Mitglieder in den hinteren Rängen bei der Umsetzung von Menschenrechten und mehr oder weniger nur dort um gegen Israel agieren zu können.
    • Alex_Steiner 20.06.2018 13:22
      Highlight Highlight Wenn Isreal immer kritisiert wird könnte das auch einen Grund haben...
    • Rabbi Jussuf 20.06.2018 14:41
      Highlight Highlight Klar hat das einen Grund: Schau dir die Mitgliedsstaaten an, dann weisst du warum.
    • Alex_Steiner 20.06.2018 15:16
      Highlight Highlight Ok... nehmen wir als Beispiel die Schweiz. Was passt dir an der Schweiz nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 20.06.2018 10:55
    Highlight Highlight Der UN Menschenrechtsrat ist offensichtlich eine Selbsthilfegruppe. Anders kann man sich die Wahl von Angola ( Menschrechtsindex weltweit Platz 150) Kongo (176) Nigeria (152) Senegal(162 ) Afghanistan(169) Nepal (144) etc. für die Periode 17 bis 20 nicht erklären . Die Hälfte des Führungsgremiums sind Länder, die beim weltweiten Index der Menschenrechte im letzten Drittel angesiedelt sind. Das ist ein Witz, der in seinem politischen Irrsinn jederzeit und laustark zu kritisieren ist. ABER aus dieser Organisation auszutreten, ist aus der Verantwortung flüchten, die ein Land wie die USA hat.
    • Husar 20.06.2018 12:29
      Highlight Highlight Wer seine moralische Integrität behalten will, darf nicht gemeinsame Sache machen mit moralisch Verdorbenen. Er würde sofort als Heuchler entlarvt und seine moralische Integrität somit augenblicklich verlieren.
    • swisskiss 20.06.2018 16:38
      Highlight Highlight Husar: Da läuft die USA nicht in Gefahr als Heuchler tituliert zu werden, denn Moral ist bei dem Präsidenten, ein Bestandteil der usamerikanischen Politik, der höchstens noch in homöopathischen Dosen vorhanden.

      Der Verweis auf die Moral ist gelinde gesagt lächerlich.
  • Liselote Meier 20.06.2018 09:56
    Highlight Highlight Klar doch sind doch selber die grössten Heuchler.
    Die Abstimmungen sind zwar Geheim man sieht nur jeweils das Endergebnis, gehe aber jede Wette darauf ein, dass die USA jeweils Saudi-Arabien in den Menschrechtsrat gewählt haben. Kritik von seitens USA hört man da nie. Auch hier wieder nicht, nennen nur die nicht genehmen Staaten wie Venezuela und Iran.

    Dazu halten sie sich ja selber nicht an die Menschenrechte wie Folter z.B. führen Angriffskriege, Regimechanges, usw.
  • simiimi 20.06.2018 09:52
    Highlight Highlight Ist sicher ein super „Menschenrechtsrat“, in welchem Saudi-Arabien, den vereinigten arabischen Emiraten, Venezuela und China sitzen. Noch Fragen? Europa sollte es den Amerikanern gleichtun.
  • Wilhelm Dingo 20.06.2018 09:47
    Highlight Highlight Andere Sicht: https://kurzlink.de/vahCuUoV7
    • Royeti 20.06.2018 11:00
      Highlight Highlight So ist es
  • Hardy18 20.06.2018 09:31
    Highlight Highlight Zum ersten Mal finde ich diesen Entscheid aus dem Hause Amerika gut. Es muss endlich ein Zeichen gesetzt werden das die UNO, so wie sie jetzt existiert, nicht weiter machen kann. Es sitzen Menschenrechtsverletzer mit am Tisch und erheben ihren Finger in Dinge, die sie lieber selber umsetzen sollten. Ich habe manchmal das Gefühl da sitzen nur Leuter die gerne was zu sagen haben möchten nur um mitreden zu können, und wirkliche Lösungen gibt es ja wohl kaum. Ausser Lippenbekenntnisse und bla bla. Aber ich hoffe wenn sich die UNO neu und richtig wieder aufbaut, dass Amerika zurück kommt.
  • Bobby Sixkiller 20.06.2018 09:11
    Highlight Highlight Gerade Amerika sollte mit dem Wort Verlogenheit gaaaaaaaanz vorsichtig sein!
  • Mangi 20.06.2018 09:10
    Highlight Highlight Hat lange gedauert, but there is no human right in this world.
  • Triumvir 20.06.2018 08:50
    Highlight Highlight Und erneut machen die USA unter Trumps Führung den nächsten Schritt zum Unrechtsstaat. Das dürfte niemand wirklich verwundern. Shame on you Mr. Trump!
  • Royeti 20.06.2018 08:49
    Highlight Highlight Man muss sich nur die Statistiken dieses Rates anschauen und man versteht umgehend, dass dieser Rat an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist.
  • Royeti 20.06.2018 08:47
    Highlight Highlight Syrien hatte den Vorsitz von nd Israel würde wegen Benachteiligungen von Frauen angeklagt....

    Dieser Rst ist ein Witz.
    Bravo USA.
  • Flughund 20.06.2018 08:38
    Highlight Highlight Der kanadische "UN-Watch" Exekutiv-Direktor Hillel Neuer:
    "Die Wahl der UN von Katar, Kongo, Pakistan als Weltrichter der Menschenrechte ist ungefähr so, wie den Fuchs zu bitten, auf die Hühner aufzupassen. Es ist absurd, unmoralisch und beleidigend."
    Nebenbei: auch Afghanistan, Ägypten, Bangladesh, Indonesien, Irak, Libyen, Marokko, Nigeria, Saudiarabien, Tunesien und viele (inkl. muslimische) Länder sind ebenfalls Mitgliedstaaten. Allesamt Länder, welche mustergültig, sämtliche Menschenrechte zu 100% einhalten.
  • Scott 20.06.2018 08:23
    Highlight Highlight Der böse Donald!

    Jetzt hilft er schon wieder nicht mit den schönen Schein zu wahren...

    Einfach köstlich.
  • Herr Hans Müller 20.06.2018 08:10
    Highlight Highlight "Die USA waren schon immer ein Vorreiter beim Schutz von Menschenrechten auf der ganzen Welt.. "
    Oha wusste ich gar nicht -.-
  • Kubod 20.06.2018 08:06
    Highlight Highlight Menschenrechtsrat klingt gut.
    Ist aber in diesem Fall nicht die richtige Bezeichnung.
    Solange die Mitgliedsliste aus den grössten Menschenrechtsverbrechern der Welt besteht, ist er eine Farce.
    Dir wenigen "sauberen" Länder sind da nur ein Feigenblatt und haben nichts zu sagen.
    Es ist für jeden Staat, dem die Menschenrechte wirklich wichtig ist Zeit, auszusteigen und den Menschenrechtsverbrechern, Despoten und Tyrannen dieser Welt nicht mehr als Feigenblatt dient.

    Der Menschenrechtsrat war gut gemeint. Ist aber unterdessen, dank der federführenden Unrechtsregime, total verkommen.
  • tomdance 20.06.2018 07:56
    Highlight Highlight Und übermorgen starten die Bauarbeiten für den Trump-Tower Jerusalem? Der Tagi hat es treffend formuliert. Die Trump-Administration ist eine Kleptokratie, die ohne Rücksicht auf Anstand, Moral und Restwelt an der eigenen Profitmaximierung arbeitet.
  • Quecksalber 20.06.2018 07:54
    Highlight Highlight Eines von 47 Mitglieder zu sein statt alleine bestimmen stört natürlich Riesenego USA samt seinen Präsidenten. Besonders schlimm scheint, dass man in den Menschenrechtsrat sogar gewählt werden muss.
  • Denk-mal 20.06.2018 07:48
    Highlight Highlight ...., dass den Autoktaten weltweit, Amerika gehört wohl nun auch dazu, freie Hand zum Krieg eröffnet wird.
  • flyingdutch18 20.06.2018 07:48
    Highlight Highlight Den Klimapakt gekündigt, das Abrüstungsabkommen mit dem Iran rechtswidrig verlassen, die westliche Allianz nachhaltig geschwächt, autoritäre Regime wie Saudiarabien und Nordkorea hofiert, Flüchtlinge im Stich gelassen und Kinder tausendfach den Eltern entrissen, da passt es gut hinein, dass die USA nun auch den UNO-Menschenrechtsrat verlassen. Umwelt, Abrüstung, Multilateralismus, Flüchtlingsrechte und Menschenrechte kümmern die USA wenig bis nichts. Eine moralische Bankrotterklärung der westlichen Führungsmacht, die für die Welt nichts Gutes verspricht.
  • Repplyfire 20.06.2018 07:47
    Highlight Highlight In dieser Sache kann ich die amerikanische Entscheidung nachvollziehen. Im Rat finden sich Staaten wie Afghanistan, Angola, Burundi, China, Kuba, Kongo, Ägypten, Äthiopien, Irak, Katar, Ruanda, Saudi- Arabien, die Vereinigte Arabische Emirate und Venezuela. Der Rat wird von vielen menschenverachtenden Regimes als Feigenblatt benutzt oder ist dazu da, institutionelle Kritik an Israel auszuüben, ob nun berechtigt oder nicht. Manchmal ist es nötig der UNO oder Teile von ihr einen Spiegel vorzuhalten, damit diese sich bewegen oder reformieren kann und die vorahndene Korruption bekämpft.
  • Sauäschnörrli 20.06.2018 07:36
    Highlight Highlight Soft power, google it Donald.
  • Mortimer 20.06.2018 07:35
    Highlight Highlight «Die USA waren schon immer ein Vorreiter beim Schutz von Menschenrechten auf der ganzen Welt...» In meinen Augen verhält sich die USA ganz anders auf der ganzen Welt, aber das nicht erst seit Trump.

    Netanyahu wirft anderen Heuchelei vor? Der sollte lieber ruhig bleiben, bei den Vorwürfen https://www.tagesschau.de/ausland/israel-netanyahu-polizei-101.html

    Aber der Generalstaatsanwalt war ja mal der Kabinettssekretär bei Bibi. Eine Krähe hackt nicht das Auge einer anderen Krähe aus.
  • Wilhelm Dingo 20.06.2018 07:25
    Highlight Highlight Sehr unausgewogener Artikel. Es gibt auch andere Sichten: https://kurzlink.de/w7nZDiRlb
  • rodolofo 20.06.2018 07:16
    Highlight Highlight "...Die Regierung von US-Präsident Donald Trump werfe dem Gremium Verlogenheit und eine israelfeindliche Haltungen vor..."
    TRUMP's Regierung wirft einer Institution der UNO VERLOGENHEIT vor!
    Hahahaa! Soll das ein unbeabsichtigter Witz sein?
    Nachhakende Frage: Ist es die Aufgabe des UNO-Menschenrechtsrates, die Positionen der Israelischen Regierung wiederzugeben und zu vertreten?
    Anscheinend haben weder die Intelligenzbestie Trump noch Netanyahu Sinn und Zweck der UNO begriffen.
    Sie sind nicht die Einzigen, die Sinn und Zweck der UNO nicht begriffen haben, bzw. nicht begreifen wollen...
  • BetterTrap 20.06.2018 07:08
    Highlight Highlight 2. ...mehr Legitimation gegen innen, für alles - ob Flüchtligskinder nun in Zukunft in Käfige gesteckt werden oder nicht. Hauptsache man erschafft sich eine Rhetorik, welche die Trumplemmige folgen können ohne gross nachdenken zu müssen, man erschafft sich selbst die Regeln, wir sind die Guten die anderen die Bösen, die anderen sind Heuchler, wir Konsequent - Kongo ist böse, Menschen werden gefoltert, die Regierung etc. ist korrupt, die Rechte von Minderheiten klein... Israel trotz Massenmord, Unterdrückung, Landraub etc. wird einfach nur “falsch” dargestellt. Eine Welt in Schwarz und Weiss.
  • Scaros_2 20.06.2018 07:06
    Highlight Highlight Die grosse USA - Handlanger der Israelis.
  • Max Dick 20.06.2018 07:05
    Highlight Highlight Ganz im Stile von „auch eine kaputte Uhr zeigt zweimal am Tag genau die richtige Zeit an“ hat die Trump-Regierung hier völlig recht. Der UN-Menschenrechtsrat ist ein schlechter Witz, mehr nicht.
  • BetterTrap 20.06.2018 07:03
    Highlight Highlight 1. Das Unwissen gewisser Leute hier - der Rat soll auch integrierend wirken, man bräuchte keinen Rat wenn alle Länder sich an die Rechte halten würden.

    Man kann niemanden dazu zwingen Menschenrechte zu akzeptieren, aber lieber mal den Kongo aufnehmen und versuchen ihn so auf die richtige Schiene zu bringen als auszuschliessen und einfach mal machen lassen.. folgerichtig ist es nur Konsequent auch keine vorzeige Staaten zu akzeptieren, aber soweit denken wohl die wenigsten...

    Trumps Entscheidung ist rein politisches Kalkül - wir gegen den Rest.. mehr zusammenhalt gegen Aussen...
  • tagomago 20.06.2018 07:01
    Highlight Highlight Die Vereinigten Staaten von Israel.
  • Moelal 20.06.2018 06:52
    Highlight Highlight Jetzt kann er so richtig loslegen und die Menschenrechte noch mehr missachten und zertrampeln
  • Watcher 20.06.2018 06:44
    Highlight Highlight Wissen die USA überhaupt was Menschenrechte sind? Sie treten es welrweit mit füssen.
    • Edwin Schaltegger 20.06.2018 17:57
      Highlight Highlight Sie müssen ihre einseitigen mit Scheuklappen versehenen Blickwinkel korrigieren. Die USA hat in dieser Beziehung sicherlich noch ein paar Defizite ist aber ein Land mit einer vorbildlichen demokratischen Verfassung mit einer getrennten Gerichtsbarkeit.
      Aber schauen Sie doch mal was in der Türkei, Iran,
      Saudi-Arabien, Russland, China, Nordkorea, Pakistan und einigen afrikanischen Ländern hinsichtlich Menschenrechte abläuft!!
  • jellyshoot 20.06.2018 06:22
    Highlight Highlight ja die mitgliedstaaten sind zum teil wirklich keine vorzeigeländer, wenn es um menschenrechte geht und die aufnahmekriterien lächerlich ...

    das verhalten der usa jedoch genau so. kommt mir vor, wie bei einem spieleabend und der notorische „ichkannnichtverlieren“-typ läuft weg und meint: „ich spiel erst wieder mit, wenner nach mine regle spieled.“

    gerade die usa sollte die macht haben voraus zu gehen und für die änderungen zu arbeiten, anstatt eine auf beleidigte leberwurst zu machen.

    diplomatie vom feinsten
    • rodolofo 20.06.2018 07:19
      Highlight Highlight Ich glaube, wir überlegen da wieder mal viel zu weit!
      Trump denkt sich einfach: "Wo kann ich noch einige Dollars einsparen, damit ich sie in meine eigene Tasche und in die Taschen meiner Familie und meiner gekauften "Schleimbeutel" umlenken kann?"
    • Royeti 20.06.2018 08:03
      Highlight Highlight Bravo USA!
      Dieser Schritt kommt leide viel zu spät.....!
    • Triumvir 20.06.2018 08:47
      Highlight Highlight Schon mal an einen Nachhilfekurs in Sachen Gross- und Kleinschreibung gedacht...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bastardo 20.06.2018 05:41
    Highlight Highlight Auch wenn die Trump-Administration meines Erachtens ein Chasperli-Theater ist, so kann ich den Austritt gut nachvollziehen. Solange Länder wie Saudi Arabien, China oder DR Kongo in dieses Gremium gewählt werden, verhöhnt es sich selber.
    • Saraina 20.06.2018 21:46
      Highlight Highlight Wetten, Saudi Arabien hat die Stimme der USA bekommen? Das sind doch jetzt die Guten....! Schliesslich haben sie viel dafür bezahlt.
  • Chääschueche 20.06.2018 05:34
    Highlight Highlight Die Aufnahmekriterien sind ja schon ein Witz das stimmt.
    Kann man ihm ausnahmsweise Recht geben.

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