Graubünden
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Seit Anfang Jahr führen Gianna Sonder und Dominic Pfluger den Bauernhof in Salouf und leben weitgehend selbstversorgend. bild: watson

WhatsApp-Shop und viele Ferien – so revolutioniert ein junges Paar gerade das Bauern

Von wegen Bauern in der Krise: Gianna Sonder (31) und Dominic Pfluger (33) ziehen von Zürich in ein 200-Seelen-Dorf und krempeln dort das traditionelle Bauernleben um. Mehr Freizeit, Verkäufe über WhatsApp und Hof-Sharing. Eine Reportage über ein innovatives Bauernpaar in Graubünden.



Am Ende des kleinen Dorfs sticht der moderne Holzbau neben den kleinen Ziegel-Häusern heraus. Der gelbe Bigla-Tisch und das gespannte Sonnensegel auf dem Vorplatz stehen im Kontrast zum vulkanförmigen Piz Toissa im Surses-Tal.

Noch bis vor kurzem sah ihr Wohnumfeld anders aus. Denn die 31-jährige Gianna Sonder und der 33-jährige Dominic Pfluger wohnten mitten im Geschehen in Zürich und Basel. Sie studierte Architektur an der ETH, er war Sozialpädagoge. Bis sie dem Grossstadtleben den Rücken zudrehten und im 200-Seelen-Dorf Salouf im Kanton Graubünden einen Bio-Bauernhof übernahmen. Zu oberflächlich war das Leben in der Stadt. Hier haben sie zum Wesentlichen und zu sich selbst gefunden. Aber dazu später.

In ihrem neuen Leben sind sie gerade dabei, das klassische Bauern zu revolutionieren. Sie wollen anders arbeiten, als es sich der «normale» Bauer gewohnt ist. «Viele haben einen grossen Maschinenpark, sind oft verschuldet und müssen deshalb viel produzieren», erklärt Dominic.

So ist es bei ihnen zur Zeit auch ungewohnt ruhig auf dem Hof. Der Stall ist leer, die Kühe sind auf der Alp. «Wir holen die Kühe nicht jetzt schon runter, wir gönnen uns und den Kühen eine Pause.» Als Bauer könne man sich den Betrieb so gestalten, dass auch noch Freizeit bleibt. «Ich glaube, viele Bauern wollen einfach viel produzieren und möglichst viel aus dem Betrieb rausholen», sagt Dominic.

«Wir brauchen wenig Geld und müssen deshalb auch weniger arbeiten.»

Das Paar mit ihren zwei Kindern Onna (2) und Ursin (4) sieht das anders: «Wir brauchen nicht viel Geld und deshalb müssen wir weniger arbeiten und verdienen», fügt Gianna an. So geht die Familie praktisch nie ins Ausland. Sie fahren zu Dominics Eltern ins Berner Oberland oder zu Freunden nach Basel – das sind ihre Ferien.

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Die Familie versorgt sich selbst: der Käse, das Brot, die Milch, die Apfelwähe – alles aus eigener Produktion. bild: watson

Mehr Ferien dank Bauernhof-Sharing

Auch bei der Wertschöpfung wollen die Landwirte eine andere Richtung einschlagen. «Wir möchten, dass auch andere von unserem Betrieb profitieren», erklärt Dominic. Das herkömmliche Konzept von Produzent und Konsument wollen sie durchbrechen. Statt mit Geld zu bezahlen, sollen die Konsumenten mithelfen und mit Lebensmitteln entschädigt werden.

So könnte man zusammen den Garten bewirtschaften oder die Milch verarbeiten. «Das Potential unseres Betriebs ist riesig. Dieses könnten wir weiter ausschöpfen und die Nahrungsmittel lokal verarbeiten», erklärt Dominic. Doch die beiden wollen sogar noch weiter gehen: «Wir haben uns überlegt, den Bauernhof mit einem anderen Bauernpaar zu teilen.» So könnten sie öfters Ferien machen und würden sich das finanzielle Risiko teilen.

Das Gespräch beim Abendessen wird unterbrochen. Neben dem frischgebackenen Bauernpaar quengeln ihre Kinder, «sie sind müde», Dominic bringt sie ins Bett. Für Gianna beginnt jetzt ihre Arbeit.

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Wenn Gianna backt, dann in grossen Mengen: 30 Brote soll es dieses Mal geben. bild: watson

Sie packt drei grosse Mehl-Säcke in die Zuber und zieht den Anhänger die Dorfstrasse runter. Bis zum kleinen Ziegel-Dach-Häuschen. Es ist eine der zwei Backstuben des Dorfes. Drinnen riecht es nach verbranntem Holz, Hefe und frisch gebackenem Brot.

«Früher waren die gemeinsam genutzten Backstuben zentral für das Dorf.» Hier hätten sich die Frauen getroffen, gemeinsam Brot gebacken und ihre Wäsche im Brunnen gewaschen. Das Backen im grossen Holzofen hat ihr ihre Mutter beigebracht.

Zurück zum eigenen Ideal

Denn die 31-Jährige ist in Salouf aufgewachsen. Fürs Architektur-Studium zog sie nach Zürich. «Als ich dort lebte, hätte ich nie gedacht, dass ich wieder hierher zurückkehre.» Doch nach dem Abschluss habe sie während ein paar Monaten bei ihren Eltern gelebt und auf dem Bauernhof geholfen. «Da merkte ich erst, dass es mir hier viel besser geht.»

«Hier in Salouf habe ich die Möglichkeit, mich richtig zu entfalten und möglichst nah an meinem eigenen Ideal zu leben.»

In der Stadt sei man abgelenkt von Dingen, die nicht wichtig und nur oberflächlich seien wie zum Beispiel der Konsum. Ausserdem verspürte sie einen gesellschaftlichen Druck; «du musst so aussehen, ein bestimmtes Leben führen, an diese Partys gehen.» Auf dem Land sei alles viel urtümlicher. Man könne eigene Nahrungsmittel produzieren, was das Grundlegendste sei, das man brauche. «Hier in Salouf habe ich die Möglichkeit, mich richtig zu entfalten und möglichst nah an meinem eigenen Ideal zu leben.»

Gianna redet wenig, aber dafür überlegt und reflektiert. Dass rätoromanisch ihre Muttersprache ist, hört man ihrem Bündner Dialekt stark an. Mit ihrer Rückkehr in ihren Heimatort tut sie genau das Gegenteil ihrer Altersgenossen: Die meisten von ihnen wandern ab. Sie kennt die Zahlen selbst am besten. Die Bündnerin setzt sich bei der «Lia Rumantscha» für die romanische Sprache ein. «Bald wird wahrscheinlich über die Hälfte der Romanischsprachigen ausserhalb von unserem Sprachgebiet leben.»

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Jung, hip, alternativ – doch nicht mehr mitten im Szenenviertel in Zürich, sondern im 200-Seelen-Dorf in Graubünden. bild: watson

Die Abwanderung mache es schwer, die Sprache am Leben zu erhalten. In Salouf kämpft die Gemeinde mit lebensverlängernden Massnahmen dagegen. Schreibt der Dorfladen Volg ein Defizit, zahlt die Gemeinde drauf und gleicht den Verlust aus. Und weil das letzte Restaurant nicht mehr rentierte, kaufte sie es auf. Dem Dorf blieb so ein sozialer Treffpunkt erhalten. Auch Gianna trifft sich in der Beiz mit der von ihr gegründeten Gruppe von Müttern. Ausserdem verkauft sie ihr Gemüse und bald auch ihr Brot an die «Ustria».

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Die Backstube steht allen Einwohnern zur Verfügung. bild: watson

Nach dem Frühstück, bei dem über Kuhzungen-Gerichte und panierte Euter geredet wird, geht es zurück in die Backstube. Dreissig Brote backen nun in der Hitze. Den grössten Teil behält sie für die Familie, das reiche für mehrere Wochen. Ein paar verkauft sie den Einwohnern. «Immer wenn ich backe, läuft jemand durch und wird vom Duft in die Backstube gelockt.» Und tatsächlich, kurze Zeit später – als alle Laibe auf dem Holzregal auskühlen – streckt eine Frau ihren Kopf in den wohlriechenden Raum und fragt, ob sie eines kaufen könne.

Für andere Lebensmittel hat die junge Bio-Bäuerin zeitgemässere Verkaufsmöglichkeiten. Mithilfe eines WhatsApp-Chats startete sie ein Joghurt-Abo. Und um das Gemüse zu verkaufen, gründete sie einen Gemüseverein, zusammen mit anderen hat sie nun einen Stand am Wochenmarkt in Savognin.

Sie will verhindern, dass ihre Produkte quer durch den Kanton gefahren werden. «Am Schluss landen sie dennoch wieder im Kühlschrank meines Nachbars. Das macht ökologisch keinen Sinn», sagt Gianna.

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Sein neuer Stolz: Dominic Pfluger und der Kuhstall auf 1200 Metern Höhe in Salouf. bild: watson

Ist Gianna wieder im Haus, macht sich Dominic auf den Weg zum Stall. Der 4-jährige Ursin begleitet ihn und kurvt mit seinem neuen Velo die Dorfstrasse runter. «Das ist praktisch; auf dem Hof können die Kinder beim Arbeiten mit dabei sein», sagt der gebürtige Berner Oberländer und führt durch den Gemüsegarten.

Trotz Idylle: Ob er seine Freunde in Basel und Familie in Bern nicht vermisse? «Klar, am Anfang hatte ich sehr «zbiisse». Ich habe gemerkt, dass mir etwas fehlt.» Ganz im Gegenteil zum grossen Kulturangebot der Stadt: «Das brauche ich nicht. Für mich macht das nicht ein gutes Leben aus. Zurück in die Stadt zu ziehen, kann ich mir nicht mehr vorstellen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 25.08.2019 17:52
    Highlight Highlight Ganz ehrlich. Ihr habt kapiert was ein Grossteil von uns erst wieder lernen muss...

    Dazu ein spannendes Interview:

    Play Icon
  • *sharky* 25.08.2019 17:37
    Highlight Highlight Hey... ist es den Bauern beim Schwingen zu langweilig?
    Zu viel Weisswein intus?
    Zu viele Subventionen gehamstert und jetzt, wahrscheinlich unbegründet Missgünstig?

    Anders kann ich mir diese äusserst negativen und respektlosen Kommentare nicht erklären.

    Das nicht alle Bauerhöfe so funktionieren können ist ja wohl klar und muss nicht extra erwähnt werden.
    Und falls der Titel dieser Geschichte zu hoch gegriffen sein sollte, who the .... cares?
    Eine Familie hat offensichtlich so ihr Glück gefunden, paar interessante Ansätze in ihrem Bauer*in Dasein...
    weiterhin viel 🍀🍀🍀🍀!
  • Stai si, defenda... 25.08.2019 14:42
    Highlight Highlight Dass es in der Landwirtschaft auf Dauer nicht so weitergehen kann wie bisher ist hoffentlich den meisten Watson-Usern bewusst. Einen von (hoffentlich) vielen Lösungsansätzen zeigt uns dieses junge Paar auf. Ihnen aus dem reisserischen Titel des Artikels (leider in meinen Augen die einzige berechtigte Kritik, sorry Watson) einen Strick zu binden bringt uns da leider nicht weiter. Besser wäre eine sachliche Diskussion über die Zukunft unserer Landwirtschaft und unseres Planeten.
  • Stai si, defenda... 25.08.2019 14:42
    Highlight Highlight Fortsetzung: Ihnen Faulheit vorzuwerfen, weil sie sagen, dass sie auch Ferien machen und Freizeit haben ist unfair. Ich bin sicher, dass sie immer noch mehr (und vor allem intensiver) arbeiten als die meisten Arbeitnehmer. Auch lese ich im Artikel, dass sie als Selbstversorger eben nicht nur sich selber versorgen sondern einen Überschuss produzieren, welchen sie auf dem lokalen Markt verkaufen. Ausserdem geben Sie Nachbarn die Chance sich am Garten mit Arbeitsleistung zu beteiligen und sich somit (mindestens teilweise) auch selbst zu versorgen.
  • Stai si, defenda... 25.08.2019 14:41
    Highlight Highlight Fortsetzung: Und da findet der aufmerksame Leser eben doch einige Ansätze in den Aussagen des Paares welche "revolutionären" Charakter haben. So etwa der Verzicht auf einen grossen und kostenintensiven Maschinenpark und alternative Wege der Direktvermarktung. Auch die Tatsache, dass sie nicht einfach Millionen in eine Infrastruktur investieren um am meisten Subventionen zu kassieren ist in der Schweiz leider selten und daher "revolutionär".
  • Stai si, defenda... 25.08.2019 14:37
    Highlight Highlight Fortsetzung: Dem Paar vorzuwerfen sich ja "nur" ins gemachte Nest zu legen finde ich eine absolute Anmassung und eine Frechheit. Die Leistung besteht ja nicht darin, einen Hof zu kaufen oder zu kriegen, sondern ihn am Leben zu ethalten. .
  • Stai si, defenda... 25.08.2019 14:35
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare unter diesem schönen Artikel lese, wird mir fast schlecht. Da werden zwei junge Menschen und ihr Projekt verissen, welche mit viel Mut und Herzblut eine ganz tolle Sache machen. Ich sehe absolut nichts verwerfliches darin, den Hof von den Eltern zu übernehmen und weiterzuführen. Ist das in unserem Land (und auf der ganzen Welt) nicht seit hunderten Jahren so geschehen? Wozu hat man den Land, wenn man es nicht den Kindern weitervererben kann? Was sie dafür bezahlen mussten, oder nicht, steht nicht im Artikel und geht uns Leser wohl auch nichts an!
  • Maya Eldorado 25.08.2019 14:12
    Highlight Highlight 2)
    Fortsetzung
    Wenn man das auf die heutige Zeit übertragt sieht das folgendermassen aus.
    Sie müssen mindestens einen kleinen Beitrag an die AHV einzahlen. Die KK ist auch für Selbstversorger teuer. Gehen sie zum Arzt fällt der Selbstbehalt an.
    Meine Grossmütter hatten im Winter nie Mäntel, im Sommer nie Schuhe, im Frühling von der Schneeschmelze, bis es im Winter so richtig anfing zu schneien.
    Also Selbstversorger sein in der heutigen Zeit braucht viel mehr harte Währung, dass es klappt, ansonsten die Allgemeinheit mittragen muss, mit Steuergeldern.
  • Maya Eldorado 25.08.2019 14:06
    Highlight Highlight 1)
    Meine beiden Grossmütter sind Ende des 19. JH so aufgewachsen.
    Da waren allgemein die Bauern, mit wenigen Ausnahmen Selbstsversorger und verkauften den Ueberfluss von dem sie dann das kauften, was nicht auf dem Hof anfiel. Kleider, Schuhe, einen seltenen Arzbesuch.
    Die Altersversicherung waren die Kinder. KK gab es noch nicht. Da starb halt dann schon mal jemand, weil gerade kein Arztbesuch drin lag.
    Andere Versicherungen kannte man sowieso nicht und andere heutige Begehrlichkeiten kannte man nicht.
    Fortsetzung......
  • Pilzkopfindianer 25.08.2019 12:55
    Highlight Highlight Diese Geschichte ist ja mal sowas von Tsüri!
  • Leider Geil 25.08.2019 12:03
    Highlight Highlight So bin ich vor fast 40 Jahren mit meinen Eltern in einem Tal im Tessin aufgewachsen, damals, als die Landflucht der Trend war. Wir hatten einen Riesigen Garten, Kühe, Schafe, Hühner, Schweine und Hasen. Nur wenig wurde eingekauft, das meiste hatten wir ja selber. Nebst meinen Eltern lebten noch andere Leute auf dem Hof, die Arbeit wurde geteilt, im Sommer jamen auch oft Leute ays der Stadt zu uns zum Heuen.
    Meine Mutter wollte aufhören und wieder in ihren Beruf zurück, denn das Landleben war auch sehr hart.
    Deshalb sehe ich da weder was neues, noch eine Revolution in der Landwirtschaft.
    • sowhat 25.08.2019 17:17
      Highlight Highlight Aber trotzdem gut, dass es regelmässig zurückschwappt. Zuletzt in den 70ern und jetz wieder. Für mich ok.
  • Trollgeflüster 25.08.2019 10:55
    Highlight Highlight Einerseits ja für die Beiden eine gute Sache... Nur, was mir als erstes auffiel... Beide sehr jung, beide studiert... Für was genau haben die jetzt jahrelang teuer studiert? Um in Hinterunterkuhdorf ein minimalistisches Leben ohne viel Arbeit zu haben? Das Klischee der arbeitsscheuen Studentenschaft ist voll erfüllt...
    • sa5 25.08.2019 14:02
      Highlight Highlight Nicht arbeitsscheu. Eher keinen Sinn sehen im kapitalistischen System irgendwo im Leistungsprinzip Waren zum wegwerfen zu produzieren. Und weil er besonders viel zum Wegwerfen produziert hat, ein Bonus zu erhalten.
      Jeder der überlebt ohne den Schwachsinn mitzumachen, ist auf den rechten Weg.
    • sowhat 25.08.2019 17:20
      Highlight Highlight sa5,du hast schon recht. Ich verstehe trotzdem die Frage, ob es dafür das immerhin nicht ganz billige Studium braucht. Dieses wird ja von der Allgemeinheit mitfinanziert.
      ...
      Und bitte können wir dieses Thema ohne Gehässigkeiten diskutieren. Meine Überlegungen war echt.
    • sa5 25.08.2019 20:08
      Highlight Highlight Die Kombination Sozialpädagogik, dritter Arbeitsmarkt, Drogenrehabilitation etc.& Landwirtschaft ist relativ üblich.
      Sobald Familie IV Integration durchführt oder niederschwellige Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, ist die Investition in das teure Studium Sozialpädagogik mehr nur gerechtfertigt.

      Wenn es Geld braucht oder die Kinder mal älter sind, ist ein kleines Architekturbüro auf dem Bauernhof gar keine schlechte Idee als Nebenerwerb.

      Die Familie ist jung und hat kleine Kinder. Sie muss sich erst noch selber finden. Mal sehen was sie auf die Beine stellt wenn die Kinder älter sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grossmaul 25.08.2019 10:12
    Highlight Highlight Das Prinzip ist nicht unbekannt. Interessant ist, wie lange die Begeisterung anhält und die Freude am "neuen" Lebensstil. Als revolutionär würde ich das Projekt zu diesem Zeitpunkt noch nicht bezeichnen, da es sich erstens noch nicht bewährt hat und es zweitens nicht gerade eine neue Idee ist.

    Etwas Mässigung bei der Wortwahl wäre wünschenswert.
  • p4trick 25.08.2019 09:51
    Highlight Highlight Ich habe mir heute Morgen 4 Eier in die Pfanne gehauen. Ich revolutionieren gerade das Frühstücken!
  • sa5 25.08.2019 09:30
    Highlight Highlight Konsumenten Vereine sind nicht wirklich neu, sie sind so alt wie die Bio-Landwirtschaft.

    Von Erfolg kann gesprochen werden, wenn die Familie 30 Jahre Ihr System mit Erfolg durchgezogen hat.

    Alles in allem 70er Jahre Flair. Damals war es modern irgendwo in ein Baumhaus zu ziehen und sich selbst zu versorgen. Die meisten die damals diesen Weg gewählt haben sind längstens anderswo.

    Von neu/revolutionär kann nicht gesprochen werden. War alles schon mal vor 50 Jahren da, durchgesetzt hat es sich damals nicht.

    Ich wünsche den Jungen mehr Schnauf und Glück als wir Alten es hatten.
    • sowhat 25.08.2019 17:24
      Highlight Highlight Phuu.. danke für deinen letzten Satz. Ich wollt schon Atem holen :)
      Ja hat in den 70ern auch so ähnlich angefangen. Evtl hat die aktuelle Generation aber mehr Vernetzungen um es durchzuhalten. Ich finde gut, dass diese Welle regelmässig widerkommt.
    • sa5 25.08.2019 20:11
      Highlight Highlight Du 70er Jahre und zurück aufs Land gehört Toni Vescoli mit seinem Song Susan einfach dazu.

      Play Icon
  • Gummibär 25.08.2019 09:00
    Highlight Highlight Der Titel ist leider irreführend.
    Was in diesem Bericht beschrieben wird ist keineswegs etwas Revolutionäres, sondern der Lebensstil eines netten, jungen Aussteiger-Ehpaars auf dem elterlichen Bauernhof.
    Ich wünsche der Familie viel Erfolg und Frieden bei dem Unternehmen - und dass uns die Autorin auch noch mitteilt was dieses Experiment den Steuerzahler an direkten und indirekten Subventionen kostet.
  • Mangi 25.08.2019 08:56
    Highlight Highlight Sobald in Europa eine neue Regierungsform herrscht, werden solche guten Ideen wie diese hier im Keim erstickt. Dies ist auch gleichzeitig eine Mitteilung an alle EU Befürworter
  • Unkel Wullewu 25.08.2019 07:55
    Highlight Highlight Der gewöhnliche Bauer hat keinen Master und spricht keine Sprache, welche vom Bund besobders unterstützt wird. Der Hof von den Eltern und ein vom Bund subventioniertes Jöbchen nebenbei (Frau Sonder ist bei Lia Rumantscha als Personal aufgelistet), so lässt es sich experimentieren.
    Um die Landwirtschaft zu revolutionieren, müsste man aber schon einen Weg aufzeigen, welcher für die Mehrheit der Bauernbetriebe gangbar ist. Um das hier Beschriebene Konzept umsetzen zu können, bedarf es dagegen einer Ausgangslage, die nur sehr wenige Landwirte haben.
    • PeteZahad 25.08.2019 12:32
      Highlight Highlight Ah der Hof ist von den Eltern. Habe mich schon gefragt wie es möglich ist ohne entsprechende Ausbildung einen Bauernhof zu kaufen. Das geht nämlich soviel ich Weiss nicht.
    • sowhat 25.08.2019 17:28
      Highlight Highlight Was ist denn daran verwerflich nebst der Arbeit auf dem Hof auch noch wo angestellt zu sein? Das entspricht einigen heutigen Bauern.
      Man kann trotzdem versuchen aus den Gegebenheiten etwas Neues zu machen. Immer noch besser als den Hof einem Grossbauern zu überlassen, der in Massen produzieren wollen würde. Einverstanden?
  • Joe 1964 25.08.2019 07:54
    Highlight Highlight Es ist einfach in ein gemachtes Nest zu sitzen und dann noch von anderen die arbeit machen lassen.... alp... brennholz... Mehl.. usw.. wenn sie dann mal auf dem Boden der Realität gelandet sind.. dann sind sie wie die anderen Bauern auch..am arbeiten. Ferien ist diesen auch nicht so wichtig. Ich bin auch bio Bauer.
    • sowhat 25.08.2019 17:32
      Highlight Highlight Ganz ruhig Joe, es ist doch ok, wenn sie den Hof der Eltern weiterführen. Sei stolz, dass ihr Biobauern mehr werdet. Wir freuen uns über jeden. Und dass sie was Neues ausprobieren ist doch i. O.
      Schade, dass aus deinem Unterton Frust klingt.
  • sichernit 25.08.2019 07:29
    Highlight Highlight Frage, muss man -wenn man einen Bauernhof übernehmen will- nicht ausgebildeter Bauer sein? Oder können die das machen, da der Hof den Eltern Gianna gehört? Und wie sieht es mit allfälligen Subventionen aus? Die gibt es doch auch nur wenn man einen Abschluss als Landwirt hat? Anderes gefragt, kann ich von heut auf morgen Bauer werden? Oder ist das wieder Kantonal unterschiedlich? Wäre spannt zu erfahren, ob sich jemand auskennt?
    • paedhaed 25.08.2019 09:03
      Highlight Highlight Das habe ich mich auch gefragt und kurz recherchiert. Grundsätzlich braucht der Erwerb eines landwirtschaftlichen Gewerbes eine Bewilligung. Der Erwerb durch einen Nachkommen oder durch einen Erbgang ist jedoch nicht bewilligungspflichtig (Art. 62 BGBB).
      Ich bin nicht vom Fach und weiss nicht, ob das so auch tatsächlich stimmt, aber es tönt mal schlüssig. Bei den Subventionen bin ich nicht so einfach fündig geworden.
    • p4trick 25.08.2019 09:20
      Highlight Highlight Die Landwirtschaft Schule kannst du nur machen wenn ein Hof vorhanden ist, zu gross sind die Wartelisten.
  • Linertas 25.08.2019 07:09
    Highlight Highlight Ein Betrieb basierend auf Subsistenz und Tauschwirtschaft ist keinesfalls revolutionär sondern zeigt einen Mangel an besseren Alternativen. Geschäfte via WhatsApp Gruppe sind auch nichts neues.

    Als Zukunftsmodell für andere Betriebe taugt sowas nicht, denn wer will schon mit dem Existenzminimum leben? Bezueglich Teilen des Bauernbetriebs, wer will schon gratis Arbeit und Zeit in etwas reinstecken wo die Fruechte dann dem Besitzer zugute kommen? ... Viel Ferien, wenig Arbeit und viel Erfolg? da wird die Realität Sie sehr bald einholen....
    • PeteZahad 25.08.2019 12:34
      Highlight Highlight ... und einen Bauernhof erben muss man halt dann auch noch um "revolutionär" zu sein.
  • Ichiban 25.08.2019 01:22
    Highlight Highlight Ja sie haben eine nische gefunden die für sich funktioniert, aber 51000 landwirtschaftsbetriebe können nicht so funktionieren. Ich finde es etwas abschätzig gegenüber allen bauern wenn dies als revolution und beste lösung angepriesen wird. Die versorgung der schweiz kann so niemals sichergestellt werden.
    • Astrogator 25.08.2019 03:19
      Highlight Highlight Die Bauern können so oder so nicht die Versorgung dieses Landes sicherstellen. Hört mal auf mit diesem Märchen.
    • PeteZahad 25.08.2019 12:37
      Highlight Highlight @Astrogator Der Anteil an Schweizer Agrarprodukten in den Läden ist sehr hoch. Es geht nicht darum dass die komplette Versorgung sicher gestellt ist. Wenn nun alle Bauernbetriebe so "revolutionär" wären, müsste zumindest in den Städten noch mehr Lebensmittel aus dem Ausland hergekarrt werden - ich glaube darum ging es hier...
    • sa5 25.08.2019 13:56
      Highlight Highlight Für jeden Bauernhof gibt es eine Nische. Sie muss gefunden oder geschaffen werde.
      Ich spreche/schreibe aus beruflicher Erfahrung.
  • Fredz 25.08.2019 00:20
    Highlight Highlight Ohne Infos, wie der Kauf des Hofes finanziert wurde ist die ganze Geschichte wertlos. Bekommt man den Hof von den Eltern geschenkt, ist es natürlich locker zu bauern.
    Wir brauchen jedes Jahr ein paar Zehntausend Franken für Zinsen und Amortisation. Da reicht der Verkauf von ein paar Yoghurts natürlich nicht mehr. Da musst du schuften. Ferien ? Was ist das ?
    Bin trotzdem zufrieden und möchte nicht jammern. Aber die Realität in der Landwirtschaft sieht nicht so idyllisch aus. Und "revolutionär" ? Wo ist bei den beiden die Revolution ?
  • Mutbürgerin 24.08.2019 22:55
    Highlight Highlight Für ambitionslose Menschen, die nichts erreichen wollen, ok.
    • satyros 25.08.2019 09:38
      Highlight Highlight Ich finde, dass Zufriedenheit und ein selbstbestimmtes Leben durchaus Ziele sind, die sich zu erreichen lohnen.
    • wintergrün 25.08.2019 11:21
      Highlight Highlight Zufriedenheit ist gut.
      Das sie auf einem reichen Erbe beruht und wenig an die Gesellschaft zurück gegeben wird ist aber nicht soo cool.
  • TingelTangel 24.08.2019 22:48
    Highlight Highlight Sie studierte Architektur an der ETH, er war Sozialpädagoge. Bis sie dem Grossstadtleben den Rücken zudrehten und im 200 Bla Bla Bla haben schon Zig andere getan und ist nicht Revolutionär. Ja aber Schön das sie es wieder zurück ins Dorf geschafft hat, und nicht wegen Zürich verdorben ist.
  • Barracuda 24.08.2019 22:47
    Highlight Highlight Spannender Artikel, auch wenn der Titel unnötig reisserisch und falsch ist ("revolutioniert"?!). Das ist dann wohl das, was der Chef fälschlicherweise ein "Cliffhanger" nennt 😂 Der Artikel löst den Clickbait-Titel nämlich nicht auf!
  • Scooby doo 24.08.2019 22:47
    Highlight Highlight Lieber Ursin und Onna als irgendein hipster Name aus Züri.... Nennen wir Ihn mal Ryan und Lana ... So und nun lasst es Blitze regnen! 😜
  • Trouble 24.08.2019 21:21
    Highlight Highlight «Ich glaube, viele Bauern wollen einfach viel produzieren und möglichst viel aus dem Betrieb rausholen» - ja, wenn alle Bauern quasi nur Selbstversorger sind, haben wir leider ein wirkliches Problem.

    Aber Respekt! Das würde ich mich auch gerne trauen.
    • Neruda 24.08.2019 23:16
      Highlight Highlight Ja, dann wären die Städter, welche doch viel nachhaltiger leben laut den diversen Studien, plötzlich am hungern.
    • ooredana 25.08.2019 09:25
      Highlight Highlight Oder müssen viel produzieren um überhaupt noch einen Profit zu erzielen...
    • Trouble 25.08.2019 10:44
      Highlight Highlight Nein:
      1) Wir haben keinen Platz nur für Selbstversorger.
      2) Eine Gesellschaft, die nur aus Bauern besteht, kann nicht funktionieren.
  • Zauggovia 24.08.2019 21:15
    Highlight Highlight Es hört sich für mich sehr nach einem temporären Egoprojekt an, ich hoffe aber stark, dass ich falsch liege, und dass die beiden auch noch in 10 Jahren in Salouf am "puura" sind.
    • weachauimmo 24.08.2019 23:35
      Highlight Highlight Danke Dir, Zauggovia. Genau meine Gedanken.
  • Rainbow Pony 24.08.2019 21:12
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass ich die Meinung über „die Stadt“ nicht teile – der Rest ist ja schon fast niedlich naiv.
    • Barracuda 24.08.2019 22:41
      Highlight Highlight Dann bist du nie länger aus der Stadt rausgekommen?
    • Rainbow Pony 24.08.2019 23:01
      Highlight Highlight Hilf mir auf die Sprünge - was, bitteschön, hat das damit zu tun? Aber um deine Suggestivfrage trotzdem zu beantworten: doch. Und gerade deswegen habe ich den Kommentar so formuliert. Ich glaube nicht, dass die Stadt oder deren Einwohner im allgemeinen oberflächlicher sind, als sonstwo. Man umgibt sich halt mit seinen Leuten und im Fall der zwei (möchtegern) Aussteiger waren da halt offenbar auch oberflächliche, nur vom Konsum gefriebene Leute drunter. Ich empfinde das anders und widerspreche insofern der gemachten Aussage.
    • satyros 25.08.2019 09:46
      Highlight Highlight Ich habe beides erlebt. Bin in einem Dorf mit etwa 200 Einwohnern, die mehrheitlich in der Landwirtschaft und landwirtschaftsnahen Branchen tätig waren, aufgewachsen und lebe nun etwa gleich lang in der Stadt. Ich teile die Einschätzung, dass Leute in der Stadt oberflächlicher seien, ebenfalls nicht. Die Statussymbole auf dem Land sind andere (grosse Traktoren, grosse Betriebe, prämierte Kühe), aber die ländliche Idylle von bescheidenen Menschen, die im Einklang mit sich und der Natur leben, ist ein Mythos. Neid und Missgunst sind genauso alltäglich wie Hilfsbereitschaft. Wie wohl überall.
  • wasps 24.08.2019 20:55
    Highlight Highlight Ja gut, wenn ich mit meiner Familie Ferien bei meinen Eltern mache oder bei Freunden, zahlen diese einen Teil meiner Ferien. So lebt es sich sicher auch super.
    • Neruda 24.08.2019 21:40
      Highlight Highlight So weit sind wir schon in der Schweiz, dass wir berechnen, wieviel uns unser Gast kostet 🙈
  • Raphael Stein 24.08.2019 20:54
    Highlight Highlight Bildlegende:
    Jung, hip, alternativ

    ich übersetze so rein für mich.

    jung, modern, clever.
  • PlayaGua 24.08.2019 20:54
    Highlight Highlight Es ist schön, dass sie ihr Glück gefunden haben. Aber es revolutioniert keineswegs die Landwirtschaft, da sie praktisch nur sich selbst versorgen.
    • legalizeit 24.08.2019 21:32
      Highlight Highlight Sie bringen vielleicht andere Menschen auf den Geschmack, ebenfalls Selbstversorger zu werden. Vielleicht kann sich so ein neuer Lifestyle etablieren. Wenn einige mitziehen, wäre das Potential zur Rev. der Landwirtschaft hier.
    • dä seppetoni 24.08.2019 23:31
      Highlight Highlight Hast bestimmt recht. Ginge nicht auf. Immerhin Gemüse und Joghurt verkaufen sie.

      Würde viel stärker nur noch produziert, was auch konsumiert wird (food waste) und könnten die Bauern ihre Ware noch besser direkt vermarkten (höhere Marge), würde in dieser Richtung aber wohl noch viel drinn liegen.

      Schöner Artikel. Merci Watson
      Benutzer Bild
    • Fredz 25.08.2019 00:08
      Highlight Highlight @Legalizeit
      Als Bauer kann man sich selbst versorgen, hat aber gleichzeitig die Pflicht, andere zu versorgen. Es gibt leider viele Selbstversorger die verbrauchen für ihre Ernährung mehr Fläche, als ein Städter. Das ist Luxus und nicht ganz gerechtfertigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Harrison 24.08.2019 20:43
    Highlight Highlight Wow. Das finde ich super, ökologisch und zukunftsorientiert. Wenn noch weitere Bauernbetriebe so handeln würden, wäre die Schweiz wieder mehr im Einklang mit der Natur.

    Hut ab. Es ist bestimmt eine harte Arbeit so zu Leben, jedoch erfüllt es einem schon nur vom lesen dieses wunderbaren Artikels.
    • Filzstift 24.08.2019 21:13
      Highlight Highlight Wenn alle so handeln würden dann hätten nur noch die Bauern was zu essen (Stichwort: Selbstversorgung)
    • legalizeit 24.08.2019 21:35
      Highlight Highlight Es würde aufgehen, hätten wir nur noch Bauern in der Schweiz.
    • Fredz 25.08.2019 00:10
      Highlight Highlight @legalizeit
      Hä ?? Und die Städte und Städter ?
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