Kinder
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Kinder, Restaurant, Pizza, Spaghetti, Eltern

Um trotz Erwerbstätigkeit Zeit mit den Kindern zu haben, nehmen Eltern sie überall hin mit. Doch nicht immer ist der Nachwuchs willkommen.  Bild: shutterstock

Der Kampf zwischen Eltern und Kinderlosen: Warum dieser Graben immer grösser wird

Weil Kinder heutzutage von ihren Eltern verhätschelt werden, entstehen vermehrt Konflikte zwischen kinderlosen Erwachsenen und Eltern.

Katja Fischer De Santi / Nordwestschweiz



Früher waren Kinder einfach Kinder. Heute sind sie die Welt. Wehe, ein Restaurant wagt es, ein Kinderwagenverbot auszusprechen. Der Sturm der Entrüstung ist ebenso zu erwarten wie die Reporter und TV-Journalisten, die den Wirt tags darauf belagern. Ganze Zeitungsseiten werden gefüllt mit Debatten darüber, wo und ob Frau in der Öffentlichkeit stillen darf. Gegen den Lärm von spielenden Kindern wird schon mal gerichtlich vorgegangen.

Auch die Frage, wie viel Vaterschaftsurlaub angemessen sei, erregt die Gemüter seit Jahren. Wie Krippen finanziert werden sollen, ebenfalls. Wo Kinder sind, da gibt es früher oder später Stunk, nicht unter den Kindern, sondern zwischen den Erwachsenen. Der Graben zwischen Kinderlosen und Kinderhabenden scheint immer grösser zu werden. Die einen finden, ihre Kinder seien ein Segen für die Gesellschaft, die anderen finden, Kinder zu haben, sei vor allem eines: Privatsache.

Der tiefe Riss

Die Journalistinnen Susanne Garsoffky und Britta Sembach haben ein Debattenbuch mit dem Titel «Der tiefe Riss» über den Konflikt zwischen Eltern und Kinderlosen geschrieben. Als die Autorinnen des Buches selber Kinder kriegten, stellten sie fest, dass sie kaum noch Berührungspunkte mit Kinderlosen hatten.

57 Prozent

der Bevölkerung leben in einem Haushalt mit Kindern. 1970 waren es noch 70 Prozent gewesen.

Aus dieser Distanz heraus entstünden gegenseitige Vorurteile und man feinde sich an. Für Kinderlose sind alle Eltern überbehütende, rücksichtslose Kinderwagenbulldozer, die ihre Kleinen zu Narzissten ohne Benehmen erziehen. Eltern hingegen halten Kinderlose für hedonistische Egoisten «no kids, but money».

François Höpflinger, emeritierter Familienforscher der Universität Zürich, hat den Graben zwischen Eltern und Kinderlosen bereits 2007 prophezeit. Der Grund: Die Zahl kinderloser Frauen wächst ständig. Haushalte mit Kindern würden zu einer demografischen Minderheit werden. Zwar dominiert laut Bundesamt für Statistik der Typ «Haushalt mit Kind(ern)» weiterhin.

Doch seit 1970 hat die Zahl der Familienhaushalte deutlich abgenommen. Während damals 70 Prozent der Bevölkerung in einem Haushalt mit Kind lebte, sind es heute nur noch 57 Prozent. Die Lebensform Familie wird je länger, je mehr vom Normal- zum Sonderfall.

Eltern haben schlechtes Gewissen

Es leben proportional immer weniger Kinder in der Schweiz. «Aber sie erhalten überproportional viel Aufmerksamkeit», sagt Familiensoziologe Klaus Preisner von der Universität Zürich. Früher habe es an Hochzeiten Kindertische gegeben, nach acht Uhr sei kein Kind mehr anwesend gewesen.

«Kinder erhalten überproportional viel Aufmerksamkeit.»

Klaus Preisner, Familiensoziologe

Heute trauen sich Paare bei der Hochzeitseinladung kaum noch zu schreiben, dass Kinder bei der Feier am Abend nicht erwünscht sind. Eltern fühlen sich schnell angegriffen, wenn ihr Nachwuchs nicht willkommen ist. Studien hätten bewiesen, dass Eltern heute trotz doppelter Erwerbstätigkeit mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen als früher, sagt der Soziologe. Was dazu führt, dass Kinder überall hin mitgenommen werden.

Ein Grund dafür ist das schlechte Gewissen. «Die moderne Familie ist ein Teilzeitbusiness», schreiben der Psychoanalytiker Peter Schneider und die Journalistin Andrea Schafroth in ihrem Erziehungsratgeber «Cool down». Eltern gehen arbeiten, geben ihr Kind in fremde Hände und fühlen sich schlecht, was die Stellung des Kindes weiter stärkt. Kinderlose hingegen wollen nicht überall auf Kinder treffen. Sie stören sich an lauten oder herumrennenden Kindern.

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Doch statt dass beide Seiten Verständnis zeigen würden, verhärten sich die Fronten schnell. Da die Eltern mit ihren unerzogenen Bengeln, dort die egoistischen Kinderlosen. «Eltern hinterfragen sich heute viel mehr als früher. Sie sind oft unsicher, was ihre Rolle betrifft, das macht sie für Kritik von aussen sehr dünnhäutig», sagt Klaus Preisner. Mit ein Grund für die oft emotionalen Diskussionen, wenn es um Fragen der Erziehung geht.

Späte Elternschaft verschärft Konflikt

Eine weitere Ursache für die vielen Konflikte rund ums Thema Kind sehen Soziologen in der späten Elternschaft. In der Schweiz werden viele Frauen und Männer zu einem Zeitpunkt Eltern, da sie sich bereits ein privilegiertes Leben eingerichtet haben. Typische Erwachsenen-Zonen wie Restaurants, Museen, teure Hotels, Flugzeuge oder Wellnessanlagen werden plötzlich auch von Familien besucht. «Da prallen Lebenswelten und Bedürfnisse aufeinander, die konfliktanfällig sind», sagt Preisner.

Auch identifizieren sich ältere Eltern oft stärker mit ihrer Rolle. Dass es Menschen gibt, die sich bewusst für ein Leben ohne Kinder, Schokoflecken und Gebrüll entschieden haben, können sie kaum mehr nachvollziehen. Kinder zu haben, wird von Eltern als der einzige erfüllende und richtige Lebensentwurf verteidigt. Wer das anzweifelt, wer Kinder kritisiert, steht argumentatorisch mit dem Rücken zur Wand.

Daran stört sich nicht nur Sylvia Locher seit längerer Zeit. «Kinder sind heute eine private Entscheidung», sagt die Präsidentin von Pro Single Schweiz. Niemand in der wohlhabenden Schweiz habe Nachwuchs, um der Allgemeinheit etwas Gutes zu tun, vielmehr tue er sich selber einen Gefallen. «Die Kosten für Krippe, Schule, Studium können die meisten Eltern jedoch nicht einmal in Ansätzen alleine finanzieren.»

«Eltern haben ernsthaft das Gefühl, dass sie mit ihren Kindern im Alleingang die Gesellschaft retten.»

Sylvia Locher, Pro Single Schweiz

Ein Kind kostet ein Haus, lautet ein Sprichwort. Eltern geben in der Schweiz für ihr erstes Kind rund 500 000 Franken aus. Doch die Gesellschaft zahlt wacker mit. Sylvia Locher kann es nicht mehr hören, wenn ihr Familien vorhalten, dass es ohne ihre Kinder noch schlechter um die Altersvorsorge stehen würde. «Eltern haben ernsthaft das Gefühl, dass sie mit ihren Kindern im Alleingang die Gesellschaft retten.»

Du willst irgendwann Kinder? Dann schau dir diese Bilder NICHT an!

Kinder kosten die Gesellschaft viel

Der Freiburger Ökonom Reiner Eichenberger betont seit Jahren, dass es unsinnig sei, Kinder für die Altersvorsorge instrumentalisieren zu wollen. Aus den sogenannten Generationenbilanzen des Staatssekretariats für Wirtschaft geht laut Eichenberger hervor, «dass heute im Durchschnitt ein Kind über sein ganzes Leben gerechnet mehr Leistungen vom Staat erhält, als es an ihn mit all seinen Steuern und Abgaben bezahlt».

Rein finanziell betrachtet, kostet ein Kind die Gemeinschaft im Durchschnitt also mehr, als es ihr bringt. Doch wer derartige Rechnungen aufstellt, steht sehr schnell im Kreuzfeuer der Kritik. Weil er daran rührt, dass Kinder für eine Gesellschaft nicht nur eine Bereicherung, sondern auch eine Belastung sein können.

Die grundsätzliche Solidarität zwischen Familien und Kinderlosen stellt Locher nicht infrage, doch sie werde überstrapaziert. «Familien fordern immer mehr, aktuell etwa den verlängerten Vaterschaftsurlaub, aber auch günstigere Wohnungen, kostenlose Tagesschulen – bezahlen dafür soll die Allgemeinheit.» Dabei gehe vergessen, dass sehr viele Alleinstehende nicht auf Rosen gebettet seien, aber deshalb nicht speziell unterstützt würden.

Eltern sind lästiger als Kinder

Manchmal sind es gar nicht so sehr die Kinder, die als lästig oder provozierend empfunden werden, es sind vielmehr die Eltern, die dafür sorgen, dass Menschen einen Bogen um alles schlagen, was mit Kindern zu tun hat. Die dauerverzückten Mamas und Papas, deren Universen auf die Grösse eines Kinderzimmers geschrumpft sind und die jeden und jeden mit ihren Babygeschichten und Kinderfotos beglücken, sind für Kinderlose oft eine Zumutung.

Auch wollen Arbeitskollegen ungern beim Zmittag stets die gleichen Klagen über schlaflose Nächte und Pipi-Kaka-Problematiken abhören. Nicht jeder findet es zudem herzig, wenn kleine Kindern in Restaurant den ganzen Service auf Trab halten. Es zeugt von mangelndem Takt und Einfühlungsvermögen seitens vieler Eltern, sich nicht in Menschen ohne (kleine) Kinder einfühlen zu können. Einfühlungsvermögen, das sie wiederum von der ganzen Gesellschaft einfordern.

Alles wäre einfacher, wenn Eltern ein bisschen mehr wie dieser coole Papa wär:

abspielen

Video: watson/can

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    Alle Leser-Kommentare
  • Firefly 11.05.2018 10:39
    Highlight Highlight Habe hier in den Kommentaren nun mehrfach den Begriff Kinderhasser/in als Selbstzuschreibung gelesen. Jedoch nirgends Jemanden der/die sich als Singlehasser/in bezeichnet.

    Ist das ein Trend? Man bezeichnet sich selber als Hasser/in von irgendwas und fühlt sich auch noch gut dabei?
  • Boerig 10.05.2018 16:37
    Highlight Highlight So ein müssiges Thema! Das gerade Eichenberger mit seinen Widersprüchen als Argument gegen 'Kinder' gebracht wird, ist peinlich. Gerade er als Verfechter eines zügellosen exponentiellen Kapitalismus, verlangt nach positiven Geburtenraten oder nach angemessener Einwanderung. Würde die Allgemeinheit sich nicht um die Kinder kümmern, so wären nur noch gut betuchte in der Lage Kinder gross zu ziehen. Mich dünkt eher die Schweiz war eh noch nie ein Kinderfreundliches Land. Während bei unseren südlichen Nachbaren die Kinder selbstverständlich überall mitgenommen werden, ist es hier beinahe verpönt.
  • DerTaran 10.05.2018 14:54
    Highlight Highlight «... im Durchschnitt ein Kind über sein ganzes Leben gerechnet mehr Leistungen vom Staat erhält, als es an ihn mit all seinen Steuern und Abgaben bezahlt.

    ...Rein finanziell betrachtet, kostet ein Kind die Gemeinschaft im Durchschnitt also mehr, als es ihr bringt.»

    Das dieser Unsinn unkommentiert im Artikel zitiert wird, spricht Bände. Da jeder Erwachsene einmal Kind war und - wenn er nicht aus dem Ausland eingewandert ist - seine Aufzucht durch die Gesellschaft mitfinanziert wurde, würde das mit anderen Worten bedeuten, dass es sich für ein Land nicht lohnt, eine Bevölkerung zu haben.
  • Kong 10.05.2018 06:50
    Highlight Highlight Wir haben Kids und finden das toll. Eine Gelddiskussion war es nie. Enge Freunde haben keine und ich verstehe das und könnte mir das auch vorstellen. Das Leben ist zum Glück weniger schabloniert als früher. Leben und leben lassen. Und meine Kinder beüben keinen Service und haben sich genauso anständig zu verhalten wie ich es von jedem anderen erwarte. Ich kenne ihre (Müdigkeits-) Grenzen und nehme auf ihre Bedürfnisse Rücksicht. Toleranz, Interesse und Mitdenken ist die Lösung. Und erfahrungsgemäss nerven die Helikoptereltern etc auch ohne Kids (es sind nämlich die Eltern das Problem...)
  • Arnaldo Urbanetti 09.05.2018 21:01
    Highlight Highlight Dieses opportunistische Individualisten getue geht nur noch auf die Nerven.
    Singels und DINK s jammern seit jeher über angeblichen Privilegien von Eltern und deren Kinder, fühlen sich von Kindern gestört und ärgern sich über die (gewährten) mikrigen Familenabzüge und Ihre Steuerpflicht und das für die Kinder mitbezahlen zu müssen. Das sind doch die wahren Interessen...
    Es war bisher nie ein Problem Kleinkinder oder auch grössere in Gesellschaften zu integriern. Es ist etwas selbstverständlich! Nicht die Kinder sind das Problem sonder unter Leistungssyndrom leidende Egomane.
  • Firefly 09.05.2018 20:58
    Highlight Highlight Das Problem ist tiefgreifender und die Kit's/no Kit's Depatte nur ein Teilaspekt.

    Man stört sich halt am anderen und erwartet auch noch, dies ineressiere jemanden.

    Früher waren die Leute einfach Leute, heute sind sie Induviduen.

  • B-Arche 09.05.2018 15:08
    Highlight Highlight Es ist schizophren heutzutage. Auf der einen Seite propagiert man (zum Glück) liberale Freiheiten aber im Hinblick auf Stüür tief halten erwartet man eigenen Nachwuchs der einem im Alter pflegt um nicht dem Stüürzahler auf der Tasche zu liegen.
    Genauso hier: Man verbietet es schwulen Männern Kinder zu haben (es sei denn sie treiben es mit einer Frau ohne Lust) aber dann zieht man doch über die Dekadenz her man täte nichts für das Bestehen der Gesellschaft und man solle viel mehr Stüür bezahlen!

    Ich bin kinderlos weil Deutschland und die Schweiz mir es verboten haben Kinder zu haben.
  • mrgoku 09.05.2018 14:58
    Highlight Highlight Die CH ist das Familienunfreundlichste Land was ich kenne... hier wird man fast dazu genötigt keine Lust auf Nachwuchs zu haben....
  • Don Alejandro 09.05.2018 14:07
    Highlight Highlight Gesunder Menschenverstand auf "beiden Seiten" würde helfen...
  • EU-1984-Sektenstaat 09.05.2018 13:31
    Highlight Highlight Wir leben halt in einer Gesellschaft von „Gladiatorisierten“ Männern und Frauen, die Sozialisierung
    fängt ja schon in der Schule an und geht im Berufsleben weiter, dann kommt der Staat mit immer mehr Vorschriften und Reglementierungen Kind sein in der Schule, erst recht verboten sonst kommt der Psychologe und dann bei einer Scheidung 100% Alimenten Zahlen und nur 5% Besuchsrecht, so kann ich schon verstehen das sich immer mehr Männer der Mgtown Bewegung Anschliessen und der graben zwischen Kinder-freien Menschen und Kinder-habenden immer grösser wird. Dem Staat lässt das alles kalt.
  • AllknowingP 09.05.2018 13:30
    Highlight Highlight Die Diskussion "Kinder haben vs. Keine Kinder haben" ist in etwas so Sinnvoll wie über "Blaue T-Shirts tragen vs. keine Blauen T-Shirts tragen".....

    #getalife
  • Feuerwanze 09.05.2018 13:24
    Highlight Highlight Was ist denn das für eine seltsame Rechnung? Alle waren mal Kinder und alle haben mal gekostet. Die Kinder von heute kosten mehr? Ja, die Senioren von heute kosten auch mehr. Alle kosten heute mehr. Also vergesst die Kostendiskussion!
  • Groovy 09.05.2018 13:04
    Highlight Highlight Jeder ist für seinen Lebensentwurf selber verantwortlich. Andere dazu zu zwingen, die Selbstverwirklichung zu ermöglichen, geht gar nicht.
    • B-Arche 09.05.2018 15:16
      Highlight Highlight Homosexuell sein ist ein Lebensentwurf? Unfruchtbarkeit auch? Oder nach 20 Jahren extrem probieren immer noch kein Kind?

      Menschen leben. Manchmal machen sie Nachwuchs manchmal nicht.
      Nur Religionen und totalitäre Staaten benutzen Zwang und Bestrafung um alle Menschen zu zwingen exakt den Weg zu nehmen der dogmatisch vorgegeben ist.
  • ThePower 09.05.2018 12:05
    Highlight Highlight Ich finde, ein Deal würde viele entschärfen: Z.b wäre es sinnvoll, wenn Eltern sich überlegen würden, ob es Sinn macht mit einem Kleinkind in die Karibik zu jetten statt zu warten, bis das Kind grösser und die Reise auch geniessen kann. Oder ob es dem Kind im Wellness-Hotel/Nobelrestaurant , wo sich gestresste Singles und Pärchen von Alltagsstress erholen/abschalten wollen, wohl ist. Dafür sagen wir Kinderlosen nichts, wenn uns eine Rambo-Mutter um 17:00 Uhr im Tram mit dem Doppelkinderwagen in die Waden fährt und gnadenlos ihren Platz einfordert oder ein Goof wieder mal im ÖV rumschreit. Ok?
    • Herr J. 09.05.2018 16:04
      Highlight Highlight Die "Rambo-Mutter" ist sehr wahrscheinlich nur deshalb eine "Rambo-Mutter", weil beim Einsteigen alle einen auf "ich stehe jetzt hier und gehe keinen Meter weiter" machen...
      Den Doppelkinderwagen bringt man nun mal nicht in die kleine Nische, und auf dem Sitz kann man ihn auch nicht verstauen. Es müssen ein paar Leute ein paar Schritte zur Seite machen, und für manche ist das in der heutigen Schweiz leider schon ein Grund, sich fürchterlich aufzuregen. First World Problems.
    • David Steger 09.05.2018 16:48
      Highlight Highlight @Herr J. Während der Rushour mit Kindern unterwegs zu sein, ist aber auch nicht gerade rücksichtsvoll...
    • Shlomo 09.05.2018 16:51
      Highlight Highlight Ich verstehe eh nicht warum ich fürs Velo im Zug zahlen muss aber der Kinderwagen gratis ist 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Uslandschwiizer 09.05.2018 11:46
    Highlight Highlight Die Generationenbilanz-Studie (von 2004), auf die sich Rene Eichenberger bezieht kommt zum Ergebnis, dass es ein Nachhaltigkeitsluecke gibt, die mit der richtigen Sozialpolitik geschlossen werden koennte: "Die anvisierten Massnahmender 12. AHV-Revision (EDI-Vorschlag, Mai 2003), also die Anhebung des Regelrentenalters auf 67 Jahre und die Einführung der Teildynamisierung, würden die im Basisjahr 2001 vorliegende Nachhaltigkeitslücke nahezu gänzlich
    beseitigen."

    D.h. nicht die Kinder sind das Problem sondern die falsche Sozialpolitik mit Umlageverfahren und zu frueher Rente.
  • IchSageNichts 09.05.2018 11:06
    Highlight Highlight Bravo! Wieder eine neue Opferminderheit! Diese Mimimi Attitüde ist nicht zum aushalten! Wer sagt dass ich alles mag was da auf der Welt läuft... hört mal auf euch als Opfer zusehen und tut was für euer Glück!

    Nur zu Eichenbergers Argument. Ja 85% aller beziehen mehr von der Gesellschaft als das sie geben. Aber die Top 15% waren auch mal Kinder und wenn jedes 8. Kind die andern 7 mal mitfinanziert dann ist doch gut. diese 8. Kind brauchts aber
  • Braindead 09.05.2018 11:02
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich: kann es sein, dass Menschen die ihre Art zu leben so sehr in den Vordergrund stellen und an die Öffentlichkeit tragen, nicht selber ein Problem mit ihrem starren Lebensentwurf haben. (Sowohl Elter wie auch überzeugte Singels) Lebt doch einfach euer Leben....
    In meinem Freundeskreis scheinen sich die verschiedenen Modele jedenfalls nicht in den Weg zu kommen.
    • Ohniznachtisbett 09.05.2018 13:30
      Highlight Highlight Danke! Nichts hinzuzufügen.
    • B-Arche 09.05.2018 15:20
      Highlight Highlight Hier in den USA geht es auch locker nebenher. In diesem Wohnhaus in welchem meine Wohnung ist gibt es Familien als auch Paare ohne Kinder. So what?

      In der Schweiz ist es sogar so gewesen dass Kinder fast wie eine absolute Pflicht waren um überhaupt mit Schweizern in Kontakt zu kommen über Kindergarten, Familienfeste und Schule. Als kinderloser Single der auch kein Interesse hatte sich in eine Schweizer Familie einzuheiraten ist Integration ein Ding der Unmöglichkeit.
    • Shlomo 09.05.2018 16:53
      Highlight Highlight @B-Arche: Wie wärs mit einem Verein oder sonstigem Hobby anstelle rumzunörgeln.
  • Dan Ka 09.05.2018 10:57
    Highlight Highlight Fakt ist, wer Kids hat braucht mehr Toleranz als ohne Kids. Schliesslich haben wir ja die Störfaktoren bei uns und sind Teils auch (gezwungenermassen) zu ungünstigen Momenten unterwegs. Toleranz und gesunder Menschenverstand helfen da nicht schlecht. Haltungen wie die, die aus den Zeilen von Frau Locher durchdringen sind da eher kontraproduktiv. Im Gegenzug machen Eltern die ihre Kids bis spätabends im Nobelrestaurant rumtollen lassen auch keinen guten Job. Kurz: Entspannen wir uns ein wenig. Weil, egal wie man‘s dreht... LUXUSPROBLEM! 😉
  • lgn 09.05.2018 10:44
    Highlight Highlight Probleme von Menschen, die sonst keine Probleme haben.
  • mimiduu 09.05.2018 10:41
    Highlight Highlight Ist doch eine Frage der Erziehung. Ich habe das Gefühl, dass Eltern heute die Kinder bestimmen lassen und unkontrolliert rüberkommen. Als ich noch klein war, lernte ich die Erwachsenen zu respektieren und Manieren zu lernen. Ich erwarte selbst mein erstes Kind und werde mich an die Erziehung meiner Eltern orientieren, heute bin ich ihnen sehr dankbar.
    • QueenNiin 09.05.2018 11:41
      Highlight Highlight Mimimimi. Früher war alles besser, ja klar! * Ironie off
      Okay, es gibt heute sicher Kinder, die nicht so gut erzogen sind, da kann ich nur zustimmen. Aber das gab es doch immer. Nur weil sich nicht jedes Kind immer perfekt benimmt, ist nicht gleich die ganze Erziehung falsch.
    • Feuerwanze 09.05.2018 13:28
      Highlight Highlight Du wirst leider feststellen müssen, dass selbst wenn Du Dich um gut erzogene Kinder bemühst, es immer noch (zum Glück nur wenige) Leute geben wird, die sich an der blossen Präsenz von Kindern stören werden.
    • Herr J. 09.05.2018 16:10
      Highlight Highlight "Echo der Zeit", unser Möchtegern-Sterilisator. Ihn muss man konsultieren, bevor man sich ans Kindermachen macht... Und wenn er dann sagt, jawohl, ihr dürft, dann kommt's gut.
      Die Allmachtsphantasien eines Kommentarschreibers, amüsant.

  • julianoo 09.05.2018 10:34
    Highlight Highlight Sehr unausgewogener Artikel! Wie soll denn eine Gesellschaft ohne Kinder aussehen? Und wie soll diese funktionieren, in 30-40 Jahren? Aber ja, ich ertrage es auch nicht, wenn im Zug oder Restaurant ein Kind schreit, habe ja schliesslich dafür bezahlt!
    Ist das jetzt schon Stimmungsmache gegen den Vaterschaftsurlaub?
    • Cmo 09.05.2018 12:34
      Highlight Highlight Es geht nicht um eine Gesellschaft ohne Kinder. Aber es wäre gut, würde es weniger Kinder geben. Denkt doch mal an all die Probleme die wir haben, die haben wir doch nur weil wir eine Überbevölkerung haben. Und das nicht nur in armen Ländern sondern auch in der Schweiz!
      Die Ressourcen sind begrenzt, setzen wir sie sinnvoll und nachhaltig ein.
    • Herr J. 09.05.2018 16:10
      Highlight Highlight Wenn deine Eltern so gedacht hätten...
  • Denverclan 09.05.2018 10:25
    Highlight Highlight Jede und Jeder fängt mal als Kind an. Und wir sind sowohl als Kinder wie als Erwachsene unterschiedliche Charakteren. Es gibt besoffene Erwachsene die herumschreien und es gibt Kinder die herumschreien....sehe da keinen Unterschied, die Einen störts, die Anderen wissen, dass beides zum Leben gehören kann. Mein Gott, wenn ich daran denke, wie wir als Jugendliche den Erwachsenen auf die Nerven gingen....lasst gut sein, spielt euch nicht gegeneinander aus! Wir sind alles kleine Kinderlein, s‘war immer so....das Leben ist zu kurz um es nicht zu mögen. Es wird noch ruhig genug nach dem Leben....
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 09.05.2018 10:24
    Highlight Highlight Kinder stören nur, wenn sie schlecht erzogen sind.
    • EvilBetty 09.05.2018 11:37
      Highlight Highlight Erwachsene auch.
    • AllknowingP 09.05.2018 13:32
      Highlight Highlight Bei deinen 4 nicht @Howard Marks ? Oder warst du evtl. immer Stoned ;-)
    • Ohniznachtisbett 09.05.2018 13:32
      Highlight Highlight Howard: Beim erzogen sein ist es wie mit dem Autofahren: 90% der Menschen glauben überdurchschnittlich gut erzogen zu sein/überdurchschnittlich gute Autofahrer zu sein. Merkst du's?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kilgore 09.05.2018 10:09
    Highlight Highlight
    Sylvia Locher scheint mir etwas den Bezug zur Realität verloren zu haben. Der Entscheid Kinder zu kriegen war schon immer ein privater Entscheid. Früher war höchstens der Druck der Gesellschaft grösser, dass man Kinder kriegt. Wer kriegte jemals Kinder um der Allgemeinheit einen Gefallen zu tun?

    Fakt ist, dass eine Welt ohne Kinder ein trauriger Ort wäre.
    • Yes. 09.05.2018 12:16
      Highlight Highlight Die Spartanerinnen
  • galgenhumor 09.05.2018 10:05
    Highlight Highlight Interessante Kommentarspalte. Was mir bei der Betrachtung noch fehlt ist ein historischer Abgleich der Erziehungsmethoden mit den Resultaten. Könnte es sein dass es einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung einer toleranten, gewaltablehnenden und friedfertigen Grundhaltung der Menschen und der Abschaffung von Prügelstrafen, Einsperren, u.s.w. gibt? Nur so als kleiner Denkanstoss an die "Früher waren die Kinder ruhiger" Fraktion.
  • anonymer analphabet 09.05.2018 09:55
    Highlight Highlight Leben und leben lassen...! Ich bin Papi von drei Kindern deswegen labere ich aber mein Umfeld nicht ständig mit Kinderzeugs zu, u.a. weil ich das selber auch nicht will. Was mich stört, dass immer mehr in Kinder-/ Familienfreundlich und nicht Familienfreundlich getrennt wird. Ich erwarte nicht dass überall ein Kinderecke bereitsteht, dafür möchte ich aber auch nicht dass ich und meine Kinder mit Todesblicken etc. zugedeckt werden, wenn wir uns mal in einer nicht speziell für Kinder ausgerichteten Zone bewegen. Immer schön locker bleiben oder so.. zumindest ab und zu, ich versuch es auch..;-)
  • Melsqy 09.05.2018 09:47
    Highlight Highlight Ich (noch kinderlos aber mit Kinderwunsch) finde den Artikel eigentlich sehr ausgewogen. Finde es daher umso spannender, wie stark sich hier die Elternfraktion in den Kommentaren echauffiert und verteidigt. Nirgendwo im Artikel steht "ALLE Eltern tun IMMER.." oder "KEIN Kinderloser tut JEMALS..". Es ist ganz klar stets die Rede von gegenseitiger Rücksichtnahme und EINZELNEN Egoisten, die die Problematik befeuern und für verhärtete Fronten sorgen.
    • EvilBetty 09.05.2018 10:17
      Highlight Highlight Der Artikel eröffnet schon mit der Verallgemeinerung, dass Kinder heute verhätschelt werden...

      Für viele bedeutet verhätscheln ja schon, dass man seine Kinder nicht schlägt...
  • Raphael Stein 09.05.2018 09:44
    Highlight Highlight Früher waren Kinder einfach Kinder. Heute sind sie die Welt.

    Die Zusammenfassung vom Artikel gleich zu Beginn, sehr gut.

    Wir waren auch mal die Welt für unsere Eltern, einfach etwas anders als offenbar heute.
    • Menel 09.05.2018 10:20
      Highlight Highlight Das liegt wohl auch daran, dass es heutzutage einfach weniger Kinder gibt. Viele Familien haben nur ein Kind und auf dem Kind lastet die ganze Aufmerksamkeit. Früher verteilte sich das über 3-4 Kinder. Das ist auch nicht wirklich lustig für die Kinder.
    • Bene_ 09.05.2018 10:47
      Highlight Highlight Vielleicht sind 3-4 Kinder nicht immer lustig für die Eltern, aber die Kinder finden das meistens (!) super :-)
    • Menel 09.05.2018 13:00
      Highlight Highlight @Bene_, so meinte ich das eigentlich; Satzbau ist etwas ungeschickt 😅
  • Sarkasmusdetektor 09.05.2018 09:41
    Highlight Highlight Kinder retten doch nicht die Gesellschaft. Aber sie sind die Grundlage dafür, dass die Gesellschaft überhaupt (weiter-)existiert. Viel schlimmer finde ich Leute, die vergessen haben, dass sie selbst mal Kinder waren. Kinderfreie Zonen? Wir waren als Kinder doch alle mal in Restaurants, Flugzeugen und Museen. An manche Orte sollte man natürlich erst gehen, wenn sich die Kinder einigermassen benehmen können, aber es ist doch wie so oft, die meisten Eltern machen das auch nicht, es sind nur wenige, die für den schlechten Ruf sorgen, gepaart mit ebenso wenigen genervten Singles.
    • DerElch 09.05.2018 10:22
      Highlight Highlight Ganz ehrlich? Wir waren nie in Restaurants und geflogen sind wir das erste Mal, als meine jüngste Schwester 9 Jahre alt war.

      Also nicht ALLE waren als Kinder an "Erwachsenen-Orten". Sei es nun auch Geld-Gründen oder aus Rücksicht.
    • sottosopra 09.05.2018 11:05
      Highlight Highlight @DerElch
      früher ist auch nur ein Bruchteil derjenigen Menschen geflogen, die es heute tun. Zumindest bei uns in Europa. Die Zusammensetzung der Fluggäste war heterogener. Logisch gab es da weniger "Konflikte" in den Flugzeugen. Auch frage ich mich: wieso soll ein junger kinderloser Mann 20 Mal pro Jahr fliegen dürfen und eine Familie mit Kindern nicht einmal ein Mal?
    • sottosopra 09.05.2018 12:07
      Highlight Highlight pardon: die Zusammensetzung der Fluggäste war früher homogener.
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  • Bluesun 09.05.2018 09:37
    Highlight Highlight Hallo liebe Watsonleser
    Ich wurde spät Mutter.
    Das heißt aber nicht das ich meine Kinder nicht erziehe. Bin sehr streng mit Ihnen. Wir reisen viel und hatten nie das Gefühl das wir andere nerven. Das Gegenteil war der Fall.
    Es gibt auch Erwachsene die sich daneben benehmen, steht dann auch jemand auf und weißt sie zu recht?Es gibt genügend Auswahl für beide Seiten. Was mich auf die Palme bringt sind die,die meinen Kinder zu filmen die gerade schreien oder sonst was +es dann ins Internet stellen. Das geht absolut nicht!
    Unser Freundeskreis mit oder ohne Kinder ist groß und das geht wunderbar.
  • Alterssturheit 09.05.2018 09:35
    Highlight Highlight Es gib auch viele "ehemalige" Eltern, die mit zunehmendem Alter vielleicht nicht mehr so die Nerven haben und es gerne ruhiger angehen wollen. Die meisten von ihnen sind wie die Kinderlosen nicht grundsätzlich gegen Kids - einfach alles zu seiner Zeit. Ich befürworte daher Hotels, die keine Kinder akzeptieren (Erwachsenenhotels), obwohl das häufig verpönt ist (= Kinderhasser). Hingegen sind spezielle Familienhotels mit Kinderangeboten nie negativ behaftet. So kann sich aber jeder aussuchen was er will.
  • pontifex_maximus 09.05.2018 09:35
    Highlight Highlight Das Problem sind nicht die Eltern, die Kinderlosen oder die Kinder. Das Problem ist, dass sich viel zu viele, viel zu wichtig nehmen.
    Leben und leben lassen. Mich nerven überempfindliche Eltern genauso, wie die verkrampften kinderlosen, die vor allem über ihr naturgegebenes Scheitern verbittert sind. Nehmt euch alle nicht so wichtig und entspannt euch, dann funktionierts mit und ohne Kinder.
    • DerElch 09.05.2018 10:24
      Highlight Highlight "vor allem über ihr naturgegebenes Scheitern verbittert sind"

      Wer keine Kinder hat – aus gesundheitlichen Gründen (ergo: keine haben kann/darf), bewusst oder einfach, weil er keinen Kinderwunsch hat – ist also gescheitert? Und automatisch verbittert? Das nenne ich mal eine offene und tolerante Ansicht.
  • Pafeld 09.05.2018 09:34
    Highlight Highlight Viele Eltern verstehen nicht, dass sie bei der Geburt an von ihrem Mittelhirn einen ständigen Hormoncocktail erhalten, der sie am Ende davon abhält, ihre eigenen Kinder so zu sehen, wie sie effektiv sind und sie darum auch nur sehr schwer hassen können. Der Eindruck der eigenen Kinder wird vom Körper bewusst manipuliert. Sonst würden Kinder wöchentlich aus Fenstern gworfen oder im Dorfbrunnen ertränkt.
    Kinderlose haben diesen Hormoncocktail nicht. Sie sehen die Blagen genauso, wie sie sind. Und dementsprechend wenig Begeisterung können Kinderlose dann aufbringen.
    • Maracuja 09.05.2018 10:15
      Highlight Highlight @Pafeld

      Sie sollten nicht von sich auf andere schliessen. Es gibt sehr viele Kinderlose, die mit Kleinkinder arbeiten oder in ihrer Freizeit welche betreuen und viel Begeisterung aufbringen können.
    • EvilBetty 09.05.2018 10:20
      Highlight Highlight Die Wortwahl sagt eigentlich alles über diesen Kommentar.
    • Mutzli 09.05.2018 11:01
      Highlight Highlight Ach du heiliger Bimbam. Habe sleber keine Kinder, aber war auch Lehrer und verbringe sehr gern Zeit mit meiner kleinen Nichte. Bin ich jetzt also auch hormonell ruhiggestellt oder was? Schön auch, wie Sie sich Kindermorde herbeifabulieren. Sind alle Kinder toll? Nein, definitiv nicht. Es sind Menschen wie alle anderen auch, da ist von Arschlöchern bis Heiligen alles vertreten. Also schön den Fuss ab dem Gaspedal nehmen.
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  • bcZcity 09.05.2018 09:12
    Highlight Highlight „Kinder zu haben, wird von Eltern als der einzige erfüllende und richtige Lebensentwurf verteidigt.“

    Evolutionär betrachtet ist dies auch korrekt, und genau darum haben ich und meine Frau keine Kinder. Sterben tut man so oder so, daher fröhnen wir dem egoistischen, kinderlosen Lifestyle. Und Antriebsrädchen für die Wirtschaft und das Sozialsystem (Warum weirs Kinder kriegen sonst gefördert) sollen andere züchten.
    • Snowy 09.05.2018 09:30
      Highlight Highlight Volles Verständnis.

      Immer wieder herrlich, die Reaktion der Mitmenschen bei der Frage "Und, wann ist es bei euch so weit"...
    • Scipia della Rovere 09.05.2018 16:28
      Highlight Highlight Keine Kinder zu haben soll ja auch ein legitimer Lebensentscheid sein. Sich dann aber irgendwie den Leuten die sich für das « Züchten », wie sie so schön abfällig schreiben, entscheiden, überlegen zu fühlen leuchtet mir jedoch nicht ganz ein. Beides sind Enscheide die privat und gesellschaftliche Vor- und Nachteile bringen.
    • bcZcity 09.05.2018 21:00
      Highlight Highlight @Scipia

      Grundsätzlich ist es eine Zucht. In Bezug zur staatlichen Förderung ganz sicher.
  • Eifach öpis 09.05.2018 09:10
    Highlight Highlight "Niemand in der wohlhabenden Schweiz habe Nachwuchs, um der Allgemeinheit etwas Gutes zu tun, vielmehr tue er sich selber einen Gefallen. " dieser Satz von Frau Locher sagt vieles zu dem Thema. Jeder soll leben wie er möchte und akzeptieren wenn es andere nicht das gleiche wollen.
    Kinder haben ist sicher eine Bereicherung, ein Leben ohne Kinder, in dem man sich mit weniger Verantwortung rumschlagen und sich seine eigenen Träume erfüllen kann auch.
  • irgendwie so: 09.05.2018 09:01
    Highlight Highlight Zwischen Schicki-Micki Kinderfreien einertseits und Schicki-Micki-Eltern deren Einzelkind als Vorzeigeobjekt herhalten und deshalb von allen bestaunt und bewundert werden muss, gibt es ganz viele Eltern und Menschen ohne Kinder, die die Bodenhaftung nicht verloren haben und wissen, dass das Leben ein Sich-Aneinanderreiben ist, manchmal ganz schön nervig, manchmal auch einfach schön, weil's bei allem Reiben hin und wieder auch kuschelig warm wird.
    • Menel 09.05.2018 10:23
      Highlight Highlight Sehr schön gesagt 😃
    • AllknowingP 09.05.2018 13:40
      Highlight Highlight Es gibt auch Eltern von einem Einzelkind die ihrem Kind die für sie bestmöglichen Werte vermitteln wollen, selbst aber noch immer ein bisschen Kind sind und darauf achten nach wie vor auch "No-Kid-Stuff" zu unternehmen und das ganze Thema so gelassen wie möglich anzugehen....
  • Madison Pierce 09.05.2018 08:59
    Highlight Highlight Kinder verlangen etwas Rücksichtnahme von beiden Seiten und dann gibt es keine Probleme.

    Ich bin (noch) kinderlos, aber würde mich nie über den Lärm der auf der Strasse spielenden Kinder beschweren. Wir waren damals auch nicht leise.

    Im Gegenzug erwarte ich aber, dass Eltern beim Einkauf in der Stosszeit nicht jedes ihrer drei Kinder einen eigenen Einkaufswagen stossen lassen. Oder sie im Zug die Mundharmonika ausprobieren lassen.

    Habe das Gefühl früher gab es mehr Grenzen. Wenn meine Eltern mit Kollegen essen gingen, wurde ein Babysitter engagiert. Es kam nie in Frage, uns mitzunehmen.
    • Menel 09.05.2018 10:29
      Highlight Highlight Ich empfinde es eher so, dass Mitmenschen grundsätzlich etwas Rücksichtnahme erfordern; dh. meine „Nerven strapazieren“ 😉 und das sind nicht nur Kinder, das sind auch alte Menschen, die meinen noch Autofahren zu können, mit 40 im 80er; Personen im ÖV, die das Gefühl haben, alle 3 Tage duschen reicht vollkommen aus; Hundehalter, die das Gaggi ihrer Lieblinge nicht wegmachen; Menschen die oben an Rolltreppen einfach stehen bleiben; einen durch lautstarkes Telefonieren, an ihrem Leben teilhaben lassen....usw.
  • Ohniznachtisbett 09.05.2018 08:55
    Highlight Highlight Meine ich es nur oder wird hier ein Problem geradezu heraufbeschworen? Das einzige was ich ähnlich sehe ist, dass die grundsätzliche Toleranz anderen gegenüber eher kleiner wird. Jeder glaubt, nur sein Lebensentwurf ist der richtige. Alleinstehend oder WG, Kinder oder nicht, 100% Pensum oder 60% und mehr Freizeit, Fitnesscenter oder Mannschaftssport. Fleisch oder nicht. Jeder glaubt heute nur so wie er lebt sei es richtig, er fühlt sich moralisch überlegen oder unterlegen und grenzt sich noch mehr ab, was dann Konflikte gibt.
    • Simsalabum 09.05.2018 09:35
      Highlight Highlight Für die weisen Worte hast du dir dein Leibgericht zum Znacht verdient.
    • Madison Pierce 09.05.2018 10:58
      Highlight Highlight Sehr schön geschrieben!

      Habe mal die These gelesen, dass die Religion das Bedürfnis des Menschen nach Sinn stillt. Ohne Religion würde man andere Sachen als "allein seligmachend" vertreten. Sei das jetzt Veganismus, vor dem Apple Store zu übernachten oder im Gegenteil Apple-User zu verachten.

      Man ernährt sich nicht nur, man hat nicht nur einfach ein Smartphone oder ein Auto das einem gefällt, sondern das was man hat, ist das allerbeste und niemand sollte anders leben.

      Bewiesen ist es nicht, aber wenn ich sehe, wie vehement manche Kleinigkeiten vertreten werden, könnte ich es mir vorstellen.
  • neutrino 09.05.2018 08:54
    Highlight Highlight Bin auch kinderlos, aber der Kostenpunkt ist doch abstrus: Kinder kosten mehr, als sie einzahlen - d.h. nach dieser Logik sollten wir uns gar nicht mehr fortpflanzen, da dies nur Kosten generiert.

    D.h.man kann die Schweiz beginnen zu liquidieren, dann fallen auch keine Kosten mehr an.

    Also, etwas weiter überlegen dürfte man schon.
    • Sarkasmusdetektor 09.05.2018 09:33
      Highlight Highlight Im Übrigen ist diese Logik auch falsch. Natürlich kosten Kinder etwas. Aber nur solange sie Kinder sind. Irgendwann werden sie aber zu Erwachsenen und dann kosten sie nicht mehr, sondern bezahlen selber. Über das ganze Leben ist die Bilanz natürlich positiv, sonst wären wir ja längst alle pleite.
    • Ohniznachtisbett 09.05.2018 09:37
      Highlight Highlight Ist doch auch eine Gugus-Rechnung. Wenn man nur Sozialversicherungsabgaben und direkte Steuern betrachtet mag das meinetwegen stimmen. Mann muss aber eine komplette Rechnung machen. Man zahlt schliesslich allein mehr als 200k CHF MwSt in seinem leben. Dann kommen all die Firmen hinzu, die Gewinnsteuern zahlen, weil man von diesen konsumiert oder für diese arbeitet. Auch Dividenen die durch die Wertschöpfung des Konsums oder der Arbeitsleistung entstehen, werden besteuert. So gesehen, erwirtschaftet man deutlich mehr für den Staat, als man von diesem in Kindstagen erhält...
    • Zerschmetterling 09.05.2018 09:52
      Highlight Highlight Danke, genau mein Gedanke...
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  • G. Samsa 09.05.2018 08:43
    Highlight Highlight Ich muss zugeben, der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Prinzipiell habe ich nichts gegen Kinder, dies jedoch nur so lange wie diese nicht zu meiner Belastung werden (Langstreckenflug vs. schreiende, an den Sitz tretende Babys, Restaurant vs. herumspringende Kinder usw.). In meinem Umfeld beobachte ich genau das was in dem Artikel beschrieben wird: "Früher waren Kinder einfach Kinder. Heute sind sie die Welt."
    Z.B. das Haus eines Bekannten sah ohne Kind aus wie ein normales Haus. Heute, mit einem Kind, ist das Haus zu einem Spielhaus verkommen. Man könnte meinen es leben nur Kinder dort.
    • Shimunski 09.05.2018 09:08
      Highlight Highlight Ich nehem an Sie sind früher nicht in Rest. herumgesprungen und sind anderen Leute auf den Geist gegangen. Aber eben heute stört es sie persönlich weshalb es nicht mehr in Ordnung ist. Jemand hat es oben angesprochen es geht nicht um Kinder oder nicht sondern um rücksichts-, verständnisvolle vs. egoistische Menschen. Damit meine ich will ich aner sagen, dass beide (mit oder ohne Kinder) das eine oder Andere sein können.
    • tinmar 09.05.2018 09:09
      Highlight Highlight So ist das aber nun mal mit Kindern... oder würdest du sie in den Keller sperren? Hab selber Kinder ... dann rede auf Augenhöhe mit.
    • Janis Joplin 09.05.2018 09:18
      Highlight Highlight Ihr Kommentar entspricht fast genau meiner Meinung - nur dass die Kids eigentlich nichts dafür können, sondern dass es an den Eltern liegt, das Haus nicht zu einem, Spielhaus "verkommen" zu lassen oder den Kids bitte keinen Flug Zürich-Singapur-Sydney zuzumuten, oder ihnen beizubringen dass das Restaurant kein Sportplatz ist.
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  • kupus@kombajn 09.05.2018 08:38
    Highlight Highlight "Früher habe es an Hochzeiten Kindertische gegeben, nach acht Uhr sei kein Kind mehr anwesend gewesen."

    Ja, daran kann ich mich bei Schweizer Hochzeiten Tatsächlich erinnern. Was habe ich italienische und Balkan-Hochzeiten als Kind geliebt. Mitfeiern bis tief in die Nacht und dann irgendwo einpennen.
    • bokl 09.05.2018 10:34
      Highlight Highlight Bullshit. War als Kind bei einigen CH-Hochzeiten und immer bis weit in die Nacht. Ab dem Hauptgang hat sich einfach niemand mehr auf die Kinder geachtet.

      Heute müssen alle Kids ins Bett jnd die Eltern rennen bei jedem Pips vom Babyfon ins Zimmer...
    • kupus@kombajn 09.05.2018 11:07
      Highlight Highlight @bokl: Ich habe es anders erlebt. Also ist es kein Bullshit! Bleib mal locker!
  • coheed 09.05.2018 08:36
    Highlight Highlight Solche Probleme können aber auch nur die Schweizer haben... Kinder gehören einfach zur Gesellschaft dazu ohne Kinder gibt es bald keine Gesellschaft mehr... Aber in der Öffentlichkeit muss einfach jeder akzeptiert werden, wem das nicht passt, der kann gerne zuhause bleiben und alleine in der Wohnung sitzen.
  • Nik G. 09.05.2018 08:34
    Highlight Highlight Was soll die Rechnung, dass Kinder den Staat teurer kommen als sie mit Steuern einnehmen. Macht man solche Rechnungen kann man den Menschen abschaffen. Weil schlussendlich Kosten wir, wir produzieren Kosten und zerstören die Umwelt. Es liegt nun mal in der Natur Nachwuch zu zeugen ob wir wollen oder nicht.
    • Nickoseli 09.05.2018 08:56
      Highlight Highlight Es geht ja genau nicht darum Kinder abschaffen zu wollen oder gar Kinder nicht zu mögen. Die einzige Aussage hier ist, dass das finanzielle Argument in dieser Diskussion keines ist und punkt. Das ist auch schon alles. Jeder kann für sich entscheiden, ob er ein Kind haben möchte. Er soll sich nur nicht damit rechtfertigen, dass dies der Gesellschaft finanziell nutzt. Und überhaupt muss er sich dafür eigentlich gar nicht rechtfertigen, vor niemandem.
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 09.05.2018 08:33
    Highlight Highlight Ich weiss auch nicht, wieso Kinderlose hedonistische Egoisten sein sollen.
    Auf einem hoffnungslos überbevölkertem Planeten unbedingt die eigenen Gene weitergeben zu wollen ist ein egoistisches Vorgehen.
    Wenn schon Kinder, dann ein Kind aus einem Drittweltland adoptieren, und ihm eine bessere Zukunft geben.
    • little.saurus 09.05.2018 09:20
      Highlight Highlight Genau, ist ja nicht so das Adoption in der CH fast unmöglich ist... vorallem am besten hören wir alle auf mit DNA weiter geben! Nach 100 Jahren wird sich die Natur erholen und die Löwen kommen wieder an die Macht.
    • Kopold 09.05.2018 10:04
      Highlight Highlight "hedonistische Egoisten"

      Damit kann ich mich ehrlich gesagt identifizieren.

      Aber letztendlich ist auch der Entscheid FÜR Kinder ein egoistischer..
  • Influenzer 09.05.2018 08:30
    Highlight Highlight «dass heute im Durchschnitt ein Kind über sein ganzes Leben gerechnet mehr Leistungen vom Staat erhält, als es an ihn mit all seinen Steuern und Abgaben bezahlt» ein Kind über sein ganzes Leben gesehen ist auch ein Mensch wie jeder andere. Sogar die Ökonomen vom Staatssekretariat für Wirtschaft waren mal Kinder und sind deshalb wohl als defizitär einzustufen. (/ironie an) So gesehen sollten wir uns wohl selber abschaffen, dann stimmt auch die Leistungsbilanz wieder. (/ironie aus/)
  • Posersalami 09.05.2018 08:28
    Highlight Highlight Das Problem sind Artikel wie diese. Kinder dagegen aufrechnen was sie kosten? Ja sagen sie mal, ich glaube es hakt! Wieso dieser Niveaulimbo?


    Ich habe (noch) keine Kinder, bin aber sehr entspannt. Selten nerven mich Kinder wirklich. Meist nerven die Erwachsenen viel mehr. Was aber gar nicht geht sind Eltern, die ihren Kindern keine Schranken setzen, wenn Kinder sich zB. im Restaurant aufführen und keiner was tut. Wir wurden früher noch ausgesperrt, wenn wir zu viel Radau gemacht haben!
    • Alnothur 09.05.2018 09:16
      Highlight Highlight Dass das eine Antwort auf das vorhergehende Argument der Kinderfreaks ist, dass Kinder die Altersvorsorge retten würden, blendest du geschickt aus, was?
    • Posersalami 09.05.2018 09:47
      Highlight Highlight Ich habe den Artikel nach 3 Abschnitten abgebrochen, ich ertrage solchen Unsinn nicht.

      Das man das Fass überhaupt aufmacht und Kinderlose gegen Familien hetzt in einem Medium mit dieser Reichweite finde ich mehr als beschämend.

      Zudem würde ich gerne die Rechnung mal sehen das Kinder den Staat mehr kosten als sie einbringen. Ich glaube das nämlich einfach nicht, es widerspricht der Logik.
  • Toerpe Zwerg 09.05.2018 08:26
    Highlight Highlight Jeder ohne Kinder war selber mal Kind. Es gibt ohne Kinder weder Kinderlose noch Eltern noch eine Gesellschaft an und für sich. Das ist doch alles wohlstandsdegeneriertes akademisches Geschwafel ohne Bezug zum Leben.

    Ausserdem leben wir in einer Demokratie und es steht den überstrapazierten Kinderlosen frei, sich politisch gegen Transferleistungen an Familien einzusetzen.

  • black-bird 09.05.2018 08:26
    Highlight Highlight Schade, es ist doch wie bei den meisten Themen heutzutage, etwas mer Verständnis von allen Seiten und es gäbe gar kein Problem. Wenn jemand keine Kinder an seiner Hochzeit möchte und man dies nicht akzeptieren kann, ist man vielleicht auch nicht so ein guter Freund/in dass man an diese Hochzeit gehen sollte. Ich habe "noch" keine Kinder jedoch viele Freunde mit Kindern. Die haben ein gutes Mass mal was mit mir zu unternehmen mit Kindern und auch mal ohne. Sind wir mal ehrlich die sind doch manchmal auch froh, was ohne Kinder zu machen und genauso sehe ich die Kinder manchmal auch gerne ;-)
  • Snowy 09.05.2018 08:23
    Highlight Highlight In meinem Umfeld hat sich die eine Hälfte bereits reproduziert - und die andere Hälfte (inkl mir) noch nicht.

    Ich stelle nüchtern fest, dass die Hälfte mit Kindern:

    - Sehr, sehr selten Zeit für Aktivitäten im Freundeskreis hat (und überhaupt für Spass-Dinge im Leben).
    - Falls doch: Mit schlechtem Gewissen / sehr unentspannt
    - Die Liebesbeziehung zur Reproduzentin arg gelitten hat. Sex findet nur noch selten statt (Jahre nach der Niederkunft). Viele sind unglücklich - können oder wollen aber die Familie nicht verlassen.

    Meine Begeisterung zum Kinderzeugen hält sich gerade arg in Grenzen.
    • oh snap 09.05.2018 09:04
      Highlight Highlight Wer braucht schon Sex oder Freunde, Kinder geben dir doch soooo viel🤣
    • jjjj 09.05.2018 09:22
      Highlight Highlight "Sehr, sehr selten Zeit für Aktivitäten im Freundeskreis hat "

      ja das ist halt so in den ersten Jahren. ändert sich dann wieder. so what?
    • Simsalabum 09.05.2018 09:43
      Highlight Highlight Ist es nicht möglich, dass du die "Spass-Dinge" der Eltern einfach nicht nachvollziehen kannst? Mit Kindern im Wald Harz suchen gehen macht mir mehr Spass als ein Abend im Niderdorf. Andere würden gähnend daneben stehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MyPersonalSenf 09.05.2018 08:22
    Highlight Highlight Polemischer Artikel ohne Lösungsansatz. Ich finde er gat vor allem ein Grundproblem und zwar das über Kinder gesprochen wird als ob es Hunde oder Autos wären.

    Es wird völlig ausgeblended, das Kinder Menschen sind und da wir selber als Menschen auch ALLE mal Kinder waren. Darüber zu sprechen als wären Kinder irgendetwas anderes als wir selber ist völlig Weltfremd und grenzt an Egomanie.

    Das ist ähnlich wie wenn in der Natur Bäume Samen hassen würden (habt ihr sie noch alle?)

    MyPersonalSenf, kinderlos und glücklich damit..
    • Kollani 09.05.2018 09:32
      Highlight Highlight Bester Kommentar bis jetzt!
    • Scipia della Rovere 09.05.2018 16:58
      Highlight Highlight Wann hattest du dann 7/24 ein schreiendes Kind neben dir. Es wird doch oft generalisiert. Da regt man sich mal auf weil ein Kind im Bus 10min durchschreit, und schon sieht man sich von Kinderbanden bedroht die es nur darauf abgesehen haben die schöne kinderlose Ruhe zu stören.
  • Magenta 09.05.2018 08:21
    Highlight Highlight Ich (w, 41) wirke mit meinem Verzicht auf Kinder der Überbevölkerung entgegen – gebe aber zu, dass dies auch andere Annehmlicheiten mit sich bringt (Unabhängigkeit, Ruhe, Raum für Spontaneität).

    Ich verbringe aber gern Zeit mit Kindern. So ist doch allen gedient: Ich habe "Teilzeitkinder", die ich bespassen und aufwachsen sehen darf, und die Eltern sind froh, wenn sie sie mal einen Tag oder zwei abgeben dürfen. Was den Rest angeht: Gegenseitige Rücksichtnahme ist gefragt. Wenn Kinder nerven, sind meist die Eltern schuld. Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Aber das ist ein anderes Thema...
  • lilie 09.05.2018 08:19
    Highlight Highlight Ich glaube, der Riss zwischen Eltern und Kinderlosen hängt auch viel an der Unsicherheit, wie Kinder zu erziehen sind.

    Früher hat man Kinder gemeinsam erzogen. Hat sich ein Kind in der Öffentlichkeit daneben benommen, hat auch ein Unbeteiligter mal korrigierend eingegriffen.

    Heute getraut man sich das als Kinderlose(r) nicht mehr. Man könnte ja was falsch machen, weil jedes Elternpaar ein eigenes Erziehungskonzept hat.

    Das Problem mit dieser Unsicherheit (welche beide Seiten betrifft) ist, dass am Ende die Eltern überfordert sind und die Kinderlosen daneben "d Pfuuscht im Sack" machen.
  • Driver7 09.05.2018 08:18
    Highlight Highlight Als Vater von 2 Kinder nerve ich mich selber über Eltern, die meinen die Allgemeinheit müsse für ihre Kinder, zum Bsp mit günstigen (besser: gratis) Krippen usw aufkommen. Meistens sind das Doppelverdienende Eltern, beiden mit Hochschulabschlüsse. Von traditionellen Familien, ja ich weiss, das uncoolste auf der Welt, wo eine Person verdient, die andere den Haushalt schmeist, hört man das gejammer NIE !!
    • Olifant 09.05.2018 08:47
      Highlight Highlight Das sind doch auch Klischees. Eine Bekannte von mir beklagt sich, dass sie keine Subventionen für die Krippe erhält. Sie ist Hausfrau, er Banker. Also traditionelles Modell. Aber sonst hast du Recht. Mich nervt diese Anspruchshaltung auch.
    • dan2016 09.05.2018 08:50
      Highlight Highlight also, ich lebe in so einer uncoolen Familie und profitiere davon, dass andere Doppelverdienen und doppelt besteuert werden:)…..
    • Djego 09.05.2018 08:51
      Highlight Highlight Wenn dann aber die teuer ausgebildete Juristin den Job an den Nagel hängt und Hausfrau wird, ist's auch wieder nicht recht. Was schlagen sie vor, dass Frauen erst gar nicht studieren sollen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 09.05.2018 08:14
    Highlight Highlight Mit dem neoliberalen Reiner Eichenberger (die Schweiz ist eine Steuerhölle) hab ich das Heu sowas von nicht auf der gleichen Bühne, dass ich sagen kann, unsere Heuschober liegen Lichtjahre auseinander. Nur die Aussage "dass heute im Durchschnitt ein Kind über sein ganzes Leben gerechnet mehr Leistungen vom Staat erhält, als es an ihn mit all seinen Steuern und Abgaben bezahlt," hat er sicher nicht aus der Luft gegriffen. Aber ehrlich gesagt, das Geld für Bildung und Kinderbetreuung reut mich nicht. Die Eltern sollten Parteien wählen, die sich für Familien und den Mittelstand einsetzen!
    • Pbel 09.05.2018 08:53
      Highlight Highlight Na ja das kann nur für Staaten mit einem Defizit gelten (wovon es genug gibt). In der Schweiz mit funktionierender Schuldenbremse macht die Aussage im Moment wenig Sinn.
  • schuhva 09.05.2018 08:10
    Highlight Highlight "Rein finanziell betrachtet, kostet ein Kind die Gemeinschaft im Durchschnitt also mehr, als es ihr bringt."

    Folge ich richtig, dass unsere Gesellschaft nur durch Eingewanderte funktioniert, weil man ihnen die Kindheit nicht Finanzieren musste?
    • Snowy 09.05.2018 08:33
      Highlight Highlight Ja.
    • anonymer analphabet 09.05.2018 08:49
      Highlight Highlight "Rein finanziell betrachtet, kostet ein Kind die Gemeinschaft im Durchschnitt also mehr, als es ihr bringt."

      Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht kommt mir da in den Sinn.

      Wieviel kostet kein Kind der Staat? Auf jeden Fall zahlt kein Kind auch keine Steuern, was schlussendlich wohl teurer kommt...
    • Olifant 09.05.2018 08:53
      Highlight Highlight Genau. Und am besten wandern sie dann mit 65 auch wieder aus, damit sie nicht weiter zur Last fallen... natürlich ohne Anspruch auf AHV. Man muss auch aufpassen, dass die Ausländer keine Kinder zeugen.
  • dorfne 09.05.2018 08:06
    Highlight Highlight Statt Milliarden für Olympia auszugeben, würde man das Geld gescheiter in KITA's stecken! Die sollten gratis sein, damit die Mütter, von denen sehr viele eine gute Ausbildung haben weiter arbeiten (und Steuern zahlen) können! Jede zweite Ehe wird geschieden und die Mütter landen mit ihren Kindern bei der Fürsorge. Sie finden keinen Job, weil sie wegen der Mutterschaft zu lange vom Beruf weg waren. Und auch die Väter bluten. Das müsste nicht sein!
    • Flickii 09.05.2018 09:14
      Highlight Highlight Ich verstehe die Blitze nicht. Graustufe Rot hat recht! Ich kenne so viele Frauen denen es so ergangen ist. Einschliesslich meine Mutter. Vater will nicht zahlen oder kann nicht so viel Zahlen und schwubsdibubs wird aus einer Familie eine Last und man sitzt als 10 jähriges Kind alleine Zuhause, weil es einfach nicht anders geht.
    • dorfne 09.05.2018 11:50
      Highlight Highlight @Flickli. Ev. krieg ich die Blitze für die Gratis-KITA's. Bin überzeugt, die Rechnung würde aufgehen: höhere Steuereinnahmen (die Mütter arbeiten), weniger Einwanderung über die PFZ, weniger Scheidungen (z.B. wegen des Geldes), weniger Wohnungsnot, weniger Sucht- und psychische Erkrankungen (weil die Frauen Abwechslung und eigenes Geld verdienen). Und die Kinder lernen unter vielen andern Kindern soziales Verhalten. Sie lernen sich zurückzunehmen, da wo's angezeigt ist, lernen zu teilen, zuzuhören usw.. Unterm Strich ein Gewinn für Alle, auch für die Kinderlosen.
  • Halimasch 09.05.2018 08:05
    Highlight Highlight Wer kein Verständnis für Kinder hat, hat schlicht und einfach vergessen, dass er/sie selber mal eines war.
  • Kafi>Tee 09.05.2018 08:04
    Highlight Highlight Oft scheint mir das Problem, dass Paare nicht genau darüber nachdenken, was die Konsequenzen von Nachwuchs sein werden. Das Leben ändert sich nun mal, wenn plötzlich ein Kind dabei ist! Zu erwarten, dass der (kinderlose) Kollegenkreis Rücksicht nehmen wird und "kindergerecht" weitermacht, ist erstens naiv und zweitens egoistisch. Quängelnde Kinder nerven einfach, solange es nicht die eigenen sind. Was haben sich meine Frau und ich früher aufgeregt! :) Genau deswegen werden wir auch einfach mal nach Hause gehen, wenn sich unser Kind nicht mehr einkriegt. So ists jetzt nunmal. Halb so wild.
  • Menel 09.05.2018 08:01
    Highlight Highlight Als Mama von drei Kindern war und bin ich immer froh, wenn ich mal essen gehen kann, ohne ständig Kindergeschrei hören zu müssen. Auch beobachte ich vermehrt andere Eltern, die mit ihren Kindern in der Öffentlichkeit umgehen, als seien diese wirklich das Geschenk an die Gesellschaft schlecht hin und müssen von allen als dieses gesehen werden 😏
    Aber trotzdem; Kinder gehören zu einer lebendigen Gesellschaft und Menschen werden, in meinen Augen, positiv durch eigene Kinder geprägt; es macht einen demütig, man nimmt ich selbst nicht mehr so wichtig und macht einen fürsorglicher.
    • HeforShe 09.05.2018 08:47
      Highlight Highlight Das widerspricht in gewissen Teilen dem heutigen Selbstverständnis der Eltern.
      Ich denke auch, dass dies eher ein mütterliches, im Sinne von fürsorgliches Attribut ist, welches auch ohne leibliche Kinder erfüllt werden kann.

      Menschen, die sich stark sozial engagieren und Schwächeren helfen (Mensch und Tier) zeigen grösstenteils die in romantischerweise den Eltern vorbehaltenen Eigenschaften wie Demut, Verantwortungsbewusstsein, aber auch Gerechtigkeitssinn und den Wunsch mit eigener Kraft zu helfen.
    • Menel 09.05.2018 10:16
      Highlight Highlight @HeforShe, es ging mir bei meiner Aussage weniger um das „Handeln“ als um das „Empfinden“. Ich sehe es einfach an mir und bei Gesprächen mit Bekannten (Eltern). Bis ich Kinder hatte, war ich mir schlussendlich am nächsten und wichtigsten. Seit ich Kinder habe, wohnt jeder Entscheidung der Gedanke inne „Was bedeutet dies für meine Kinder“. Sie sind die Menschen, für die ich, ohne nachzudenken, einfach in den Tod gehen würde. Sie sind, emotional, mir wichtiger als ich mir selbst. Dies ist eine der wichtigsten Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe. Es hat mich relativiert.
  • EvilBetty 09.05.2018 08:01
    Highlight Highlight «Weil Kinder heutzutage von ihren Eltern verhätschelt werden...»

    Nach diesem Teilsatz hab ich aufgehört zu lesen.
    • dorfne 09.05.2018 08:59
      Highlight Highlight Vielleicht hilft ein konkretes Beispiel: Ich fahre viel Bahn, Tram und Bus. Keine Bahnreise ohne um Aufmerksamkeit schreiende (nicht weinende) Kinder. Ein Stirnrunzeln von mir und schon werde ich gebeten, doch den Platz zu wechseln, wenn mich das kreischende und tretende Kind störe usw.. Inzw. spreche ich das Kind direkt an, bitte höflich um etwas mehr Ruhe. Funktioniert nicht immer, aber meist. Hatte sogar schon das Gefühl, dass die Eltern direkt froh sind, wenn mal jem. anders das Kind "zurecht weist". Wichtig ist, das Kind mit Respekt zu behandeln.
    • EvilBetty 09.05.2018 09:43
      Highlight Highlight «Weil Erwachsene sich heute nur noch vollaufen lassen und sich anschliessend prügeln...» Etwa gleich sinnvoll wie der Eröffnungssatz dieses Artikels.
  • DanielaK 09.05.2018 07:58
    Highlight Highlight Es ist wirklich schade, dass offenbar immer weniger Menschen in der Lage sind, sich gegenseitig zu tolerieren. Ich persönlich habe ein Mädchen, welches von Natur aus eher ruhig ist. Das ist diesbezüglich praktisch. Allerdings stört mich Kinderlärm auch nicht. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Fröhlich spielende Kinder dürfen bei mir auch laut sein. Kinder die dauernd motzen und streiten sind mühsam. Allerdings habe ich festgestellt, dass dies von den Eltern öfter entweder ignoriert oder unbeabsichtigt unterstützt wird, da sie nicht wirklich damit umgehen können wie es scheint.
    • dorfne 09.05.2018 09:02
      Highlight Highlight Das entspricht auch meiner Erfahrung und Beobachtung. Zur Ergänzung: In der heutigen Zeit will man nichts verpassen, schleppt die kleinen Kinder überall mit hin. Kleine Kinder brauchen Ruhe, schlafen viel und das geht nicht in einer lärmigen Umgebung. Also fangen sie an zu schreien, werden unruhig.
  • jackster 09.05.2018 07:56
    Highlight Highlight Kinder sind wunderbar. Und wer sich noch erinnern kann wie es war, im hohen Grass sich zu tummeln, hat nicht vergessen, dass wir alle Kinder waren. Doch auch für mich ohne Kinder und viel Geduld haben Kinder bis 4-5 Jahren z.B. nichts auf einem Langstreckenflug zu suchen. Da kann mir das Geschrei sehr aufn Kecks gehen und stelle mir in Bezug zu den Eltern so meine Fragen #i love oropax;)
  • chraebu 09.05.2018 07:53
    Highlight Highlight Natürlich gibt es auch andere Menschen denen es schlecht geht. Da aber Kinder meist geplant sind, wäre es fatal keine staatliche Unterstützung zu bieten, da so das Kinderkriegen ein Luxus wird, den sich nicht Alle leisten können.

    Ausserdem wird ja nicht jedes Elternpaar 1:1 gleich unterstützt. Da gibt es teilweise noch einkommensabhängige Faktoren.
  • Barba Papa 09.05.2018 07:49
    Highlight Highlight Sehr einseitiger Bericht! Ich bin selber Vater zweier Kinder und mittlerweile gehen mir Kinder und Eltern ebenfalls sehr auf die Nerven. Wenn ich nochmals vor der Entscheidung stünde, hätte ich keine Kids gezeugt und hätte eher Reisen und Geld genossen.
    Aber... wenn die Kinderlosen und Sie als Redaktion ignorieren, dass ohne Kinder unsere Zukunft eher dunkelschwarz aussähe (nicht nur die AHV!!), dann ist dieser Bericht einfach nur einseitig. Ja, Kinder retten die AHV ganz bestimmt nicht, aber tun es hedonistische Egoisten?
    • HeforShe 09.05.2018 09:00
      Highlight Highlight Kinderlosigkeit = hedonistische Egoisten?

      Der Wunsch nach oder gegen Kinder ist in jedem Fall egoistisch. Denn wenn nicht wir, wer dann soll Entscheidungen für das eigene Leben treffen?

      Der Hedonismus-Vorwurf spricht für sich. Es tut mir leid, wenn du die Entscheidung für Kinder bereust. Aber dafür sind nicht kinderfreie/kinderlose Menschen verantwortlich.
  • Toerpe Zwerg 09.05.2018 07:30
    Highlight Highlight Machmal braucht man nur eink kleines bisschen weiter zu denken, um die Idiotie von Aussagen zu entlarven.

    Wenn Kinder im Durschnitt in ihrem Leben mehr staatliche Leistungen erhalten, als sie an ihn bezahlen, dann gilt das auch für den Durchschnitt aller erwachsenen. Das liegt an den unterschiedlichen Einkommen, dem progressiven Steuersystem und den vielen politisch erwünschten Umverteilungsleistungen.

    Das ein Argument gegen den Sozialstaat und nicht eines gegen Kinder.
    • dorfne 09.05.2018 09:09
      Highlight Highlight Wer gegen den Sozialstaat ist, ist gegen Kinder!
      Wir brauchen gute Schulen, Kinderbetreuungsplätze usw.. Die SVP sollte eigentlich für kostengünstigere Kita's sein, damit die Mütter arbeiten können und dadurch weniger ausländische Arbeitnehmer importiert werden müssen! Aber nein, auch da wieder ein Widerspruch! Ich will nicht nur noch für die Armee, Landwirtschaftssubventionen und die überrissenen Spesenpauschalen von Parlamentariern und Regierungsmitglieder Steuern zahlen!
  • Gsnosn. 09.05.2018 07:26
    Highlight Highlight Jammern über Kinder, aber das jeder von uns einmal ein Kind war, wir ausgeblendet. Einfache Rechnung, möchte die Welt bzw. Schweiz in 500 Jahre noch existierten, braucht es Kinder.
    • anonymer analphabet 09.05.2018 13:45
      Highlight Highlight Lebewesen, inklusive den Menschen, haben einen natürlichen Drang sich fortzupflanzen. Alles andere ist wohlstandsdegeneriertes akademisches Geschwafel. Den letzten Teil des zweiten Satzes ist copy paste aus einem anderen Kommentar...
  • Don Alejandro 09.05.2018 07:11
    Highlight Highlight Die Dame von "Pro-Single" schiesst ja nur noch mit Stereotypen herum. Klar sollte man als Eltern gewisse Orte womöglich meiden. Ich habe aber noch nie Kinder in Wellnessoasen gesehen. Und das Kinder beim Anstehen an der Kasse quengeln und sich andere darüber aufregen, zeugt doch eher von der extrem individualistischen Prägung unserer Gesellschaft. Und davon, dass es uns einfach saugut geht, wenn dies ein Problem darstellt.
    • Mutzli 09.05.2018 12:05
      Highlight Highlight Nicht als ultimatives Supersonderargument aufzufassen, aber ich bin schon zig mal Eltern mit Kindern , von Babies aufwärts in eigentlich für sie verbotenen Wellnesszonen begegnet. So z.b. im Bernaqua spät abends und im Saunabereich oder in theoretisch stillen Abschaltzone, die.mit 7+ nicht allzu stillen Kleinkindern gefüllt war. Heisst nicht, dass es ein endemisches Problem ist, aber es kommt oft vor und ist ein bisschen nervig. Denn weder die Kinder (die nicht dort sein wollen) noch die Erwarchsenen haben dann was davon. Oder kleine Kinder in Museen etc.
  • Stirber 09.05.2018 07:10
    Highlight Highlight Ich habe noch keine Kinder, weiss auch noch nicht so genau ob ich später welche will. Dieser Graben der laut Artikel die Gesellschaft spaltet, den gibt es sicher.. Ob es wirklich so schlimm ist wie geschildert weiss ich nicht. Was ich aber weiss, ist dass das Problem mit mehr Akzeptanz hüben wie drüben ziemlich klein werden würde.
    Und noch eine Bemerkung zu den Kindern: Vielleicht lösen sie nicht das AHV Problem, wie im Artikel beschrieben, was sie aber ganz sicher sind, ist die Zukunft. Ohne aufgeweckten, innovativen und gut ausgebildeten Nachwuchs siehts nicht so gut aus für später.
  • Maracuja 09.05.2018 07:10
    Highlight Highlight Wenn der sattsam bekannte neoliberale Ökonom Eichenberger Kinder als Nutzvieh betrachtet und sie als unökonomisch beurteilt, wundert das nicht. Der hätte wohl am liebsten, wenn Kinder outgesourct würden, d.h. in Nachbarländer geboren, aufgezogen und teuer ausgebildet würden, um später als PFZler in die Schweiz zu kommen.
    • Alnothur 09.05.2018 09:11
      Highlight Highlight Dass das eine Antwort auf das vorhergehende Argument der Kinderfreaks ist, dass Kinder die Altersvorsorge retten würden, blendest du geschickt aus, was?
  • Frau Dingsi 09.05.2018 07:02
    Highlight Highlight Elend und traurig ist, dass es letztlich doch nur ums Geld geht. Das ist keine lustige Debatte über unterschiedliche Ideen für ein Zusammenleben, das ist primitives, Gequengel, wie von zu Egoismus erzogenen Saugoofen.
  • Kronrod 09.05.2018 06:58
    Highlight Highlight Hier wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Der Anteil der unter zehnjährigen war zwar noch nie so tief wie heute, doch das liegt vor allem an der Alterung der Gesellschaft. Darin liegt auch die Zunahme der Anzahl Haushalte begründet, bei denen die Kinder schon ausgezogen sind.
    Benutzer Bild
  • mein Lieber 09.05.2018 06:57
    Highlight Highlight Teil 2, da der Absenden Button im Weg war....

    ...und ein Papa der den Kindern viel zu viel zumutet.
  • Olifant 09.05.2018 06:54
    Highlight Highlight Irgendwie ein etwas wirrer Artikel. Der Graben ist nicht zwingend zwischen Menschen ohne und Menschen mit Kindern. In meinem Freundeskreis gibt es sehr kinderliebe Kinderlose, die gerne mal etwas mit meinen Kindern machen. Umgekehrt mag ich auch nicht alle Kinder meiner Freunde. Die einen sind herzig, die anderen nervig. Zudem wusste ich nicht, dass Flugzeuge bisher Zonen für Erwachsene waren😁
    • Alnothur 09.05.2018 09:12
      Highlight Highlight Ein Kleinkind nicht auf einen Flug zu nehmen wenn es nicht unbedingt nötig ist, war bisher eigentlich gesunder Menschenverstand...
    • sottosopra 09.05.2018 11:20
      Highlight Highlight Gesunder Menschenverstand wäre es, wenn nicht jede Person das Gefühl hat, sie müsse 5 Mal pro Jahr fliegen, unabhängig davon ob sie Kinder hat oder nicht.
  • mein Lieber 09.05.2018 06:54
    Highlight Highlight Der Graben kann sich sogar zwischen den Eltern bilden, so bei mir. Während meine Exfrau das Gefühl hat den Kindern alles zu bieten was sie wollen, bin ich der Meinung dass primär Ziele wie Selbständigkeit, Gesundheit und Liebe angestrebt werden sollen. Das Resultat ist, je nach Perspektive, eine stark übergewichtige Helikoptermama und ein Papa der
    • Janis Joplin 09.05.2018 10:00
      Highlight Highlight Warum muss unbedingt erwähnt werden dass die Helikoptermama stark übergewichtig ist?
    • mein Lieber 09.05.2018 11:46
      Highlight Highlight Weil Perspektiven Perspektiven sind 😉
  • felixJongleur 09.05.2018 06:37
    Highlight Highlight Ein polemischer Artikel mit vielen Fragezeichen. Was ist bspw. genau das Problem wenn an einer Hochzeit am Abend Kinder da sind? Ich habe als Kind geliebt Party zu machen und am Schluss irgendwo einzunicken, Problem wo? An jeder Hochzeit bis jetzt war das kein Thema. Kinder gehören zu einer lebendigen Gesellschaft, Rücksicht aufeinander ebenso, die Trennlinie liebe Autorin verläuft nicht zwischen Eltern und Singles sondern zwischen rücksichtsvollen und egoistischen Menschen.
    • smartha 09.05.2018 07:20
      Highlight Highlight Dein letzter Satz in Gottes Ohr.
    • chraebu 09.05.2018 07:47
      Highlight Highlight Wir wollten keine Kinder am Fest, weil sich dann die Eltern um sie kümmern müssen. Wir wollten unsere Freunde zum Feiern und nicht "Eltern" die zum Kind schauen.

      Mit Kind wären sie wohl nicht bis 6 Uhr geblieben.

      Apropos Rücksicht nehmen: dazu gehört es auch Rücksicht auf die Wünsche des Hochzeitspaares zu nehmen. Es ist ja ihre Nacht.

      Du gibst mit deiner Einstellung gerade ein perfektes Beispiel für die untoleranten Fälle welche im Artikel angesprochen werden. 😉
    • Lexxus0025 09.05.2018 08:00
      Highlight Highlight Hochzeiten für Erwachsene: Man betrinkt sich etwas, lernt eventuell neue Menschen kennen, und findet eventuell sogar jemanden für die Zukunft. So in etwa ist das mit Hochzeitesfeiern aus meiner Sicht gedacht. Man könnte auch sagen: Ein Anlass im Zeichen der Liebe der andere anstecken soll soch ebenso zu verlieben. Nun stell dir die Situation betrunkener rumknutschender Erwachsener mit kleinen schreienden Kindern dazwischen vor. Kinder müssen echt nicht überall dabei sein. Freu michbauf die Blitze, aber der Artikel bringts schon sehr auf den Punkt.
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  • bigmouthfroggy 09.05.2018 06:17
    Highlight Highlight Sollte dieser Beitrag beide Seiten objektiv beschreiben? Es macht den Anschein, dass die Schreibende wohl nicht in Jauchzen ausbricht, wenn sie die Mittagspause mit Eltern verbringen muss (bin selber auch kinderlos). Was aber mit all den Gesprächen über Fussball? Oder GNTM? Trump? Nicht alle Gesprächstehmen sind immer für alle am Mittagstisch interessant...
    Schade, habe mir eine objektivere und lösungsorientierte Berichterstattung gewünscht...
    • djangobits 09.05.2018 10:54
      Highlight Highlight Glaube ich nicht. Die Autorin plädiert ja für mehr GEGENSEITIGE Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen. Selbst als Vater von zwei Kids, ist irgendwann das Mass an Kindergesprächen voll, auch wenn ich Verständnis für die Begeisterung habe und auch gerne aus meinem Leben erzähle. Das hat dann aber weniger mit Elterntum/Nicht-Elterntum zu tun, sondern mit der Fähigkeit eine Konversation zu führen.
  • Schneider Alex 09.05.2018 06:12
    Highlight Highlight Verzicht auf Kinder: Welches sind die Gründe?

    Warum haben die Schweizerinnen immer weniger Kinder? Ist es die Priorität der eigenen Lebensziele, Verantwortungsbewusstsein oder sogar Angst vor den späteren Vorwürfen der Kinder?
    • HeforShe 09.05.2018 07:15
      Highlight Highlight Aus der eigenen Erfahrung - auch im Umfeld - gibt es gar keine konkreten Gründe in Form einer Vor- und Nachteil-Liste.

      Es ist einfach der Instinkt sich fortzupflanzen, schwanger und damit Mutter zu werden, nicht da. Das Bedürfnis.

      Und das finde ich faszinierend - nicht als Vorwurf, denn ich gehöre ja auch dazu - sondern inwiefern das gesellschaftlich bedingt ist.
    • Fly3930 09.05.2018 07:21
      Highlight Highlight Ach, befruchten sich die Schweizerinnen selbst? Die Frage lässt sich gerne auch auf die männlichen Bewohner der Schweiz ausweiten :-) Kinderwunsch ist nicht nur ein weibliches Thema.
    • dorfne 09.05.2018 07:59
      Highlight Highlight "Immer weniger Kinder". Jahr für Jahr haben wir in der CH Geburtenüberschüsse, die Weltbevölkerung explodiert. Ich finde es fahrlässig, wenn immer wieder gesagt wird, Ihr müsst mehr Kinder kriegen, wir sterben aus! Und weil wir Ja sagen zu Ausländern, sollte man auch nicht zwischen Schweizerischen und Ausländischen Müttern unterscheiden. Vor allem dann nicht, wenn daraus falsche Behauptungen abgeleitet werden.
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