Nordkorea
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Nordkorea hat offenbar sein Atomtestgelände gesprengt

24.05.18, 12:54 24.05.18, 13:52


Nordkorea hat sein Atomtestgelände Punggye Ri unbrauchbar gemacht. Das berichteten ausländische Journalisten, die am Donnerstag bei der von Pjöngjang angekündigten Zerstörung des Testgeländes dabei sein durften.

«Es gab eine riesige Explosion», berichtete Tom Cheshire vom Sender Sky News. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, es habe über den Tag hinweg eine ganze Reihe von Explosionen gegeben.

Das Atomtestgelände Punggye Ri auf einer Statellitenaufnahme vom 23. Mai 2018. Bild: AP/©2018 DigitalGlobe, a Maxar company

Der US-Sender CBS berichtete, einer seiner Korrespondenten sei vor Ort Zeuge mehrerer Explosionen geworden. Nordkorea habe mitgeteilt, dass die Anlage im Nordosten des Landes zerstört worden sei.

Als Zeichen der Bereitschaft zu einer Deeskalation hatte Pjöngjang die Zerstörung des Atomtestgeländes im Nordosten des Landes für diese Woche angekündigt. Die nordkoreanische Führung hatte ungeachtet der zuletzt von der US-Regierung geäusserten Zweifel an einem Gipfeltreffen mit Nordkorea daran festgehalten.

Journalisten im Sonderzug

Am Mittwoch hatte Nordkorea mehreren Journalisten die Einreise erlaubt, damit sie über den Abbruch berichten können. Ein Sonderzug brachte die in Wonsan wartenden Journalisten in die abgelegene Bergregion um das Testgelände. «Es geht los», twitterte Michael Greenfield vom britischen Sender Sky News. Es wurde mit einer Fahrtzeit von etwa zwölf Stunden gerechnet.

Pjöngjang hatte die Zerstörung als eine Geste des guten Willens vor dem für Mitte Juni geplanten Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bezeichnet. Experten sind geteilter Ansicht bei der Frage, ob die Zerstörung der Anlage tatsächlich ein Zeichen des guten Willens von Seiten Nordkoreas ist. Skeptikern zufolge hat das Gelände mit den dort vollzogenen Atomtests ohnehin bereits das Ende seiner Lebensdauer erreicht.

US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sollen sich am 12. Juni in Singapur treffen.   Bild: AP/AP, Korea Summit Press Pool

US-Präsident Donald Trump hatte Pjöngjang umfangreiche Sicherheiten in Aussicht gestellt, sollte ein erfolgreiches Atomabkommen zwischen beiden Seiten zustande kommen. Am Dienstag stellte Trump jedoch den Termin für sein geplantes Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am 12. Juni in Singapur in Frage. Die USA bestehen auf einem kompletten Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms.(sda/afp/dpa)

Kim Jong Uns joggende Bodyguards in Südkorea

Video: watson/nico franzoni

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 24.05.2018 17:22
    Highlight Und wieviele Nordkoreaner mussten dafür den Kopf hinhalten? Ob es das Ende des Atomprogrammes in Nordkorea ist, wage ich zu bezweifeln! Fairerweise muss man sagen, die USA, Russland, Israel ua Tuns ja auch nicht.
    5 0 Melden
  • Amazing Horse 24.05.2018 14:36
    Highlight Damit das Testgelände wirklich auch ganz zerstört wird, benutzen die Nordkoreaner dafür Atombomben, in unregelmässigen Abständen während den kommenden 5 Jahren. 🤷‍♂️
    41 0 Melden
  • desmond_der_mondbaer 24.05.2018 13:22
    Highlight Und was verbergen die Nordkoreaner sonst noch vor den Journalisten, dass sie in der Dunkelheit mit dem Zug zum Testgelände reisen mussten?
    14 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 24.05.2018 13:12
    Highlight Absichtlich?
    4 7 Melden
  • DerSimu 24.05.2018 13:07
    Highlight Toll, sie haben ein Testgelände zerstört, das durch einen Test sowieso schon halb kollabiert war. Zum Glück war das ja das einzige Testgelände, das sie hatten.

    *Ironie off*
    50 28 Melden
    • JJ17 24.05.2018 13:37
      Highlight 2 Gänge des Testgeländes wären mindestens noch brauchbar gewesen. Dies hätte gereicht für sicher einen weiteren Test. Doch wie ich schon unter einem anderen Bericht geschrieben habe hat Nordkorea, vor allem mit den letzten Tests, sehr grosse Fortschritte gemacht. Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass NK für die Perfektionierung ihrer Atomwaffen keine realen Tests mehr benötigen, sondern dies ohne grössere Schwierigkeiten auch mit Computersimulationen weitergeführt werden könnte. Deswegen ist die Sprengung dieses Geländes sicher eher positiv, jedoch nicht allzu entscheidend im Konflikt.
      28 1 Melden
    • Asmodeus 24.05.2018 13:58
      Highlight Es ist immer noch mehr als die USA je zugestanden haben.
      26 7 Melden
    • Liselote Meier 24.05.2018 14:21
      Highlight Wo soll sich den ein anderes Testgelände für Atomwaffen befinden? Du weisst schon, dass wenn man einen Atomwaffe unterirdisch zündet, der Ort ziemlich schnell eruiert werden kann? Ansonsten schlau machen was das Überwachungssystem IMS so macht.
      20 2 Melden
    • DerSimu 24.05.2018 14:23
      Highlight Ich glaube einfach nicht, dass Kimmi quasi von heute auf morgen einen auf nett und freundlich macht und es auch noch ernst meint. Ich bin skeptisch, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
      18 8 Melden
    • Fulehung1950 24.05.2018 14:24
      Highlight Ich weiss nicht, wieviele Testgelände sie haben / hatten. Südkoreanische und amerikanische Spione werden es wissen. Es ist deshalb müssig, zu spekulieren und als erstes gleich den Ironie-button zu drücken.

      Was ist, wenn der dicke Kim doch verlässlicher ist als die blonde „ufgschtängleti“ Packschnur?
      19 0 Melden
    • ThomasHiller 24.05.2018 14:49
      Highlight @Fulehung1950: Denen kann man beiden nicht weiter als bis zur nächsten Tür trauen...
      Wer so veranlagt ist, kann das auch nicht von heute auf morgen mal so eben ändern.

      Ich finde das positiv, was Nordkorea macht/machen will. Aber man sollte sehr skeptisch bleiben.
      5 0 Melden
    • Asmodeus 24.05.2018 15:10
      Highlight @Simu Kim wäre ein Idiot wenn er den USA vertrauen würde. Also logischerweise hält er an den Atomwaffen fest.

      Es ist das, was die Kriegstreiber jenseits des Pazifiks draussen hält.
      3 1 Melden

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