Gesellschaft & Politik
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Die Demonstranten sind zahlreich auf der Sportanlage Langacker erschienen. fch/benjamin benz

Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

Weil sich zwei Anwohner vom Lärm des FC Herrliberg gestört fühlen, klagten sie gegen die Gemeinde. Um den Klägern entgegen zu kommen, schränkte der Club seinen Spielbetrieb ein. Sie zogen trotzdem bis vor Bundesgericht. Jetzt marschiert ein Fussballverein für die Zukunft des Amateursports. Ein Drama in fünf Akten und einem Epilog.



Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die an Dramatik einem Theaterstück in nichts nachstehen. Eine solche Geschichte spielt sich derzeit in der Gemeinde Herrliberg an der Zürcher Goldküste ab. Zunächst einmal sollen hier die Figuren der Handlung eingeführt werden.

Dramatis Personae

Die Lärmklagenden:

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Der Stein des Anstosses: Die Sportanlage Langacker in Herrliberg. Bild: screnshot google maps

Die Betroffenen

Der Beitrag von Tele Züri über den Marsch. Video: kaltura.com

Die Handlung

Der Vorhang öffnet sich, die Geschichte beginnt. An ihrem Ende werden mehrere hundert Fussball-Junioren an einem feuchtkalten Dezemberabend um die Sportanlage Langacker marschieren, um für die Zukunft ihres Vereins zu demonstrieren. Wie konnte es soweit kommen? Das Drama beginnt vor sieben Jahren und zieht sich über fünf Akte hinweg.

1. Akt: Mit dem Frühling kommt der Rechtsanwalt

April 2010. Am rechten Zürichseeufer hat der Frühling Einzug gehalten. In den gepflegten Gärten der Einfamilienhäuser am oberen Dorfrand von Herrliberg spriessen die Knospen. Auch beim Dorfverein, dem FC Herrliberg, ist die Hallensaison vorbei: Auf der Sportanlage Langacker wird wieder draussen Fussball gespielt.

Eines morgens finden die Quartierbewohner ein Schreiben in ihrem Briefkasten. Verfasser ist ein Rechtsanwalt aus Wettingen AG. Er vertrat bereits eine Anwohnergruppe in einem jahrelangen Rechtsstreit in Würenlos,  wo die Gemeinde eine Fussball- und Rugby-Anlage ausbauen wollte. Beigelegt ist dem Brief eine Beitrittsanfrage für die «Interessengemeinschaft Lärmreduktion Sportplatz Langacker»

Auf Anfrage des Tages-Anzeigers sagt der Anwalt: «Niemand möchte den Vereinen ihren Spass nehmen». Er sei von einer Gruppe von Anwohnern beauftragt worden. «Wir möchten keine emotionale Diskussion für oder wider den Sport lostreten.» Ihm sei daran gelegen, den bestehenden Interessenkonflikt zu lösen. 

Die IG habe bereits 10 Mitglieder. Er sei dabei, alle Antworten auszuwerten. Konkrete Forderungen gibt es noch keine. Der Jurist will sich als nächstes mit den Mitgliedern der IG zusammensetzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

2. Akt: Die Klage des Millionärs aus der «Frohen Aussicht»

Rund um die Sportanlage Langacker kehrt eine trügerische Ruhe ein. Der Amateurfussball schreibt seine Geschichten voller Siege und Niederlagen. Zwei Jahre hat die «IG Lärmreduktion Sportplatz Langacker» nichts von sich hören lassen. Das ändert sich 2012.

Rechtsanwalt R.v.d.B. reicht im Namen zweier Privatpersonen eine «Immissionsklage» gegen die Gemeinde Herrliberg ein. Die beiden scheinen die letzten Verbliebenen der einst angeblich 10 Mitglieder zählenden Interessengemeinschaft zu sein.

Der eine, Bauunternehmer C.S., lebt in der Villa ganz oben am Hang, wo das Siedlungsgebiet von Herrliberg endet und die Äcker und Felder am Fusse des Pfannenstiels beginnen. Das Anwesen wird noch immer vom Schild der «Wirtschaft zur Frohen Aussicht» geschmückt, die sich früher an diesem Ort befand.

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C.S. bei der Teilnahme an einer Rallye in Südostasien.  Bild: screenshot youtube.com

2003 besucht ein Journalist der «NZZ am Sonntag» die Villa. Er schreibt ein Portrait über die mit Glück und Geld gesegnete Gemeinde. «Klar, dass ich die beste Aussicht habe. Und vor allem habe ich die Badewanne mit der besten Aussicht von ganz Herrliberg, ehrlich», sagt C.S. Begeistert ist er auch von den drei Kuhfladen aus Gold, die er einem Künstler abgekauft hat.

3. Akt: Das Schweigen der Schiedsrichter

Mit der «Immissionsklage» befasst sich zunächst die Baukommission der Gemeinde Herrliberg. Sie beauftragt eine externe Firma, ein Lärmgutachten zu erstellen, wie der Tages-Anzeiger (kostenpflichtiger Artikel) berichtet. Das Gutachten entlastet den Fussballclub.

In Juristendeutsch lautet die Schlussfolgerung: «Die Richtwerte gemäss Vollzugshilfe für die Beurteilung der Lärmbe­lastung von Sportanlagen vom Bundesamt für Umwelt werden grösstenteils eingehalten oder nur innerhalb der Anlage überschritten.»  

Trotzdem geben die Gutachter einige Empfehlungen ab, wie die unerwünschten Lärmemissionen reduziert werden können. Die Baukomission erlässt Richtlinien. Dahinter steckt auch die Absicht, die Kläger von einem Weiterzug an die nächste Instanz abzubringen und einen jahrelangen Rechtsstreit zu verhindern.

Ab 2015 setzt der FC Herrliberg die Empfehlungen der Baukommission um. Er verzichtet unter der Woche auf Meisterschaftsspiele der Herren. Nach 20 Uhr sind auf der Sportanlage Langacker keine Schiedsrichterpfiffe mehr zu hören. Und am Sonntag wird über Mittag von 12:15 Uhr bis 13:45 eine Spielpause eingelegt.

4. Akt: Auf der Suche nach der verlorenen Ruhe

Rechtsanwalt R.v.d.B. und seine Mandanten C.S. und B.v.W. sind nicht zufrieden mit dem Entscheid der Baukomission. Die dem FC Herrliberg auferlegten Einschränkungen seien «reine Kosmetik». Sie ziehen den Fall weiter ans Baurekursgericht. Dieses weist die Einsprache vollumfänglich ab. Die Begründung: «Es gibt keinen absoluten Anspruch auf Ruhe.» Geringfügige Störungen seien hinzunehmen und die von der Baukommission veranlassten Massnahmen ausreichend.

Doch Bauunternehmer C.S. und Zweitliegenschaftsbesitzer B.v.W. wollen nicht aufgeben. Sie ziehen den Fall ans Verwaltungsgericht. Doch auch das kommt zum selben Schluss wie die Vorinstanz. Also ziehen die Kläger den Fall weiter, diesmal vors Bundesgericht in Lausanne.

Ironischerweise ärgerte sich C.S. im Tages-Anzeiger einst über die Rekursfreudigkeit von Anwohnern bei Bauprojekten an der Goldküste: «Wäre hier nicht so viel Geld vorhanden, würde nicht so oft Einsprache eingereicht.» Da bei einer Niederlage vor Gericht die Kosten beim Einsprechenden anfielen, überlegten sich «einkommensschwächere Personen deswegen zweimal, ob sie über die Gemeindeebene hinaus Rekurs einlegen oder nicht.» Selber mit einem ausreichenden finanziellen Polster ausgestattet, macht sich C.S. diese Überlegungen offensichtlich nicht.

5. Akt: Der Zorn des Peter Junker

Der Gang vors höchste Gericht des Landes kommt im Dorf an der Goldküste schlecht an. Vereinsmitglied Peter Junker macht seinem Ärger in einem offenen Brief Luft. Das Schreiben wird auf dem Portal regional-fussball.ch veröffentlicht und x-fach geteilt. 

«Sie wissen haargenau, welche Auswirkungen ein Erfolg Ihrer Klage vor Bundesgericht hätte», wirft Junker C.S. vor: Schweizweit müssten unzählige Vereine ihren Betrieb reduzieren oder gar einstellen.

«Es ist ein Kampf des Neo-Feudalismus gegen 300‘000 Fussballer in der Schweiz, davon mehr als 80 Prozent Mädchen, Buben und Jugendliche», empört sich Junker. «Zwei Herrliberger gegen etwa 250'000 Kinder und Jugendliche! Doch es ist für Sie selbstverständlich, Ihre eigenen Interessen derart unverschämt in den Vordergrund zu stellen.»

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Epilog: Mit Punsch und Wienerli in den Kampf

Am heutigen Mittwoch hat der FC Herrliberg zu einem Protestmarsch auf die Sportanlage Langacker geladen. Geschäftsführer Benjamin Benz sagt gegenüber watson, er rechne mit 400 bis 800 Teilnehmern: «Wir erwarten Junioren, Eltern, Vereinsmitglieder und externe Unterstützer». Der Verein serviert heissen Punsch und Wienerli.

Mit dem Anlass wolle man nicht aufs Urteil einwirken, sagt Benz: «Das Bundesgericht lässt sich dadurch sicher nicht beeinflussen». Es gehe darum – auch mithilfe der Medienberichterstattung – ein Zeichen zu setzen, das in der ganzen Schweiz gesehen werde.

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Mit diesem Flyer lädt der Verein zum Protest. Bild: fcherrliberg.ch

Bereits jetzt sei man bei Spielterminen unter der Woche darauf angewiesen, die Partien auswärts bestreiten zu können – oder müsse eine Sonderbewilligung einholen. Eine weitergehende zeitliche Begrenzung des Spielbetriebs würde wohl das Ende für 200 bis 300 Junioren bedeuten: «Sie stünden von heute auf morgen ohne Verein da.» 

«Sollten sich die Kläger mit ihren Vorstellungen durchsetzen können, wäre das ein verheerendes Signal für die fast 300'000 lizenzierten Fussballer in der Schweiz», sagt Geschäftsführer Benz.

Noch ist nicht bekannt, wann das Bundesgericht in der Causa FC Herrliberg sein Urteil fällen wird. Erst dann fällt der letzte Vorhang in diesem Drama.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Walther 15.12.2017 12:20
    Highlight Highlight Und warum darf man die Kläger und ihren Rechtsanwalt nicht mit Namen kennen? Schämen die sich etwa ob dem Stumpfsinn?
  • Didiman 14.12.2017 12:49
    Highlight Highlight Ich wünsche den beiden Klägern ein Urteil, welches dem FC ermöglicht, künftig auch unter der Woche wieder bis spät in die Nacht die Meisterschaftsspiele austragen zu dürfen.
  • Gummibär 14.12.2017 12:19
    Highlight Highlight
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    Ein interessantes Interview, in welchem dem geneigten Zuhörer erklärt wird, warum das Herumgurken mit dem Auto in toleranteren asiatischen Ländern mehr Spass macht als in der agressiven Schweiz.
    Ob sie mit dem Lärm der Amateurfussball-Begeisterten dort auch besser klar kommen sagt er nicht.
  • Posersalami 14.12.2017 11:50
    Highlight Highlight Ist klar: Glockengebimmel ist alternativlos, der Breitensport muss aber mit allen Mitteln eingeschränkt werden.

    Hätte ja recherchieren können und seine Villa nicht neben einen Sportplatz hinklotzen sollen!
  • Gabbo 14.12.2017 11:36
    Highlight Highlight Eigentlich könnte sich der liebe Herr C.S. mit seinem vielen Geld selbst auf den Mond schiessen. Dort hat er seine absolute Ruhe.

    Unmöglich sowas. Bin selbst Trainer und der Meinung, dass man sämtliche Auflagen am Spielbetrieb aufhebt und die Kids und Betreuer in Ruhe ihre ehrenamtliche Arbeiten machen lässt.

    Gegenklage für Schaden am FC undenkbar?

    Hopp FC Herrliberg!
  • Sprudli 14.12.2017 10:28
    Highlight Highlight Hahaha wie dreist muss man sein, um an Rally's teilzunehmen und sich dann über Lärm aufregen.
    Ach stimmt, eine Rally erzeugt keinen Lärm und CO2-Emissionen;-)

    Ich habe vollstes Vertrauen in unser Bundesgericht.
  • sherpa 14.12.2017 10:25
    Highlight Highlight Die so schröcklich geplagten und lärmempfindlichen Fußballplatzgegner sind nun wohl aufgefordert, entweder alle Klagen zu sistieren oder Herrliberg endgültig zu verlassen. Etwas anderes, außer sie wollen sich weiterhin blamieren, bleibt ihnen wohl nicht übrig
  • 8008zh 14.12.2017 09:42
    Highlight Highlight In was für ein schrecklich spiessigen Land leben wir eigentlich? Fussballlärm, Kirchenglocken, Strassenlampen gegen alles wird vor Bundesgericht geklagt. Im Happy Index immer ganz weit vorne doch anscheinend gibt es hier sehr viele verbitterte Menschen.
  • René Obi (1) 14.12.2017 09:21
    Highlight Highlight Was ich absolut hasse ist diese Art von Verlogenheit: "Ihm sei daran gelegen, den bestehenden Interessenkonflikt zu lösen."
  • Konzeptionist 14.12.2017 07:21
    Highlight Highlight Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass der Fussballplatz vor ihm in Herrliberg war. Ich finde, Blocher könnte dem dummschnurri einfach ein paar Nötli in den Rachen stecken um ihm das Maul zu stopfen.
  • Butschina 14.12.2017 06:01
    Highlight Highlight Der Herr mit den Millionen und viel Vitamin B in der Baubranche könnte das Geld statt für den (superspezialisierten, reisserischen) Anwalt in Lärmschutzwände oder die Versetzung des Platzes nutzen. So wäre das Problem für alle gelöst. Ich hoffe, dass das Bundesgericht nicht auf die Klage eingeht. Für mich wäre spannend zu wissen wer zuerst in der Umgebung war. Wer neben einen Sportplatz, Schulanlage, Kirchenturm oder sonstige Lärmquellen zieht, der sollte sich danach nicht beschweren.
    • Posersalami 14.12.2017 11:52
      Highlight Highlight Sorry aber wer nicht in die Nähe eines Kirchturms ziehen soll weil ihm das gebimmel auf den Sack geht ist sehr eingeschränkt. Die hört man teilweise über Kilometer und fast jedes Kaff hat einen Kirchturm..
  • DerGrund 14.12.2017 04:09
    Highlight Highlight Tja, lieber C.S. und B.v W., Klasse kommt mit dem Geld eben nicht gratis dazu, erst recht nicht mit geerbtem. Ich bemittleide die Typen für ihre Kleingeistigkeit und bin froh, nicht ein solches Leben mit Geld und nichts dahinter führen zu müssen...
  • SeboZh 14.12.2017 03:11
    Highlight Highlight Kleiner Tipp an den reichen Bewohner... In Wädenswil ist ebenfalls jemand unglücklich mit der aktuellen Situation, wie wäre da ein Tapetenwechsel? ;P
  • Sportstudentin 14.12.2017 00:48
    Highlight Highlight Millionär sein muss ganz schön langweilig sein..anscheinend haben die beiden Herren zu viel Geld und wissen es nicht besser auszugeben. Bemitleidenswertes Hobby auf Kosten der Allgemeinheit.
    Wenn das mit dem Anwalt und den Rundschreiben, die er verschicken soll tatsächlich stimmt, dann ist er die traurigste Figur in diesem Cabaret.

  • DomKi 14.12.2017 00:30
    Highlight Highlight Schweizer haben ein echtes Problem !!! Hier in Spanien ist alles doppelt so laut und man merkt dabei, dass Menschen LEBEN !! Das Wort "Totenstille" kommt ja nicht von ungefähr.
  • Yamamoto 13.12.2017 23:29
    Highlight Highlight Nun weiss ich wieder, warum ich Anwalt werden möchte, dann kann ich den bünzligen Berufskollegen endlich ans Bein pinkeln. Ich bedaure es, dass es nicht mehr Anwälte gibt, die diesen Beruf aus ideellen Gründen ergreifen –viele scheinen das Klischee zu erfüllen.
    • Butschina 14.12.2017 09:39
      Highlight Highlight Da darfst do von mir auch noch eine Ladung draufpacken.
  • äti 13.12.2017 23:08
    Highlight Highlight Da will doch jemand günstig Land erwerben.
    • Sebastian Wendelspiess 14.12.2017 23:14
      Highlight Highlight Schlau schlau...
  • Schlafwandler 13.12.2017 22:22
    Highlight Highlight "Goldküste wämmer nöd!" :D
  • Mumbasi 13.12.2017 22:21
    Highlight Highlight Die heutige Jugend soll gefälligst herumlungern und nicht Fussball spielen verdammt!
  • fluh 13.12.2017 21:58
    Highlight Highlight kommt mal runter, klar unschön von den bonzen. meine persönliche erfahrung mit fcs ist aber folgende: aggressives geschrei, abfall, wild parkierte bmws, wildpinkeln, pöbeleien, etc. etc. nichts das man in der nachbarschaft will. aber immer schön rücksichtsnahme und respekt fordern. pöbel...
    • FrancoL 13.12.2017 23:24
      Highlight Highlight Du brauchst Ja nicht eine Wohnung in der Nähe des Fussballplatzes zu nehmen. Aber vermutlich ist das für Dich nicht so einfach, denn wer will schon so einen bornierten Typen wie Dich in der Nachbarschaft, das ist ja schlimmer als Wildpinkler als Nachbarn.
    • beaetel 14.12.2017 01:25
      Highlight Highlight Pöbel kommt von People, also Volk ...
    • ujay 14.12.2017 03:17
      Highlight Highlight Wer in die Nähe eines Sportplatzes zieht, muss mit diesen Konsequenzen rechnen und dieser Pöbel sollte sich dann nicht beschweren
    Weitere Antworten anzeigen
  • CDickson 13.12.2017 21:47
    Highlight Highlight Ich finde es irgendwie toll, dass die Namen der Kläger in den verlinkten Quellen klar ersichtlich sind. Hoffentlich kriegen sie dadurch die verdiente soziale Ächtung.
  • zappeli 13.12.2017 21:31
    Highlight Highlight Kann es sein, dass der trurigste Siech in der ganzen Geschichte der Anwalt ist? So wie es sich hier liest, hätte es ohne ihn gar nie eine Klage gegeben.
    • Dinolino 14.12.2017 16:46
      Highlight Highlight nope, das sind jene die Kinder und Ehrenämtler/innen den Tag vermiesen wollen
  • Adrian Huber 13.12.2017 21:24
    Highlight Highlight Verpixelt und trotzdem sieht man sofort, dass es sich um ein A....... handeln muss.
  • Toerpe Zwerg 13.12.2017 21:08
    Highlight Highlight Warum wird C.S. nicht mit Namen genannt? Wäre das irgendwie ungesetzlich? Auf der Homepage des FCH wird er mit Namen genannt ...
    • who cares? 13.12.2017 22:07
      Highlight Highlight Man will sich ja nicht gleich auch noch eine Klage einfangen.
    • Against all odds 14.12.2017 09:15
      Highlight Highlight Du kannst auch einfach dem Link zum offenen Brief folgen. Da sind alle Namen ausgeschrieben.
  • Grabeskaelte 13.12.2017 21:06
    Highlight Highlight Ach wie gerne würde ich mit sehr lauten Dingen vor die Villen stehen. Bloss sind die Herren wahrscheinlich kaum 30 Tage im Jahr da...
  • ArcticFox 13.12.2017 20:53
    Highlight Highlight Es ist davon auszugehen, dass diese Geldsäcke vom Bundesgericht Recht erhalten. Das gleiche Bundesgericht welches heute total sinnbefreiten Lärm durch Kirchenglocken die ganze Nacht hindurch gutgeheissen hat.
    Schliesslich war der Geldadel vor dem Fussball auf der Welt...
  • maxi 13.12.2017 20:49
    Highlight Highlight stay strong fc herrliberg. kämpft für das was ihr liebt! amateurfussball❤️
  • FrancoL 13.12.2017 20:46
    Highlight Highlight Schwache Figur dieser spleissige Herr. Macht seinem Vater nicht viel Ehre und es ist ein Segen dass nun andere Köpfe die Firma leiten.
    Es ist eine Geschichte die es leider öfters gibt nur sind dann wenige Nachbarn betroffen und das ganze wird nie public. Es zeigt auch, dass eine grosse Ungleichheit im Recht gegeben ist. Wenn man Geld hat kann man selbst bei sinnlosen Unterfangen die Klage weiter ziehen und andere auch noch zwingen Geld auszugeben.
    • Asparaguss 13.12.2017 21:40
      Highlight Highlight Eimal voll mit Dir einig. Gut geschrieben!
    • Toerpe Zwerg 13.12.2017 22:08
      Highlight Highlight Sie kannten Röbi?
    • FrancoL 13.12.2017 22:18
      Highlight Highlight Ich kenne alle, den verstorbenen Vater am Besten. Ich habe der Firma über die Jahre direkt und indirekt mehr als ein Dutzend Aufträge gegeben, denn das Unternehmen gehört zu den besseren, vor allem in letzter Zeit auch im Fassadenbau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 13.12.2017 20:42
    Highlight Highlight «Es gibt keinen absoluten Anspruch auf Ruhe.» völlig Korrekt - aber Zuviel Geld macht halt ....
  • redeye70 13.12.2017 20:37
    Highlight Highlight Das wäre doch eine Geschichte für die Weltwoche! Schliesslich ist die SVP vom Volk für das Volk.
    • Makatitom 13.12.2017 21:52
      Highlight Highlight Wetten, dass da schon jemand aus ebendieser Gemeinde schon ein Publikationsverbot ausgesprochen hat?
  • Asparaguss 13.12.2017 20:32
    Highlight Highlight Die Geister die ich rief....
  • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 20:15
    Highlight Highlight Echt daneben was der Typ abzieht, aber genauso daneben dass ihr ein Foto von ihm reinstellt.
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 21:58
      Highlight Highlight An die Blitzer: Was bringt euch dieses Foto?
    • Fabio74 13.12.2017 22:06
      Highlight Highlight der Typ exponiert sich selber, warum soll er da nicht mit Foto erwähnt werden?`
    • Ciao Sepp 14.12.2017 02:51
      Highlight Highlight Etwas Rallye in Südostasien ist schon OK...
  • α Virginis 13.12.2017 20:14
    Highlight Highlight Herrliberg? Ist das nicht die Heimat unseres Möchtegern-Trumps?
  • x4253 13.12.2017 20:01
    Highlight Highlight Die Tennisplätze (auch am Wochenende bis 23:00 offen) die sich gleich daneben befinden scheinen die Herren aber nicht zu stören. Sind wohl Mitglied da. -.-
  • giandalf the grey 13.12.2017 19:52
    Highlight Highlight Bi dere Glegeheit söll doch eimal meh s Zürcher Poesie-Kollektiv "Radio 200k" mit ihrem grandiose, vordenkerische Werk "Im Huus" zitiert sii:
    "Aber d Goldküschte wämmer nöd! D Goldküschte wämmer nöd! D Goldküschte wämmer nöd, will sie scho zu Sankt Galle ghört!"
    • felixJongleur 13.12.2017 20:33
      Highlight Highlight SG hät def. nix mit de Goldküste am Huet Giandalf, die badeder ganz schön selber us hoi!
    • Echo der Zeit 13.12.2017 20:44
      Highlight Highlight Und als Fussball Fans könnten sie gleich noch ein Platzkonzert geben.
    • Money Matter 13.12.2017 21:29
      Highlight Highlight Die Region Zürichsee-Linth gehört für Stadt-St. Galler eher zu ZH als die Goldküste zu SG.. die könnt ihr gerne behalten :)
  • iagumir 13.12.2017 19:33
    Highlight Highlight Spielende Kinder und Jugendliche sind kein Lärm!
    • Es ist Nachgerichtet 13.12.2017 20:16
      Highlight Highlight wohn mal ein Weilchen an einem Ort mit Kinderhort im EG oder Innenhof und wir sprechen nochmals darüber ;-)
    • beaetel 14.12.2017 01:34
      Highlight Highlight Juristisch gesehen sind Kinder die spielen, oder lauter (elterlicher) Sex kein Lärm ... aber wie älter der Mensch, wie Geräusch empfindlicher
  • malu 64 13.12.2017 19:31
    Highlight Highlight Warum ziehen solche Leute nicht an oder noch besser auf den Friedhof!
    • DonPedro 13.12.2017 21:02
      Highlight Highlight Weil der an der Hauptstrasse liegt
    • neckslinger 13.12.2017 23:10
      Highlight Highlight Sollte ja kein Problem sein, dann zonnt man die Hauptstrasse halt zur 20er Zone um. "Wend waisch wani meine!" Zitat von Harry Hasler #zwinker
    • malu 64 14.12.2017 10:19
      Highlight Highlight Ich dachte da eher an eine Gruft mit
      Pool.
  • marhu13 13.12.2017 19:26
    Highlight Highlight Mein Gott. Sowas macht ja zornig beim lesen. 2 reiche Säcke klagen sich vors Bundesgericht und riskieren breitwillig das hunderte Leute Ihrem Hobby nicht mehr nachgehen können.

    Ich hoffe jetzt einfach das die Bundesrichter diesen von Geldzerfressenen Männer mit Ihrer offen zur Schau getragenen Dekadenz und ihrer Verachtung gegenüber ihrer Mitmenschen nicht Recht geben. Habe fertig.
  • chnobli1896 13.12.2017 19:24
    Highlight Highlight Was für ein Unsympath.
  • Scaros_2 13.12.2017 19:20
    Highlight Highlight Ich wohne DIREKT neben einem Fussballplatz und jedes 2. Wochenende höhre ich zwischen 1-3 Matches (2. Liga Mannschaft, Junioren und Senioren) die ganzen Fans die brüllen dann "Hey schiri" fast im Minutentakt.

    Stört es mich? Nicht wirklich weil unsere Neuen Wohnung ausgezeichnete isolierungen haben und das einzige was man hört ist das Knallen des Balles gegen die Metalwerbungen. Dies kommt aber nicht oft vor aber auch sonst stört es mich 0 und die rund 45 anderen Stört das glaube ich auch nicht. Man weis ja davon wenn man schon hier her zieht.
  • miro1604 13.12.2017 19:12
    Highlight Highlight So asozial
  • Troxi 13.12.2017 19:11
    Highlight Highlight Es kann doch nicht sein, dass 2 reiche Bonzen und ein Absahneanwalt sich hier durchsetzen können, die Anlage existiert sicherlich vor den Villen, somit müsste es den Bonzen eigentlich klar sein, was sie dort antrift. Wäre etwa das gleiche, wie wenn wir gegen die Schule klagen, weil wir neben die Schule gezogen sind. In kleinen Gemeinden sind solche Vereine Lebensadern dort erhält man noch die Beachtung und Wertschätzung der Bevölkerung. Sobald die Gemeinde grösser wird und Richtung Stadt sich entwickelt nimmt die Wertschätzung ab. Das ist so Schade!

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