Auf einem Gebiet im Kanton-Baselland soll das temporär das grösste Flüchtlingszentrum der Schweiz entstehen — dabei lagern dort noch immer Tausende Tonnen Giftmüll unter der Erde.
900 Asylsuchende sollen nach dem Willen des Bundes auf einer ehemaligen Chemiemülldeponie in Muttenz untergebracht werden. Experten sind sich jedoch uneinig, ob das Gift im Boden eine Gefährdung für den Mensch darstelle.
Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, hält ein Kantonsvertreter die Unterbringung der Flüchtlinge auf der ehemaligen Deponie für unbedenklich. Von der Deponie gehe keinerlei Gefährdung aus. Dem widerspricht ein Basler Geograf: Die getroffenen Abklärungen seien nicht im Hinblick auf eine mögliche Gefährdung für dort lebende Menschen getroffen worden.
Auch von Seiten von Politikern ertönte Kritik an dem Vorhaben. Der Bund reagierte auf die Kritik und kündigte eine neuerliche Untersuchung des Bodens an. Man gehe aber nicht davon aus, dass die Messungen Erkenntnisse liefern würden, die den ursprünglichen Befunden widersprechen. (wst)
5000 m2 für die Kunst und eine Kontroverse – der Zürcher Kunsthausanbau ist eröffnet
Das Kunsthaus Zürich hat am Mittwoch nach fünfjähriger Bauzeit den neuen Chipperfield-Anbau eröffnet. Zu reden gab dabei auch die Sammlung Bührle.
«Er ist ein Schritt ins 21. Jahrhundert», sagte Kunsthausdirektor Christoph Becker über den Anbau. Durch ihn sei das Kunsthaus offener und weiträumiger geworden. «Wir dürfen uns über ein gelungenes Werk freuen», konstatierte Conrad Ulrich, Interimspräsident der Zürcher Kunstgesellschaft.
Auch Stadtpräsidentin Corine Mauch freute sich: «Es ist …