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Eine Lehrerin wagt mit ihrer Klasse ein Sozialexperiment – das Ergebnis ist beängstigend



Vorsicht: Dieser Text enthält Spoiler zu «Black Mirror», Staffel 3, Folge 1.

Auf Twitter hat eine Lehrerin ein Sozialexperiment geschildert, das sie mit ihrer Klasse durchgeführt hat – und aufhorchen lässt. Die Userin, welche sich «Frau Schiller» nennt, hat dabei als Grundlage die «Black Mirror»-Folge «Nosedive» genommen.

Die Episode zeigt eine nicht allzuweit entfernte Zukunft, in welcher der Sozialstatus auf Bewertungen von anderen Personen basiert. Wer gute Wertungen hat, steigt auf, schlechte Wertungen führen zu sozialer Armut.

Kleiner Einblick in die Folge:

abspielen

Video: YouTube/Netflix

Auf Twitter schilderte sie, wie das Experiment verlief:

Die Reaktion der Schüler

Die Reaktion von Nico

Das Fazit des Experiments

Die Reaktionen der Öffentlichkeit

(pls)

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Mit diesem Foto-Hack verblüffst du deine Freunde:

Video: watson/Lya Saxer

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chamael 12.01.2019 23:22
    Highlight Highlight Also entweder denkt die liebe Kollegin ähnlich, wie ich, oder sie hat mir die Idee geklaut... das mache ich seit Jahren mit meinen Schülern, sogar mit der gleichen Folge Black Mirror.
    Auch gut für Sozialexperimente eignen sich: Absolutismus-3-Ständegesellschaft und die Doku ‚Blue Eyed‘.
  • iPlayskipy 12.01.2019 23:00
    Highlight Highlight Voll Cooles Experiment
  • Lexxus0025 12.01.2019 17:57
    Highlight Highlight Utopisch (utopie) beschreibt übrigens eine positiv zu bewertende zukunft.
    Dystopisch (dystopie) ist das entsprechende gegenteil davon.
    Sollte man als lehrerin, die das thema behandelt, wissen, finde ich.
    Die meldungen sind denke ich fake. Meiner meinung nach gab es viel zu wenige (echte) belohnungen, um so ein system zu „befeuern“, und auch die zeitspanne ist sehr kurz. Mal ganz abgesehen davon, dass so ein selbstversuch zwar gut gemein ist, ethisch aber definitiv daneben ist (vor allem für Nico).
  • dmark 12.01.2019 13:08
    Highlight Highlight Der Versuch ist auch der Spiegel, welcher unserer Gesellschaft vorgehalten wird.
    • Gipfeligeist 12.01.2019 15:02
      Highlight Highlight ein schwarzer Spiegel 🤔
  • 7immi 12.01.2019 12:58
    Highlight Highlight Auch wenn ich die Ergebnisse nicht bezweifle, so habe ich das Gefühl, dass das ganze gefälscht ist. Die Entrüstung der Eltern und das Risiko gefeuert zu werden sind zu gross, denn die Kinder erzählen solche Dinge zuhause... Kreativ und das Ergebnis ist durchaus realistisch, durchgeführt wurde das Experiment aber nicht.
    • Pfauenauge 12.01.2019 20:59
      Highlight Highlight Hmm ich glaube schon, dass das so durchgeführt werden konnte. Von Experimenten ähnlicher Art liest man immer mal wieder und traurigerweise funktionieren sie auch fast jedes Mal. (Oder man kriegts einfach nur dann zu lesen wenns funktioniert hat...) Die "Kinder" in dem Beispiel sind übrigens laut Text in der elften Klasse müssten also um die 17 sein. Da erzählt man nicht mehr alles zu Hause, gerade wenn man sich vielleicht schämt und die Wahrscheinlichkeit dass man da als Lehrer gefeuert wird ist auch gering. Mit fast erwachsenen Teenies kann man so was schon mal machen ;)
    • Chamael 12.01.2019 23:25
      Highlight Highlight Ich mache solche Sozialexperimente auch gerne in meinen Klassen. Feedback war bisher immer gut (Eltern, Schulleiter, Schulpflege). Die meisten haben mich sogar aufgefordert noch einen Schritt weiter zu gehen...
  • thatstheshit 12.01.2019 12:22
    Highlight Highlight Nico for president!
  • Töfflifahrer 12.01.2019 09:48
    Highlight Highlight Ich würde das noch weiträumiger sehen. Was machen denn die Populisten? Die Teilen Menschen in Kategorien ein, die Follower dieser Populisten sind danach für jegliche Fakten oder Realitäten blind.
    Sehen wir den Mechanismus Trump oder auch grosse Teile der SVP, ist es genau das was heute geschieht.
    Oder mahle ich zu schwarz?
    • Skip Bo 12.01.2019 10:16
      Highlight Highlight Du kategorierst ja auch (SVP) ohne zu differenzieren. Niemand ist davor gefeit andere subjektiv, an der eigenen Ideologie gemessen, zu beurteilen und sie in eine Schublade zu stecken.
      Meinungsfreiheit, der Wille sich mit Anderen auseinander zusetzen, Toleranz und Respekt sind die Gegenmittel. Diese muss man aber bewusst nutzen. Ohne Selbstreflexion wird man schnell wieder zum Kategorisierer.
      Du malst nicht schwarz.
    • Töfflifahrer 12.01.2019 10:59
      Highlight Highlight @Skip Bo: ich differenziere bezgl. SVP schon, darum habe ich auch Teile angesprochen. Ich kenne einige SVP Vertreter in kommunalen Regierungen die sehr gute Arbeit leisten. Andere wiederum die nur das Parteiprogramm interessiert.
  • Dong 12.01.2019 08:44
    Highlight Highlight Ich würde mal schön die Kirche im Dorf lassen. Eine Reitvon Tweets ist meilenweit entfernt von einer reproduzierbaren Studie. Belohnungssysteme gibt‘s in jeder Firma, da hab ich noch nie gesehen, dass das so dermassen abgeht. Ich hab da so meine Zweifel...
  • The Destiny // Team Telegram 12.01.2019 07:51
    Highlight Highlight Diese Situation als Utopie einzuschätzen ist 180 Grad daneben, das ist ganz klar eine Dystopie.
  • Gipfeligeist 12.01.2019 07:20
    Highlight Highlight Nico: Du bist mein Held 👊🏼
  • Muselbert Qrate 12.01.2019 06:24
    Highlight Highlight Lehrer sollen unseren Kindern lesen, schreiben und rechnen beibringen und die Finger vor solchen Experimenten lassen. Lehrer sind dafür nicht ausgebildet und es ist nicht ihre Aufgabe!
    • Gipfeligeist 12.01.2019 07:22
      Highlight Highlight Lehrer sollten ihre Schüler auf das wahre Leben vorbereiten. So ein experiment ist viel einprägsamer als dreistündige "Nietzsche Interpretationen".
      Von dem Eltern lernen die Kids solch wichtige Lektionen garantiert nicht!
    • Tsunami90 12.01.2019 08:21
      Highlight Highlight Das ist exakt ihre Aufgabe. Lieber die Kids lernen Selbstreflexion als Polynomdivision!
    • Paternoster 12.01.2019 08:37
      Highlight Highlight Gipfeligeist darf nicht mehr mitschreiben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 12.01.2019 00:18
    Highlight Highlight Solche Systeme appellieren unsere tiefsten Ängste... Seid nicht Slaven eurer Angst! Wo absolute Sicherheit anfängt, haben Willkür und Missgunst freie Bahn und die Freiheit schon lange aufgehört!
    Zum Schluss ein Zitat:

    "Sobald der Mensch entscheidet, dass alle Mittel recht sind, um ein Übel zu bekämpfen, unterscheidet sich die Absicht nicht mehr von dem Übel, das es zu zerstören galt." - Christopher Dawsen

    Ist der Verlust der Freiheit ein fairer Preis für die Überwindung der Angst?

    Denkt nach und entscheidet selbst...
  • Randalf 11.01.2019 23:07
    Highlight Highlight Meine Frage lautet:

    Arbeitet Frau Schiller jetzt auch für watson?

    Faszinierend, diese Diskussionen.🖖🖖🖖
  • Paraflüger 11.01.2019 23:03
    Highlight Highlight Dieses Experiment geht in die gleiche Richtung.
    https://m.srf.ch/kultur/wissen/rassismus-am-eigenen-leib-erfahren
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.01.2019 22:18
      Highlight Highlight Ah, das Blue-Eyed-Experiment.
      Damit hatten wir uns im Vorfeld beschäftigt, bevor wir unser Experiment gestartet hatten.
      Hätte fast nicht mehr damit gerechnet, in der heutigen Zeit noch mal davon zu hören.
  • Inspektor 11.01.2019 21:05
    Highlight Highlight Die Welle...

    Es funktioniert jedesmal.

  • Toerpe Zwerg 11.01.2019 20:39
    Highlight Highlight SuS?
    • Burdleferin 11.01.2019 20:51
      Highlight Highlight Schülerinnen und Schüler - die Gendergstürmkonforme Bezeichnung.
    • Filii Fornicatricum 11.01.2019 20:53
      Highlight Highlight Abkürzung für Schülerinnen und Schüler
    • Nausicaä 11.01.2019 20:56
      Highlight Highlight Abkürzung für: Schüler und Schülerinnen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 11.01.2019 20:20
    Highlight Highlight Ich kann mich mit dem Nico echt gut assoziieren. Im Studium melde ich mich nur, wenn wirklich niemand lust hat, sich zu melden (und die Dozenten wirklich die Studenten integrieren möchten). Weiter ist mir jegliches Ansehen oder irgendwelche B-Vitamine ziemlich Banane und falls jemand Hilfe benötigt stehe ich der jeweiligen Person zur Verfügung. Darum benutze ich mit 26 keine sozialen Medien sondern kümmere mich lieber direkt um die Menschen. Falsche Menschen kann ich nicht abhaben und Verstellen ist für mich echt unterste Schublade, auch wenn ich dafür Sympathiepunkte verliere
    • Burdleferin 11.01.2019 22:01
      Highlight Highlight Menschen wie Du sind hinlänglich bekannt als Opfer des Systems.
    • anundpfirsich 12.01.2019 00:05
      Highlight Highlight Ich denke eher alle anderen sind Opfer des Systems und das sind doch etwa 90%.
    • Dragon & Tiger King 12.01.2019 04:47
      Highlight Highlight @Clife: bin ganz deiner Meinung. Finde es so traurig, dass dei meisten Leute eine Maske tragen. Die verstellen sich um einfach "dabei" zu sein und um in der Masse akzeptiert zu werden. Am Schlimmsten ist es in der Arbeitswelt wo alle einfach am Schleimen sind um ev. eine Beförderung zu bekomme. Kann so was nicht ausstehen. Wäre schön wenn man einfach ehrlich und respektvoll zueinander sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 11.01.2019 20:10
    Highlight Highlight Läuft doch in China bereits so. Mittels Überwachungskamera und Gesichtserkennung kann man sogar in Echtzeit sehen wieviele Punkte ein Bürger hat. Wer da nicht im grünen Bereich ist, darf sich nicht wundern, wenn es keinen Kredit bei der Bank gibt.
    Benutzer Bildabspielen
    • Weiss 12.01.2019 08:40
      Highlight Highlight Was habt ihr alle mit China?
      Das System läuft und funktioniert ja auch bei uns. Nur merkt es keiner.
      All die Dinge, die Ansehen und unseren Sozialstatus ausmachen: Beruf, Position, Wohnort, Auto, Ferienreiseziele etc.
      Diesem Mechanismus unterwerfen wir uns freiwillig. Auch Kinder und Jugendliche.
      Darum funktionierte das Experiment von Frau Schiller. Und das schon nach 1 Tag!
    • Dragon & Tiger King 12.01.2019 10:28
      Highlight Highlight @Weiss: danke für deinen Kommentar. Der einziege Unterschied zu China ist der, dass die es öffentlich machen. Wir werden ja auch von Firmen bewertet zbsp. Krankenkassen. Risikokunden werden möglichst vermieden. Nur wissen die Kunden selber nicht was die für eine Bewertung haben.
    • _kokolorix 12.01.2019 17:10
      Highlight Highlight @chinese
      Doch, bei uns ist die Bewertung das Geld. Wer keines, oder nur sehr wenig hat, wird überall ausgeschlossen oder zumindest zweiter Klasse behandelt.
      Wer viel hat, oder vorgeben kann viel zu haben, der wird zuvorkommend behandelt, im Zweifelsfall nicht genauer kontrolliert, etc.
      Dafür gibt es eine ganze Palette von Prestigeprodukten, welche ohne jeden Mehrwert nur Signalisieren, wie viel Geld ihr Besitzer hat.
      Irgendwie ist das chinesische System fast ehrlicher, obwohl dieses natürlich durch das dortige Prestigesystem auch überlagert wird
    Weitere Antworten anzeigen
  • stony1185 11.01.2019 19:55
    Highlight Highlight Der Lerneffikt war sicher sehr hoch, allerdings von der Ethik etwas vergleichbar mit dem Stanford Prison experiment.
  • Nausicaä 11.01.2019 19:22
    Highlight Highlight Interessant wären hier Vergleiche. Ich vermute die Lehrerin ist charismatisch und die SuS ihr schon per se wohlgesinnt. Ich denke je nach Lehrperson, Klasse und Klassendynamik kann der Output ziemlich variieren. Trotzdem ist es erstaunlich, wie schnell die SuS hier angebissen haben.
    Interessant wäre auch genaueres über Nicos Beweggründe seiner Verweigerung zu erfahren. Man weiss ja auch, dass sich Einzelne auch massivem Druck der Nationalsozialisten nicht gebeugt haben. Was ist es, was zu dieser Verweigerungshaltung führt? Und warum ist es stets die Minderheit? Für mich ein Faszinosum.
    • Nausicaä 11.01.2019 21:18
      Highlight Highlight Ich meine natürlich in einem System, in dem sich die Mehrheit massiv anpasst und sich manipulieren lässt, meist um (mitunter) persönliche Vorteile zu erhalten. Auch wenn dies auf Kosten anderer Menschen geht. Die wenigen, die sich weigern nehmen hier teils massive Sanktionen in Kauf.

      Sich wehren gegen Kolonialherren ist eine gänzlich andere Geschichte....
    • Rabbi Jussuf 11.01.2019 23:12
      Highlight Highlight Nauscaä
      Die Systeme, die du ansprichst, gibt es überall. Natürlich in Schulklassen, aber genauso an Elternabenden. Man muss wirklich nicht in den ehemaligen Kolonien herumstochern.

      Cedric
      Es ist nicht eine Minderheit, die sich wehrt, sondern eine Mehrheit, die sich anpasst und von der ursprünglichen Haltung abweicht..
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 12.01.2019 06:17
      Highlight Highlight Ich denke, es ist Distanz: Wenn man sich selbst, die Gruppe, die Dynamik der Gruppe und die Anführer mit einem Abstand beobachten und analysieren kann, macht man weniger leicht bei Ausgrenzungen mit. Wenn man (aus Gründen) eine Position zwischen innen und aussen hat, sich quasi als Controller fühlt und diese Position positiv bewertet, hilft das wahrscheinlich auch. Und dann gibt es noch das Gewissen, das einfach anspringt, ohne dass man darum gebeten hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 11.01.2019 18:56
    Highlight Highlight Ich finde es nicht korrekt, Schüler als Versuchskaninchen mobben zu lassen.
    • Schluch 11.01.2019 21:10
      Highlight Highlight Im Grundsatz stimme ich dir zu. In diesem kleinen, kurzen Umfang mit guter und ausführlicher Nachbesprechung und Bearbeitung erwarte ich einen grossen Lerneffekt. Deshalb läst sichs schon rechtfertigen, finde ich.
    • Gipfeligeist 12.01.2019 07:24
      Highlight Highlight Wir lernen auch von klein auf, dass Mobbing nicht geduldet wird. Und dennoch waren es die Schüler selbst (!) die Nico am stärksten ausgeschlossen haben.
      Ich glaube der Lerneffekt ist gewährleistet, um diese Tat zu entschuldigen....
    • sowhat 12.01.2019 08:48
      Highlight Highlight Menschen lernen durch eigenes Erfahren weit mehr als durch theorethische Abhandlungen. Die Nachbereitung machts aus.
  • Der müde Joe 11.01.2019 18:37
    Highlight Highlight Experiment?

    Leute, wir sind mittendrin!
  • HerrBircher 11.01.2019 18:28
    Highlight Highlight Aus psychologischer Sicht ein sehr spannendes Experiment, aus ethischer Sicht ist es allerdings gleicheassen fragwürdig. Eine wissenschaftliche Studie mit diesem Inhalt würde bspw. nie bewilligt werden.
    Ich möchte den Lerneffekt keinesfalls bestreiten, möchte aber betonen, dass solche Experimenten mit und an Menschen auch unvorhersehbare Folgeschäden bei Einzelpersonen hervorrufen können.
    • The Count 11.01.2019 23:28
      Highlight Highlight Herr Bircher, wie das Frauenstimmrecht und den Fall der Mauer?
  • Rethinking 11.01.2019 18:27
    Highlight Highlight Könnte es sein, dass wir und bereits jetzt alle in Systemen bewegen die wir im Grunde unseres Herzens eigentlich ablehnen, weil wir spüren dass sie einfach keinen Sinn (mehr) machen?
    • Dominik Treier 12.01.2019 00:29
      Highlight Highlight Nie gemacht haben... Viele von uns wurden nach dem Motto erzogen man könne nur überleben, wenn man sich ins System einfügt, gehorcht und nicht heraussticht... Das ist einfach falsch... Man existiert so... Ja... Aber das Leben beginnt wo das System aufhört... Zu viele Menschen existieren nur...
    • The Count 12.01.2019 08:26
      Highlight Highlight Dominik, das klingt irgendwie alles richtig. Ich empfehle jedoch das Begleiten eines Randständigen für einige Wochen, das befreit von dieser Hipsterromantik. Es braucht ein System, ob dieses das Beste ist sei dahingestellt.
    • Dominik Treier 12.01.2019 09:27
      Highlight Highlight Das ist keine Romantik... Es gibt auch in der Gesellschaft sinnvolle Tätigkeiten. Man muss nur den Mut haben seinem Herzen zu folgen und das System zu überlisten indem man der Gesellschaft und sich selbst dient und nicht dem System...
  • Gawayn 11.01.2019 18:26
    Highlight Highlight Eine tolle Lehrerin.
    Zeigt Initiative originalität und hat ihre Klasse im Griff.

    Genauso Lehrer brauchen wir.
    Die in der Lage sind, ihre Schüler auf das Leben vor zu bereiten.

    Meinen Hut zieh und mich verbeuge...
  • Pümpernüssler 11.01.2019 18:20
    Highlight Highlight Ja wow die Schüler tun was die Lehrerin ihnen aufträgt.
    • Nick Name 11.01.2019 21:03
      Highlight Highlight Wogegen Sie als Kommarevoluzzer natürlich von Beginn weg lautesten Protest eingelegt hätten.
    • Pümpernüssler 11.01.2019 21:26
      Highlight Highlight , hier für sie 😘
    • DunkelMunkel 12.01.2019 07:12
      Highlight Highlight Man schreibt „Sie“ gross.
    Weitere Antworten anzeigen
  • namib 11.01.2019 18:12
    Highlight Highlight Erinnert stark an Mobbing-Fälle. Einen Diktator braucht‘s dazu nicht.

    Ein Experiment, durch welches die Schüler viel über gesellschaftliche Dynamik gelernt haben. Es ist zu hoffen, dass sie sich nach dieser Erfahrung nicht mehr so einfach instrumentalisieren lassen.
  • Nonne 11.01.2019 18:03
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Beggride 11.01.2019 17:46
    Highlight Highlight Es ist schon beängstigend wie einfach das eigentlich geht... Doch sehen tun wirs ja eigentlich jeden Tag in vielen meist diktatorischen Ländern und/oder Religionen...
    • trio 11.01.2019 19:38
      Highlight Highlight Man kann es auch jeden Tag bei uns sehen 😉
    • Tamtam87 11.01.2019 19:48
      Highlight Highlight Hast du dir schonmal dien gedanken gemacht: "ist diese arbeit, dieses geld, dieses leben wirklich das, was ich eigendlich will oder der wille des systems?"
    • My Senf 11.01.2019 22:24
      Highlight Highlight Ähm
      Wo lebst denn Du ?
      Andere erleben das täglich in ihrem Job in den demokratischen Ländern wie die Schweiz 🇨🇭
      Es lebe mein Bonus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tommy V 11.01.2019 17:38
    Highlight Highlight Das Buch „Zero“ von Marc Elsberg handelt auch von solch einflussreichen Applikationen, die die Menschen in eine Rangliste einteilen lassen. Sehr empfehlenswert zu lesen!
    • Hochen 11.01.2019 18:43
      Highlight Highlight Ja wirklich gut das Buch, wie auch „Blackout“!
    • Tomlate 11.01.2019 20:33
      Highlight Highlight Die Bücher von Karl Olsberg behandeln ähnliche Themen und sind äußerst lesenswert.
    • ChrisG 11.01.2019 23:34
      Highlight Highlight Blackout wäre gut, wenn das Ende nicht wäre. Ist das bei Zero genauso an den Haaren herbei gezogen?
  • David Steger 11.01.2019 17:34
    Highlight Highlight Erstaunlich wie schnell sich Menschen in ein System drängen lassen, das sie ablehnen ohne dies zu bemerken.
    • Tamtam87 11.01.2019 19:52
      Highlight Highlight Ich denke der Kommentar von David Steger darf ruhig auch auf unsere Gesellschaft bezogen werden.
    • Dä isches gsi 11.01.2019 20:03
      Highlight Highlight Ich finde den Rosenthalprinzip auch sehr interessant und auch passend zu dem Thema.
    • The Count 11.01.2019 23:21
      Highlight Highlight Welcome to reality!
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