Fussball
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Xhaka zofft sich bei Arsenal-Sieg mit Mitspieler – und spielt dann gross auf



Arsenal kommt unter dem neuen Trainer Mikel Arteta langsam in die Gänge. Nach dem 2:0-Prestigesieg gegen Manchester United in der Premier League gewannen die «Gunners» im FA Cup gegen Leeds United ihr zweites Spiel in Folge.

abspielen

Der Siegtreffer von Reiss Nelson in der 55. Minute. Video: streamable

Beim 1:0-Minisieg funktionierte aber vor allem in der ersten Halbzeit noch längst nicht alles wunschgemäss, weshalb sich schon nach fünf Minuten Granit Xhaka und Rob Holding mitten auf dem Platz die Meinung geigten. Innenverteidiger Holding, der erstmals seit Anfang November wieder in der Startformation stand, kritisierte den Schweizer nach einem eigenen, katastrophalen Fehlpass. Offenbar, weil sich der ehemalige Captain im Spielaufbau vor dem Ball verstecken wollte.

Diese offene Kritik liess Xhaka jedoch nicht auf sich sitzen. Er ging wild gestikulierend auf Holding los und wies den 24-Jährigen in die Schranken. Verteidiger Sokratis und Torhüter Emiliano Martinez mussten sogar dazwischengehen und Schlimmeres verhindern.

In der Pause war es dann offenbar Trainer Arteta, der seine Mannschaft ordentlich zusammenstauchte. Stürmer Alexandre Lacazette verriet nach dem Spiel, dass der Spanier in der Kabine richtig laut wurde.

Mit Erfolg: Die «Gunners» steigerten sich und konnten in der zweiten Halbzeit angeführt von Xhaka erstmals seit langem so richtig überzeugen. Der Schweizer Nati-Spieler kurbelte das Arsenal-Spiel ständig an, war immer anspielbereit und in der Defensive äusserst zweikampfstark. Auffällig war aber, wie Xhaka immer wieder versuchte, nicht ständig den sicheren Querpass zu spielen, sondern auch einmal mit dem Ball am Fuss nach vorne zu stürmen und so für Überraschungsmomente zu sorgen.

Die Xhaka-Stats gegen ManUnited und Leeds:

Xhaka wirkte wieder wie der unbestrittene Leader, der er vor der «Fuck off»-Affäre gegen die eigenen Fans war. In einer Szene wurde das besonders augenscheinlich. Als der 20-jährige Torschütze Reiss Nelson in der 67. Minute zu seinem Leidwesen ausgewechselt wurde, ging Xhaka zu ihm, klatschte mit ihm ab und schickte ihn mit einer anerkennenden Umarmung in Richtung Spielerbank.

Der kolportierte Wechsel zu Hertha BSC scheint derzeit weiter entfernt als auch schon ... (pre)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

ManUnited, Liverpool und? Diese Klubs wurden in England schon Meister

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Die Schande von Istanbul – die Nati jubelt bei ihrer schönsten Niederlage

16. November 2005: Die Schweiz qualifiziert sich trotz einer 2:4-Niederlage in der Türkei für die WM in Deutschland. Weil die Türken nach dem Schlusspfiff auf die Schweizer losgehen, geht das Spiel als «Schande von Istanbul» in die Geschichte ein.

Zur Freude bleibt keine Zeit, zum Shake-Hands erst recht nicht – und das obwohl sich die Schweiz dank dem 2:0-Heimsieg und der 2:4-Niederlage in der Türkei erstmals seit zwölf Jahren wieder für eine Fussball-WM qualifiziert.

Kaum pfeift der belgische Schiedsrichter Franck De Bleeckere das Barrage-Rückspiel im Şükrü-Saracoğlu-Stadion von Istanbul ab, sprinten die Nati-Helden los, als ob es um ihr Leben ginge. Richtung Katakomben. Einfach weg von hier. Es wird ein Spiessrutenlauf.

Die TV-Zuschauer …

Artikel lesen
Link zum Artikel