Suizid durch Ersticken

Häftling nimmt sich im Gefängnis Zürich das Leben

02.04.14, 15:58 02.04.14, 17:14
Gebaeude der Kantonspolizei Zuerich auf dem Kasernenareal, aufgenommen am Sonntag, 24. Maerz 2013. Im Jahr 2018 verlaesst die Kantonspolizei Zuerich das Kasernenareal in der Naehe des Hauptbahnhofs Zuerich und zieht ins neue Polizei- und Justizzentrum. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Ein Gefängnis in Zürich. Bild: KEYSTONE

Ein Häftling, der im Gefängnis Zürich wegen Verdachts auf Tötung inhaftiert war, ist am Dienstagabend bei einem Kontrollgang von einem Aufseher tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Anhaltspunkte für Fremdeinwirkung bestehen im Moment keine.

Gemäss aktuellem Kenntnisstand handelt es sich um einen Suizid durch Ersticken, teilte die Direktion der Justiz und des Innern am Mittwoch mit. Der Häftling war Schweizer Staatsbürger und Mitte vierzig. Er befand sich seit Mai 2013 im Gefängnis Zürich in Untersuchungshaft.

Alles deutet darauf hin, dass es sich beim Verstorbenen um jenen Mann handelt, der im April 2013 in Flurlingen ZH seine Frau erstochen hat. Die Sprecherin des kantonalen Justizvollzugs, Rebecca de Silva, gab auf Anfrage keinen Kommentar dazu ab, dementierte die Vermutung aber auch nicht. (jas/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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