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Mit dem kleinen Echo Input kann man Spotify und Co. auch auf alten Lautsprechern und Stereo-Anlagen abspielen. bild: amazon

Dieses kleine Gadget bringt Spotify und Co. auf deine alten Lautsprecher oder HiFi-Anlage

Amazon hat in der Nacht auf Freitag rund 70 neue Echo-Produkte vorgestellt: Neben Geräten für Entertainment sind künftig auch smarte Steckdosen, Mikrowellen und Wanduhren im Angebot - als nächstes soll Alexa ins Auto kommen.

Ole Reissmann, seattle



Ein Artikel von

Spiegel Online

Amazon hat am Donnerstag in Seattle neue Hardware für das vernetzte Zuhause vorgestellt. Darunter waren Neuzugänge und Updates für die schlauen Echo-Lautsprecher, fernsteuerbare Steckdosen, eine Mikrowelle und Überwachungskameras. Gesteuert werden die Geräte von Amazons digitalem Assistenten Alexa.

Mit der Produktoffensive will Amazon nicht nur das Wohnzimmer-Entertainment übernehmen, sondern in alle Räume des eigenen smarten Zuhauses vordringen - bis ins Kinderzimmer. Amazon macht damit sowohl Apple und Google mit seinen schlauen Lautsprechern Konkurrenz als auch Anbietern von Smarthome-Hardware wie Philips oder Osram.

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Der neue Echo Dot. bild: amazon

Die Echo-Lautsprecher Dot (gut 60 Fanken) und Plus (rund 170 Franken) bekommen besseren Sound und Unterstützung durch einen Subwoofer (rund 140 Franken). Der Befehl «Alexa, dreh den Bass auf» entfaltet dann volle Wirkung.

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Echo-Subwoofer. bild: amazon

Grundüberholt wird Echo Show, der Lautsprecher mit Display (rund 250 Franken), der künftig auch als Smarthome-Hub nach dem Zigbee-Standard funktioniert.

Die Echo-Geräte profitieren von einer neuen Funktion: Alexa kann künftig auch Skype-Anrufe tätigen. Die Schnittstelle dafür steht allen Entwicklern offen, weitere Apps können also folgen.

Amazons Echo Input macht alte Lautsprecher und Stereoanlagen smarter

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Per Bluetooth oder 3,5-mm-Klinkenbuchse verbindet man den Echo Input (rund 40 Franken) mit älteren, eigentlich nicht WLAN-fähigen Lautsprechern und Stereo-Anlagen. Diese lassen sich so wie Smartspeaker per Sprache steuern und spielen Musik über Spotify, Deezer oder Amazon Music ab.
bild: cnet

Ausserdem neu: Zwei Sound-Schnittstellen namens Echo Link (gut 300 Franken) und Echo Amp Link (über 400 Franken) sowie ein kleines Mikrofon für die Eingabe von Befehlen namens Echo Input (rund 40 Franken). So kann man bestehende Lautsprecher und Stereoanlagen nutzen und trotzdem mit Alexa sprechen.

Ein digitaler Videorekorder namens FireTV Recast (rund 230 Franken) soll Sendungen aufnehmen und auf alle möglichen Echo- und FireTV-Geräte schicken. Noch vor Weihnachten in den USA im Angebot, mit zwei oder vier Tunern.

Die Geräte, verspricht Amazon, sollen sich «frustationsfrei» installieren lassen. Neue Geräte sollen sich ohne weiteres Setup mit existierenden Geräten vernetzen. Als erstes soll das mit Echos, Smart Plugs und FireTVs funktionieren, später auch mit Geräten von Drittanbietern. Amazon ahnt, dass künftig Tausende Geräte im Haus funken.

Ebenfalls ohne grossen Aufwand soll sich die fernsteuerbare Steckdose «Amazon Smart Plug» (rund 30 Franken) in das Heimnetz integrieren lassen. So lassen sich zum Beispiel herkömmliche Lampen mit Alexa steuern.

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Amazons sprachgesteuerte Mikrowelle. bild: amazon

Alexa im Auto

Andere Geräte haben Alexa schon mit eingebaut: In den USA bringt Amazon eine eigene Mikrowelle auf den Markt (rund 60 Dollar), die sich per Alexa steuern lässt. Echo Show kann dazu auf Zuruf Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen anzeigen. Stellt man über Alexa einen Timer oder einen Alarm, zeigt das eine neue Wanduhr (rund 30 Dollar) an.

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Amazons Smartspeaker Echo Show kann nebst TV, Netflix, Spotify, Skype-Anrufe etc. auf Zuruf auch Rezeptanleitungen abspielen.
bild: amazon

Alexa soll nun Anfragen besser verstehen und Geräte in mehreren Räumen steuern können. Dazu merkt sich Alexa den Kontext vorangegangener Fragen. Ein netter Gag: Flüstert man Alexa zu, antwortet die Maschine im Flüsterton. Alexa kommt künftig auch auf Lenovo-Computer und auf Fernseher und Geräte von Sony.

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Stellt man über Alexa einen Timer oder einen Alarm, zeigt das die neue Wanduhr (rund 30 Dollar) an.
bild: amazon

In neuen Autos soll Alexa gleich mit eingebaut sein - und für vorhandene Autos gibt es den Echo Auto, eine kleine Schachtel, die man auf das Armaturenbrett legt. Amazons Vision: Die Echo-Box im Auto spricht mit dem Haus und schaltet das Licht an oder aus. Alexa spricht mit Google Maps, Apple Maps oder anderen Navigationsapps, Audible-Hörbücher werden ins Auto gefunkt, Anrufe können getätigt werden.

Echo Auto ist aber noch Zukunftsmusik, dieses Jahr gibt es nur eine Testversionen in den USA - und auch die nur auf Einladung. Im kommenden Jahr soll das Produkt soweit sein (rund 25 Dollar, später rund 50 Dollar).

Auch im Kinderzimmer soll Alexa präsent sein: Geschichten erzählen, Hörbücher von Audible abspielen, Lieder singen, all das soll Alexa übernehmen. Damit die Kids nicht die ganze Nacht Musik hören, bietet Amazon den Eltern Kontrollfunktionen an.

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • rönsger 23.09.2018 10:11
    Highlight Highlight Diese wunderbaren Geschichten von Watson zu Amazon Echo und Alexa sind ja ganz O.K. (es hat euch wohl voll den Ärmel reingezogen). Aber bitte, macht doch künftig, besonders wenn es sich um einen Spiegel-Artikel handelt, darauf aufmerksam, dass Alexa in der Schweiz schlicht und ergreigfend nicht erhältlich ist (ja, ich weiss, mit ausländischer Kreditkarte oder Identität schon, aber das ist wenig befriedigend). Und dabei könnt ihr doch nebenbei auch einmal eine Story über die Hintergründe machen, weshalb sich Amazon ziert, in die Schweiz zu kommen. Das würde mich nämlich sehr interessieren.
  • Luca Sieber 22.09.2018 08:35
    Highlight Highlight Da bleibe ich lieber beim AUX Kabel
  • Señor Fistus Maximus 21.09.2018 18:40
    Highlight Highlight Ich halte eigentlich überhaupt nichts von Alexa und ähnlichem schrott, aber ich würde wirklich gerne mal den "Alexa dreh den Bass auf" befehl benutzen😅
  • Warum? 21.09.2018 17:24
    Highlight Highlight TP - link bluetooth music reciever. Empfängt bluetooth und wandelt es in aux um. Kommt mit einem kleinen NfC kleber den man überall hinlegen kann, wenn dann nachhause kommt einfach handy dranhalten und ACDC starten. 28.- bei digitec.
  • El diablo 21.09.2018 13:19
    Highlight Highlight Alle diese paranoiden, die hier gegen Amazon schiessen. Ich nutze zwar nichts von denen (alles von Google und Einkäufe mache ich nur auf teureren schweizer Online Shops), aber offenbar machen es genügend andere. Die interessiert es nicht die Bohne, ob ihr jetzt auch noch etwas bestellt oder halt nicht.
  • EvilBetty 21.09.2018 13:13
    Highlight Highlight Yay... nun können wir uns freiwillig noch mehr Wanzen ins Haus holen!
  • sheimers 21.09.2018 13:07
    Highlight Highlight Es gibt übrigens auch Bluetooth-Adapter für die Stereoanlage ohne Spionagefunktion. Ab ca. 20 Franken.
  • NSA007 21.09.2018 12:58
    Highlight Highlight Man kann auch einfach einen Bluetooth-receiver anschliessen...
  • azoui 21.09.2018 11:55
    Highlight Highlight "der Circle" nimmt langsam Form an.
  • fdsa 21.09.2018 11:27
    Highlight Highlight Auch schonmal was von Chromecasg gehört. Diese Produkte sind schon seit mehrern Jahren auf dem Markt.
  • Gähn 21.09.2018 10:39
    Highlight Highlight Es geht noch einfacher.
    Handy und AUX-Kabel.
    • Siebenstein 21.09.2018 12:39
      Highlight Highlight Oder TV/PC/Tablet/irgendwas und AUX-Kabel... irgendwie fühle ich mich immer regelrecht veräppelt bei solchen Artikeln 🙄
    • Gähn 21.09.2018 13:17
      Highlight Highlight Danke. Und ich dachte schon ich wäre mit diesem Gefühl alleine.
  • P. Hodel 21.09.2018 10:25
    Highlight Highlight Wer wirklich smart ist lässt die Finger von solchen Produkten.
  • äti 21.09.2018 10:05
    Highlight Highlight Amazon ist für mich ein No-Go.
  • Anel 21.09.2018 09:55
    Highlight Highlight E(vil) Corp ist auf dem vormarsch. Mr. Robot lässt grüssen!

    Gefällt mir gar nicht!
    • Mia_san_mia 21.09.2018 11:31
      Highlight Highlight Daw interessiert niemanden.

Zu gruselig! Amazons Alexa lacht nachts wie eine Hexe und erschreckt Nutzer zu Tode

«Ha, Ha, Ha»: Eigentlich soll der smarte Echo-Lautsprecher von Amazon nur auf Befehl aktiv werden. Nun melden Nutzer aber vermehrt, Sprachassistentin Alexa lache ungefragt los.

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