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Terrorismus

Doppelgänger des Boko-Haram-Chefs getötet

Das Militär in Nigeria hat nach eigenen Angaben einen Doppelgänger des Chefs der radikal-islamischen Gruppierung Boko Haram getötet. In der nigerianischen Stadt Konduga im Bundesstaat Borno sei ein Mann namens Mohammed Bashir getötet worden, der sich in Videos als Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau ausgegeben habe.  Zugleich gab Armeesprecher Generalmajor Chris Olukolade am Mittwoch in Abuja die Kapitulation Hunderter islamistischer Kämpfer bekannt.

Ob Shekau noch lebt oder - wie spekuliert wird - bereits seit einiger Zeit tot ist, blieb weiter unklar. Sein Tod war von nigerianischen Sicherheitsorganen bereits in den Jahren 2009 und 2013 gemeldet worden. In diesem Jahr hatte die Geheimpolizei Nigerias ebenfalls darauf beharrt, dass Shekau tot sei und in von Boko Haram veröffentlichten Videos ein «Betrüger» zu sehen sei.

Christliche Schülerinnen entführt

Boko Haram kämpft seit Jahren mit Gewalt für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Seit 2009 tötete die Gruppe bei Anschlägen und Angriffen auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen mehr als 10'000 Menschen.

Shekau respektive dessen Doppelgänger hatte im Frühjahr die Entführung von mehr als 200 überwiegend christlichen Schülerinnen in Nordnigeria befehligt, deren Schicksal bis heute weitgehend unklar ist. In Videobotschaften hatte er damit gedroht, die Mädchen als Sklavinnen zu verkaufen, wenn die Regierung nicht inhaftierte Mitglieder seiner Gruppe freilasse. (whr/sda/dpa/afp)



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