Bitcoin
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Attendants pose with a bitcoin sign during the opening of Hong Kong's first bitcoin retail store February 28, 2014. REUTERS/Bobby Yip  (CHINA - Tags: BUSINESS)

Auf den Rausch folgt der Kater. Bild: BOBBY YIP/REUTERS

Die Rekordjagd entpuppt sich als Strohfeuer: Bitcoin im Sturzflug



Einer wochenlangen, schwindelerregenden Klettertour der Digitalwährung Bitcoin ist nun eine noch rasantere Talfahrt gefolgt: Binnen einer Woche hat der Bitcoin rund ein Drittel seines Wertes verloren. Am Donnerstag fiel er auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember.

Furcht vor einer stärkeren Regulierung der Digitalwährung durch Chinas Führung lasse Anleger die Flucht ergreifen, hiess es aus dem Handel.

In einer Woche von 1161 auf 753 Dollar gefallen

Inzwischen sind alle Gewinne einer seit Dezember bis ins neue Jahr hinein anhaltenden Rally wieder verloren. Noch vor einer Woche hatte der Bitcoin nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg ein Rekordhoch von über 1161 Dollar erreicht. Am Donnerstag fiel die Digitalwährung demnach aber bis unter 753 Dollar.

Die Betreiber der Online-Handelsplattform BTCC bekamen nach eigenen Angaben am Mittwoch Besuch von Vertretern der chinesischen Notenbank und weiteren Behörden. Das teilte das Unternehmen auf seiner Internetseite mit. Es sei mit weiteren Treffen diese Woche zu rechnen.

BTCC versucht, Panik entgegenzuwirken: Man arbeite aktiv mit den Behörden zusammen. «Unterdessen bitten wir unsere Kunden eindringlich, Medienberichte rational und behutsam zu bewerten, die über das Treffen und die Gespräche spekulieren.»

Rally von China ausgelöst

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die im Internet entstanden ist. Sie ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt. Das Bitcoin-System nutzt für Transaktionen die sogenannte Blockchain-Technologie und gewährt damit Anonymität. Dabei handelt es sich um eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden.

Auch die jüngste Klettertour des Bitcoin war laut Händlern massgeblich von chinesischen Behörden ausgelöst worden. Chinas Führung hatte zuletzt Kapitalverkehrskontrollen verschärft, um die Talfahrt der Landeswährung Yuan abzubremsen. Chinesische Anleger können derartige Kontrollen umgehen, indem sie auf die staatlich bislang nicht kontrollierte Digitalwährung ausweichen. Jetzt aber dürfte auch der Bitcoin ins Visier der Behörden geraten. (whr/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • http://bit.ly/2mQDTjX 12.01.2017 18:51
    Highlight Highlight Es ist vermutlich eher naiv zu glauben, in China könne etwas ins Visier der Behörden geraten. Vielmehr ist doch in China generell alles im Visier der Behörden. Bitcoin haben die chinesischen Behörden bestimmt schon längst auf dem Radar und intensiv studiert.

    Man darf nicht vergessen, dass chinesische Miners rund 70% der Bitcoins schürfen. Jährlich rund 500'000 Bitcoins zum aktuellen Marktwert von rund 300 Millionen Dollar.

    Mit den Millionen finanzieren die Chinesen ihre heimischen Kraftwerke, ihre Chip-Industrie und ihre Hacker-Avantgarde.

    Das ist für China ein sehr gutes Geschäft.
  • Sauäschnörrli 12.01.2017 16:10
    Highlight Highlight Der Bitcoin war einfach massiv überbewertet, jetzt gibts eine Korrektur, er war ja auf über 900% des Wertes bei seiner Lancierung. Jetzt tummelt er als bei 600% rum. 600% seit Mitte 13 ist doch immer noch ein sehr guter Wert.

«Die USA schwimmen in Öl»: Wieso die Händler noch relativ entspannt sind

Der Angriff auf eine Ölanlage in Saudi-Arabien hat den Ölpreis drastisch steigen lassen. Der Energieexperte Steffen Bukold sagt, der Markt sei insgesamt aber entspannt.

Steffen Bukold ist unabhängiger Energieexperte aus Hamburg. Er beobachtet und vergleicht die Strategien der grossen Energieunternehmen und berät zu allen relevanten Energieträgern.

Herr Bukold, der Angriff auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien hat zu einem sprunghaften Anstieg des Ölpreises geführt. Kann ein einzelner Vorfall wie dieser tatsächlich eine Ölknappheit im Markt auslösen? Steffen Bukold: Ein grosser Anschlag auf die saudische Infrastruktur kann mittelfristig zu einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel