Israel
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Explosion in Jerusalem: Viele Verletzte



Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus in Jerusalem sind am Montag mehr als 20 Menschen verletzt worden, mehrere von ihnen schwer. Auch umliegende Fahrzeuge wurden beschädigt. Wer hinter dem Angriff steckte, war zunächst unklar.

ATTENTION EDITORS – VISUALS COVERAGE OF SCENES OF INJURY   Israeli emergency workers help an injured woman at the scene where an explosion tore through a bus in Jerusalem on Monday setting a second bus on fire, in what an Israeli official said was a bombing, April 18, 2016. REUTERS/Noam Revkin Fenton      ISRAEL OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN ISRAEL. EDITORIAL USE ONLY. NO RESALE. NO ARCHIVES.      TPX IMAGES OF THE DAY

Eine Verletzte wird nach dem Anschlag in Jerusalem versorgt.
Bild: STRINGER/REUTERS

Der Sprengsatz explodierte nach Angaben der Polizei im hinteren Teil des Busses, wodurch die Insassen verletzt wurden. Das Feuer griff demnach zudem auf einen anderen Bus sowie auf ein Auto über. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP vor Ort sah einen vollkommen ausgebrannten sowie daneben einen teils beschädigten Bus.

Die Polizei sprach am Abend von mindestens 21 Verletzten, Rettungskräften zufolge wurden zwei von ihnen schwer verletzt. Die meisten Opfer erlitten Brandwunden. Die Polizei leitete Ermittlungen ein und untersuchte, ob einer der Verletzten möglicherweise den Anschlag ausgeführt hatte.

Auch der israelische Inlandgeheimdienst Schin Bet sprach von einem «Terrorangriff». Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat riet den Bewohnern der Stadt, wachsam zu sein, zugleich aber am Alltag festzuhalten. «Wir werden hier in Jerusalem und in Israel so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren.»

Israel und die Palästinensergebiete werden seit Oktober von einer Welle der Gewalt erschüttert, bei der mittlerweile 201 Palästinenser sowie 28 Israelis und mehrere Ausländer getötet wurden. Bei den meisten der getöteten Palästinenser handelte es sich um erwiesene oder mutmassliche Angreifer. Viele von ihnen hatten Israelis mit Messern attackiert.

Sollte der Bombenanschlag von einem oder mehreren palästinensischen Angreifern ausgeführt worden sein, wäre dies eine dramatische Verschärfung der Spannungen. Zuletzt hatte es in Jerusalem 2011 einen Bombenanschlag auf einen Bus gegeben. Damals war ein britischer Tourist getötet worden. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 19.04.2016 05:07
    Highlight Highlight Kibar bezüglich dem Geld in Libyen wird es veschiedene Gründe geben.

    Gaddaffi hat über Jahrzehnte Geld angehäft und dieses Geld versteckt. Ein Teil davon wird wohl bei den verschiedenen Milizen versickert bzw. eib Teil ist vielleicht sogar verschollen gegangen.

    Bei Vermögen im Ausland muss man beachtet, dass es hier um langwierige Prozess. Das Geld muss von jemandem eingefordert werden, der rechtlich gesehen die Nachfolge angetreten hat. Im Fall eines gescheiterten Staates wird das noch komplizierter. In vielen Fällen muss nachgewiesen werden, dass das Geld unrechtmässig erworben wurde.
  • Paco69 18.04.2016 18:27
    Highlight Highlight In der gesamten Region hat ausser Israel kein Land irgend etwas geschafft. Und das war immer so. Die Gründe dafür sind allgemein bekannt, allerdings verbietet es die politische Korrektheit darüber zu reden. Das Problem daran: die gerade zu Millionen aus diesen Ländern in Europa ankommenden Flüchtlinge haben jetzt die Gründe mitgebracht und darüber wird man gezwungenermassen reden müssen. Hoffentlich nicht zu spät!
    • Sapere Aude 18.04.2016 19:34
      Highlight Highlight "In der gesamten Region hat ausser Israel kein Land irgend etwas geschafft. Und das war immer so"
      Die Aussage stimmt wenn wir die europäische mit der muslimischen Kulturgeschichte vergleichen in keiner Weise. Die Ummayadden Dynastie, die Abbassiden usw. Tur mir leid aber bis mindestens 1500 war das muslimische Morgenland Innovationsträger kultureller Entwicklung und das crhsitliche Abendland waren die unzivilisierten Barbaren. Während in Europa aufgrund mangelnder Hygiene ein Drittel der Bevölkerung an der Pest starb, gab es in Kairo bereits Spital und Wasserversorgung.
    • Sapere Aude 18.04.2016 19:43
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen, dass es ohne kulturelle Transferleistung durch den Orient die westliche Kultur im heutige Sinne gar nicht geben würde:
      - Medizinischen Grundlage der westlichen Schulmedizin stammt aus dem Nahen Osten, ebenso Mathematik und Chemie.
      - Ohne arabische Übersetzungsleistung wären die antike Texte in Europa Vergessenheit geraten.
      - Architektur, Biologie, Medizin, Kriegskunst und Astronomie, alles Bereich die massgeblich auch durch arabische Gelehrte geprägt wurden.

      Ohne muslimisch arabische Kultur und Transferleistung würden wir hier in Europa immer noch im Mittelalter stecken.
    • Kibar Feyzo 18.04.2016 19:43
      Highlight Highlight Da ist was wahres dran. Die Juden haben vieles hervorgebracht. Man darf aber den massiven Support Israels durch USA und Co. nicht ausser Acht lassen. Da strömen jährlich dutzende von Milliarden nach Israel. Bei den muslimen hingegen unterstützen sie nur despotische Günstlinge, bringen Krieg und holen die Schätze ab. Da wird es sehr schwierig innovativ zu sein.
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