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Bayern's Joshua Kimmich celebrates after scoring his side's second goal during the Champions League group A soccer match between Lokomotiv Moscow and Bayern Munich in Moscow, Russia, Tuesday, Oct. 27, 2020. (Maxim Shipenkov/Pool via AP)

Joshua Kimmich erinnert bei seinem Torjubel an Russell Crowe in «Gladiator». Bild: keystone

Zittersieg! Bayern bauen Rekordserie in Moskau aus – Inter gewinnt wieder nicht



Gruppe A

Lok Moskau – Bayern München 1:2

Bayern München werkelt weiter am Denkmal für Trainer Hansi Flick. Der deutsche Meister gewann sein zweites Gruppenspiel in der Champions League bei Lokomotive Moskau 2:1 und schraubte seine Rekordserie in der Königsklasse auf 13 Siege in Folge.

Mit der exakt gleichen Startelf wie vor einer Woche beim 4:0 gegen Atlético Madrid brauchten die Bayern bei den defensiv eingestellten Russen keine 14 Minuten, um mit dem 1:0 durch Leon Goretzka vermeintlich früh auf die Siegerstrasse einzubiegen. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das Geschehen vor rund 7000 Zuschauern aber ziemlich unverhofft doch zu einem doch recht ungemütlichen Abend für die Bayern. Erst Joshua Kimmichs technisch hochstehendes 2:1 in der 79. Minute per flach geschossenem Volley aus der Distanz machte den 30. Sieg des Champions-League-Siegers aus den letzten 31 Pflichtspielen perfekt.

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Das 2:1-Siegtor durch Kimmich. Video: streamable

Wieder einmal war es der omnipräsente Kimmich, der den Sieg erzwang. Auch das 1:0 wies bekannte Züge auf. Zum Ziel führte ein bewährter Spielzug, bei dem Corentin Tolisso aus der Mitte vor dem Strafraum den aufgerückten Aussenverteidiger Benjamin Pavard auf der Seite bediente, der wiederum leitete direkt weiter auf den Kopf des aufgerückten Mittelfeldspielers Leon Goretzka. Elf Minuten später mündete ein fast identischer Angriff fast im 2:0. Der Schuss von Kingsley Coman prallte vom Pfosten zurück.

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Die Bayern-Führung durch Goretzka. Video: streamable

Das Bedauern der Münchner über die vergebene Chance hielt sich zunächst in engen Grenzen. Wiederholt lag der zweite Treffer auch danach in der Luft. Nach einer Stunde vergab Kimmich aus einschussbereit aus kürzerster Distanz, wenig später wurde ein Penaltypfiff nach einem unstrittigen Foul an Robert Lewandowski wegen einer vorangegangenen Abseitsposition zurückgenommen und schlenzte Coman den Ball knapp am Lattenkreuz vorbei.

So stand der 13. Sieg in Folge in der Champions League doch plötzlich ernsthaft zur Diskussion. 20 Minuten vor Schluss vollendete Anton Mirantschuk einen Konter zum Ausgleich, dazu vertändelte Loks Zé Luis nach weiteren schnellen Gegenstössen zwei gute Chancen, und in der Nachspielzeit lenkte Manuel Neuer einen Schuss am Tor vorbei.

Lokomotive Moskau - Bayern München 1:2 (0:1)
6000 Zuschauer.
Tore: 13. Goretzka 0:1. 70. Mirantschuk 1:1. 79. Kimmich 1:2.
Bayern München: Neuer; Pavard, Süle, Alaba, Hernandez; Kimmich, Goretzka (46. Martinez); Müller (46. Gnabry), Tolisso, Coman (69. Costa); Lewandowski.
Bemerkungen: Bayern München ohne Davies (verletzt).

Gruppe B

Schachtar Donezk – Inter Mailand 0:0

Nach dem 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach kommt Inter Mailand auch bei Schachtar Donezk nicht über ein Unentschieden hinaus. Zwar war der italienische Vizemeister die überlegende Mannschaft, konnte aber die Dominanz nicht in Tore ummünzen.

Nicolo Barella und Topstürmer Romelu Lukaku trafen in der ersten Halbzeit für die favorisierten Gäste nur die Latte. Auch in der zweiten Halbzeit war Inter klar besser, konnte dies aber nicht in Tore ummünzen. Lautaro Martinez schoss kurz vor Schluss am offenen Tor vorbei.

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Lautaro Martinez lässt Riesenchance liegen. Video: streamable

Schachtar Donezk - Inter Mailand 0:0
Inter Mailand: Handanovic; D'Ambrosio (79. Darmian), De Vrij, Bastoni; Hakimi, Barella, Brozovic, Vidal (79. Eriksen), Young (85. Pinamonti); Lukaku, Martinez (72. Perisic).
Bemerkungen: Inter ohne Gagliardini, Sanchez, Skriniar und Vecino (alle verletzt). (pre/sda)

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Als Fussballer macht mir nichts so viel Spass wie das Spiel mit dem Ball. Doch es gehört noch vieles mehr dazu, damit ich die Robustheit, das Tempo und die Form habe, meine beste Leistung abzurufen.

Mit 25 Jahren gehöre ich zwar noch lange nicht zum alten Eisen. Mir geht es zum Glück wirklich gut. Trotzdem spiele ich schon viele Jahre Fussball und ich spüre, dass in meinem Körper nicht mehr alles so ist, wie es einmal war. Deshalb arbeite ich mit Spezialisten zusammen, damit ich auf dem Platz weiterhin meine Leistung bringen kann.

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