Tennis
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ATP Cincinnati, Achtelfinals

Federer vs. Rublev 3:6, 4:6

Roger Federer, oif Switzerland, packs up as rain begins to fall during the second set of his match against Juan Ignacio Londero, of Argentina, at the Western & Southern Open tennis tournament in Mason, Ohio, Tuesday, Aug. 13, 2019. (Sam Greene/The Cincinnati Enquirer via AP)

Bild: AP

Frühes Out in Cincinnati! Roger Federer scheitert im Achtelfinal an Andrey Rublew

Roger Federer ist am Masters-1000-Turnier in Cincinnati überraschend in den Achtelfinals gescheitert. Der Vorjahresfinalist und siebenfache Turniersieger verlor gegen den Russen Andrej Rublew, die Nummer 70 der Welt, 3:6, 4:6.



Nach gut einer Stunde verwertete Rublew den ersten Matchball zum verdienten Sieg im ersten Duell mit dem 38-jährige Baselbieter, der nicht seinen besten Tag erwischte. Während der 21-Jährige aus Moskau gross aufspielte, unterliefen dem Schweizer auf der Vor- und der Rückhand ungewohnt viele Fehler, am Netz spielte der Weltranglisten-Dritte auf der sehr schnellen Unterlage für seine Verhältnisse miserabel; auch beim Service harzte es.

Der Matchball im Video.

Letztmals hatte Federer im Frühjahr 2018 in Miami mit Thanasi Kokkinakis gegen einen im Ranking so tief klassierten Gegner verloren. In Cincinnati war er letztmals vor elf Jahren so früh im Turnier gescheitert, zudem endete für den Schweizer eine Serie von sehr erfolgreichen Monaten. Nur am Australian Open in Melbourne zum Auftakt der Saison hatte Federer die Runde der letzten 16 nicht überstanden.

Das Unheil hatte sich für Federer früh angekündigt. Dem Baselbieter widerfuhr zu Beginn eine Seltenheit, verlor er doch gleich seine ersten beiden Aufschlagspiele. Das erste Break vermochte er noch zu korrigieren, das zweite nicht mehr. Nach knapp einer halben verwertete Rublew mit einem Ass den ersten Satzball. Auch im zweiten Durchgang war der Aussenseiter der bessere Spieler, das entscheidende Break gelang ihm zum 4:3.

Der Exploit des Russen kam überraschend. Rublew hatte mit Ausnahme des Challenger-Turniers in Indian Wells und dem Turnier in Hamburg, wo er jeweils den Final erreichte, noch nicht viel Zählbares in diesem Jahr erreicht. In Cincinnati deutete der 21-Jährige aus Moskau allerdings an, warum ihm Ähnliches zugetraut wird, wie seinen Landsleuten Daniil Medwedew und Karen Chatschanow, die mittlerweile in den Top Ten sind.

Er schlug in der Qualifikation Bernard Tomic und Michail Kukuschkin, ehe er im Haupttableau Nikolos Basilaschwili und Stan Wawrinka bezwang. Und gegen Federer steigerte sich der Rotschopf noch einmal. Er schlug stark auf und diktierte von der Grundlinie die Mehrzahl der Ballwechsel. Und mit der Führung im Rücken trat der Russe sehr selbstbewusst auf und schlug Winner um Winner.

In den Viertelfinals kommt es nun zu einem russischen Duell zwischen Rublew und Daniil Medwedew. Der zwei Jahre ältere Medwedew zeigte sich bislang in Nordamerika in beeindruckender Form. In Washington und Montreal erreichte er jeweils den Final, verlor diese aber gegen Nick Kyrgios und Rafael Nadal. In Cincinnati ist die Nummer 8 der Welt noch ohne Satzverlust. (abu/sda)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Füdlifingerfritz 16.08.2019 03:43
    Highlight Highlight Es mag damit nichts zu tun haben, aber so schnell wird sich RF vom Wimbledon-Schock gegen Djokovic wohl nicht erholen. Ich befürchte Ende Jahr wars das dann. Eine grosse Karriere neigt sich dem Ende zu.
    • Zaungast 16.08.2019 07:30
      Highlight Highlight Ich halte dagegen. Er wird ein grossartiges US-Open spielen und nächstes Jahr nochmals einen GS gewinnen!
    • Füdlifingerfritz 16.08.2019 09:58
      Highlight Highlight @ataror
      Das Wort "ich" in "ich befürchte" verstehst du aber schon? Oder doch nicht?

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