Sozialhilfe

600'000 Personen leben in Armut – ohne soziale Unterstützung wären es doppelt so viele

17.10.17, 11:36 17.10.17, 11:48

Fast 600'000 Menschen leben in der Schweiz in Armut. Ohne soziale Unterstützung durch staatliche oder private Institutionen wären es mehr als doppelt so viele.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat errechnet, welcher Anteil der Bevölkerung von Armut betroffen wäre, wenn ausser der AHV keine weiteren Sozialleistungen ausgerichtet würden. 2015 wären es 15.9 Prozent oder knapp 1.3 Millionen Personen gewesen, wie das BFS am Dienstag mitteilte.

Demgegenüber lag die reguläre Armutsquote mit 7 Prozent oder rund 570‘000 Personen weniger als halb so hoch. Sie schliesst beim Einkommen auch alle weiteren sogenannten Sozialtransfers wie Familienzulagen, Invaliditätsrenten, Prämienverbilligungen, die eigentliche Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld ein.

Besonders bei Paaren mit Kindern unter drei Jahren oder drei und mehr Kindern lindern diese Beihilfen die Not. Ohne Stütze wären sie mit mit Quoten von über 18 Prozent mehr als doppelt so häufig arm wie Paarhaushalte ohne Kinder (7.7 Prozent). Effektiv liegen die Armutsquoten bei beiden Haushaltstypen unter 4 Prozent.

Risikogruppen bleiben die selben

Auch bei Personen in Einelternhaushalten, bei Erwerbslosen und bei ausländischen Staatsangehörigen wird die Armutsquote durch die Sozialtransfers stark reduziert. Diese Gruppen sind jedoch auch nach den Transfers deutlich häufiger von Armut betroffen als die Gesamtbevölkerung.

Als arm gilt, wer unter die Armutsgrenze fällt und nicht über das Geld verfügt, um ein menschenwürdiges und sozial integriertes Leben zu führen. 2015 betrug diese Schwelle im Schnitt 2239 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3984 Franken für zwei Erwachsene mit zwei Kindern. (sda)

Die Schweiz entdecken

Der Sommer kann kommen: Das sind 9 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

Für Geniesser: Das sind 11 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel stellen dich auf die Probe! (Teil 3)

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel stellen dich auf die Probe! (Teil 4)

Das sind die 13 spektakulärsten Seilbahnen der Schweiz 

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel stellen dich auf die Probe! (Teil 1)

Dieser Ort mit den drei Wasserfällen ist etwas vom Spektakulärsten, das ich in der Schweiz gesehen habe

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel stellen dich auf die Probe! (Teil 2)

Auf alten Schmugglerpfaden der Schweizer Grenze entlang tanzen (gibt's auch ohne Schnee)

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
36
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 18.10.2017 06:55
    Highlight Die in der freien Marktwirtschaft tätigen Unternehmen müssen Arbeitsplätze mit existenzsichernden Löhnen anbieten. Dazu müssen regional differenzierte Mindestlöhne festgesetzt werden.
    Wenn die freie Marktwirtschaft nicht fähig ist, genug existenzsichernde Arbeitsplätze zu kreieren, muss der Staat (Bund, Kantone oder Gemeinden) solche schaffen. Sinnvolle Arbeiten im öffentlichen Interesse gibt es genug in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt- und Naturschutz, die einen existenzsichernden Lohn verdienen. Der Staat muss dafür einen sekundären Arbeitsmarkt aufbauen.
    4 0 Melden
  • zialo 17.10.2017 23:11
    Highlight Seltsam wie in theoretischen Abhandlung zu Armut sowohl bei den SKOS Papieren (skos.ch) wie auch beim BFS man die monetären Armutsindikatoren der EU nicht kennen will. Im Dezember 2001 hat die EU in Laeken drei zentrale Begriffe operationalisiert, von denen die Schweiz nach sechzehn Jahre
    zwei 'nachgebaut' hat. Ein Armutszeugnis für unserer Armutsforschung.
    1 0 Melden
  • Wehrli 17.10.2017 21:32
    Highlight Also alle Studenten sind in Armut? Ach sind das arme Dinger ...
    3 2 Melden
    • zialo 18.10.2017 10:18
      Highlight Klar gibt es Studenten, die von Eltern getrennt leben, mit weniger als 1080 CHF haushalten und davon noch Studiengebühren, Exkursionen und Bücher bezahlen müssen (BFS Schwelle wobei Wohnung und Krankenkasse exklusiv ist).

      Aber niemand, der von Armutbetroffen ist, wird darüber berichten. Auch ein armer Student will kein verspottetes 'armes Ding' sein.
      0 0 Melden
  • häfi der Spinat 17.10.2017 13:45
    Highlight "Als arm gilt, wer unter die Armutsgrenze fällt und nicht über das Geld verfügt, um ein menschenwürdiges und sozial integriertes Leben zu führen"

    Und was eigentlich ist Armut?

    Dieser verschwurbelte Satz zeigt, wie versucht wird, in einem Land in dem die Armut besiegt wurde, den Begriff neu zu interpretiern und auszudehnen.
    Die Sozialindustrie lässt grüssen
    18 47 Melden
    • Christian Mueller (1) 17.10.2017 14:22
      Highlight Weiterlesen nicht vergessen: 2015 betrug diese Schwelle im Schnitt 2239 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3984 Franken für zwei Erwachsene mit zwei Kindern.

      Wie viel verdienen Sie, Häfi?
      23 7 Melden
    • häfi der Spinat 17.10.2017 15:00
      Highlight Müller
      Ich verdiene mehr.
      Eine gute Freundin von mir, zog ohne jegliche Hilfe ein Kind auf mit nicht einmal 1500 Stutz! Und lebt jetzt weiter mit nicht einmal diesem Betrag.
      Und sie nimmt teil am soz. Leben und beklagt sich auch nicht, sie sei Arm!
      4000 Stutz für eine Familie ist NICHT arm!
      Arm wäre, wenn die Leute nicht,s zu Essen haben.
      Sonst gehen sie nur mal in, s umliegende Ausland und schauen sich mal den soz. Ansatz an!
      11 35 Melden
    • Christian Mueller (1) 17.10.2017 16:03
      Highlight Brav. Sie sollten trotzdem nicht unterschlagen, dass die Armutsgrenze klar definiert wurde. ich lebe auch mit 1500 und reklamiere nicht. Aber auch Ihre Freundin hat sicher - so wie ich - Prämienverbilligung erhalten. Also gehts nicht mit dieser Hilfe. Könnten Sie mit 1500 ohne Kind überleben? Finden Sie, Sie sind reich mit 1500.-?
      22 5 Melden
    • häfi der Spinat 17.10.2017 16:27
      Highlight Müller
      Ich werde überhaupt nicht,s unterschlagen.
      Richtig, diese Frau hat Prämienverbilligung erhalten.
      Aber that,s it.
      Die Armutsgrenze ist definiert. Aber genau diese ist der Punkt.
      Sie ist viel zu hoch!
      Schauen sie sich selbst an. Sie verzichten ja auch freiwillig auf mehr Geld. Und es geht offensichtlich?

      6 24 Melden
    • Christian Mueller (1) 17.10.2017 16:33
      Highlight Sie haben Ihre Antwort auf meine Fragen unterschlagen: Fühlten Sie sich denn reich mit 2239.-? Und kämen Sie durch den Alltag? Inkl Krankheit bei einer Franchise von 2500.-? Ist Ihre Freundin ein Einzelfall oder kämen alle Ihre Freunde mit 1500.- plus Prämienverbilligung aus? Ich will Sie nicht anfiggen, ich möchte ehrliche Antworten, mehr nicht. Kämen Sie mit 2239.- durch?
      15 4 Melden
    • aglio e olio 17.10.2017 17:02
      Highlight Zitat Häfi:"Arm wäre, wenn die Leute nicht,s zu Essen haben."

      Es gibt ja auch keine Schweizer Tafel u.a. die immer mehr Essen an Bedürftige verteilen...

      Im 21. Jhd. darf es schon etwas mehr sein als etwas zu essen.
      Auch der Geist braucht Nahrung.
      Aber wem sage ich das.
      Ein Kind das wegen fehlendem Einkommen der Eltern auf die Schulreise verzichten muss ist arm.

      21 6 Melden
    • häfi der Spinat 17.10.2017 17:33
      Highlight Mueller
      Auf ihre erste Frage, ob ich mich reich fühlte mit 1500 oder 2200.-, brauch ich da wirklich zu Antworten?
      Selbstverständlich nicht. Ich würde mich auch mit wesentlich mehr nicht reich fühlen.
      Aber es geht ja auch nicht um reich sein. Es geht um Arm.
      Und käme ich mir 2200.- aus?
      NATÜRLICH käme ich damit aus. Es wäre nicht angenehm, und ich müsst auch verzichten. Aber wenn es nicht ander ginge, was sonnst?
      7 16 Melden
    • häfi der Spinat 17.10.2017 17:36
      Highlight aglio e olio
      Kein Kind braucht wegen Geldmangel auf die Schulreise zu verzichten.
      Der Ansatz von 4000 Stutz reicht für jede Schulreise.
      (es sei den, die Eltern sind nicht mündig und leben allgemein auf zu grossem Fuss).
      6 19 Melden
    • Christian Mueller (1) 17.10.2017 19:31
      Highlight Herr Bus Häfi, noch nicht alles beantwortet: Inkl Krankheit bei einer Franchise von 2500.-? Ist Ihre Freundin ein Einzelfall oder kämen alle Ihre Freunde mit 1500.- plus Prämienverbilligung aus? Was sagt Sie zu ihrem Auskommen?
      7 3 Melden
    • Wehrli 17.10.2017 21:34
      Highlight Ich bezahl jedem Schulkind die Schulerreise, darf sich immer bei mir melden.
      1 3 Melden
    • Spooky 17.10.2017 21:51
      Highlight @ häfi
      Und von diesen 1500.- muss ihre gute Freundin noch die Wohnungsmiete bezahlen?
      2 0 Melden
    • häfi der Spinat 17.10.2017 22:32
      Highlight Spooky
      Ja musste sie.
      Die (bruch) Wonung hatte 300 gekostet.
      Heute lebt sie in einer riesen Whg. die 1700 kostet. Hat aber soviel untervermietet, das sie selbst sehr wenig bezahlt. Dazu noch den Hauswartsjob.
      3 1 Melden
    • zialo 17.10.2017 22:52
      Highlight Ich finde Ihre Behauptung 'Armut gibt es in der Schweiz nicht' lächerlich. Sie belegen es durch den Fall einer Person, die statistisch gesehen arm ist, sich aber nicht so fühlt (spielt letzteres eine Rolle?).

      Basierend auf einer ihnen bekannten Frau lehnen Sie Massnahmen zur Linderung von Armut pauschal ab und verhöhnen damit Menschen die davon profitieren (z.B. viele alleinstehende Frauen) wie auch alle darin beschäftigten Personen - grober Unfug!

      Armut erkennt man auch an der Lebenserwartung: "Wer früher stirbt, war länger arm". (Zeit Schlagzeile 2016).
      5 1 Melden
    • Posersalami 17.10.2017 23:01
      Highlight Sorry aber wer auf Almosen von der Gesellschaft angewiesen ist (Tafeln, Verbilligungen usw.) und jeden Franken 2x umdrehen und sich keine adäquate Wohnung leisten kann ist arm. Punkt. Vielleicht träume ich aber auch nur, dass hier fast jeden Tag die Mülltonnen durchwühlt werden auf der Suche nach Verwertbarem, die machen das sicher aus reiner Neugier!

      Klar kann heute jeder Sozialhilfeempfänger warm duschen und die Glotze einschalten, vor 200 Jahren konnte das noch nicht mal ein Kaiser. Das Niveau hat sich halt etwas verschoben und das ist gut so.
      6 1 Melden
    • Spooky 18.10.2017 01:11
      Highlight @häfi
      Respekt vor dieser Frau (echt).
      Aber das heisst ja nicht, dass man die Schere zwischen superreich und superarm (überall auf der Welt) einfach so fatalistisch akzeptieren muss.

      Die Französische Revolution hat uns gelehrt, dass es auch anders geht. Wenigstens für eine Zeitlang.
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 01:23
      Highlight @häfi: 300.- für eine Wohnung. Wann 1950? In der Stadt Zürich gilt das gleiche Existenzminimum...finden Sie mal eine Wohnung (def. mit bad und küche) in der City.
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 01:24
      Highlight Untervermietung beziehe ich auf ihre heutige Situation, mit der 1700 Wohnung.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 01:27
      Highlight @häfi. und woher hat sie ihre 1500.--? Wie wärs mir arbeiten, ich hab 1994 bei McDonalds mit 16 2750.-- brutto verdient.

      Kindergeld bezahlt auch der Staat
      1 2 Melden
    • häfi der Spinat 18.10.2017 08:07
      Highlight Wieso so aggressiv lieber rainbowWarrior
      Ich beziehe mich nicht auf das Beispiel dieser Frau, wenn ich sage, die Armut in der Schweiz existiere so nicht.
      Behauptet auch nicht es gebe weltweit keine Armut , im Gegenteil.
      Ich sage, mit den heutigen Skos Ansätzen, gibt es keine echte Armut mehr in der CH und das ist gut so.
      Gejammert wird vorallem von der Sozialindustrie.
      2 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.10.2017 11:41
      Highlight häfi, ich wollte nicht aggressiv rüberkommen. Sorry hierfür. Armut wird m.E. je nach Gesellschaft unterschiedlich definiert. In Teilen Afrikas gilt nur als Arm, wer weniger als 1Dollar zur Verfügung hat. Hierzulande Gott sei Dank, definiert als menschenwürdiges Leben. Ich bin mit meiner Mutter und Schwester mit 2500-3000 Franken im Monat gross geworden, da alleinerziehend. Weder hungern noch schlecht gekleidet musste ich je zur Schule. Was ich weit wichtiger finde, ist, dass solche Kinder eine gute Chance auf eine Ausbildung erhalten. Dank dessen konnte ich studieren.
      1 1 Melden
  • Posersalami 17.10.2017 13:32
    Highlight 600 000 Menschen leben also in Armut, weit über 1 Million wären es ohne Zustupf von Gemeinden und dem Staat.

    Meine Damen und Herren, so sieht das Ergebnis bürgerlicher Politik aus! Die Schweiz ist kein reiches Land (mehr), wir sind ein Land der Reichen. Das ist die bittere Realität, die leider keinen Einfluss auf den Ausgang von Wahlen hat. Tragisch ist, dass eine andere, gerechtere Gesellschaft ohne Probleme möglich wäre.
    48 19 Melden
    • midval 17.10.2017 17:02
      Highlight Bin absolut deiner Meinung. Wollte das mit dem Herrn Hess aus Bern untermauern der wie ass... in der arena rumpost lockere sprüche rausläst und gegen mehr transparenz kämpft, weil sein wahlkampf über 100k franken gekostet hat. Aber lieber freund ich glaube da müssen wir durch solange viele freunde nicht endlich mitmachen wen gewählt wird. Denn das ist das ergebnis wenn die minderblöden für die mehreheit bestimmen.
      14 3 Melden
    • stamm 17.10.2017 21:10
      Highlight Ououou....``meine Damen und Herren``....wohl ebenfalls in der Politik tätig. Ich wundere mich schon immer, dass es soviele sind. Aber seien wir doch mal ehrlich: ich selber kenne auch ein paar Wenige, welche arbeitslos, allein erziehend oder was auch immer, und auf Hilfe angewiesen sind. Aber ich selber kenne grad niemanden, der das nicht auch selber zu verantworten hat. Krankheit, Unfall gut, aber alles Andere? Daran ist keine Politik schuld! Eingliederung, Integration in den Arbeitsmarkt, das täte vielen gut. Aber wenn der Zapfen im Kopf schon ab ist, dann gute Nacht.
      6 5 Melden
    • Posersalami 17.10.2017 22:50
      Highlight @stamm: Es kann aber nicht jeder einen Master machen und irgendwo als Berater oder im Kader einer beliebigen Firma genügend Geld für ein sorgenfreies Leben verdienen! Es kann nicht mal jeder einen Bachelor machen und das wäre auch nicht sinnvoll. Der Gipfel ist dann noch, dass die Niedriglohn Berufe nicht mal in Konkurrenz zum Ausland stehen (Friseusen, Metzger, Putzkräfte usw. ).
      2 2 Melden
    • Trasher2 18.10.2017 06:11
      Highlight Das mit dem selbstverschulden sehe ich ganz anders. Ein ganz kleiner Teil der Armutsbetroffenen machen das, weil sie einen Aussteiger lifestyle wollen.
      Nein, da ist hinter jedem Armutsbetroffenen ein Schicksal.

      Der Ex-Bankdirektor, dem die Frau ab ist und der in eine Depression fällt ist genau so betroffen, wie die junge Frau, welche in einer armen Familie aufgewachsen ist, sich fest vorgenommen hat einen gewissen Lebensstandard auf zu bauen, eine Lehre als Coiffeuse macht und mit dem 18. Geburtstag den Schuldenberg der unbezahlte kk Prämien der Eltern übernehmen darf....
      4 1 Melden
    • häfi der Spinat 18.10.2017 17:28
      Highlight Und wieso stehen die Niedriglohn Berufe nicht in Konkurrenz zum Ausland?
      Noch nie etwas von der PFZ gehört?
      1 1 Melden
    • zialo 18.10.2017 19:46
      Highlight @Stamm Würden sie mehr Frauen oder die Statistik kennen, wüssten sie von den vielen alleinerziehenden Müttern in der Armutsfalle. Und sie würden schon mal von einer alleinerziehenden Mutter gehört haben, die einen Mann hat, der den Unterhalt nicht bezahlen kann.
      1 1 Melden
    • stamm 18.10.2017 22:13
      Highlight Ich kann doch nicht jammern, wenn ich den falschen Beruf gewählt hab, oder ich eine Familie gründe, ohne finanziell abgesichert zu sein usw. Ich weiss, dass hinter allem eine Geschichte steht. Aber wenn jeder etwas zurück denkt, würd er dasselbe bestimmt nicht mehr gleich machen. Aber jeder sollte zum Entschluss kommen, dass Einem irgendwo ein Fehler unterlaufen ist, denn man zwar bereut, aber trotzdem sein eigener Fehler war! Das ist kein Vorwurf, aber ist halt meistens so.
      2 1 Melden
  • Spi 17.10.2017 12:49
    Highlight Und wo bleibt der Soziallastenausgleich zwischen den Gemeinden? Der NFA im Kanton Zürich muss diesbezüglich DRINGEND erweitert werden! Es kann nicht sein, dass man topologische Nachteile einer Gemeinde kompensiert, aber gleichzeitig überproportionale Sozialkosten ignoriert. Der Kantons- und Regierungsrat in Zürich soll sich endlich bewegen!
    3 4 Melden
    • Christian Mueller (1) 17.10.2017 14:24
      Highlight Ja, alle in die Berge wohnen gehen, damit der 'topologische Ausgleich' fliessen kann. Aber woher kommt ddenn am Ende das Geld für den Ausgleich, wenn es keine Städte mehr gibt, weil sie vom NFA ausgeblutet wurden? Vielleicht sollte man nicht mehr überall wohnen oder halt die Mehrkosten nicht mit dem NFA decken, sondern selber bezahlen...
      4 3 Melden

Zahnarzt muss gegen den Willen der Bürgergemeinde eingebürgert werden

Er spricht Deutsch, hat hier studiert und seine Kinder gehen in Vereine. Er hat aber auch Sozialhilfeschulden, äussert sich unklar zur Rolle der Scharia, und seine Frau ist nicht integriert. Die Bürgergemeinde wollte den libyschen Zahnarzt nicht einbürgern. Das Verwaltungsgericht schon.

Wilhelm Tell kannte er nicht. Und auf mehr als 300'000 Franken Sozialhilfeschulden sitzt der libysche Zahnarzt auch. Trotzdem muss der mehrfache Familienvater jetzt mit seinen Kindern eingebürgert werden. Das hat das Solothurner Verwaltungsgericht entschieden – gegen den Willen einer Bürgergemeinde im unteren Kantonsteil. Sie hatte dem Mann, der seit 19 Jahren in der Schweiz lebt, die Einbürgerung verweigert – zum zweiten Mal. Der 46-Jährige wollte sich schon 2011 einbürgern lassen.

Ein Urteil, …

Artikel lesen