AFD
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Mit diesen Posts hat sich die AfD gerade ziemlich blamiert



Nicht selten muss man über die Like- und Share-Zahlen, die sich unter Posts der AfD befinden staunen. Die Einträge werden meistens rege diskutiert und auffällig oft weiterverbreitet. Die «Alternative für Deutschland» verdankt ihren Erfolg nicht zuletzt dem gekonnten Einsatz von Social Media.

Gekonnt?

Nun. Nicht ganz immer.

Der AfD Kreisverband Darmstadt hat sich vergangenes Wochenende einen peinlichen Ausrutscher geleistet, der wohl auch teilweise die beneidenswerten Interaktionszahlen erklären dürfte.

Das ist passiert: Die AfD Darmstadt postete auf Facebook zwei Einträge, die sie darauf selber kommentierte. Dabei wurde mit Selbstlob nicht gespart. «Ihr von der AfD bringt wirklich gute und mutige Beiträge, die man woanders nicht liest», schreibt die AfD Darmstadt unter ihrem eigenen Post.

Bei einem weiteren Eintrag jubelt die AfD ebenfalls über sich selber: «Meine Stimme gilt der AfD. Ihr habt den Mut die Dinge beim Namen zu nennen.»

Ganz offenbar hat der Administrator vergessen, den Account zu wechseln, bevor er die eigenen Einträge kommentierte.

Ob der Social-Media-Verantwortliche die Posts mit seinem privaten Konto oder mit einem Fake-Profil kommentieren wollte, ist bisher unklar. Die AfD will dazu gegenüber deutschen Medien keine Stellung nehmen.

Erstaunlich: Die Social-Media-Abteilung bemerkte den Fauxpas vom Wochenende ziemlich spät. Erst am Montagnachmittag wurden die Kommentare kommentarlos runtergenommen. Zu diesem Zeitpunkt regnete es bereits Häme der User.

Der Fehler der AfD Darmstadt zeigt nicht zum ersten Mal, dass die Share- und Like-Zahlen bei Posts von rechtspopulistischen Parteien mit Vorsicht beurteilt werden müssen. Viele Interaktionen dürften durch Fake-Profile vorgenommen werden. (cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Silly_Carpet 26.02.2019 09:33
    Highlight Highlight Es is beruhigend zu sehen, dass Soziale Medien und Kommentarspalten keine Spiegelung der Ansichten unserer Gesellschaft sind.
  • Teslanaut 26.02.2019 08:43
    Highlight Highlight Ein deutscher „Komiker“ sagte mal: "Das ist so schrecklich, dass heute jeder Idiot zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht! Es wäre ganz wichtig, speziell heute im Zeitalter der Social Medias, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
  • Erster-Offizier 26.02.2019 04:43
    Highlight Highlight Alternative Fakten für Deutschland.
  • die Freiheit die ich meine 26.02.2019 02:13
    Highlight Highlight Auf die AFD haben sich die von Watson nun aber so richtig eingeschossen.

    Welche Partei in D man wählen soll, wenn man an der Willkommenskultur nicht besonders Freude hat, scheint da nicht von Belang zu sein.
  • Mimimimi 26.02.2019 00:58
    Highlight Highlight Warum können auf fb und co. posts eigentlich gelöscht werden? Gesagt ist gesagt...
  • keplan 25.02.2019 20:00
    Highlight Highlight Oder man kauft likes und Kommentare einfach, dann kann einem sowas auch nicht passieren.
  • Joe Smith 25.02.2019 19:05
    Highlight Highlight Diese Erkenntnis ist ja nun nicht wirklich neu oder überraschend. Und es braucht nicht mal Facebook, da kann man auch auf jede beliebige Zeitungsseite gehen: Sobald ein Artikel eines der Schlüsselwörter Flüchtling, Migrant, Ausländer oder ähnliches enthält, hat er 10 Minuten nach Erscheinen 200 «empfehlen»-Klicks. Ohne Bots ist das gar nicht möglich.
  • Heinz Schmid 25.02.2019 18:55
    Highlight Highlight Profile können fake sein, Klicks/Verlinkungen gekauft, Quellen sind meistens schwammig.
    Sorry, wer seine Meinungsbildung auf Social Media stützt ist bescheuert. Wir wissen wie viral die dümmsten Beiträge geteilt werden.
    Auch ganz allgemein, die anti-pluralistische/populistische Meinungsverbreitung des Internets ist eine Dynamik die für die Demokratie sehr gefährlich ist.
    • gnagi 25.02.2019 22:22
      Highlight Highlight „Wer seine Meinungsbildung au Social Media stützt ist bescheuert“ - jetzt ist klar, dass sich AfD wählende nur über diesen Kanal „informieren“
  • Madison Pierce 25.02.2019 18:40
    Highlight Highlight "Der Fehler der AfD Darmstadt zeigt nicht zum ersten Mal, dass die Share- und Like-Zahlen bei Posts von rechtspopulistischen Parteien mit Vorsicht beurteilt werden müssen."

    Nicht nur bei rechten Parteien, sondern bei allen Kampagnen und Influencern.

    Ganz grundsätzlich sollte man diesen Zahlen nicht zu viel Gewicht beimessen: die Anzahl Likes sagt nicht viel über die Qualität oder Richtigkeit eines Beitrags aus. Nur weil mehr Leute den Bachelor schauen als eine Doku, ist dieser nicht besser...
    • Sharkdiver 25.02.2019 21:20
      Highlight Highlight Fällt teilweise auf 20 min auch auf. Vor einer der Svp wichtige. Abstimmung fluten 100te von pro Svp Kommentare die Kommentarspalte. Die gegenstimmen wirken dann oft 1:50 kau. Ist die Abstimmung g vorbei, scheinen die Pro Svp Leser um 70 zu schwinden
    • corsin.manser 25.02.2019 21:33
      Highlight Highlight Da hast du natürlich grundsätzlich recht.

      Kommentar-Flut, Fake-Profile, Bots sind meiner Ansicht Ansicht nach aber Phänomene, die deutlich häufiger rechtsaussen auftreten. Das sage ich hier nicht nur mit der Erfahrung von 5 Jahre Kommentare-Aufschalten bei watson. Das wurde auch schon mehrfach so dokumentiert.

      Die Hass-Kommentare bei Greta-Thunberg-Artikeln in Deutschland sollen etwa bis zu 50 Prozent von Fake-Profilen erstellt worden sein.

      Grundsätzlich gilt aber natürlich, und da bin ich mit dir absolut einer Meinung, man sollte diese Zahlen immer kritisch anschauen.
    • Fabio74 25.02.2019 22:39
      Highlight Highlight nun stelle ich zunehmend dies auch hier fest.
      Bei genannten Themen wird gemeldet und geblitzt
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