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Mindestens 23 Tote bei israelischen Angriffen in Syrien



Bei israelischen Angriffen auf iranische Ziele in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 23 Kämpfer getötet worden. Das erklärte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte nach den Angriffen in der Nacht zu Donnerstag.

Die russische Armee teilte mit, bei dem Einsatz seien 28 israelische Kampfflugzeuge beteiligt gewesen, die 70 Raketen abgeschossen hätten. Von israelischer Seite hiess es lediglich, in Syrien seien fast alle Infrastrukturen des Irans getroffen worden.

Dagegen sei keine der 20 von iranischen Streitkräften auf die Golanhöhen abgefeuerten Raketen auf von Israel kontrolliertem Gebiet eingeschlagen, sagte der israelische Verteidigungsministers Avigdor Lieberman am Donnerstag auf einer Konferenz in Herzlija bei Tel Aviv. Nach Angaben der Armee wurden vier der iranischen Geschosse von Israels Raketenabwehr abgefangen.

Er hoffe, dass die «Episode» nun vorbei sei und «jeder verstanden hat». «Wir haben kein Interesse an einer Eskalation, aber wir müssen auf jedes Szenario vorbereitet sein», sagte Lieberman. Er sagte, es handle sich um einen punktuellen Konflikt Israels mit den iranischen Quds-Brigaden, der Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden.

Mit Assad verbündet

Iranische Streitkräfte griffen in der Nacht erstmals von Syrien aus israelische Militärposten an, wie der israelische Armeesprecher Jonathan Conricus mitteilte. Israels Luftwaffe habe daraufhin mehr als 50 iranische Militärziele in Syrien angegriffen, teilte die Armee mit.

Teheran ist neben Russland und der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah wichtigster Verbündeter des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad. Israel hat immer wieder betont, man werde eine dauerhafte militärische Präsenz des iranischen Erzfeinds im Nachbarland Syrien nicht dulden.

Die USA sehen sich in ihrem Vorgehen gegenüber dem Iran bestätigt. Präsidentensprecheirn Sarah Sanders wertete den iranischen Beschuss als «zusätzlichen Beweis, dass dem iranischen Regime nicht zu trauen ist». Dies zeige, dass Präsident Donald Trump mit seinem Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen die richtige Entscheidung getroffen habe. (sda/afp)

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