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Ulli Lust-Werkschau im Cartoonmuseum Basel



Widersprüchliche Figuren, unzähmbare Emotionen und heikle Alltagssituationen nimmt Ulli Lust aufs Korn, mit Selbstironie statt Moralkeule. Das Cartoonmuseum Basel stellt die 1967 in Wien geborene und heute in Berlin lebende Zeichnerin mit einer Werkschau vor.

Paradoxe Wortspiele begleiten manche von Lusts Zeichnungen wie Filmtitel, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen: «Zuviel ist nicht genug» lautet der passende Titel der Basler Ausstellung, die ab Samstag bis im Oktober zu sehen ist.

Der Titel geht auf die französische Ausgabe ihres Comicerfolgs «Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens» von 2009 zurück, der 2011 als «Trop n'est pas assez» erschien. Um-die-Ecke-Bezüge wie dieser Titel zeigen Ulli Lusts Interesse daran, wie Menschen Ideale und Lebensrealität zu arrangieren versuchen. Ihre Figuren wollen vieles, das nicht klappt, und leben damit weiter.

Mit Kinderbuch-Illustrationen hatte Lust in den 1990er-Jahren begonnen; Comic-Reportagen, Phantasiegeschichten und ein Beziehungsdrama zur Nazizeit folgten. Auch Zwerghaustieren, Modeopfern und sexuell hochaktiven Halbgöttinnen wandte sie sich zu. Heute unterrichtet sie überdies an der Hochschule Hannover.

Einiges an ihrer Arbeit ist autobiographisch, manches explizit: Ihr neuestes Buch «Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein» erzählt von ihrer Liebe zu einem Flüchtling aus Nigeria. Die 2017 erschienene Ménage-à-trois-Tragödie reflektiert Möglichkeiten eines Themas, das sonst an vielen als TV-News-Flimmern vorbeizieht.

In Basel ist Lust nicht zum ersten Mal: Unter dem Etikett «Operation Läckerli» schuf sie Comic-Reportagen vom Rheinknie, die das Karikatur- und Cartoonmuseum 2004 herausgab. Sie ist an der Vernissage am Freitag präsent und erläutert im September an einer Matinée im Museum vor Publikum ihre Arbeitsweise. (sda)

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