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Verdächtiger Rucksack in SBB-Zug löst Grosseinsatz aus – Polizei bittet um Hilfe



Wegen eines herrenlosen Rucksacks in einem Zug hat die Aargauer Kantonspolizei am Samstag den Bahnhof Brugg AG evakuiert und die Umgebung grossräumig abgeriegelt. Der Bahnverkehr war bis gegen 21 Uhr unterbrochen. Der Inhalt des Rucksacks erwies sich als unverdächtig.

Alarm wurde gegen 16.30 Uhr ausgelöst, wie Polizeisprecherin Corina Winkler der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Der Zug wurde aufgrund eines Hinweises im Bahnhof Brugg gestoppt. Die Passagiere wurden wie alle Bahnhofsbesucherinnen und -besucher polizeilich evakuiert.

Die Polizei war mit einem bedeutenden Aufgebot im Einsatz. Eine Person hatte gemeldet, dass sie im Bahnhof Zürich beobachtete, wie ein Mann den Zug Richtung Brugg bestieg, den Rucksack auf einen Sitz legte und wieder ausstieg. Er kehrte nicht zurück.

Zunächst lagen keine näheren Angaben zum Inhalt des Rucksacks vor. Nach Ende des Polizeieinsatzes gab Sprecherin Winkler gegen 21 Uhr aber Entwarnung: Der Inhalt war unverdächtig. Die Polizei suche weiter nach dem Mann und führe weitere Ermittlungen durch, sagte Winkler. Die Strafverfolgungsbehörden bitten Zeugen, die Angaben zu dem Mann und zum Rucksack machen können, sich zu melden.

Durch die Sperrung des Bahnhofs kam es im Bahnverkehr zu Verspätungen und Zugsausfällen, wie die Bahnverkehrsinformation meldete. Nach der Freigabe des Bahnhofs normalisierte sich die Lage. (sda)

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