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Trump lehnt Kür zur Person des Jahres ab – weil er es nur «wahrscheinlich» werden sollte



US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten das Angebot des Magazins «Time» zurückgewiesen, zur «Persönlichkeit des Jahres» gekürt zu werden – weil ihn die abschwächende Ergänzung «wahrscheinlich» offenbar verärgert hat.

«Time Magazine hat angerufen um zu sagen, dass ich WAHRSCHEINLICH zum ‹Mann (Persönlichkeit) des Jahres› ernannt werde, wie letztes Jahr, aber ich müsste einem Interview und einem Foto-Shooting zustimmen», schrieb Trump am Freitag (Ortszeit) auf Twitter. «Ich habe gesagt, dass wahrscheinlich nicht gut ist und habe abgelehnt. Danke trotzdem!»

In der Vergangenheit hatte Trump grossen Wert darauf gelegt, von dem Magazin zur «Persönlichkeit des Jahres» gewählt zu werden – in den Jahren 2012, 2014 und 2015 hatte er sich jedes Mal via Twitter darüber beschwert, dass «Time» ihn übergangen hatte. Im vergangenen Jahr hatte das Magazin ihm dann doch den Titel verliehen – ihn allerdings gleichzeitig als «Präsident der Geteilten Staaten von Amerika» bezeichnet.

epa05664045 Handout cover image released by Time Magazine of their December 19, 2016 issue featuring US President-Elect Donald J. Trump whom they've named as their Time 2016 Person of the Year in New York, New York, USA, 07 December 2016.  EPA/TIME / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

2016 hat Trump den Titel bekommen – und war doch nicht glücklich darüber. Bild: EPA/TIME

Im Juni hatte die Tatsache Schlagzeilen gemacht, dass in mehreren Golf-Clubs des Milliardärs eine gefälschte «Time»-Titelseite mit Trump als Motiv hing. «Time» forderte das Abhängen der Fälschungen.

«Time» erklärte auf Twitter, Trump sei «inkorrekt», was die Art und Weise betreffe, wie das Magazin seine «Person des Jahres» wähle. Die Publikation äussere sich nicht über ihre Wahl, bis diese am 6. Dezember bekanntgegeben werde.

(sda/afp/dpa)

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21
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    Alle Leser-Kommentare
  • Cyberpunk 25.11.2017 22:09
    Highlight Highlight Lol
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    4 0 Melden
  • Vanessa_2107 25.11.2017 18:47
    Highlight Highlight Beleidigte Leberwurst...
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    7 0 Melden
  • zombie woof 25.11.2017 15:53
    Highlight Highlight Der Mann gehört nicht auf ein Titelblatt, sondern in die Psychiatrie.
    21 2 Melden
  • Moelal 25.11.2017 14:38
    Highlight Highlight Besser wäre es, ihn zum „Trump“ des Jahres zu küren. Jeder kann sich dann selber denken und vorstellen, was es bedeuten soll....
    14 2 Melden
  • Echo der Zeit 25.11.2017 13:48
    Highlight Highlight Die sollen Obama wählen.
    20 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 25.11.2017 16:32
      Highlight Highlight Warum?
      2 8 Melden
    • Echo der Zeit 25.11.2017 16:35
      Highlight Highlight Nur um Trump zu Nerven.
      24 2 Melden
  • Rabbi Jussuf 25.11.2017 12:54
    Highlight Highlight Time?


    Was sind das bloss für Schleimer geworden!
    4 9 Melden
    • Sandro Lightwood 25.11.2017 14:44
      Highlight Highlight Und wieso ist für dich jedes von Trumps Tweets = Wahrheit? So von wegen Schleimspur und so?
      9 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.11.2017 16:17
      Highlight Highlight nö, es geht darum, dass man überhaupt auf die Idee kommt Trump auszuzeichnen, als Person des Jahres.
      9 1 Melden
  • Laut_bis_10 25.11.2017 11:33
    Highlight Highlight Würde ich jetzt auch nicht wollen. Erst recht nicht wenn man sieht, wer diesen ehrenvollen Titel schon tragen durfte. *hust*Hitler*hust*
    4 4 Melden
  • 90er 25.11.2017 10:07
    Highlight Highlight Narzisst.
    22 4 Melden
  • roger.schmid 25.11.2017 09:17
    Highlight Highlight Trump hatte wohl einfach Angst vor dem Interview.. Interviews gibt er nämlich nur noch der völlig unkritischen Hofberichtserstattung Fox"news".

    Ansonsten könnten am Ende noch unangenehme Fragen zur Muller-Ermittlung usw. gestellt werden und der Vollidiot könnte wieder einen Jahrhundert-Fail produzieren, wie im legendären Interview, als er zugab den FBI-Chef wegen der Russlandaffäre gefeuert zu haben und so die Justizbehinderung bereits ohne Not eingestand.
    84 9 Melden
  • Kronrod 25.11.2017 07:34
    Highlight Highlight Wie gewohnt werden hier die Worte von Trump leicht verdreht: seine Kritik richtet sich nicht an das "probably", sondern an die Tatsache, dass Time denkt, dies genūge, um ihn zu einem grossen Interview zu bewegen. Instinktsicher hat er diese Falle erkannt und abgelehnt. Gleichzeitig möchte er durch das Ablehnen von etwas Rampenlicht zeigen, dass er nicht eitel ist (was natürlich nicht stimmt).
    22 109 Melden
    • Sandro Lightwood 25.11.2017 09:26
      Highlight Highlight Ja klar. 🙈
      35 6 Melden
    • reconquista's creed 25.11.2017 09:41
      Highlight Highlight Eigentlich ist Trump ja nur instinktsicher wenn er in Fettnäpchen tritt, Lügen verbreitet und Minderheiten beleidigt.
      Aber da ein Interview mit ihm ja nur genau dies enthaltet, würde ich auch sagen er ist instinktsicher mit Interviews.
      31 4 Melden
    • Amazing Horse 25.11.2017 09:50
      Highlight Highlight Jur ä driimer du, nei du. 🤣
      46 6 Melden
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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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