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So verwandeln Pädophile YouTube in ein Portal für kinderpornografische Inhalte

Max Biederbeck, Marius Notter / watson.de

«Harmlose» Kindervideos werden von Pädophilen auf YouTube geklaut, neu hochgeladen und schockierend kommentiert. Wer sie schaut, bekommt weitere sexualisierte Videos von kleinen Mädchen angezeigt. YouTube ist das Problem seit langem bekannt – bekommt es aber nicht in den Griff.



Nach zwanzig Minuten voll mit verstörenden Wahrheiten rauft sich der Youtuber «MattsWhatItIs» mit hochrotem Kopf die Haare. «Ich wollte nicht emotional werden», sagt er zu sich selbst und den Zuschauern seines Videos: «Aber ich kann nicht glauben, dass diese Postings existieren.» Der junge US-Amerikaner hat gerade einen Weg auf YouTube gefunden, der ihn tief in eine Welt der Pädophilie führt.

Dabei spült der YouTube-Algorithmus Matts Video-Empfehlungen voll mit kinderpornografischen Inhalten. Und offenbart ein System, das innerhalb von Minuten für alle funktioniert, die ihr persönliches YouTube in eine Art «Soft-Kinder-Porno»-Plattform verwandeln wollen.

Matt liefert damit einen weiteren Beweis dafür, dass die Google-Tochter es offenbar nicht schafft, die Jüngsten unter ihren Usern vor Missbrauch zu schützen. Oder wie Matt es ausdrückt: «Wie kann es sein, dass so etwas in der Öffentlichkeit bereits seit zwei Jahren stattfindet und trotzdem nichts passiert? Ich will nichts mehr mit dieser Plattform zu tun haben.»

YouTube hat ein Problem

Wir bei watson haben Matts Recherche-Weg rekonstruiert und sind zu sehr ähnlichen Ergebnissen gelangt. Wir erstellten dazu nur einen neuen unbeschriebenen Google-Account und meldeten uns damit bei YouTube an.

Als nächsten suchten wir nach aktuellen Trend-Suchbegriffen wie etwa der «Bikini Haul». Dabei handelt es sich um Influencer-Videos, bei denen YouTuberinnen ihre neuen Bikinis für den Sommer vorstellen. Auch deutsche Video-Stars machen mit, ihre Videos sammeln zum Teil hunderttausende Klicks.

Nun lässt sich allein schon über dieses Format streiten – das wirkliche Problem taucht aber erst auf, wenn man sich über die «Empfohlenes Video»-Funktion weiterklickt. In zwei Schritten kamen wir bei der Recherche auf eine erste Seite, auf der ein offensichtlich minderjähriges Kind seinen Bikini zeigt. Noch einen Klick weiter ging es dann gar nicht länger um Badeanzüge, sondern um Kinder in verschiedensten Posen. Sämtliche vorgeschlagenen Videos zeigten auf einmal mehr oder weniger leicht bekleidete Kinder und Jugendliche etwa bei Gymnastik oder im Kinderzimmer.

Die Account-Namen der Uploader tragen dabei oft kryptische Namen, laufen in vielen Fällern auch in russischer Sprache. Es handelt sich eindeutig nicht um die Urheber der Videos selbst, sondern um sogenanntes «Republishing», bei dem fremde Inhalte durch anonyme Accounts einfach neu hochgeladen werden.

Wir haben diesen Vorgang auch mit der so genannten «Popsicle-Challenge» ausprobiert, bei der vor allem Jugendliche und Kinder in einer Mutprobe ein Wassereis vor laufender Kamera mit den Zähnen abbeissen. Auch hier sind wir in nur wenigen Klicks in jenem Bereich gelandet, in dem sich offenkundig pädophile User abreagieren.

Nicht die ersten Kinder-Probleme für YouTube

Bereits Ende 2017 sorgte der YouTube-Algorithmus für Negativschlagzeilen. Damals hatte unter anderem der Blogger James Bridle auf ein Problem hingewiesen, das für heftige Kritik an der Video-Plattform sorgte.

Damals tauchten tausendfach und automatisch generierte Kinder-Videos mit verstörenden Inhalten auf YouTube auf. Sie hatten das Ziel, ohne viel Aufwand eine möglichst grosse Reichweite zu erzeugen, um mit der geschalteten Werbung Geld zu verdienen. Sie liefen unter Schlagwörtern, die Kinder bei der Suche nach ihren Lieblings-Cartoons wie «Spider Man» oder «Peppa Wutz» in die Suchmaske eingaben.

Das Problem: In den wahllos zusammengeschnittenen Videos tauchten auch immer wieder gewalttätige und sexuell anstössige Inhalte auf. Löschte YouTube einen Clip, uploadeten neue Accounts an anderer Stelle sofort neue Videos. Menschliche Mitarbeiter kommen da nicht mehr hinterher, selbst wenn User ein schlimmes Video melden.

Kritiker damals betonten, dass das Werbe-Konzept für die Klickzahlen von YouTube-Videos begünstigen würde, dass Kinder den Gewalt-Inhalten ausgesetzt würden.

Sind die sexualisierten Inhalte strafbar?

Grundsätzlich ist der Besitz von Kinderpornographie in der Schweiz nach Art. 197 Ziff. 1 StGB strafbar.

Nun mögen die Online-Videos vieler der gezeigten Kinder auf YouTube keinen pornografischen Usprung haben. Ihre bewusste Wiedergabe durch völlig fremde Uploader, ihre Inszenierung in einem sexuellen Kontext und die beschriebenen «Time Stamps» auf bestimmte Posen sowie die Kommentare darunter lassen allerdings einen sexualisierten Kontext entstehen.

Dass der YouTube-Algorithmus einem bei Nachfrage dann Massen dieser Videos ausspuckt, ist mehr als problematisch.

So reagiert YouTube

Auch die aktuellen Kinder-Videos klicken teilweise hunderttausendfach. Wie schon im Fall der verstörenden Videos von 2017 verdienen auch hier Accounts Geld mit der von YouTube geschalteten Werbung.

Videomacher wie Matt versuchen schon seit einer Weile mit dem Hashtag #YouTubeWakeUp Aufmerksamkeit auf dieses offensichtliche Problem zu lenken.

YouTube selbst schreibt zwar auf seiner Website: «Wir verbieten streng und ausdrücklich Inhalte, die Minderjährige sexuell ausnutzen» und spricht vom Löschen der Accounts und Inhalte von Involvierten. Bei unserer Recherche fiel uns aber auf, dass YouTube bei einigen Videos lediglich die Kommentar-Funktion abgeschaltet hat. Einige Klicks weiter aber konnten wir ohne Probleme in die verstörenden Kommentare, Videos und «Time Stamps» hineinklicken.

In einer Stellungnahme gegenüber watson ging Google nicht direkt auf den Fall ein.

Ein Sprecher von Google Deutschland sagt:

«Jeder Inhalt - einschliesslich Kommentare - der Minderjährige gefährdet, ist abscheulich. Wir haben klare Richtlinien, die dies auf YouTube verbieten.»

Man setze diese Richtlinien «mit Nachdruck» um: Dazu gehöre, Inhalte den zuständigen Behörden zu melden, sie von der Plattform zu entfernen und betroffene Accounts zu löschen. Google investiere viel, um das Problem anzugehen.

Paradoxerweise hat sich das Unternehmen gerade bei den bekannten YouTubern Mystic7, Trainer Tips und Marksman wegen dieses Engagements entschuldigen müssen. Deren Accounts hatte Google wegen angeblicher möglichen pädophilen Inhalten gelöscht. (BBC) Die YouTuber mit insgesamt rund 3.5 Millionen Followern hatten sich allerdigns lediglich beim »Pokémon Go"-Spielen gefilmt.

Dabei verwendeten sie das Wort «CP» – bei Pokémon bedeutet es «Combat Points», ausserhalb des Spiels kann es als Abkürzung für «Child Pornography» stehen. In diesem Fall reichten also zwei Buchstaben für Google aus, um die Accounts zu löschen.

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SanZero78 20.02.2019 14:49
    Highlight Highlight Vielleicht denke ich zu einfach. Ich finde halt das gesammte Online Grundgerüst nicht richtig. Jede Person hat eine ID. Für Onlineregistrationen sollte es eine E-ID geben. Jede Plattform ob Youtube, Facebook aber auch Zeitungen wie Watson, 20min usw. oder auch Onlinehandel sollten nur Accounts annehmen die genau auf eine reale Person zurück zu führen ist. Somit würden auch weniger Hass Kommentare, Unangemessene oder Verbotene Inhalte hochgeladen werden. Auch wer sich Online bewegt, bewegt sich nicht ausserhalb des Gesetzes. Die Hemmschwelle würde drastisch sinken.
    • Ueli der Knecht 20.02.2019 19:23
      Highlight Highlight Die Akzeptanz für Social Crediting würde dadurch wesentlich steigen. Die Menschen würden dadurch einfacher manipulierbar. Die Meinungs- und Redefreiheit ginge flöten. Mit ihr auch unsere freiheitliche, offene und pluralistische Gesellschaft. Die Demokratie ginge verloren; stattdessen würden sich autoritäre und totalitäre Systeme etablieren.

      Insofern ist dein Vorschlag nicht weit gedacht und kontraproduktiv. Die Anonymität ist wichtig.
      Benutzer Bild
  • Bronko 20.02.2019 11:50
    Highlight Highlight Bei aller Freiheitsliebe und Verteidigung der Zensurfreiheit – Youtube (Google) bedient vorallem auch die niederen Instinkte, ethisch und moralisch in verantwortungsloser Weise. Wenn man Kinder hat, macht man sich ernsthaft Sorgen über die Konsequenzen solcher qualitativ schlechten Youtube-Inhalte und deren Communities (bzw. Channels). Vorallem was die automatisch generierten Vorschläge und auch die primitiven Kommentare auf entsprechenden Seiten und Channels betrifft. Horror. Habe selber schon einen offensichtlich faschistischen Channel bzw. dessen Kommentare gemeldet, nichts passierte...
  • _stefan 20.02.2019 10:25
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass es sich dabei juristisch nicht um Kinderpornografie handelt. Die Kommentare sind nicht illegal und werden deshalb auch nicht speziell von YouTube aufgesucht.

    Im Bereich illegaler Kinderpornografie macht aber Google, Microsoft, Facebook, etc. sehr viel. KiPo Inhalte werden bereits beim Upload rausgefiltert.
    • Adumdum 20.02.2019 12:59
      Highlight Highlight Daher müsste man die Gesetze ändern: einfach die öffentliche Verbreitung von Bildern und Videos von Kindern unter 16 auf sozialen Netzwerken verbieten. Teilen im Album mit Familie und Freunden in - aber nicht "öffentlich" und unbeschränkt. Dafür dann sowohl User als auch Netzwerke haftbar machen. Dann geht das.
  • AngelitosHE 20.02.2019 07:12
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass man YT für Gesellschaftliche Probleme verantwortlich machen kann.
  • Ueli der Knecht 20.02.2019 07:01
    Highlight Highlight Google hätte mehr als genug Möglichkeiten, ebenso um pädophile Neigungen von Usern zu bemerken, wie auch diese auf den rechten Pfad zu führen (zB. hierher: https://www.kein-taeter-werden.de/)

    Warum lässt das Google laufen?

    Mir scheint, Google instrumentalisiert bewusst Pädophile, um damit Stimmung zu machen, weil sich darauf aufbauend letztlich das eigene Datenmonopol und die eigene Macht ausbauen lässt (zB. damit: https://jigsaw.google.com/)

    Oft geht vergessen, dass die sicheren Kanäle von Pädophilen auch sichere Kanäle sind für Regimkritiker, Enthüllungsjournalisten und dergleichen.
    • NotWhatYouExpect 20.02.2019 11:43
      Highlight Highlight Ja Sie hätten die Möglichkeit. Aber sobald Sie so etwas machen würden. Würden Sie direkt von allen Seiten angegriffen werden.

      Denn Profile von Usern über X Dienste hinweg zu machen ist immer noch nicht gerne gesehen und das auch zurecht!

      Von woher hast du deine Krude Theorie mit der Stimmungsmache? Meiner Meinung nach spinnst du dir arg etwas zusammen.
    • Ueli der Knecht 20.02.2019 19:15
      Highlight Highlight Ein paar Fakten, NWYE:

      1. Chinesische Internet-Riesen sind dran, die amerikanischen zu überrunden.

      2. In China ist Social Crediting und "Massenerziehung" akzeptiert; Schutz der Privatsphäre ist kein Thema.

      3. Im Westen ist die Privatsphäre wichtig; Social Crediting und Beeinflussung der Bevölkerung (à la Cambridge Analytica etc.) wird verpönt.

      Google mal: "facebook social crediting patents"

      Fragen:

      a) Was ist der Unterschied zwischen Googles Jigsaw und Facebooks Cambridge Analytica?

      b) Inwiefern hilft die Stimmung gegen Kinderpornos und Pädophile, solche Techniken zu Geld zu machen?
    • NotWhatYouExpect 21.02.2019 12:19
      Highlight Highlight 1,2,3 Und was soll ich nun mit diesen Fakten die ich selber nicht in Frage stelle?

      A: WTF? Was vergleichst du hier? Jigsaw macht Projekte wie Perspective (API um Beleidungungen und Belästigungen zu erkennen), Project Schield sicherer Schutz vor DDOS Attacken. Passwort Alert.

      Wo hingegen Cambrige Analytica gezielt Tweets usw. gesträut hat um Meinung zu machen. Sowie gehörte diese nicht FB. Sondern ein grosser Datenpool von Cambrige Analytica wurde über eine App mit Schnitstelle zu FB gekauft.

      B: Wäre wohl eine schlechte Vermarktung! Wenn Google selber die Technik im Haus hat es nicht schaft
  • KekDu 20.02.2019 00:17
    Highlight Highlight Etwas ähnliches, wie der Mann, der seine Katze getötet hat, sich dabeigefilmt hat und danach, mit dem Video,tausende Dollars durch Klicks kassierte. Dieses Video war Monate lang online und YouTube hat nicht darauf reagiert. Einfach nur unfassbar...
  • julian12 19.02.2019 23:46
    Highlight Highlight Es ist für mich ganz klar, dass Kinder geschützt werden müssen und das Unternehmen in der Pflicht stehen ihr Möglichstes zu tun. Traurigerweise hat das zur Folge, dass Menschen in Billig-Lohn-Ländern als Arbeit jeden Tag 12 Stunden lang schrecklichen Content Filtern müssen. Viel Interessanter ist, dass viele Menschen so schockiert über die Inhalte im Internet sind. Menschen können grausam sein: «Die Banalität des Bösen». Das einzige was jetzt passiert, ist das es nicht mehr versteckt passiert, sondern alle über das Internet mit dem Bösen konfrontiert werden.
  • Imfall 19.02.2019 23:33
    Highlight Highlight die ursache muss als erstes abgeklemmt werden!


    hört auf, solche videos von euren kindern hochzuladen 🤦🤬🤯
    • Simsalabum 20.02.2019 22:42
      Highlight Highlight Ich könnte mir auch vorstellen, dass viele Videos gar nicht aus dem Familien-/Bekanntenkreis stammen. Es gibt in der Öffentlichkeit viele Möglichkeiten Kinder zu Filmen. Ein Smartphone in dem Händen fällt heute nicht mehr auf.
  • sealeane 19.02.2019 22:55
    Highlight Highlight Wtf😨
    Ich konnte das Video nach ein par minten schon nicht mehr schauen und den beitrag hab ich auch nicht mehr fertig gelesen. Hab grad so den ekel. Hoffe google macht bald was.😓
  • Jungleböy 19.02.2019 22:12
    Highlight Highlight Ist schon lange als elsagate bekannt. Echt krank.
  • Coffeetime 19.02.2019 22:05
    Highlight Highlight Ich finde keine Worte... es scheint, ich muss mein Weltbild etwas revidieren. 😶😢
  • Buri Erich 19.02.2019 21:51
    Highlight Highlight Eigentlich sollte man die Leute hinter den Accounts schnell finden, wenn YouTube ihnen Geld überweist. Fake-Accounts hin oder her, wenn Sie Geld wollen müssen die eine gültige Bankverbindung angeben.
    Oder bezahlt YouTube mit BitCoins?
    • NotWhatYouExpect 20.02.2019 11:52
      Highlight Highlight Glaube kaum, dass denen Accounts Geld ausbezahlt wird. Denn es sind reine Fake / Upload Accounts um den Content zu verbreiten.

      Um Geld von Youtube zu bekommen muss man gewisse Bedienungen erfüllen die solche Accounts wohl kaum erbringen.
  • Who needs love like that 19.02.2019 21:36
    Highlight Highlight Viel Spass beim Kontrollieren und Daten sichten.
    Benutzer Bild
  • drjayvargas 19.02.2019 19:18
    Highlight Highlight Bilder und Videos von Kindern gehören NICHT ins Netz! Ende.
    • Adumdum 20.02.2019 12:54
      Highlight Highlight Das sollte übrigens auch mal gesetzlich geregelt werden. Familienfotos zugänglich für Freunde und Familie ist eine Sache (man hätte ja auch früher Familienalben...) - aber Kinderfotos und Videos sollten einfach für komplett öffentlichen Zugang auf sozialen Medien gesperrt sein. Punkt.
  • The Destiny // Team Telegram 19.02.2019 19:03
    Highlight Highlight Wer Google nicht mehr unterstützten möchte der nutzt auf Android die App YouTube Vanced, was ein modifiziertes YouTube ist ohne die Lästige Werbung und mit mehr Features :)
    • I bims 19.02.2019 20:23
      Highlight Highlight Klingt gut, von welcher Website hast du die apk Datei?
    • The Destiny // Team Telegram 19.02.2019 20:36
      Highlight Highlight @I bims, ich habe das apk über das xda Forum runtergeladen, welches ja einigermaßen reputation hat.
      https://www.xda-developers.com/youtube-vanced-apk/
    • Raffaele Merminod 21.02.2019 16:43
      Highlight Highlight Das nenne ich einen guten Tipp! Danke.
  • The Destiny // Team Telegram 19.02.2019 19:01
    Highlight Highlight YouTube is broken und man kann es nicht reparieren. Das copyright System ist ein Albtraum für Künstler und die demonetarisierung von vollkommen den community Richtlinien entsprechenden Kanälen ist ein Katastrophe.
    Patreon freut sich.
  • TactixX 19.02.2019 18:59
    Highlight Highlight Da fehlen mir die Worte... Einfach nur scheusslich! Und so leicht ists in der heutigen Zeit, "liebe" Mitmenschen kennenzulernen...
  • franzfifty 19.02.2019 18:44
    Highlight Highlight YouTube wird das Problem nicht hinkriegen. Wir die Leute muessen es. Solange wir einfach wegschauen und solche Leute tolerieren, dann wird die naechste Platform dazu dienen, solchen Inhalt zu zeigen.
  • remohavefun 19.02.2019 18:35
    Highlight Highlight Danke Watson für diesen Artikel.
  • Flo1914 19.02.2019 18:34
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Petrum 19.02.2019 18:18
    Highlight Highlight Politische Inhalte zensieren geht dann wieder problemlos....
  • wipix 19.02.2019 17:48
    Highlight Highlight Ich würde zuerst mal den Hebel ansetzen bei Eltern, die Ihre Kinder generell filmen und online stellen. Würden diese diese übetretungen nicht machen, hätten Pädos auch kein „Futter“ um Ihre abscheulichen Kommentare abzusetzen.
    Google könnte im Bereich von Kommentaren bessere Filter entwickeln. Warum Google dies nicht hinkriegt ist eine andere Frage.
    Zuletzt aber:
    Youtube hat zum allergrösseten Teil positive Inhalte, die Unterhalten, Ideen weitergeben, Erinnerungen erhalten und zu guten Diskussionen anregt!
    • Damo Lokmic 20.02.2019 15:35
      Highlight Highlight Es ist schwieriger als du denkst. Wenn man sich ein bisschen in die Materie einliest, sind kinderpornografische Inhalte in Schwellenländern und Ländern mit höherer Armut häufiger. Kann dazu die Netflix-Serie "Dark Net" empfehlen. Season 1, Episode 3.
    • Tilia 21.02.2019 10:38
      Highlight Highlight Hier sind aber oft videos zu sehen die die Kinder alleine machen. Da wissen die Eltern vielleicht oft nichts von. Die Kinder filmen sich und dann stellen sies auf YT. Für die Likes.
  • Hallosager 19.02.2019 17:47
    Highlight Highlight Und die EU hat immer noch das Gefühl, dass Upload-Filter was bringen. Man sieht ja bereits wie der YouTube interne Content-Filter auf voller Linie versagt. So wie das Content-ID-System und der Monetarisierungs-Algorythmus. Aber das zeigt schön, dass EU-Politiker eben doch nicht soviel Ahnung haben.
    • Ueli der Knecht 19.02.2019 18:55
      Highlight Highlight Allerdings muss man sich auch die Frage stellen, ob die Youtube-Filter versagen, weil es die Mathematiker und AI-Techniker bei Google tatsächlich nicht hinkriegen, oder weil es Google gar nicht hinkriegen möchte, um Stimmung zu machen. Ich plädiere für letzteres.

      Mit anderen Worten: Die EU-Politiker werden von Google (Facebook, Amazon, Apple usw.) an der Nase herumgeführt. Sie sind aber nicht so ahnungslos, dass sie es nicht bemerken würden. Sie haben nur noch nicht das passende Instrumentarium gefunden, um gegen diese asozialen und Gesellschaft gefährdenden Datenkraken wirksam vorzugehen.
    • B G 19.02.2019 20:02
      Highlight Highlight Was für Stimmung wollen sie ihrerMeinung machen? Nicht wirklich Inhalt ihre Aussage.
    • Hallosager 19.02.2019 20:02
      Highlight Highlight @Ueli: Interessanter Ansatz. Daran hab ich nicht gedacht :)
      Vermutlich ist es auch einfach eine Mischung aus allen Faktoren. Mehrheitliche Ahnungslosigkeit, schlampige Programmierung und das nicht-wollen der Plattformen.
      Nun ich wie vermutlisch schon herausgehört, bin ich kein Fan von Artikel 13. Aber die Schmierenkampagne, welche von Seiten Google ausgeht ist das letzte. Leider werden von vielen Stellen falsche Informationen und Fake-News gestreut, um die Leute zu mobilisieren und Traffic zu generieren.
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