Kommentar
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Kommentar

Liebe Fleischverzichter, macht kein Ersatzfleisch, seid kreativer!



Ich ess gern Fleisch. Unser Redaktions-Foodie, der Baroni, auch. Was haben wir gejubelt! Weil der EU-Gerichtshof entschieden hat, dass Lebensmittel, die keine tierischen Produkte verwenden, auch nicht wie tierische Produkte heissen dürfen. Veganer Käse sei kein Käse, sagt der Gerichtshof. Wir finden das super. Wieso?

Weil die vegetarische, insbesondere die vegane Küche dazu neigt, eine Kultur des Ersatzes zu schaffen. Also Fleischgerichte so zu kopieren, dass sie zwar kein Fleisch oder anderes Tier enthalten, aber möglichst danach schmecken.

Wieso tun sie das? Weil sich Fleischverzichter heimlich eben doch nach Fleisch verzehren und nachts von einem in Butter ausgebackenem Wiener Schnitzel träumen? Aber nicht wollen, dass ihretwegen Tiere getötet werden, was man ja verstehen kann? Bloss: Wenn schon anders, wieso schaffen sie dann nicht etwas Eigenes?

Dies erwarte ich als Karnivorin von der fleischfreien Küche: keine Kopie, sondern eine Erweiterung. Eine alternative Esskultur. Oder auch einfach: etwas Feines!

Ist das zuviel verlangt? Oder lieben Veganer diesen tomatig-wässrigen Brei in der überteuerten Zürcher Veganbeiz, der sich «Tatar» nennt, tatsächlich? Finden sie sowas gut? Ich kann's mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Der Baroni in Action

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Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Und wieso heissen die landwirtschaftlich fragwürdigen (Weizen! Soja! Monokulturen! Gentech!) Vegi-Produkte bei den Grossverteilern alle wie Fleisch? Bei der Migros gibt es «Grillspiesse», «Gehacktes», «Bratwurst», «Cordon Bleu», «Aufschnitt», «Ribs», «Schnitzel». Fühlt sich da das Fleisch nicht um seine Würde, seinen guten Ruf gebracht? Vor allem, weil so eine Quorn-Bratwurst höchstens nach den Schweissfüssen einer echten Bratwurst schmeckt?

Gut, ich wüsste jetzt auch nicht, wie man etwas Wurstförmiges umbenennen sollte. Genuss-Stange? Energie-Bengel? Quorn-Gurke?

Hiesige Profiköche hassen die fleischlose Küche, schliesslich basieren Europas Küchen nun mal einfach auf dem Tier und nicht auf dem Quinoa-Pflänzchen. Die Berner Köchin Annemarie Wildeisen sagte mir einmal, nichts sei schwieriger, als ohne Fleisch zu kochen, weil eine toll gemachte Rande aufwändiger ist als ein Stück Rindsfilet. Und weil man sich von Grund auf neue Gerichte ausdenken müsse. Neue!!! Die richtig gut schmecken!!!! Und auch so heissen!!!!!

Bild

Wie grossartig fleischloses Essen schmecken und aussehen kann, zeigt zum Beispiel der Instagram-Account bestofvegan. bild: instagram/bestofvegan

Leider findet man die Inspiration dafür nicht in der französischen Gourmet-Basisküche. Man muss sie schon anderswo suchen gehen. Im Mittelmeerraum, in Asien, an Orten, wo Fleisch bloss ein Teil des Gerichts, nicht seine Geschmacksgrundlage ist. Das indisch inspirierte Buffet bei Hiltl macht das vor, der wunderbare Yotam Ottolenghi beweist es oder Bangkoks Vegi-Göttin May Kaidee, deren Gerichte tatsächlich köstlich anders schmecken als die herkömmliche Thaiküche.

Kein Ersatz. Was Eigenes. Keine schwer verdauliche, gummiartige Seitanwurst, kein Allergien triggerndes Weizen-Schnitzel. Und auch keine wässrige Tomate. Essen, das Freude macht. Denn das sollte uns allen ja eigentlich gemeinsam sein.

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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 15.06.2017 07:34
    Highlight Highlight Ich liebe Fleisch und freu mich trotzdem jedes Mal auf das Hiltlbuffet im Strandbad Mythenquai!
  • Newalley 15.06.2017 07:09
    Highlight Highlight first world problems😏
  • neutrino 15.06.2017 06:58
    Highlight Highlight Ich habe unglaublich gerne Fleisch, und esse auch viel davon. Aber das Mindeste ist, dass ich wenigstens einsehe, dass mein Verhalten ökologisch äusserst fragwürdig ist.

    Überheblichkeit von uns Fleischessern ist fehl am Platz - Veganer "müssen" gar nichts, sie leisten schon genug für diese Erde - wir Fleischesser müssen uns Gedanken machen und "kreativ" sein. Vielleicht begreifen wir's dann, wenn alle Chinesen&Inder pro Kopf so viel Fleisch essen wollen wie wir (noch ist ihr Konsum pro Kopf massiv kleiner als in den US oder bei uns). Und vor allem, wenn sie nur Filets essen wollen wie wir.
    • ShadowVolpe 15.06.2017 11:37
      Highlight Highlight Danke für deine Worte!
  • bcZcity 15.06.2017 06:37
    Highlight Highlight Quatsch, Bezeichnungen wie "Grillspiess" oder "Wurst" assozieren wir nur mit Fleisch weil es immer so war. Aber Tomaten darf man filetieren?? Liebe Fleischesser, gewöhnt Euch doch daran dass gewisse Bezeichnungen, ja auch Tartar, nicht explizit mit Fleisch in Verbdindung stehen, sondern die Form der Zubereitung darstellen. Eine Wurst ist am Ende eine Wurst, oder? Und ein Burger ein Burger, mit oder ohne Ham!

    Schnitzel? Jepp, gibt ja auch Orangen Schnitze, gecheckt?

    Btw. geschrieben von einem Fleischesser der eine Gmüselasagne genauso mag wie ein Steak.
    • remeto 15.06.2017 07:03
      Highlight Highlight Tatare
    • Bulgur 15.06.2017 10:26
      Highlight Highlight Word! Das Missverständnis liegt genau da, eine Wurst ist eine Form und bezeichnet an sich nichts tierisches, genau so wenige wie Gehacktes oder ein Spiess. Warum soll man nur Fleisch hacken und aufspiessen?
      Und dann noch der Seitenhieb von Simone Meier, dass Vegi-Produkte landwirtschaftlich fragwürdig seien: "(Weizen! Soja! Monokulturen! Gentech!)" Schon mal was von Kraftfutter gehört, möchte man die Dame fragen.
      Ja, auch ich esse Fleisch. Aber nicht besonders viel, und ich fühle mich dabei weder als Retter der Landwirtschaft noch als Retter der Welt.
    • The fine Laird 15.06.2017 12:08
      Highlight Highlight Ein Schnitzel ist kein Schnitz, das Wort Burger ist vom Wort Hamburger abgeleitet und da ist Fleisch ein Hauptbestandteil und die Wurst wurde entstanden damit man alles vom geschlachteten Tier verwerten kann. Kann alles nachgelesen werden.

      At least you tried!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 15.06.2017 00:56
    Highlight Highlight Ich bezeichne mich nicht als vegan, obwohl ich es bin. Ich tue es nicht, weil ich gut auf solch journalistischen Durchfall wie diesen hier verzichten kann. Zum Glück gibt es in meinem Umfeld nur Menschen mit gesundem Menschenverstand, egal ob Karnivore, Vegi, vegan oder taubstummer Briegträger... Frau Meier, get a life!
    • Tiny Rick 15.06.2017 06:47
      Highlight Highlight Butthurt much?
    • Lami23 15.06.2017 07:54
      Highlight Highlight Auch gedacht.
    • mein Lieber 15.06.2017 17:39
      Highlight Highlight Ähm, butt hurts after eating raw meat ;-)
  • Nick Name 14.06.2017 23:59
    Highlight Highlight Ich esse Fleisch. Das Rumhacken der einen auf den anderen aber ist eigentlich nicht nötig (ausser für Klicks wie diese Polemik hier).
    Und Frau Meier stellt sich gleich selbst ein Bein: Sie wünscht sich von den Fleischfreikochenden letztlich "Oder auch einfach: etwas Feines!"
    Nun ist "etwas Feines" erstmal Geschmackssache.
    Und zweitens: Wenn Veganer Schnitzel(geschmack, -konsistenz, wasweissich) fein finden, so what? Was soll den so schlimm sein, wenn sie ihr möglichst schnitzelähnliches Quorn kriegen?
    Ich probier das auch alles aus. Mitunter entdeck ich was. Ist doch toll.
  • saruto 14.06.2017 23:09
    Highlight Highlight Viele Veganer*innen oder Vegetarier*innen essen kein Fleisch weil sie nicht möchten das Tiere leiden beziehungsweise ausgebeutet werden. Dass heisst aber nicht, dass sie Fleisch nicht gerne haben. Deshalb versucht mensch auch sehr nah an Fleisch/ Tierprodukte zu kommen.
  • Spektor 14.06.2017 22:19
    Highlight Highlight An die vegane Ernährung und Lebensweise muss man sich zuerst heran tasten. Ich ess heute die Ersatzprodukte auch nur noch sehr selten, da es wirklich bessere Alternativen gibt. Aber in der Übergangszeit war ich wirklich froh, konnte ich auf diese Produkte zurückgreifen. Und auch jetzt noch ist es super praktisch, wenn man irgendwo zum grillieren eingeladen ist und man schnell so ein Grillteil von der Migros holen kann.
    Mir persönlich spielt es auch keine Rolle wie die Teile heissen. Dank dem V-Label ja auch gut gekennzeichnet. Versteh den ganzen Aufstand um das Thema nicht.
    • IIBLACKHEARTII 15.06.2017 05:49
      Highlight Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
  • Raphael Stein 14.06.2017 22:03
    Highlight Highlight ...eine Kultur des Ersatzes zu schaffen. Der passt.
  • DieRoseInDerHose 14.06.2017 21:17
    Highlight Highlight Liebe Frau Meier
    Bitte gehen Sie nach Hause, essen ihr geliebtes Rindsfilet auf und lassen Veganer essen, was - und in welcher Form auch immer - sie möchten. #stopveganbashing
    • sambeat 15.06.2017 02:45
      Highlight Highlight Heul doch! (Ist so eine Watson-Serie...)
    • Tschüse Üse 15.06.2017 05:33
      Highlight Highlight Die Veganer sind s zu 95% die ein Problem mit Fleischessern haben als umgekehrt....
    • IIBLACKHEARTII 15.06.2017 05:50
      Highlight Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
  • öpfelkönigin 14.06.2017 21:08
    Highlight Highlight Anderne sege wa sie Esse sölled chunnt halt ned guet a. Chann eu jo au glich sie, wenner selber fleisch essed... Wenner kreativität wennd chönnder jo selber kreativi sache choche 😒
  • p4trick 14.06.2017 20:55
    Highlight Highlight Hey mal langsam das Tartar bi Hiltl isch eifach de Hammer! Und das seg ich als eine wo gern richtigs Tartar het vurl bluetigs fleisch isst. Tartar vum Hiltl isch hammer punkt :-)
    Seg immer Hiltl macht krass geili Biilage
    • Raphael Stein 14.06.2017 22:03
      Highlight Highlight Tartar vom Hiltl ist nicht Tartar. Das heisst bloss so.
    • Saraina 15.06.2017 01:12
      Highlight Highlight Das Tatar vom Hiltl ist super, deswegen heisst es auch nicht Tartar. Und der Hackbraten in Rotweinsauce von Hiltl ist noch besser! Die Klösschen an Tomatensauce aber sind meine Lieblinge.
    • sch'wärmer 15.06.2017 06:46
      Highlight Highlight falsch. es heisst (Rinds-)Tatar nicht TaRtar. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tatar
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Schnee 14.06.2017 20:26
    Highlight Highlight Mal abgesehen was gegessen oder wie gekocht werden soll oder nicht. Allein sprachlich ist das schon sehr interessant. Da hat Frau Meier sicher recht, wieso müssen vegane Produkte den Namen des Erzfeindes mitschleppen? In meiner Kindheit war vom "dämpfte Uhu", vom "Toast Hawai" oder vom "Hot Dog" die Rede. Oder die Chinesen! Da gibt's Dinge wie Vierjahreszeiten-Bohnen. Rot-im-Schnee Gemüse, Acht-Juwelen-Quark, Zweigesichtige Nudeln, Tausend-Gewürz-Ente. Klingt doch äusserst appetitlich?
  • Randy Orton 14.06.2017 20:23
    Highlight Highlight Habe mir jetzt doch noch den ganzen Text angetan. Insgesamt hat das eher etwas von einem facebook-Kommentar als von einem journalistischen Werk. Fragwürdige Vorwürfe ohne diese zu begründen (wieso ist Weizen und Soja landwirtschaftlich fragwürdig?), abstruse Theorien die nicht erläutert werden (Weizen soll Allergien triggern?), gemischt mit ein paar haltlosen Verallgemeinerungen (hiesige Profiköche hassen die fleischlose Küche?).
    Es wäre schön, wenn Simone Meier im nächsten Text vielleicht vorgängig recherchiert und im Text Behauptungen auch auf Fakten abstützt.
    • Trouble 14.06.2017 20:55
      Highlight Highlight Soja ist landwirtschaftlich fragwürdig, weil für dessen Anbau massenhaft Regenwald abgeholzt wird und damit den Boden und den Lebensraum unzähliger Tierarten zerstört.
    • Randy Orton 14.06.2017 22:03
      Highlight Highlight Trouble, damit ist aber das Soja zur Tierfutterherstellung gemeint. Für vegane Produkte (zumindest die, welche ich kenne), wird oft Soja aus Schweizer Anbau oder zumindest aus nachhaltig angebautem Soja benutzt.
      Umso mehr: wenn Simone Meier die schlechte Ökobilanz von Soja als Argument bringt und über 90% der weltweiten Sojaernte in die Fleischindustrie gehen, dann ist das ein ziemlich absurdes Argument gegen Vegetarismus/Veganismus.
    • Jol Bear 14.06.2017 22:24
      Highlight Highlight @Trouble: Mit dieser Begründung ist nicht Soja fragwürdig sondern die Art und Weise, wie Soja in bestimmten Regionen kultiviert wird. Es gibt Regionen, u.a. auch in der Schweiz, wo Soja (oder auch Körnermais) ohne Raubbau am Boden und Zerstörung von Lebensraum angebaut wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Pulverschnee 14.06.2017 20:23
    Highlight Highlight Das sehe ich jetzt leicht anders. Ich meinte mich zu erinnern, dass hier mal ein Bericht über Burger geschrieben wurde, die nicht aus Fleisch sind, aber genau so schmecken und sich so anfühlen. Dies fände ich optimal, wenn sie dann noch ökologisch hergestellt werden. Denn so könnten viele, unter anderem ich, die aus ethischen und ökologischen Gründen gerne auf Fleisch verzichten können würden, die aber auf den Geschmack, nicht verzichten wollen und können auf diese Produkte umsteigen. Die jetzigen Imitate sind einfach zu schlecht.
    • Lichtblau 14.06.2017 23:24
      Highlight Highlight Aber wie kann denn ein von a bis z künstlich hergestelltes Produkt auch nur annähernd wie Fleisch schmecken? Mir ist das ein bisschen unheimlich. Als Vegetarier würde ich saisonal die ganze Gemüse-Früchte-Getreide-Palette plus Milchprodukte nutzen (so klein ist die ja nicht) und das seltsame Fabrikzeugs aussen vor lassen.
    • Peter Pulverschnee 15.06.2017 07:37
      Highlight Highlight Hier ein Beispiel:
      http://m.srf.ch/news/panorama/fleisch-aus-dem-reagenzglas-eine-option-fuer-die-schweiz
      Das ist zwar nicht der Artikel den ich gemeint habe, aber es ging in eine ähnliche Richtung.
      Es stimmt schon, dass man eine grosse Vielfalt zur Verfügung hat ohne Fleisch. Aber es ist halt kein Fleisch.:) Ich bin da einfach zu schwach, um darauf zu verzichten und verdränge dann mein schlechtes Gewissen von wegen Ressourcenverbrauch etc. Aber das ist natürlich optimal wenn man darauf verzichten kann.
    • Peter Pulverschnee 15.06.2017 09:24
      Highlight Highlight Jetzt habe ich den Artikel gefunden:
      http://www.watson.ch/Wissen/Interview/932836907-Jetzt-kommt-der-%E2%80%B9perfekte%E2%80%BA-Fleischersatz--«Am-wichtigsten-ist-der-Geruch-nach-Blut»
  • Binnennomade 14.06.2017 20:12
    Highlight Highlight Yeah, endlich eine Fleischesserin, die mir sagt, was ich essen soll!

    Liebe Grüsse,
    ein langjähriger Quorn- /Delicorn- /Whatever-Fan
  • Dmnk 14.06.2017 20:07
    Highlight Highlight Ich oute mich hier an dieser Stelle mal direkt als Vegetarier der Fleisch immer gerne gegessen hat. Darum mag ich auch viele dieser Ersatzprodukte. Das Massentierhaltung jetzt nicht unbedingt eine ökologisch sinnvolle Art der Nahrungsproduktion ist, wird ja wohl niemand ernsthaft anzweifeln. Darum ist alles was eine Alternative zu solchen Erzeugnissen darstellt, in allererster Linie mal sinnvoll. Ausserdem sind Anti-gourmets wie ich eher eine Ausnahme. Es gibt so viele leckere und kreative Vegi Rezepte. Wie man solche Produkte nennt ist doch echt egal. Das Kaufargument ist doch der Inhalt...
    • Matrixx 14.06.2017 21:19
      Highlight Highlight Mag ja sein, dass es leckere Vegi-Rezepte gibt. Das sind aber meist sehr exotische Sachen (so jedenfalls von mir bisher gesehen) und ich bin wirklich Fan von regionalen und saisonalen Produkten. Ich will keine Nuss aus dem Pazifik, um mein asiatisches Gemüse zu verfeinern.
      Ich will etwas, das hier wächst und zwar im heimischen Klima, nicht im dauernd auf 50 Grad beheizten Gewächshaus.
      Und dafür ist die Auswahl leider etwas sehr beschränkt...
    • Lami23 15.06.2017 07:57
      Highlight Highlight Unsinn. Ich koche vrgetarisch und viel regional-saisonal.
    • Matrixx 15.06.2017 09:10
      Highlight Highlight Na, dann kannst du mich bestimmt eines Besseren belehren ind hast einige solcher Rezepte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 14.06.2017 19:30
    Highlight Highlight Kann ich nur zustimmen. Ist genauso idiotisch wie "Frühlingsrollen" mit Fleisch (wtf?).
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.06.2017 06:28
      Highlight Highlight Es ist durchaus üblich, dass in Frühlingsrollen auch Fleisch vorkommt...
      Wikipedia: They are usually eaten during the Spring Festival in mainland China, hence the name. Meat varieties, particularly pork are also popular.
  • dracului 14.06.2017 19:23
    Highlight Highlight Eigentlich wollte ich auf die Lippen beissen und schweigend zustimmen. Die Gefahr, dass man hier in der Kommentarspalte gejagt und zerfleischt wird, ist gerade gross. Vegane Kost ist für viele eben immer noch schwer verdaulich. Solange alles andere Beilage ist, bleibt ein Veganer halt eine Art Einquorn. Wir sollten uns nicht auf einen einfachen Wurstvergleich einlassen. Ich freue mich deshalb tierisch über das wachsende, vegane Angebot und die zunehmende Vielfalt der letzten Jahre. So und jetzt könnt ihr "Carnivoren" mich auch grillen - kreuzweise!
    • olga 15.06.2017 02:39
      Highlight Highlight Einquorn. Grossartig :D
  • dtk 14.06.2017 19:21
    Highlight Highlight kommt dann so wie bei dieser Margarine die nicht Butter genannt werden darf, hat mich auch schon beinahe versekkelt
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  • tinu32 14.06.2017 19:03
    Highlight Highlight Wieso genau kann Gehacktes nur Gehacktes heissen, wenns richtiges Fleisch ist? Das erschliesst sich mir nicht ganz... wird ja auch gehackt, nicht? ;)
  • jen23 14.06.2017 18:47
    Highlight Highlight Bin seit ca einem Jahr aus etischen Gründen Vegitarierin. Davor habe ich sehr oft und gerne Fleisch gegessen. Gerade am Anfang war es für mich schwierig ganz ohne Fleisch zu leben, da waren diese Ersatzprodukte sehr praktisch. Zudem fühle ich mich an einem BBQ nicht so fehl am Platz, wenn ich etwas esse, das genauso aussieht wie Fleisch.
    Zudem wird das produziert, was nachgefragt wird. Du gehörst offensichtlich nicht zur Nachfrage, aber es gibt viele Leute, die diese Produkte mögen. Ich mag Fleisch genauso gerne wie du, nur ist mir die Umwelt und das Tierwohl wichtiger als der eigene Genuss.
    • Lichtblau 14.06.2017 23:40
      Highlight Highlight Naja, das ist immerhin eine Erklärung des seltsamen Phänomens.
  • Sveitsi 14.06.2017 18:40
    Highlight Highlight Erlauben sich Vegetarier oder Veganer eine Bemerkung, gelten sie als militant.
    Wenn Fleischesser sich über Vegiessen den Kopf zerbrechen, empfinde ich das ebenfalls als militant. Was stört euch so?
    PS: Es gibt keine geheimen Bunker, in der Vegetarier und Veganer nachts die Produkte für den Supermarkt selbst formen und benennen. Also hört auf, "uns" dafür verantwortlich zu machen, was in den Regalen zu finden ist! Es geht bei diesen Produkten nicht nur um den Geschmack oder das Aussehen sondern um die Aufnahme von Proteinen.
  • leya 14.06.2017 18:30
    Highlight Highlight Der weltweite Fleischkonsum ist ein riesiges Ökologisches Problem und ethisch höchst fragwürdiig und wir haben nichts besseres zu tun als uns über die Bezeichnung von Vegi Produkten zu ärgern?
    • IIBLACKHEARTII 15.06.2017 05:54
      Highlight Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
      Meine Rede
  • Hops 14.06.2017 18:19
    Highlight Highlight OMG echt jetzt?
    So ausgelutscht das Thema. Was ist mit Zimtschnecken und Ostereier? Sind ja weder Schnecken noch Eier drin.
    Ich bin Veganerin und verzichte weitgehend auf Fertigprodukte, aber ab und an ists eben halt doch fein. Bei Spiess und Wurst geht es ja auch um die "Form" der Sache. Und ja, ich mochte und mag den Geschmack von gewissen Fleischprodukten immer noch, verzichte aber aus verschiedenen Gründen darauf. Wieso nervt das manche Leute? Man zwingt euch ja nicht, die Produkte zu kaufen? Und ich will damit auch nicht behaupten, die Sachen schmecken gleich. Ist einfach praktisch so.
    • welefant 14.06.2017 20:00
      Highlight Highlight Sind ostereier nicht die farbig-bemalten eier?
    • DieRoseInDerHose 14.06.2017 20:34
      Highlight Highlight Danke, Hops! 🙏🏽
    • Hops 14.06.2017 21:44
      Highlight Highlight @lululove ja, aber auch die Schockoeier werden so genannt zu dieser Zeit, deshalb die Referenz dazu. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • b4n4n4j03 14.06.2017 18:19
    Highlight Highlight Wtf, landwirtschaftlich fragwürdige produkte?! Was isst denn die kuh?
    Für tierfutter werden im grossen stiel solche produkte angebaut, monokulturen betrieben, regenwälder gerodet...
    • Alnothur 14.06.2017 19:25
      Highlight Highlight Wenn du Schweizer Fleisch kaufst nicht...
    • Cash 14.06.2017 22:47
      Highlight Highlight Das Futter beim Schweizer Nutztier kommt leider auch oft vom Ausland... Deshalb genauso Monokulturen und Regenwaldrodung und Verwüstung (durch übermässiger Grundwassergebrauch)
  • JohnDoe 14.06.2017 18:15
    Highlight Highlight Es gibt so geile sachen ohne Fleisch. In súdamerika gab es wenig gutes Fleisch und die Hare Krishna Restis waren nach anfänglicher Skepsis doch Hammer! Wobei das Einzige Fleisch ähnliche, die sowieso Burger waren. Unterschied hat man jedoch nicht geschmeckt
  • Lucius 14.06.2017 18:15
    Highlight Highlight Die wahre Frage ist doch, wieso wir Fleisch in Gurkenform essen.
    • Arya Underfoot 14.06.2017 19:59
      Highlight Highlight Meine Rede, merci!!! 😂👍
    • dF 14.06.2017 23:06
      Highlight Highlight @Lucius

      Die Antwort wäre ganz einfach, hast du dir schonmal überlegt wie ein Darm aussieht?
    • dF 15.06.2017 01:53
      Highlight Highlight Wie es anhand der Blitzer aussieht, wissen doch die wenigsten, dass (Fleisch-)Würste mehrheitlich in Därme verpackt werden.
  • öpfeli 14.06.2017 18:15
    Highlight Highlight Artikel hin oder her.

    Da wirft man uns Veganer stets vor wir stellen unsere Essensgewohnheiten in den Vordergrund ... Dabei erlebe ich so oft, wie jetzt, das Gegenteil. Ich will mein Essen nicht thematisieren, auch nicht vom Gegenüber.
    Und wenn ich ein Roots oder ein Elle'n'Belle anschaue, dann sehe ich reine Kreativität. Ganz zu schweigen von den vielen Food Blogs.

    Und ja, auch viele Veganer möchten mal "schnelles" Essen. Und dann gibts halt Nuggets. Heisst ja nicht, dass es Standard ist.
  • olga 14.06.2017 17:57
    Highlight Highlight Gibs zu Simone, du hast eine Wette gegen Baroni verloren und musstest jetzt einen Artikel schreiben, der möglichst sinnfrei ist um möglichst viele Leute zu verärgern. Ich hab euch durchschaut!
    • Simone M. 14.06.2017 18:03
      Highlight Highlight Wer weiss!
  • Luca Brasi 14.06.2017 17:55
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel als ein Plädoyer für mehr Kreativität in der veganen Küche wahrgenommen.
    • Simone M. 14.06.2017 18:02
      Highlight Highlight Genau!
    • jen23 14.06.2017 18:54
      Highlight Highlight Aber wenn sie das Zeug nicht mal isst, wieso stört sie sich denn daran? Wenn ich ein Fertigprodukt kaufe, dann soll es schmecken und muss nicht kreativ sein.
    • Schlumpfinchen #notmeus 14.06.2017 19:08
      Highlight Highlight Da die vegane Küche zu den kreativsten überhaupt gehört, funktioniert dieses Argument irgendwie nicht wirklich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • and Y? 14.06.2017 17:49
    Highlight Highlight Liebe Simon
    Ich gehöre auch zu den Karnivoren, verstehe diesen Seitenhieb zu den Veganern nicht. Da die Produkte welche du nennst durch die Produktentwicklung unserer Grosslebensmittelvertreiber und deren Marketinkabteilungen entwickelt und vermarktet werden, um bei den Veganern (oder den Neueinsteigern den Übergang zu erleichtern?) eine bessere Marge zu erwirtschaften.

  • Silent_Revolution 14.06.2017 17:49
    Highlight Highlight "Dies erwarte ich als "Karnivorin" von der fleischfreien Küche"

    Wenn dann aber der Veggie seine Erwartungshaltung (Bzw Veggieday) öffentlich teilt, stösst er auf Ablehnung und gar Anfeindungen von uns Omnivoren.

    Fleisch gibt es in allen möglichen Variationen, warum haben gewisse Omnivoren nur so ein Problem damit, dass es mit Gemüse- und Pilzprodukten nun auch so ist?

    Was muss man nur für ein abgefucktes trauriges Leben führen um das Essen anderer zu kritisieren?!!

    Seid kreativer, neues Thema bitte!!
    • IIBLACKHEARTII 14.06.2017 21:32
      Highlight Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
  • Eifachöpper 14.06.2017 17:47
    Highlight Highlight Ich trinke sehr gerne Bier, nun habe ich gesehen, dass viele Bierbrauereien alkoholfreies Bier herstellen das fast gleich schmeckt und sogar noch fast die gleiche Verpackung hat. Dass man dieses Produkt auch Bier nennen darf nerft mich! Liebe nicht alkoholiker, seit doch bitte kreativ und schaft euer eigenes getränk. Macht es zum beispiel rosa und nennt es Blubber! Das würde mich freuen, es stört mich nämlich wirklich.. aus Gründen... gälled sie Frau Meier?
    • Wombat94 14.06.2017 18:11
      Highlight Highlight Leicht am Ziel vorbeimgeschossen mein Freund.. Das Alkohol ist nur ein Bestandteil von Bier.. Dein Vergleich würde nur aufgehen wenn Alkohol freies Bier mit Produkten Hergestellt würde die wie Weizen und Hopfen schmecken aber keine Weizen und Hopfen sind
    • Normi 14.06.2017 19:06
      Highlight Highlight Foodwatch bemängelt Etikettenschwindel bei alkoholfreiem Bier.

      In den meisten Sorten ist bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten. Besonders in der Kritik ist die Marke Clausthaler.

      link: https://www.welt.de/wirtschaft/article106128203/Alkoholfreies-Bier-enthaelt-doch-Alkohol.html
    • Schlumpfinchen #notmeus 14.06.2017 19:14
      Highlight Highlight @wombat: Fleisch ist auch nur ein Bestandteil auf Grillspiessen, Würsten, Schnitzel usw. Also funktioniert der Vergleich eigentlich ganz gut.
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  • Piwi 14.06.2017 17:46
    Highlight Highlight Den Spiess kann man auch umdrehen: ich fühle mich gleich gesünder, wenn ich Kalbsrüebli mit Senf (ohne, wenn's Olma-Rüebli sind) und panierten Schweinsquorn esse.
  • Sandro Lightwood 14.06.2017 17:46
    Highlight Highlight Gibt ja beides und da freie Marktwirtschaft, wird es dies auch immer geben. Falls keine Nachfrage, wird dies selber zurückgehen.

    Oder einfacher: schlussendlich geht es um Profit. Viele dieser Fleichersatzprodukte werden nicht von Veganern hergestellt, sondern von gewinnorientierten Unternehmen.

    Ps.: respektiere Veganer, jedoch ist mir der Kult auch zu blöd.
  • Christian Mueller (1) 14.06.2017 17:46
    Highlight Highlight Ich versteh's auch nicht, die vegane Küche hat so viel feines. Die müsste doch gar nichts kopieren. Ps: Pommes mit Ketchup: das vegane Allerwelts-Mahl
  • chnobli1896 14.06.2017 17:44
    Highlight Highlight Wieso fühlen sich Fleischesser durch Ersatzwürste angegriffen? Kann mir das mal jemand sachlich und rational beantworten?!
    • remeto 14.06.2017 18:11
      Highlight Highlight Fuer mich geht's um geschuetzte Herkunftsangaben und korrekte Produktdeklarationen. Wenn Butter drauf steht dann muss Butter drin sein und zwar 100 Prozent. Bei Sachen wie Chhampagner muss es sogar Schaumwein aus einer bestimmten Region sein. Alles andere ist irrefuehrend und oeffnet dem Missbrauch Tür und Tor. Ich will auch keine mit Wasser gestreckte 'Irgendetwasbutter', sondern wenn Butter drauf steht dan wurde das aus Rahm gewonnen.
    • fischi 14.06.2017 20:01
      Highlight Highlight sehe ich genauso, denn somit darf auch ein Analog Käse nicht mehr so heissen oder wollen wir in zukunft in der Pizzeria immer das kleingedruckte lesen
    • öpfeli 15.06.2017 00:54
      Highlight Highlight Remeto, der Begriff Wurst ist nicht direkt geschützt. Hab mich extra schlau gemacht für dich. :-) Es muss nicht zwingend Fleisch beinhalten.

      Die Frage wieso sich Menschen von Ersatzprodukten angegriffen fühlen, ist nur bedingt beantwortet. Zumal auf Vegiprodukten klar eine Kennzeichnung zusehen ist. Somit kauft man nicht ausversehen das Falsche.
      Vielleicht kann es noch jemand anderes sachlich & rational erläutern? Es interessiert mich wirklich!
      Benutzer Bild
  • Kamil B. 14.06.2017 17:38
    Highlight Highlight "Essen, das was Freude macht". Dann bleib konsequent und lass die Leute, die diese sogenannten "Ersatzprodukte" essen möchten, dies auch tun. Niemand zwingt dich das Zeug auch nur anzusehen.

    Stattdessen schreibst du aber lieber diesen polarisierenden Wutbürger Text und giesst Öl in das von Erich Hess erst kürzlich gelegte Feuer. Er wird dir danken.
  • Liederli 14.06.2017 17:36
    Highlight Highlight So ein Stuss, liebe Autorin... kann echt nur den Kopf schütteln. Heute wo mehr Menschen wegen Klimawandel vertrieben werden als wegen Krieg( doppelt Soviele) könnte man sich doch darauf einigen, dass man um jeden froh sein sollte, der sich klimaschonend vegan oder vegetarisch ernährt- egal, ob von Vegi Würstchen oder Rande- also was ist hier genau das Problem?
    Sorry aber das ist wirklich nur Veganer Bashing, oder?! Und überhaupt, wieso sollte man die höchst abwechslungsreiche vegane Küche denn nicht ab und zu um sogenannten "Fleischersatz" ergänzen?!
  • Groovy 14.06.2017 17:35
    Highlight Highlight Kann ich so unterschreiben.
  • Charlie Brown 14.06.2017 17:32
    Highlight Highlight Es ging noch einfacher. Für mich, was mir schmeckt. Für dich was dir schmeckt. Aber nein, du musst mir Vorschriften machen, dass ich keine Vegiwurst auf den Grill legen soll. Warum, was qualifiziert dich dazu? Dein Verhalten ist etwa so, wie der Ruf von Vegan-Talibans.

    Mich stört dein getötetes Tier nicht neben meiner Vegiwurst. Wenn du meine Vegiwurst nicht magst, dann iss sie einfach nicht.
    • remeto 14.06.2017 18:12
      Highlight Highlight Du kannst Veggiewuerste essen soviel Du willst, nenn es einfach anders ums nicht mit einer richtigen Wurstbzu verwechseln.
    • Schlumpfinchen #notmeus 14.06.2017 19:28
      Highlight Highlight Ist dir das schon mal passiert remeto? Denke nicht. Vegane Würste liegen meist beim veganen Zeugs, also ist die Chance das Falsche zu greifen eher gering.
    • remeto 14.06.2017 21:35
      Highlight Highlight Wenn dein Sojamilch auf einmal Kuhmilch enthaelt (voellig legal gemaess Lebensmittelgesetz) und Du das Kleingedruckte nicht liest - ist dann alles ok?
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  • Matthiah Süppi 14.06.2017 17:29
    Highlight Highlight Sehe ich ganz anders. Ich liebe Fleisch über alles, will es aber aus moralischen Gründen nicht Essen. Desshalb suche ich nach möglichst ähnlichen oder vielleicht eines Tages sogar besseren Kopien,
  • BigE 14.06.2017 17:29
    Highlight Highlight Also "Wurst" ist ja in nur die Beschreibung einer Form, nicht des Inhaltes. Wenn ich eine Gemüsewurst kaufe, dann gehe ich von püriertem (?) Gemüse in Wurstform aus. Gleiches gilt für "Gehacktes". Das ist doch einfach die Art der Zubereitung. Hacken kann man alles, nicht nur Fleisch. Und ein Grillspiess ist einfach etwas, das aufgespiesst ist für den Grill.
    Wenn ich einen Wurstsalat kaufe, gehe ich auch nicht davon aus, dass es Salat in seiner "Ursprungsform", also grün und vom Salatkopf, drin hat sondern von Servelat-Stücken mit Sauce!
    Irgendwie sehe ich als Karnivorin das Problem nicht?!?
    • Chewbacca 14.06.2017 19:57
      Highlight Highlight Merci, perfekt zusammengefasst.
  • Pasch 14.06.2017 17:25
    Highlight Highlight Ein einziges mal hab ich aus versehen diese cornatur nuggets (da waren die noch neu) erwischt. Seither fühle ich mich von diesen sogenannten Vegi-Produkten bedroht... sie lauern überall, jederzeit bereit eine Unachtsamkeit auszunutzen, manchmal tarnen sie sich als Aktion, nur um dann gnadenlos zuzuschlagen und in den Geldbeutel zu beissen!
    • Normi 14.06.2017 17:53
      Highlight Highlight Wäre das nicht eine Geschichte für Picdump ?
      so ala ich wollte kurz noch etwas echtes zum Grillieren holen und erwischte cornatur-dingens...

  • Randy Orton 14.06.2017 17:20
    Highlight Highlight Liebe Simone Meier, schreib doch anderen einfach nicht vor, wie sie zu leben haben. Danke.
    Wer aus ethischen oder ökologischen Gründen kein Fleisch isst, ist vielleicht froh um solche fleischähnlichen Produkte.
    Und wie schmeckt bzw. sieht Fleisch überhaupt aus? Isst du dein Fleisch roh vom Knochen oder wird das vielleicht auch zu Wurst etc. verarbeitet?
    PS: Fleischkäse, Wurstsalat etc. müssten dich und Baroni auch auf die Palme bringen ;)
  • Phoria 14.06.2017 17:19
    Highlight Highlight Verstehe das Problem nicht ganz. Bin Vegetarierin und kaufe mir ab und zu leckere vegetarische plätzchen (die sehr lecker nach gemüse und getreide schmecken, nicht nach fleisch) oder auch vegi-nuggets, natürlich an chicken nuggets angelehnt sind aber anders und auch lecker. Habe nämlich weder zeit noch lust noch das können selbst fancy gourmet-vegigerichte zu kreieren, und trotzdem hat man manchmal lust auf was anderes als pasta und gemüse (ja ich koche nicht so gerne).
  • Ms.Alex 14.06.2017 17:19
    Highlight Highlight Werde wohl nie verstehen, weshalb Fleischesser sich dauernd darum kümmern, was Nicht-Fleischesser essen und wie das aussieht und schmeckt. Sieht aus wie Fleisch, ist aber keins.. Who cares? Lassen wir uns doch gegenseitig einfach essen was wir wollen.
    Vegetarier können sich schon selbst wehren, wenn was nicht passt ;-)
    • chnobli1896 14.06.2017 17:46
      Highlight Highlight Geht mir genauso. Und erklären konnte es mir auch noch niemand...
    • Altweibersommer 14.06.2017 18:09
      Highlight Highlight Das Ding ist, dass Veganer eigentlich Recht haben und wir Fleischfresser uns das nicht gerne unter die Nase reiben lassen. Für mich ist es im Gegenzug jedoch wichtig, dass dann die Veganer auch konsequent bleiben, zumal sie immer öfter aus Umweltschutzgründen vegan leben. Es ist meiner Meinung nach sinnvoller, wenn man ab und zu ein Stück Bio-Weidebeef isst anstatt jeden Tag Avocado, Quinoa, Palmöl und ähnlich problematische Produkte.
  • Donald 14.06.2017 17:16
    Highlight Highlight Jein.
  • Altweibersommer 14.06.2017 17:12
    Highlight Highlight Danke Simone Meier. Ich selber esse oft vegetarisch/vegan. Auch kann ich nicht verstehen, warum immer alle Zutaten aus Übersee kommen müssen. Wir haben eine der besten Küchen weltweit direkt vor unserer Haustür: Die italienische, welche sich hervorragend auch für vegane Gerichte eignet: Sellerie, Oliven, Kapern, Origano, Lorbeer, Knoblauch, usw sind meiner Meinung nach Geschmacksintensiver als jedes Stück Fleisch.
  • paesci_ 14.06.2017 17:11
    Highlight Highlight Liebe Simone

    Ich sage dir nicht, wie du dein geliebtes Fleisch zuzubereiten hast. Also lass mich auch selbst entscheiden, was ich Veganes koche. "Wenn schon anders, wieso schaffen sie dann nicht etwas Eigenes?" Weil das Bekannte eben schön ist und ich "heimeliges" Essen manchmal vermisse – aber deswegen noch lange keinen Tiertod in Kauf nehmen will.
    Die landwirtschaftlich fragwürdigen Zutaten dieser Produkte ist übrigens echt oft Tierfutter. An dieser Stelle vielleicht einmal vorab informieren..

    Und: ich habe das endlose Vegibashing so satt! Lasst doch jeden das essen, was er möchte.

Du wurdest noch nie von einem Schild beleidigt? Hier 20 Möglichkeiten, dies zu ändern

Nicht überall können Aufpasser hingestellt werden. Darum sollen Schilder für Recht, Ordnung oder immerhin gesittete Umstände sorgen. Auch wenn dies voraussetzt, dass die Schilder in einer harschen Tonalität daherkommen.

Lustige, herzige Sprüchlein, die dich dazu animieren wollen, in eine bestimmte Bar zu gehen? Höflich formulierte Warnhinweise, die dich über Gefahren, Rechte und Pflichten hinweisen? Knackige Werbebotschaften auf Plakaten? Alles schön und gut.

Doch dann gibt es auch noch eine andere Sorte Schilder. Schilder, die in ihrer Art eher schroff daherkommen. Und dich dabei gut und gerne mal subtil beleidigen. Lehne dich zurück und geniesse die ungefilterte Direktheit der folgenden 20 Schilder.

(jdk)

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