Migros
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«Schock» bei der Migros: Detailhändler baut 290 Stellen ab, 70 Entlassungen



ARCHIVBILD ZUR BILANZ DER MIGROS --- Das Migros-Logo an der Fassade des Gebaeudekomplexes

Will Synergien nutzen: die Migros. Bild: KEYSTONE

Nach dem Gewinneinbruch im 2017 greift der neue Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen hart durch: Rund 290 Stellen werden in den nächsten drei Jahren gestrichen. Damit geht jede neunte Stelle in der Konzernzentrale verloren.

Der Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) werde seine Organisation und die internen Abläufe in den zentralen Verwaltungsbereichen vereinfachen, teilte der «orange Riese» am Freitag in einem Communiqué mit. Betroffen seien etwa die Abteilungen IT, Personal, Kommunikation, Marketing oder Finanzen, sagte Sprecher Luzi Weber auf Anfrage.

«Leider lässt sich eine Kündigung von 70 Arbeitsstellen nicht vermeiden», schrieb die Migros. Weitere 70 Jobs habe man bereits seit Anfang Jahr durch die natürliche Fluktuation gestrichen, weil Leute gegangen seien. Überdies könne ein wesentlicher Teil des Abbaus durch frühzeitige Pensionierungen und Pensenreduktionen aufgefangen werden.

Sozialplan als Abfederung

Für den Fall von Kündigungen habe man einen Sozialplan erarbeitet, um die Auswirkungen abzufedern. Ziel sei es, für die betroffenen Mitarbeitenden nach Möglichkeit innerhalb der Migros-Gruppe eine neue Anstellung zu finden. Bei Bedarf sehe der Sozialplan weitreichende Unterstützungsleistungen vor.

«Ich bin mir bewusst, das ist für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Schock. Für sie beginnt eine belastende Zeit. Es ist mir deshalb wichtig, dass die Betroffenen durch uns gut und professionell betreut werden», erklärte Zumbrunnen. Die Migros stehe zu ihrer sozialen Verantwortung.

«Wir können nachvollziehen, dass auch der MGB von der digitalen Transformation betroffen ist und in gewissen Bereichen Ressourcen abbauen und in anderen Bereichen Ressourcen aufbauen muss, um das Unternehmen langfristig fit zu halten. Ein Stellenabbau darf aber immer nur die letzte Möglichkeit sein», erklärte Caroline Schubiger vom Kaufmännischen Verband (KV), der Sozialpartner der Migros ist.

Der Sozialplan sei gut. Der MGB kommt seiner Rolle als sozialverantwortliches Unternehmen nach. «Wir erwarten dennoch, dass für möglichst viele Angestellten eine interne Anschlusslösung gefunden wird», erklärte Schubiger.

Unia gegen Entlassungen

Die Gewerkschaft Unia schrieb ihrerseits, dass die Migros mit einem Jahresgewinn von 503 Millionen Franken im vergangenen Jahr über die Mittel verfüge, um Entlassungen zu verhindern.

Die könne geschehen, indem sie den betroffenen Mitarbeitern andere Stellen oder angesichts der Herausforderungen der Digitalisierung geeignete Weiterbildungen anbiete. Die Migros müsse alles unternehmen, um die schädlichen Auswirkungen der Restrukturierung zu minimieren.

Erste Rosskur seit langem

Dies ist ein harter Schlag für die Konzernzentrale des «orangen Riesen». Die letzte grössere Reorganisation im MGB liege rund 14 Jahre zurück, sagte Weber. Damals gingen über 100 Jobs verloren.

Der jetzige Einschnitt kommt nicht überraschend. Die «Handelszeitung» hatte vor 8 Tagen über die Pläne berichtet.

Insgesamt beschäftigt der Migros-Genossenschafts-Bund 2'700 Mitarbeiter. Der allergrösste Teil davon arbeite am Hauptsitz am Limmatplatz, sagte Weber. Der MGB ist das zentrale Dienstleistungsunternehmen der Migros-Gruppe.

Mit der Restrukturierung wolle der MGB der Verlagerung des Detailhandels von den Läden ins Internet sowie der zunehmenden Konkurrenz durch internationale Online-Anbieter die Stirn bieten, hiess es. Wie viele Kosten dadurch gespart würden, wollte Sprecher Weber nicht sagen.

Es handle sich aber nicht nur um eine Sparübung. «Durch die Massnahmen will der MGB nach drei Jahren mit rückläufigen Gewinnen nicht Kosten sparen, sondern mehr Mittel für Investitionen in Zukunftsfelder freisetzen», schrieb der Detailhandelskonzern. In diesen Bereichen, die in einem weiteren Schritt evaluiert und ausgebaut werden, wolle die Migros wieder neue Stellen schaffen.

Gewinneinbruch im 2017

Im vergangenen Jahr erlitt der Detailhandelsriese trotz einem Rekordumsatz einen Gewinneinbruch um knapp ein Viertel auf 503 Millionen Franken. Letztmals tiefer war der Reingewinn im Jahre 2003 mit 372 Millionen Franken gewesen.

Im laufenden Jahr will die Migros wieder mehr verdienen. «Der Gewinn muss steigen. Niemand kann mit diesem Ergebnis zufrieden sein», hatte Zumbrunnen im März an der Bilanzmedienkonferenz gesagt. Dabei hilft, dass die Wertberichtigungen, die 2017 einmalig aufs Ergebnis gedrückt hatten, 2018 nicht mehr anfallen.

Investitionen ins Internet

In die Digitalisierung will die Migros weiterhin investieren. Dort gebe es ein grosses Wachstumspotential, hatte Zumbrunnen gesagt. Man wolle der grösste Onlinehändler der Schweiz bleiben. Im Internet kratzt die Migros beim Umsatz an der Marke von 2 Milliarde Franken.

Möglichkeiten für Synergien sieht Zumbrunnen beim Online-Angebot, nicht zuletzt beim Marktplatz Digitec Galaxus, wie er vor kurzem sagte. Der Fachmarkt SportXX habe etwa eine Strategie, die das Online- mit dem Ladenangebot verbinde. Gleichzeitig könne SportXX aber auch auf dem Marktplatz Galaxus vorteilhaft positioniert werden.

Das Internetparadepferd der Migros-Gruppe, Digitec Galaxus, will heuer die Marke von 1 Milliarde Umsatz knacken. Im vergangenen Jahr hatte der Onlinehändler den Umsatz um fast ein Fünftel auf 861 Millionen Franken gesteigert. (aeg/awp/sda)

Mehr als ein «M» schlechter

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.07.2018 07:56
    Highlight Highlight Migros stagniert. Wundert mich nicht bei der jahrelangen falschen Filial- und Sortimentspolitik. Zu viel Gewicht auf grosse Einkaufszentren und ein viel zu breites Sortiment.
  • electron@home 30.06.2018 20:49
    Highlight Highlight Für mich ist das kein Schock. Für mich stimmt es schon seit längerer Zeit nicht mehr, was und wie es in der Migros läuft. Ich wünsche Herr Zummbrunnen den nötigen Durchhaltewillen und die nötige Bodenhaftung, die es für diese Arbeit braucht.
  • Uf em Berg 29.06.2018 14:58
    Highlight Highlight Dafür ist der Schinken bei der Migros billiger als bei Coop ;-)
  • Rectangular Circle 29.06.2018 14:38
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich, dass Stellen abgebaut werden, weil der Gewinn weniger wurde. Verlust gab es ja keinen.

    Immer wieder wird betont, dass die Migros eine Genossenschaft sei, aber handeln tut sie wie ein normales, kapitalistisches Unternehmen.
    • Baba 29.06.2018 15:46
      Highlight Highlight https://www.migros-kulturprozent.ch/uber-uns/geschichte

      Handelt so ein 'normales, kapitalistische Internehmen'? Und das ist 'nur' das Kulturprozent der Migros, das seit nunmehr über 60 Jahren existiert.

      Daneben ist die Migros ein guter Arbeitgeber - dass von Zeit zu Zeit kritisch hingeschaut werden muss, ist bei jedem Unternehmen so (oder sollte zumindest so sein). Vorzugsweise solange man noch agieren kann und nicht einfach reagieren muss.

      Ich will nicht sagen, dass es mir für die Angestellten, die ihren Job verlieren, egal sei. Aber sie sind sicher besser dran als die 1200 MA von OVS!
    • Ingodubingo 29.06.2018 16:48
      Highlight Highlight @baba ich habe bei OVS und Migros gearbeitet. Bei Migros hatte ich mehr stress
  • Borki 29.06.2018 13:46
    Highlight Highlight Grosse Firmen und Organisationen tendieren doch dazu, mit der Zeit ihre Verwaltungsapparate etwas aufzublähen. Der MGB wird da keine Ausnahme sein. Wenn er jetzt ab und zu mittels Rosskur ein paar überschüssige Pfunde los wird, klatsche ich als Konsument und als "Mitbesitzer" Beifall.
    Natürlich tun mir die Betroffenen leid. Aber beim jetztigen Arbeitsmarkt finden die schon wieder etwas...
  • Hierundjetzt 29.06.2018 12:12
    Highlight Highlight Wow 290! Bei 105‘000 Stellen... Aber gepflegt 10 (!) Geschäftsleitungen aufrecht erhalten 1000ende von Doppelspurigkeiten pflegen und der grösste Werbeauftraggeber der Schweiz sein... das kann ich.

    Als Migros-Besitzer (gemäss selten doofer Werbung), bin ich stark dafür, mal due Prozesse in der Direktion zu verschlanken und Duttis Soziale Verantwortung wahrzunehmen.

    Und nein dieses pöse Internet ist nicht an allem Schuld. Grundnahrungsmittel kauft Herr und Frau Schweizer immer noch im Laden, darum rentiert auch der Migros-Onlineladen LeShop überhaupt nicht 🙄
  • mikri 29.06.2018 11:53
    Highlight Highlight Genau, solange wir die automatischen Kassen benutzen.
    Und soll mir niemand weis machen, diese Automaten würden keine Jobs killen.
    Nebenbei bemerkt. Diese Automaten bezahlen euch weder AHV, IV,EO noch zahlen sie in die Pensionskassen ein.

    Ich weiss, für digital residents ist das alles geil. Vielleicht kommt dann eines Abends der letzte humanoide Filialleiter und drückt euch als letzten Kunden den Wischmob in die Hand. Dann könnt ihr noch rasch feucht durchwischen, bevor geschlossen wird.

    Denkt darüber nach.
    • Fruchtzwerg 29.06.2018 12:03
      Highlight Highlight Dieses Ammenmärchen wurde uns schon erzählt, als im 18. Jhd. die Dampfmaschine eingeführt wurde. Dann bei der industriellen Massenproduktion mit zunehmender Automatisierung, beim Wechsel von Schreibmaschine auf Computer usw.
      Trotzdem geht's uns besser als je zuvor und wir haben fast Vollbeschäftigung...
    • rolf.iller 29.06.2018 12:07
      Highlight Highlight Ja genau, lasst uns den technischen Fortschritt hier und jetzt einfrieren, denn er führt nur ins Verderben. Noch besser lasst uns alle Amish werden und die ganze Motorisierung verbannen. Wenn wir dann die Felder wieder mit Ochs und Pflugschar bearbeiten, gibt es such keine Arbeitslosen mehr.
    • Barracuda 29.06.2018 12:12
      Highlight Highlight Viele sind sich gar nicht bewusst, wieviel Arbeit dass sie freiwillig übernehmen für gewisse Unternehmen. Das Beste ist, dass die meisten das Gefühl haben, sie wären dadurch schneller.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerschmetterling 29.06.2018 10:41
    Highlight Highlight Das muss an den bösen Einkaufstouristen liegen...
    • Barracuda 29.06.2018 12:00
      Highlight Highlight Das wird wohl auch mit ein Grund sein.
  • Groovy 29.06.2018 10:32
    Highlight Highlight Eigentlich sollte man das Top-Management outsourcen. Jede Entscheidung kommt durch Beratungsunternehmen zu stande...
    Das grösste Sparpotential liegt in der Eliminierung der 10 Genossenschaften. Was da an Doppelspurigkeiten besteht geht auf keine Kuhhaut. Noch immer werden gleiche Kompetenzen mehrmals aufgebaut, weil man sich die Butter auf dem Brot nicht gönnt. Solange zwischen den GM untereinander und dem MGB solch eine Konkurrenz herrscht, wirds nicht besser. Aber der Leidensdruck scheint noch nicht hoch genug zu sein.
    • Baba 29.06.2018 12:58
      Highlight Highlight Ich versteh' die Blitze nicht. Groovy hat völlig recht. Das bedeutet ja nicht, dass die Migros ein AG werden muss. Aber die Konkurrenz und Doppelspurigkeiten unter den GM ist einfach abartig. Das muss man sich auch leisten können...

      Aber es ist kaum zu erwarten, dass die GM sich selbst abschaffen werden. Und der MGB hat als Tochter von 10 Müttern (ja, der MGB ist nicht den GM vorgesetzt, es ist umgekehrt!) wohl nicht die Kompetenz, eine solche Restrukturierung anzustossen.

      Da muss der Leidensdruck wohl noch MASSIV steigen.
  • ARoq 29.06.2018 10:28
    Highlight Highlight "für das Online-Geschäft rüsten" hat ja bei Siroop ja schon super funktioniert.
    Der Onlinemarkt in der Schweiz ist klein und bereits in festen Händen, die Gewinnmarge ist klein.
    Grosse Investitionen in dem Bereich halte ich für eine schlechte Strategie, oder zumindest sehr riskant.
    • Barracuda 29.06.2018 12:04
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass es um neue Online-Geschäfte geht? Es ist sehr gut möglich, dass man z.B. bestehende Online-Plattformen weiterentwickelt um sich gegen Amazon und Co. zu behaupten. Schliesslich gehört ja unter anderem Digitec/Galaxus bereits der Migros.
    • Baba 29.06.2018 17:20
      Highlight Highlight Nun, siroop würde ich jetzt nicht unbedingt als Vergleich nehmen. Da ging meiner Meinung nach so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte...Bei der Werbung angefangen und bei der Positionierung aufgehört.
  • Erarehumanumest 29.06.2018 10:19
    Highlight Highlight auf diese Stunde in meinem Leben hätte ich gerne verzichten können. Team wird informiert, dass es Leute treffen wird, man weiss aber noch nicht wer, in den nächsten 45min werde man per Email informiert...
  • drüber Nachgedacht 29.06.2018 09:58
    Highlight Highlight Diese Meldung ging doch bereits letzte Woche durch die Medien.
    http://www.20min.ch/finance/news/story/Migros-baut-300-Stellen-ab-15207033
    https://www.inside-it.ch/articles/51439

    Werden wir wenn dann die Migros nächste Woche das nochmals öffentlich kommentiert zum dritten Mal davon hören?
    • JayPi 29.06.2018 15:38
      Highlight Highlight Ich denke es wurde heute noch einmal angesprochen weil heute alle Infos an die Mitarbeiter abgegeben werden und die Entlassungsgespräche stattfinden.
  • blueberry muffin 29.06.2018 09:52
    Highlight Highlight Wer hätte es gedacht, die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung kostet Stellen.

    Wird wohl nur schlimmer werden. Aber zum Glück haben wir kein Grundeinkommen.
    • Carl Gustav 29.06.2018 11:40
      Highlight Highlight Populistische Panikmacherei
    • Karoon 29.06.2018 11:43
      Highlight Highlight Mimimi... Zum Glück wurde die Initiative nicht mit über 76 Prozent verworfen.
    • Flötist 29.06.2018 11:59
      Highlight Highlight Nein, die Kassiererinen wird man nicht entlassen, sondern anders beschäftigen. Hat man gesagt. Die gekündigten können jetzt eine Weiterbildung zu Software Ingenieuren machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MGlaus 29.06.2018 09:41
    Highlight Highlight Das 70 Personen von 75'000 Vollzeitangestellten (laut Wikipedia) innerhalb von 3 Jahren ihren Job verlieren ist nicht wirklich schlimm.
    • hektor7 29.06.2018 10:44
      Highlight Highlight Beim Migros-Genossenschafts-Bund arbeiten rund 2600 Personen. Dieser Stellenabbau betrifft meines Wissens den MGB und nicht die einzelnen Genossenschaften. Sprich: Filialen etc. sind davon nicht betroffen.

      Das ist dann beim MGB fast jede neunte Stelle, die eliminiert wird. Finde ich jetzt doch relativ happig.
    • NoNayLo 29.06.2018 12:58
      Highlight Highlight Die 290 Stellen werden nur im Hauptsitz abgebaut. Von 2'700 MA, 290 abzubauen ist schon eine harte Zäsur..
    • Oban 29.06.2018 13:27
      Highlight Highlight @Hektor7
      Nun ja im MBG beschäftigt man vielfach einfach noch mal jemand der das gleiche macht wie meist einer in denn Genossenschaften.
      Zudem macht in den Genossenschaften eh jeder was er will, egal was der MGB vorschlägt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luagsch 29.06.2018 09:39
    Highlight Highlight öhm... 70 entlassungen in 3 jahre... bei der migros mit 75000 FTE bez über 100K mitarbeiter über alle Sparten...
    dass die betroffenen mitarbeiter das nicht cool finden, ok.
    text klingt so als müsse die migros gleich dichtmachen... pfff
    • Flötist 29.06.2018 12:03
      Highlight Highlight Es werden beim Migros Genossenschaftsbund jede 9. Stelle eliminiert. Das ist massiv.
  • Donald 29.06.2018 09:29
    Highlight Highlight "Fast Forward", wenn das mal nicht nach McKinsey klingt 😁
    • Xriss 29.06.2018 13:07
      Highlight Highlight Es wurde aber - um auf Nummer Sicher zu gehen - noch von der Boston Consulting Group eine Zweitmeinung eingeholt.
      Gegen ein kleines Entgelt versteht sich.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 29.06.2018 13:38
      Highlight Highlight Resultat: Genossenschaft (Pöser Kommunismus) abschaffen und AG draus machen mit max. Gewinnoptimierung

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